Waldviertler Vier-Märkte-Weg 612 – Teil 1

>> Länge: 18,0 km | Höhe: 379 m | Dauer: 05:00 <<

Groß Gerungs
Groß Gerungs
Auf dem Pletzen
Auf dem Pletzen

Waldviertler Vier-Märkte-Weg 612Der erste Teil des Waldviertler Vier-Märkte-Weges 612 führt uns von Groß Gerungs nach Groß Gundholz, über die Burgleiten und durch das Paradies im Kamptal nach Rappottenstein.



Fotos aufgenommen 2007 - 2009
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetRundweg Teil 1Durchgehende Beschilderung !EinkehrmöglichkeitAuch mit dem Mountainbike befahrbar

Wir starten vom Hauptplatz in Groß Gerungs und wandern über die „Pletzen“ nach Hypolz. Auf der „Pletzen“ haben wir einen schönen Ausblick über das Zwettltal hinüber nach Dietmanns und die dahinter liegende Hochebene. In Hypolz biegen wir nach den ersten Häusern links ab, queren auf der Straßenbrücke die Zwettl und erreichen die Straße Groß Gerungs-Mühlbach. Hier wenden wir uns nach rechts und wandern etwa einen Kilometer auf der Straße bis zur Weißmühle. Der Verkehr auf dieser Nebenstraße ist praktisch vernachlässigbar. Bei der Weißmühle zweigen zwei Wanderwege ab. Wir lassen die erste Abzweigung bei einem Holzkreuz links liegen, überqueren eine Brücke und wandern dann erst links hinter dem Bauernhof weiter. Der Feldweg durch Wiesen und Felder führt uns bis zum 811 m hohen Fichtner.

Markierungen
Markierungen
In Hypolz
In Hypolz
Beim Friesenhof
Beim Friesenhof


Richtung Fichtner
Richtung Fichtner
Alter Wegweiser
Alter Wegweiser
Richtung Burgleiten
Richtung Burgleiten


Beim Fichtner wenden wir uns nach links. Kurz darauf erreichen wir die Ortschaft Groß Gundholz. In der Ortsmitte müssen wir nach rechts abbiegen. Vorbei an einer kleinen Kapelle kommen wir wieder auf einen Karrenweg, der später durch den Wald verläuft. Nach etwa 30 Minuten Gehzeit erreichen wir den Fahrweg Lembach-Wiesenfeld. An der Ecke steht ein alter Wegweiser der ehemaligen Heeresstraße Linz – Brünn. Versuche die Inschrift zu entziffern („Nach Arbesbach -<–<<<-“)! Hier halten wir uns scharf nach rechts. Nach 50 m müssen wir nach links abbiegen. Wir wandern durch den Wald und erreichen nach 15 Minuten Gehzeit die „Burgleiten“. Hier befand sich einmal ein Vorwerk der Burg Rappottenstein. In 5 Minuten kann der Hügel, auf dem der Wachturm stand, erreicht werden, von wo wir eine herrliche Aussicht genießen.

Richtung Burgleiten
Richtung Burgleiten
Auf der Burgleiten
Auf der Burgleiten
Panorama Burgleiten
Panorama Burgleiten


Der weitere Weg führt uns nun bei der „Steinernen Stube“ und der „Gletschermühle“ vorbei. Wer zusätzlich einen kleinen Abstecher machen will, kann auch noch den „Steinernen Torbogen im Überländ“ besuchen. Eine genauere Beschreibung findet man in der kurzen Wandertour „Sagenumwobene Steinplätze“.

Panorama Burgleiten
Panorama Burgleiten
Steinerner Torbogen
Steinerner Torbogen
Richtung Heumühle
Richtung Heumühle


Richtung Heumühle
Richtung Heumühle
Bei der Straße Reichenbach
Bei der Straße Reichenbach
Großer Kamp
Großer Kamp


Unser weiterer Weg verläuft, südlich von Lembach vorbei in Richtung Heumühle, hinunter in das Kamptal. Dort angekommen, wenden wir uns nach links. Dem Großen Kamp folgend erreichen wir die Straße Grünbach-Reichenbach. Diese überschreitend führt uns der Weg durch das „Paradies“, am E-Werk vorbei, zur Straße Kirchbach-Rappottenstein. Wir wenden uns nach rechts, gehen bis zur Ottendorfermühle, biegen links ab und wandern auf einem Güterweg etwa 15 Minuten bis zu einer starken Linkskurve. Dort müssen wir uns rechts halten.

Großer Kamp
Großer Kamp
Großer Kamp
Großer Kamp
Kamptalwiese
Kamptalwiese


Über Wiesen kommen wir zu einem Steg, der über den Kamp führt. Den Kamp querend erreichen wir nach 25 Minuten den Markt Rappottenstein.

Kampsteg
Kampsteg
Groß Gerungs
Groß Gerungs
Burg Rappottenstein
Burg Rappottenstein


Im Süden erkennen wir schon die Burg Rappottenstein, doch die liegt bereits auf dem zweiten Teil der Rundwanderung.

GPS TOUR.INFO bergfex.at

ZCrux – Kleindenkmäler rund um Zwettl im Waldviertel 
Folgende Kleindenkmäler befinden sich auf der Wanderroute.

One Comment

  1. Eine ganz herrliche Wanderstrecke mit viel besonders Interessantem (Burgleiten, Steinbrücke…) – habe jetzt erst gelesen, da bei Erscheinen eures Beitrags am Kreischberg gewesen.
    Am Fichtner waren wir erst letzten Herbst, um ein Wegstück für unseren Waldviertler Wallfahrerweg nachzuprüfen (seit unserer Radbefahrung war es schon eine Zeit lang her, und da müssen kritische Stellen einfach noch einmal besichtigt werden). Bei der Wegkreuzung zwischen Fichtner und Groß Gundholz sind wir aber gleich rechts weg Richtung Wiesensfeld zum Weißen Kreuz. Die ganze Gegend ist ja (typisch für viele Teile des Waldviertels) voll nicht nur von Markierungen, sondern auch von interessanten alten Wegzeichen. Etwa euer Straßenstein, und die Bildstöcke markieren nicht nur nahegelegenen Kirchenwege, sondern auch Altstraßen (kann man oft direkt in der Karte entlang von heutigen Feldwegen verfolgen).
    Grüße, und wie geht´s euch – Winter nach Frühling! ABB

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