Zwettlstein und Opferschale

>> Länge: 6,5 km | Höhe: 155 m | Dauer: 01:45 <<

Zwettlstein 1013 m
Zwettlstein 1013 m
Opferschale 1016 m
Opferschale 1016 m

Im Waldviertel gibt es eine Reihe von EIN-Tausendern, die alle in etwa gleich aussehen. Leicht rundliche bewaldete Hügel, manche mit einer steilen Seite. Auf der höchsten Stelle findet man eine Ansammlung großer Steinblöcke, die alle zusammen den typischen „Waldviertler Gipfel“ bilden. Zwei davon wollen wir nun besuchen.



Fotos aufgenommen im Oktober 2011
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetRundwegKeine durchgehende Beschilderung !Auch mit dem Mountainbike befahrbar


Ausgangspunkt dieser Tour ist der kleine Ort Edlesberg nördlich von Gutenbrunn. Wir parken am Ende des Ortes, dort wo die schmale Straße weiter Richtung Edlesberger Teich führt. Wir wollen aber nicht Richtung Teich, sondern wandern genau entgegengesetzt Richtung Wald. Man kann diese Tour natürlich auch mit den Gutenbrunner Touren (Hinweis „Anti-Streßweg 42“) kombinieren. Der Weg zum Zwettlstein und zur Opferschale ist jedoch nicht markiert. Der zuerst asphaltierte Weg verläuft über Wiesen und Felder, mit einer guten Sicht Richtung Martinsberg und Gutenbrunn.


Richtung Waldrand
Richtung Waldrand
Blick Richtung Martinsberg
Blick Richtung Martinsberg
Blick zurück
Blick zurück


Kurz nach dem Waldbeginn wird er bis auf ein kleines Stück zu einem schön begehbaren Sandweg. Der Weg steigt ständig ganz leicht an, schließlich wollen wir heute zwei EIN-Tausender des Waldviertels besteigen. Wir kommen bei einem Bildbaum vorbei und kurz darauf zur markanten Abzweigung, zu jenem Punkt, wo wir auf der anderen Seite wieder zurück kommen werden.


Das Sonnenplatzl
Das Sonnenplatzl
Beim Bildbaum
Beim Bildbaum
Weggabelung und Rückkehrpunkt
Weggabelung und Rückkehrpunkt


Wir halten uns links und folgen dem Weg bis es flacher wird und schließlich wieder leicht bergab geht. Hier können wir rechts im Wald unser erstes Ziel ausmachen, den Zwettlstein. Beim Grenzstein der „Herrschaft Gutenbrunn“ mit der Nummer 133 verlassen wir den Weg und marschieren Richtung Gipfel, um die Steine näher zu begutachten. Oben angekommen zeigt das GPS-Gerät eine Höhe von 1013 m an.


Hochhaus
Hochhaus
Durch den Herbstwald
Durch den Herbstwald
Grenzstein
Grenzstein


Der Zwettlstein

Der Gipfelstein vom Zwettlstein
Der Gipfelstein vom Zwettlstein
Der Zwettlstein
Der Zwettlstein
Der Zwettlstein

GPS Höhendaten
GPS Höhendaten


Im Hochwald
Im Hochwald
Abzweigung
Abzweigung

Wir kehren wegen der besseren Orientierung wieder zum Weg zurück, der einen leichten Rechtsbogen macht. Gleich darauf treffen wir auf eine Kreuzung, wo wir 90° nach rechts abbiegen. Wir folgen diesem Weg bis wir auf einen breiteren sandigen Weg kommen. Hier halten wir uns rechts. Bei der nächsten Weggabelung biegen wir wieder rechts ab und sehen vor uns einen Umkehrplatz für die Holztransporter.


Zuerst steigen wir aber bei der Weggabelung rechts hinauf zur „Opferschale“, die in ein paar Minuten erreicht ist. Wir erreichen eine Felsenwand, die wir im Uhrzeigersinn schneckenförmig umwandern und schließlich durch einen schmalen Durchschlupf den Gipfel erreichen. Markant liegt ein großer flacher Stein mit einer Mulde, in der sich immer Wasser befindet, auf zwei waagrecht stehenden Felsen. Wir messen jetzt 1016 m Höhe.


Am Fuße der Opferschale

Die Opferschale
Die Opferschale
Die Opferschale
Die Opferschale
Der Durchstieg zur Opferschale

Die Opferschale
Die Opferschale


Auf dem gleichen Weg geht’s zurück auf den zuvor verlassenen Weg. Hinter dem Umkehrplatz, etwas versteckt durch hohes Gras, verläuft der Weg zurück zur oben beschriebenen Abzweigung. Den Rest zurück kennt Ihr ja schon.


GPS TOUR.INFO bergfex.at

ZCrux – Kleindenkmäler rund um Zwettl im Waldviertel 
Folgende Kleindenkmäler befinden sich auf der Wanderroute.

One Comment

  1. Bernhard Baumgartner

    Tausender im Waldviertel – obwohl „hoch oben“ (zusätzlich zum bisherigen und auch weiterhin treffenden Mystischen) sind Tausender dort rar. Zwischen Jauerling und Karlstift fällt mir nur der Weinsberg zwischen Bärnkopf und Gutenbrunn ein. Aber schnell in die ÖK geschaut und bemerkt – das ist ein echtes „Baumigschichtl“ – der Jauerling ist gar kein Tausender, er wirkt nur so hoch im Gegensatz zum tiefen Donautal und mit seinem weithin markanten Senderturm.
    Aber die Wanderfreunde von St. Oswald haben rund um das Yspertal sogar eine „Dreitausender-Tour“ (Burgsteinberg, Hochweid, Kaltenberg), aber eigentlich eine Drei-Eintausender-Tour! Den Zwettlstein kenn ich nur vom Langlaufen durch die Loipenbezeichnungen – eines gebührt diesem Ein-Tausender (wie auch der Opferschale) – es gibt kaum irgendwo so derartig horizontale Tausendergipfel… also eine echte Kuriosität! Danke für den interessanten Hinweis und Grüße! BB

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.