Wanderwege der Naturfreunde Zwettl

Naturfreunde Zwettl
Naturfreunde Zwettl
Naturfreunde Zwettl
Naturfreunde Zwettl
Naturfreunde Zwettl
Naturfreunde Zwettl

Rund um Zwettl gibt es eine Reihe von Wanderwegen, die von den Naturfreunden der Ortsgruppe Zwettl betreut werden. Welche es gibt, und wie sie entstanden sind, soll in diesem Bericht näher erläutert werden.

Naturfreunde Zwettl - Nebelstein
Naturfreunde Zwettl – Nebelstein
Naturfreunde Zwettl
Naturfreunde Zwettl
Naturfreunde Zwettl
Naturfreunde Zwettl


Naturfreunde Zwettl
Naturfreunde Zwettl
Bei der Versammlung am 3. Juni 1947 in Zwettl wurde die Gründung eines Vereines beschlossen, mit dem Zweck, den Mitgliedern die Naturschönheiten zu vermitteln und dadurch die Heimat kennenzulernen. Zu den ersten Tätigkeiten des neugegründeten Vereines zählten Ausflüge auf den Nebelstein und in die Ysperklamm. Sechzehn naturverbundene Freunde entwickelten nach dem Motto der Naturfreunde „Hand in Hand durch Stadt und Land“ eine Vielzahl von Aktivitäten. Zu den ersten Arbeiten zählte das Anlegen von Wanderwegen. Wie schwierig sich diese Arbeit gestaltete, geht aus einem Protokoll vom Dezember 1947 hervor, wo wegen Mangels an Ölfarbe die Arbeiten eingestellt werden mussten. Doch die Naturfreunde ließen sich nicht unterkriegen. Es wurden Wanderwege nach Rappottenstein und nach Schloss Rosenau angelegt. Seit damals gibt es auch eine Orientierungstafel in der Stadt, die sich heute bei der Promenade auf der Rückseite des Postamtes befindet. 1948 wurde ein Weg zum „Kaltenbrunnerfelsen“ angelegt. Zu dieser Zeit wurde schon die Schwarzalm bewirtschaftet und war ein beliebter Treff. Im Jahre 1950 errichtete man am „Hohen Stein“ das Naturfreundekreuz. Waren es im Jahre 1952 noch 73 Mitglieder, so sank in den Jahren 1955 bis 1960 die Anzahl auf sieben ab. Ab 1969 ging es dann wieder bergauf. In den nun folgenden Jahren erfolgte die Neuanlegung und Ummarkierung der Wege auf rot-weiß-rot mit Nummerierung. Es wurden an den Wegen Unterstände errichtet, Bänke aufgestellt und Stege gebaut. Die „Zwettler Wandernadel“ wurde geschaffen, und als Höhepunkt des Vereins wurde der „Waldviertler Kulturpfad – 665“ angelegt.


Folgende Wege werden von den Naturfreunden betreut:

  1. Zwettl – E-Werk (Abzweigung zur Schwarzalm) – Gschwendtmühle – Uttissenbachmühle – Kreuzhof – Roiten – Burg Rappottenstein
    (4 Stunden)
  2. Zwettl – Moidrams – Kaltenbrunnerfelsen – Anschluss Weg Nr.1
    (1½ Stunden)
  3. Zwettl (Kampbad) – Schwarzalm – Jahnfelsen – Weißenbachklamm – Uttissenbachmühle
    (3 Stunden)
  4. Böhmhöf – Anschluss Weg Nr.3
    (¾ Stunden)
  5. Uttissenbachmühle – Hoher Stein (Naturfreundekreuz)
    (¾ Stunde)
  6. Großweißenbach – Hoher Stein (Naturfreundekreuz)
    (¾ Stunde)
  7. Zwettl – Wasserleitung – Reichers – Großgöttfritz – Auberg – Königsbach – Waldhausen (Bahnhof)
    (4 Stunden)
  8. Zwettl – Stift Zwettl
    (¾ Stunde)
  9. Zwettl – Gradnitztal – Gradnitz
    (¾ Stunde)
  10. Gradnitz – Niederstrahlbach – Demutsgraben – Steinbruch – Anschluss Weg Nr.11/611
    (1 Stunde)
  11. Zwettl – Syrafeld – Schickenhof – Schloss Rosenau
    (2½ Stunden)
  12. Zwettl – Demutsgraben – Syrafeld – Kuenringerstein – Gschwendtmühle
    (2 Stunden)
  13. Wasserleitung – Steinerne Stiege – Neuhof – Ratschenhof – Klosterteiche – Kleehof – Friedersbach – Ruine Lichtenfels (Campingplatz)
    (4 Stunden)
  14. Friedersbacher Rundweg
    Dieser entspricht dem heutigen 5-Dörfer Weg 57
Alle Wanderwege sind auf der Freytag & Berndt Wanderkarte WK111 eingezeichnet.

One Comment

  1. Schwarz Johann

    Bin Gestern mit einer Gruppe Richtung Steinernen Stiege gegangen , schon bei der ersten Abzweigungmit 13 und dem Bierweg erstes Problem.Das größte ist aber beim Waglechner, vomRobotstein kommend fehlt hier die Markierung Richtung Hoher Stein.Es gibt nur am Waldrand einige Tafeln mit 20, hinunter zum Hauptweg fehlt alles. Unten zeigt ein Pfeil hinauf, scheinbar ist nur gedacht das alle von der Klamm nur raufgehen Richtung Robottstein.An der Hauptstrasse sollte ein hinweis angebracht werden, und beim Waldrand ebenfalls. Richtung Koblhof und Steinernen Stiege würde der eine oder andere Hiweis auch nicht schaden. Haben zwei Karten mitgehabt und jede Karte hat eine andere bezeichnung der Wege. Man könnte auf den alten Tafeln die neuen Wegbezeichnungen auch draufschreiben so wie zum Weg 13 Alt – 54 Neu Habe mir in Zwettl eine Örtliche Karte besorgt, aber bei Waglechner ist gar nichts eingezeichnet. Hoffe auf Besserung mvg. Johann Schwarz, Tourenführer des ÖAV Krems

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