Die Pfarrkirche in Großschönau

Kirche Großschönau

Mitte des 12. Jahrhunderts entstand hier eine Siedlung. Der Ortsname leitet sich vom Mittelhochdeutschen scone (schön) und ouwe (Au, Wiese) ab. Um Verwechslungen mit anderen gleichnamigen Orten zu vermeiden, erhielt der Ort zu Anfang des 17. Jahrhunderts den Vorsatz „Groß“. Die erste Nennung erfolgte um 1168 als „villa quae dicitur Sconowe juxta Hadmarsteine“ (Dorf, das Schönau bei Harmanstein genannt wird). Die Urkunde wurde am Sitz des kuenringischen Amtsmannes unterzeichnet, der sich am Platz des heutigen Pfarrhofes befand.

Die Kirche wurde als Vikariat der kuenringischen Urpfarre Schweiggers errichtet. Bereits 1289 und 1305 werden Vikare urkundlich erwähnt. Sie war Teil einer kuenringischen Burgkirchenanlage, die dem Heiligen Laurentius geweiht war. 1319 ging das Patronatsrecht an das Stift Zwettl über. Im Jahre 1332 erhob man sie zur Pfarre.

Im Jahre 1478 gab es schwere Plünderungen durch Böhmen. Die Untertanen des Stiftes Zwettl wurden zur Zwangsarbeit auf der Burg Weitra gezwungen. Zur Reformationszeit (ca. 1517–1648) waren protestantische Prediger im Ort. Im Jahre 1544 waren Kirche und Pfarrhof ruinös verfallen. Erst im Jahre 1630 war der Ort wieder katholisiert.

Um 1400 oder etwas später wurde die romanische Ostturmkirche durch einen gotischen Chor erweitert und der romanische Kirchenraum in eine dreischiffige Halle umgebaut. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die Pfarre dem Stift Zwettl inkorporiert. Im Jahre 1478 änderte man das Patrozinium. Die Kirche wurde dem Heiligen Leonhard geweiht.


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Die Kapelle in Oberwindhag

Kapelle Oberwindhag

Der Name des Dorfes leitet sich vom Mittelhochdeutschen „wint-hac“ (Hecke) ab.

Die namentliche Unterscheidung zwischen „Windhag“ und Oberwindhag (bei Weitra) lässt sich historisch bis in das frühe 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Im ältesten Stiftsurbar des Klosters Zwettl aus dem Jahr 1280 wird der Ort noch schlicht als Unterwindhag (oder nur Windhag) geführt. Um Verwechslungen mit dem nahegelegenen „Windhag im Amt Schweiggers“ zu vermeiden, wurde im Urbar von 1320 erstmals explizit zwischen „Winthag bei Weitra“ und dem anderen Windhag unterschieden.

Der Name Oberwindhag etablierte sich später dauerhaft für das Dorf südlich von Weitra, um es eindeutig von anderen gleichnamigen Siedlungen in der Region abzugrenzen.

Seit 1971 gehört der Ort zur Stadtgemeinde Weitra.


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Die Pfarrkirche in Schloss Rosenau

Das idyllisch gelegene Barockschloss Rosenau gehört zu den bedeutendsten Kunstdenkmälern des Waldviertels. Das Schloss ist der Nachfolgebau der Mitte des 12. Jahrhunderts erbauten Wasserburg im Dorf Rosenau, die den Polansteig, einen wichtigen Verkehrsweg nach Böhmen, sichern sollte. An Stelle der verfallenen Wasserburg baute Wolf Dietrich von Greiß 1593 den zehn Jahre zuvor erworbenen südlich des Dorfes Rosenau gelegenen Wernhartshof zu einem mächtigen, vierseitig geschlossenen Renaissanceschloss aus. Dieses wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter den neuen Besitzern, den Grafen von Schallenberg, zu einem Barockschloss umgebaut (1736-1747). Der ursprüngliche Planverfasser der Schlossanlage ist vermutlich der bedeutende, aus Tirol gebürtige Barockbaumeister Joseph Munggenast (1680 – 1741).

Kirche Schloss Rosenau
Kirche Schloss Rosenau

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Die Pfarrkirche in Siebenlinden

Kirche Siebenlinden

Ursprünglich gab es auf dem Burghügel eine Burgkapelle die dem Heiligen Sebastian geweiht war. Die Siedlung wurde 1217 erstmals genannt und war Sitz eines kuenringischen Lehensritters. Die Burg wurde Ende des 13. Jahrhunderts zerstört.

Unterhalb der Berglehne wurden eine Dorfkapelle und Filialkirche, ebenfalls mit dem Patrozinium Heiliger Sebastian erbaut.

Bereits im Jahre 1634, als im Raum Zwettl die Pest ausbrach, initiierte Abt Martin mit seinem Konvent vom Stift Zwettl eine Wallfahrt nach Siebenlinden, dessen Kirche dem Heiligen Sebastian geweiht war, dem Schutzpatron gegen die Pest.

Unter Abt Bernhard Linck wurde 1651 die Pfarre Waldenstein dem Kloster inkorporiert, allerdings ein Jahrhundert später gegen Gobelsburg ausgetauscht. 1662 wurde die Filiale Siebenlinden von Schweiggers getrennt, für die nun der Neubau einer Kirche notwendig wurde, die Sebastian-Kirche.

Die im Kern romanische und durch Umbau im 15. Jahrhundert nun gotische Kirche wurde 1662 barockisiert. Nordseitig am Chor wurde eine barocke tonnengewölbte Sakristei angebaut.

Die ursprüngliche Burgkapelle auf dem Burghügel wurde nach 1782 endgültig abgetragen.

Das Langhaus der neuen Kirche wurde 1784 verändert und eine Glocke angeschafft.

Im Zuge der Erhebung zur eigenständigen Pfarre im Jahre 1784 wurde die Pfarrkirche Siebenlinden im Waldviertel dem Heiligen Jakobus dem Älteren geweiht. Die Pfarrkirche ist eine Patronatskirche vom Stift Zwettl und gehört zum Dekanat Gmünd in der Diözese St. Pölten.

1911 wurde die Kirche renoviert.

1971 wurden der Altarraum neu gestaltet, der Volksaltar aufgestellt und die Kanzel aus der Kirche entfernt.

Am 23. Mai 1971 wurden das Geläute elektrifiziert und die Glockenaufhängung erneuert.

In den Jahren 1977/78 erfolgte die neuerliche Renovierung der Pfarrkirche.


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Die Kapelle in Guttenbrunn

Kapelle Guttenbrunn

Guttenbrunn wird um 1139 in der Stiftungsurkunde des Zwettler Zisterzienserklosters als Gutentannen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet ursprünglich „bei den gut gewachsenen Tannen“. Die erste nachweisliche Erwähnung der Namensform Guttenbrunn („vorzügliche oder besonders ergiebige Quelle“) stammt aus dem Jahre 1273.

Die heutige Kapelle wurde im Jahr 1863 errichtet. Vermutlich gab es aber schon vorher eine Kapelle. Die Jahreszahl ist sowohl in die granitene Türeinfassung eingemeißelt als auch auf der Rückseite des Altares zu finden. Beim Altar ist neben der Jahreszahl auch der Name Johann Haslinger erhalten. Die Kapelle hatte ursprünglich einen Zwiebelturm, wie ein Foto aus etwa 1900 belegt. Eine Ansichtskarte aus 1940 zeigt allerdings schon das heutige achteckige Turmdach.


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Die Kapelle in Syrafeld

Kapelle Syrafeld

Auf der Anhöhe über dem Zwettlfluss stand einst eine Burg, in welcher die Herren von Sirchenvelde residierten.

1220 wird in einer Urkunde des Stiftes Zwettl Rudigerus de Sirchenvelde als Zeuge genannt.

1383 scheint in einem Stiftsbrief des Zwettler Pfarrers Andreas Chrumicher der Syrichveldersteig auf. Dieser Steig ist später und bis heute als Kirchensteig bekannt und führt nach Moidrams.


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Die Kapelle in Böhmsdorf

Kapelle Böhmsdorf

Böhmsdorf liegt an einem nach Süden orientierten Hang. Die Kapelle steht in einer Mulde unterhalb der Hauptstraße.

Der aus Bruchsteinen errichtete schlichte Bau hat eine eingezogene Rundapsis und vier Rundbogenfenster. Über dem Westgiebel erhebt sich ein Dachreiter mit Spitzhelm. Im Turm hängt eine Glocke, gegossen von Mathias Prininger aus Krems im Jahre 1711. Eine zweite Glocke kam 1946 hinzu.

Darunter befindet sich das Steinportal mit der Jahreszahl 1850.

Am 28.10.1851 wurde die Kapelle von Dechant Josef Schmid feierlich eingeweiht und die erste heilige Messe gefeiert.

1990 wurde die Kapelle renoviert.


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Die Bründlkirche zur Rosenkranzkönigin in Zwettl

Bründlkirche Zwettl

Am östlichen Abhang des Berges, der einst die Pfarrkirche und möglicherweise auch die Burg von Zwettl trug, dem heutigen Propsteiberg, entspringt eine recht ergiebige Quelle, von der die Sage zu erzählen weiß, dass hier vor langer Zeit Hirten im Wasser der Quelle eine Marienstatue fanden.

Man errichtete ursprünglich einen Bildstock, dann ein Marterl, an dessen Stelle um 1770 eine hölzerne Kapelle Platz fand.

Die als heilkräftig geltende Quelle zog immer größere Pilgergruppen an, sodass 1846 eine gemauerte, mit einem Blechdach versehene, Steinkapelle errichtet wurde.

Die Anzahl der zur Quelle pilgernden Wallfahrergruppen nahm weiterhin zu, sodass Pfarrer Anton Trajer die Errichtung einer Kirche bei der Quelle beschloss. Von vielen Spendern und Förderern tatkräftig unterstützt, wurde diese 1896/97 errichtet und am 18. Juli 1897 feierlich geweiht. Der alten Kapelle, die nun das Presbyterium der neuen Kirche bildete, war ein neuromanisches Langhaus mit Fassadenturm vorgebaut worden. Unter dem, durch den Kirchenbau bedingten breiten Vorbau entstand eine Lourdesgrotte.

Der alte Kultgegenstand, eine Marienstatue mit Kind, wurde nun durch die Anlage einer Lourdesgrotte und einer Maria-Lourdesstatue verdrängt.


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Die Bürgerspitalskirche in Zwettl

Die heutige Bürgerspitalskirche entstand in den Jahren 1438 bis 1448 mit dem Neubau des Bürgerspitals innerhalb der Stadtmauern von Zwettl, nachdem 1427 die Hussiten das damals außerhalb der Stadt gelegene Bürgerspital zerstört hatten. Der so neu entstandene Komplex besteht, von entsprechenden Veränderungen abgesehen, noch immer. Heute beherbergt der Bau, mit modernen Zubauten ergänzt, das Seniorenzentrum St. Martin.

Bürgerspitalskirche Zwettl
Bürgerspitalskirche Zwettl
Bürgerspitalskirche Zwettl

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Die Wallfahrtskirche in St.Wolfgang

Kirche St.Wolfgang

Im Ort St. Wolfgang befindet sich die in ihren Ausmaßen imposante Wallfahrtskirche St. Wolfgang. Mit einer Länge von 42 m, einer Breite von 21 m und einer Höhe von 14 m ist die auf einer Geländestufe dominierend über dem Ort liegende Kirche bis heute die größte Dorfkirche der Diözese St. Pölten.

Um 1400 stifteten Thomas Schaler von Purkendorf, Burggraf von Weitra, und dessen Bruder Johannes, die Kirche im Dorf Pfaffenschlag, wie der Ort ursprünglich hieß. Am 6. November 1407 wurde der Chor der Kirche zum Heiligen Wolfgang geweiht und 1408 bestätigte Bischof Georg von Passau nochmals die Stiftung als Filialkirche der Pfarre Großschönau.

Die Wolfgangkirche entwickelte sich bald zu einem Wallfahrtsziel. 1447 wurde daher von der Liebfrauenbruderschaft von Weitra ein Pilgerhaus als Unterkunftsstätte errichtet, dem heutigen Pfarrhof unterhalb der Kirche.

Die Wallfahrt bestand allerdings nur bis zur Reformationszeit. Christoph von Prag, protestantischer Schlossherr von Engelstein, schloss die Kirche um 1570/1580 und wurde ihrer Einrichtung beraubt. Doch die drei Heiligenstatuen des gotischen Flügelaltars konnten mit einigen wenigen Gegenständen gerettet werden.

Nachdem sich die Weitraer Liebfrauenbruderschaft länger um die Rückgabe der Kirche an die Katholiken bemüht hatte, ließ sie der Abt von Zwettl 1617 in Gegenwart von kaiserlichen Kommissären und 200 bewaffneten Untertanen öffnen. Die Kirche wurde wieder katholisch, doch konnte die Wallfahrt nicht wieder belebt werden.

1694 wurde für die drei gotischen Heiligenstatuen Wolfgang, Nikolaus und Erasmus der bedeutende barocke Hochaltar errichtet und die Kirche in den weiteren Jahren barock eingerichtet.

In den Jahren 1717 bis 1719 errichtete man einen neuen Dachreiter.

1765 erhob Abt Rainer Kollmann die Kirche zur Pfarrkirche und inkorporierte sie dem Stift Zwettl.

Seit der Einrichtung eines monatlichen Wallfahrtstages im Jahre 1975 wurde die Kirche wieder vermehrt zum Wallfahrtsziel.


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Die Stadtpfarrkirche in Weitra

Kirche Weitra

Der Kuenringer Hadmar II. verlegte aus strategischen Gründen den Schwerpunkt des Gebietes von Altweitra in die in der Zeit von 1201 bis 1208 neu gegründete Burgstadt Weitra. Am höchsten Punkt des gegen Norden stufenförmig abfallenden Granitplateaus erbaute er die Burg. Die mittlere und breiteste Zone war für den großen Dreiecksplatz bestimmt.

Am steil zur Lainsitz abfallenden Nordende errichtete man eine Kirche. Sie ist ein Beispiel eines kontinuierlich gewachsenen Sakralbaues. Den ältesten Teil der ursprünglich romanischen Ostturmkirche bilden das Langhaus und der im Grundriss quadratische Ostturm, dem eine halbkreisförmige Apsis vorgelagert war.

Die Pfarre Weitra wurde vor 1182 von den Kuenringern gegründet. Mit dem Neubau der Kirche in Weitra übertrug man das Pfarrecht mit dem Patrozinium der Heiligen Peter und Paul von Altweitra hierher.


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Die Stadtpfarrkirche in Groß Gerungs

Kirche Groß Gerungs

Die Stadtpfarrkirche zur Heiligen Margareta von Antiochia stammt aus mehreren Bauperioden. Den Kern bildet eine einschiffige romanische Anlage aus der Zeit um 1200. Davon haben sich noch der wuchtige quadratische Ostturm und die Mauern des etwas breiteren und ursprünglich flachgedeckten Langhauses, des jetzigen Mittelschiffes, erhalten.

Eine Pfarre wurde bereits 1295 urkundlich genannt.

Im dritten Viertel des 14. Jahrhunderts wurde an den romanischen Bau im Süden des Turmes die Frauenkapelle angebaut.

Im vierten Viertel des 14. Jahrhunderts erfolgte hinter dem Chorturmquadrat der Zubau eines gotischen Chores, 1382 wurde der Zubau einer Frauenkapelle fertiggestellt, welche 1402 nach Westen als südliches Seitenschiff verlängert wurde.

Im 15. Jahrhundert wurde diese Kapelle zu einem Seitenschiff erweitert. Etwa gleichzeitig wurde auch das Mittelschiff mit einem schönen Netzrippengewölbe versehen und der schmale Hauptchor durch einen Fünf-Achtel-Schluss vergrößert.

Im Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Mittelschiff gewölbt.

Große Brände von 1524 und 1698 haben der Kirche schwere Schäden zugefügt. Nach dem letzten Brand erfolgte bis 1719 eine umfassende Wiederherstellung der Kirche, wie den Inschriften an den Außenportalen zu entnehmen ist. Im Zuge dieses barocken Wiederaufbaues wurde auch das nördliche Seitenschiff in Anlehnung an das südliche errichtet, im Osten anschließend die Sakristei erbaut und die Außenfassade umgestaltet.

1758 konnte dank der Verlassenschaft des 1756 verstorbenen Pfarrers Schönauer der Kirchturm erhöht und mit dem heute noch bestehenden, schönen barocken Zwiebelhelm errichtet werden. In diese Zeit fällt auch eine Neuausstattung der Frauenkapelle mit den Stuckaturen und dem Altar.

1953 wurde eine Westempore eingebaut und die Kirche außen restauriert.

1976 fand eine Innenrestaurierung statt.


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Die Pfarrkirche in Etzen

Kirche Etzen

Die erste Kirche entstand bereits um 1200 als Filiale von Zwettl. Mit der Errichtung der Propstei von Zwettl wurde Etzen 1483 zu einer Pfarre. 1619 übersiedelte der Pfarrer von Etzen nach Marbach, Etzen blieb unbesetzt. Am 11. Mai 1784 wurde die Pfarre wieder errichtet und dem Zisterzienserstift Zwettl inkorporiert.

Die Pfarrkirche ist dem Heiligen Laurentius geweiht, einem römischen Diakon und Märtyrer.

Der älteste Teil der Kirche ist die runde Apsis, an die im 15. Jahrhundert ein gotisches Langhaus und die Sakristei angebaut wurden. Zwischen 1619 und 1784 kümmerte sich niemand um den Gottesbau. In dieser Zeit wurde Etzen, von Marbach mitbetreut und ist stark unter protestantischem Einfluss geraten. Daher war die Kirche im Jahre 1784 in einem schlechten Zustand. Das Dach fehlte und sie hatte noch keinen Turm. Das Stift Zwettl ließ 1786 den Pfarrhof errichten und deckte die Kirche ein. Die Kirche wurde am Ende des 18. Jahrhunderts barockisiert und 1802 der Turm im Westen vorgestellt. Er hat drei Geschoße und eine glockenförmige Haube. Im Turm hängt eine Glocke vom Kremser Gießer Ferdinand Drackh aus dem Jahre 1724.


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Die Pfarrkirche in Jagenbach

Kirche Jagenbach

Die römisch-katholische Pfarrkirche ist dem Heiligen Antonius von Padua geweiht. Sie steht am Rande des Angers der Ortschaft und ist eine einfache, denkmalgeschützte Landkirche aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Sie wird 1746 als Kapelle urkundlich erwähnt.

Um 1880 wird die Kirche mit dem Anbau einer Westempore und dem Aufsetzen eines Westturmes mit Spitzhelm erweitert. Im Glockenstuhl hängen drei Glocken. Heute ist die Kirche eine einfache, einschiffige Barockkirche.

Die Pfarre Jagenbach besteht seit 1901 und gehört zum Dekanat Zwettl.


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