Zum Gipfel der Wiegenhalt in Braunegg

>> Länge: 7,5 km | Höhe: 183 m | Dauer: 02:00 <<

An der Kreuzung
An der Kreuzung
Richtung Scheib
Richtung Scheib

Im Zuge der NÖ Landesausstellung 2017 in Pöggstall wurde am höchsten Punkt der Gemeinde Raxendorf auf einer Seehöhe von 911 Metern in Braunegg auf der Wiegenhalt eine barrierefreie Aussichtsplattform errichtet.


Fotos aufgenommen im November 2020
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetRundwegDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Braunegg

Wir starten beim ehemaligen Gasthaus Jakwerth und wandern hinunter in die kleine Ortschaft Scheib. Es geht entlang des Wanderweges 72, aber in entgegengesetzter Richtung! Vor uns liegt der breite Rücken des Jauerling. Am unteren Ende des kleinen Weilers mit Kapelle und Musikheim überqueren wir den Scheiberbach und biegen unmittelbar nach der Brücke links ab. Es geht durch den Wald mit immer wieder angrenzenden Wiesen hinunter zum Eibelhof. Wir haben den tiefsten Punkt der Wanderung erreicht. Hier biegen wir bei der oberen Kurve gleich rechts ab.

Richtung Scheib
Scheib
Scheib - Jauerlingblick
Scheib – Jauerlingblick
Richtung Eibelhof
Richtung Eibelhof
Richtung Eibelhof
Richtung Eibelhof

Zwischen den Weidezäunen geht es weiter – das Vieh ist Anfang November schon zu Hause im Stall. Langsam geht es wieder bergauf bis in die Ortschaft Braunegg. Hier biegen wir rechts Richtung Aussichtsplattform ab.

Beim Eibelhof
Beim Eibelhof
Beim Eibelhof
Beim Eibelhof
Richtung Braunegg
Richtung Braunegg
Richtung Braunegg
Richtung Braunegg

Hier befindet sich ein Kraftplatz für alle am Gipfel von Braunegg. Auf dem sogenannten Thie-Platz, wo sich seit jeher die Menschen trafen, Feuer entzündeten und gemeinsam feierten, entstand wieder ein Platz mit herrlicher Aussicht. Uns bietet sich ein toller Rundum-Panoramablick vom Schneeberg – Ötscher – Traunstein (Gmunden) – Bad Traunstein – Gföhl – bis zum südlichen Rand der Waldviertler Hochebene, dem Jauerling, der sich mit seinem rot-weiß-roten Sendemast direkt auf Augenhöhe befindet. Ein Fernrohr am höchsten Punkt, des überdachten Ruheplatzes der Aussichtsplattform unterstützt diese herrliche Aussicht.

Wegweiser in Braunegg
Wegweiser in Braunegg
Aussichtsplattform
Aussichtsplattform

Zahlreiche kleinere und größere Exponate, wie Schautafeln, ein Brunnen aus Holz, Holzeulen, Ameisen aus Eisen, Riesenkugeln aus Weiden, Glasfusionen, Teile des ehemaligen Schilifts und eine Ritterrüstung des bösen Ritters Jörg erzählen über die Geschichte und Sagenwelt der Region und sind Beweis für die Kreativität und das handwerkliche Geschick der Dorfbevölkerung.

Ritter Jörg
Ritter Jörg
Blick Richtung Ötscher
Blick Richtung Ötscher

Von hier geht es weiter zur Quelle der Kleinen Krems mit der Wegnummer 75. Wir folgen dem Weg vom Aussichtspunkt bis zur Straße und biegen Richtung Muckendorf ab. Hier geht es rechts in den Wald. Schon im Wald und in den anschließenden Wiesen ist es sehr sumpfig. Wir durchwandern ein sehr großräumiges Quellgebiet.

Wegweiser
Wegweiser
Waldweg
Waldweg

Nun befinden wir uns in der Streusiedlung Primassen. Der Name leitet sich von Praeitenmos ab und bedeutet ausgedehntes Sumpfgebiet.

Kurz vor Primassen
Kurz vor Primassen
Primassen
Primassen

Linkerhand machen wir einen kurzen Abstecher zur Quelle der Kleinen Krems. Was als kleine Quelle beginnt, wird schon bald zum kleinen Bächlein, das die Orte Kirchschlag und Kottes durchfließt und schließlich bei der Burg Hartenstein, am Zwickel, in die Große Krems mündet.

Primassen
Primassen
Zur Quelle
Zur Quelle
Quelle der Kleinen Krems
Quelle der Kleinen Krems
Quelle der Kleinen Krems
Quelle der Kleinen Krems

Wir kommen zurück auf den schmalen Güterweg und erreichen kurz darauf unseren Ausgangspunkt.

One comment

  1. Jupp Müller

    Wir sind diese Runde im März gegangen, zuerst immer bergab, dann bergauf bis Braunegg. Bis hier ein schöner Weg mit dem Blick auf den Jauerling. Und dann geht es noch ein Stück hinauf zu einer Aussichtsplattform wie ich sie noch nie gesehen habe. Der Blick ins weite Land ist wirklich atemberaubend. Wir haben dieses Ziel schon für einen schönen Herbsttag mit klarer Sicht vorgemerkt. Vom Ötscher bis zum Toten Gebirge (Gr. Priel) ist alles zu sehen. Von hier geht es dann eher gemütlich auf einem schönen Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt. Eine Wanderung, die ich durchaus empfehlen kann, denn alleine der Ausblick von der Plattform, die übrigens auch rollstuhltauglich ist, ist es wert, diese Runde zu marschieren.

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