Teddybärentrail BURG, RITTER und etwas GESCHICHTE

>> Länge: 4,3 km | Höhe: 44 m | Dauer: 01:30 <<

Wir sind in Rappottenstein und erkunden den Teddybärentrail. Vom kleinen Platz vor dem Gemeindeamt mit dem Pranger aus dem Jahre 1613 starten wir talwärts der Straße entlang bis zum Sportplatz. Schon am Weg dorthin können wir rechter Hand einen Blick auf die Burg Rappottenstein werfen.

Rappottenstein
Rappottenstein
Rappottenstein
Rappottenstein
Am Ortsende
Am Ortsende



Fotos aufgenommen im September 2021
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetRundwegDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Rappottenstein

Am Ortsende verlassen wir die Straße und wandern geradeaus weiter und hinunter in das Tal des Kleinen Kamp, der sich kurz darauf mit dem Großen Kamp vereint und nun als Kamp bis zur Donau fließt. Wir überqueren einen Holzsteg und wenden uns flussaufwärts in Richtung Waldbad und Betonwerk.

Waldweg
Waldweg
Holzsteg Kleiner Kamp
Holzsteg Kleiner Kamp
Kleiner Kamp
Kleiner Kamp


Mächtige Felsen säumen die Straße, von wo wir auch den Bergfried der Burg sehen können. Die Brücke mit dem gemauerten Marterl in der Mitte lassen wir rechts liegen und wandern weiter bis zu einer alten Mühle. Hier wenden wir uns nach rechts und wandern idyllisch am Kleinen Kamp entlang.

Richtung Waldbad
Richtung Waldbad
Am Straßenrand
Am Straßenrand
Der Bergfried
Der Bergfried


Kurz danach ermöglicht ein linksabbiegender Weg den Aufstieg zur Burg. Dieser geht ganz schön bergauf, aber das Durchhalten lohnt sich! Wer oben war, der kommt am gleichen Weg wieder hierher zurück.

Im Nordwald „SILVA NORTICA“, wie das Waldviertel in alten Urkunden genannt wird, erhalten die Herren von Kuenring, ein aus Bayern stammendes Geschlecht, bereits im elften Jahrhundert größere Gebiete zur Rodung und Besiedlung als königliche Schenkung verliehen. Rapoto von Kuenring, in Urkunden aus den Jahren 1157 und 1176 erstmals erwähnt, ist als Erbauer und Namensgeber der Burg zu betrachten. Sein Vorfahre Hadmar I. gründet 1137 das Kloster Zwettl. Nach kaum mehr als 150 Jahren verlieren die Herren von Kuenring Rappottenstein und sterben in der Verbannung, da sie sich mit König Ottokar von Böhmen gegen Rudolf von Habsburg verbündet haben.

Eine alte Mühle
Eine alte Mühle
Kleiner Kamp
Kleiner Kamp
Lichtspiele
Lichtspiele


Bei der nächsten Brücke überqueren wir rechts den Kleinen Kamp und wandern bei der ehemaligen Ödmühle Richtung Annakapelle.

Kleiner Kamp
Kleiner Kamp
Sandbank
Sandbank
Bei der Ödmühle
Bei der Ödmühle


Hier ist der wildeste Teil des Weges. Brombeerstauden und meterhohes Gras machen das Weiterkommen schwierig. Aber zum Glück ist es nur ein kurzes Stück, bis wir bei einem Durchlass eine Viehweide mit Hinweistafel betreten. Zum Glück war weit und breit kein Vieh zu sehen. Am Waldrand geht es immer rechts über die Wiese bergauf, bis wir die Weide wieder verlassen.

Richtung Waldrand
Richtung Waldrand
Herausforderung
Herausforderung
Durchlass zur Viehweide
Durchlass zur Viehweide


Vor uns steht die Annakapelle inmitten der Wiesen und Felder.

Waldrand
Waldrand
Auf der Viehweide
Auf der Viehweide
Richtung Annakapelle
Richtung Annakapelle


Am Weg zur Annakapelle sehen wir wieder zur Burg. Und nach einem Blick in die Kapelle ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt.

Burgblick
Burgblick
Blick in die Kapelle
Blick in die Kapelle
Gleich geschafft!
Gleich geschafft!



ZCrux – Kleindenkmäler rund um Zwettl im WaldviertelFolgende Kleindenkmäler befinden sich auf der Wanderroute.

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