Kamptal-Seenweg 620 – Teil 5

>> Länge: 20,5 km | Höhe: 254 m | Dauer: 05:30 <<

Erholungszentrum Ottenstein
Erholungszentrum Ottenstein
Stausee Ottenstein
Stausee Ottenstein

Kamptal-Seenweg 620Mariazellerweg 06Der Kamptal-Seenweg 620 ist ein Wanderweg mit einer Gesamtlänge von ungefähr 100 km und verläuft entlang des Kamps von Rosenburg bis Zwettl und folgt ab hier dem Zwettltal bis zum Nebelstein. Er ist gleichzeitig ein Teilabschnitt des Weitwanderweges 06, dem Pilgerweg nach Mariazell (Niederösterreichischer Mariazellerweg).
Unsere 5.Tour führt uns von Ottenstein nach Zwettl.



Fotos aufgenommen 2011
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Zwettl, Stift Zwettl, Mittereith, Friedersbach und im Erholungszentrum Ottenstein

Nebel in der Rudmanns Au

Rudmanns Au
Rudmanns Au
Rudmanns Au
Rudmanns Au

Wir haben einen der typischen Nebeltage, die es in den Wintermonaten rund um Zwettl immer wieder gibt. Bei einigen Plusgraden, der Schnee lässt noch warten, legt sich eine dicke feuchte Decke über die Landschaft und trübt die Sicht auf vielleicht hundert Meter. Alles dahinter verliert sich immer schwächer werdend im Einheitsgrau. Und gerade deswegen besuchen wir die Rudmanns Au, der Stimmung wegen.



Fotos aufgenommen am 20.01.2014
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetDer gleiche Weg zurück !Keine durchgehende Beschilderung !

Zwischen Rudmanns und Kleinschönau liegen die Stifter Teiche (Rudmannser Teich und Schönauer Teich) eingebettet in der Rudmanns Au. Die Teiche selber treten bei diesem Wetter nicht besonders in Erscheinung, zumal einer davon abgefischt und daher fast kein Wasser im Teich ist.

Von Zwettl nach Friedersbach

>> Länge: 9,7 km | Höhe: 91 m | Dauer: 02:40 <<

Privatbrauerei
Privatbrauerei
Betriebsstätte
Betriebsstätte
beim Wildgehege
beim Wildgehege

Die zweite Möglichkeit von Zwettl nach Friedersbach zu wandern verläuft, neben der schon vorgestellten nördlichen Route, südlich der Bundesstraße. Sie meidet bis auf ein kleines Stück die Straße und bevorzugt Täler, Waldränder und Teichufer. Schon vor Friedersbach treffen wir auf den bekannten 5-Dörfer-Weg 57.


Fotos aufgenommen im Jahr 2008
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetKeine durchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in FriedersbachAuch mit dem Rad gut befahrbar

Von Zwettl nach Friedersbach

>> Länge: 9,8 km | Höhe: 114 m | Dauer: 02:40 <<

Oberhof
Oberhof
Stift Zwettl
Stift Zwettl
Rudmannser Teich
Rudmannser Teich

Diesmal wandern wir von Zwettl nach Friedersbach. Wir zeigen euch einen Weg nördlich der Bundesstraße, der hauptsächlich auf Feldwegen verläuft, und der wegen seiner Höhenlage herrliche Aussichten in das Waldviertler Land bietet. In Friedersbach erwarten uns eine Reihe von Anschlusstouren, die man gut kombinieren kann.


Fotos aufgenommen im Oktober 2005
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetKeine durchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in FriedersbachAuch mit dem Rad gut befahrbar

Ein sonniger Februartag

>> Länge: 3,0 km | Höhe: 10 m | Dauer: 45:00 <<

Einsamer Hochstand
Einsamer Hochstand
Blick auf Ratschenhof
Blick auf Ratschenhof

Heute ist nun schon der zweite herrliche Tag Ende Februar mit 15 Grad. Die Sonnenuhr in Ratschenhof ist wieder in Betrieb, und wir wandern Richtung Rudmannser Teich. Die Schneedecke ist zwar noch geschlossen, aber schon sehr durchnässt. Jetzt ist es gut, dass es asphaltierte Güterwege gibt. Auch die Eisdecke am Rudmannser Teich ist schon sehr brüchig. Der Hochstand hatte schon länger keinen Besuch mehr. Und wir, wir freuen uns schon auf den Frühling.


Nebel am Schönauer Teich

Nebel am Schönauer Teich
Nebel am Schönauer Teich
Nebel am Schönauer Teich
Nebel am Schönauer Teich

Jetzt ist es amtlich! Wir schreiben das Jahr 2017. Es ist einer der trübsten Winter der letzten 130 Jahre. Österreichweit gab es 37 Prozent weniger Sonnenschein als im vieljährigen Mittel. Noch trüber war nur der Winter 1903/04 mit einem Sonnenschein-Minus von 48 Prozent.
Aber trotzdem lohnt es sich bei einer romantischen Wanderung rund um den Rudmannser Teich, vorbei am Schönauer Teich, die einzigartige Stimmung auf sich einwirken zu lassen.


Dem Winter geht’s an den Kragen

>> Länge: 2,5 km | Höhe: 15 m | Dauer: 45:00 <<

Seeteich
Seeteich
Weidenkätzchen
Weidenkätzchen
Seeteich
Seeteich


Ende Februar, 15 Grad und Sonnenschein, dem Winter geht’s an den Kragen. Überall tropft und rinnt schon das Wasser, und wir liefern euch heute einige Impressionen aus Edelhof bei Zwettl. Der Seeteich und der Waldteich haben zwar noch eine dicke Eisdecke, die Sonne ist aber schon sehr kräftig und setzt dem Schnee anständig zu. Die Palmkätzchen sind die ersten Frühlingsboten im Waldviertel.


Fotos aufgenommen im Februar 2010
RundwegKeine durchgehende Beschilderung !

Rund um den Weißenberg

>> Länge: 6,7 km | Höhe: 120 m | Dauer: 01:45 <<

Privatbrauerei Zwettl
Privatbrauerei Zwettl
Feldgasse
Feldgasse
Sierningbachtal (Sierningbachtal
Sierningbachtal

Der Weißenberg erstreckt sich im Süden von Zwettl zwischen dem mäandrierenden, tief eingesenkten Kamp und der grabenartigen Talrinne des Sierningbaches. Beide treffen sich hinter der alten Brauerei. Der Name des Berges hängt mit der längeren Dauer der Schneedecke auf dem nach Norden schauenden, schattigen Hang zusammen. Im Volksmund wird er auch als „Weißer Berg“ bezeichnet.



Fotos aufgenommen im Februar 2016
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetRundwegDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Zwettl

Maximilians Faschingsmarkt und mehr

Maximilian I und seine Familie
Maximilian I und seine Familie
Urkunde im Stadtarchiv Zwettl
Urkunde im Stadtarchiv Zwettl
Am 16. Jänner 1494 verleiht König Maximilian I. der Stadt Zwettl zu dem bereits bestehenden Jahrmarkt einen zweiten, der in Zukunft am „montag nach dem sonntag Invocavit in der vasten, acht tag vor und acht tag nach“ abgehalten werden soll. Auch dieser Jahrmarkt findet heute noch regelmäßig jedes Jahr am Faschingsdienstag statt.


Wandergebiet Gutenbrunn


Gutenbrunn
Gutenbrunn

Gutenbrunn liegt am Ostrand des Weinsberger Waldes, dem größten geschlossenen Waldgebiet Österreichs. Daher verlaufen die Wanderwege auch hauptsächlich durch den Wald.

Urkundlich wird der Ort im Jahre 1556 in Zusammenhang mit einer Heilquelle erwähnt, welche zahlreiche Maria Taferl Wallfahrer gerne aufsuchen. Nicht ganz 200 Jahre später (1726) wird nach einer Marienerscheinung an der Quelle eine Kapelle errichtet. Im Jahre 1770 lässt Ernestine von Seldern die Liebfrauenkapelle über der Quelle neu erbauen.

Die Ortschaft entsteht im 17. Jahrhundert als Siedlung für Holzfäller und Glasarbeiter. Mitte des 18. Jahrhunderts gibt es zwei Glashütten, 1780 bis 1808 wirkt in Gutenbrunn der berühmte Glaskünstler Johann Josef Mildner, der ein eigenes Verfahren für Malereien auf Gold- und Silbergrund entwickelt.

Zu den Förderern der örtlichen Glasindustrie gehört besonders der kaiserliche Erbpostmeister Josef Edler von Fürnberg, der für etwa zwei Jahrzehnte Inhaber der Herrschaft Pöggstall ist, zu der Gutenbrunn gehört. Er lässt im Zentrum des Ortes 1771 bis 1785 das klassizistische Schlösschen erbauen.

Holz ist zu der Zeit neben Wasser der einzige Energieträger, dessen Wert durch die zunehmende Verknappung gestiegen ist. Vor allem in der Stadt Wien ist der Bedarf an Brenn- und Bauholz sehr groß. Am 16. Juli 1774 wird Fürnberg das Privileg zur Errichtung einer Holzschwemme im Weinsberger Forst gewährt, mit dem Recht, auf den Flüssen Weiten, Krems, Großer und Kleiner Kamp Holz zu triften.

1782 wird Gutenbrunn mit Martinsberg und Kirchbach samt dem Weinsberger Forst als neue Herrschaft von Pöggstall abgetrennt und zum Markt erhoben.

1791 kann Fürnberg den Plan, eine Postlinie mit Stationen in Luberegg, Pöggstall und Gutenbrunn zu errichten, verwirklichen.

1897 wird der Betrieb der Glashütte für immer eingestellt. Ab nun spielt nur mehr die Holzindustrie eine Rolle.

Für aktive Wanderer gibt es verschiedene Wanderungen in unterschiedlicher Länge. Einige der Wanderwege sind markiert und zumeist als Rundwanderwege angelegt. Alle beginnen vor der Kirche.