Die Stadtpfarrkirche zur Heiligen Margareta von Antiochia stammt aus mehreren Bauperioden. Den Kern bildet eine einschiffige romanische Anlage aus der Zeit um 1200. Davon haben sich noch der wuchtige quadratische Ostturm und die Mauern des etwas breiteren und ursprünglich flachgedeckten Langhauses, des jetzigen Mittelschiffes, erhalten.
Eine Pfarre wurde bereits 1295 urkundlich genannt.
Im dritten Viertel des 14. Jahrhunderts wurde an den romanischen Bau im Süden des Turmes die Frauenkapelle angebaut.
Im vierten Viertel des 14. Jahrhunderts erfolgte hinter dem Chorturmquadrat der Zubau eines gotischen Chores, 1382 wurde der Zubau einer Frauenkapelle fertiggestellt, welche 1402 nach Westen als südliches Seitenschiff verlängert wurde.
Im 15. Jahrhundert wurde diese Kapelle zu einem Seitenschiff erweitert. Etwa gleichzeitig wurde auch das Mittelschiff mit einem schönen Netzrippengewölbe versehen und der schmale Hauptchor durch einen Fünf-Achtel-Schluss vergrößert.
Im Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Mittelschiff gewölbt.
Große Brände von 1524 und 1698 haben der Kirche schwere Schäden zugefügt. Nach dem letzten Brand erfolgte bis 1719 eine umfassende Wiederherstellung der Kirche, wie den Inschriften an den Außenportalen zu entnehmen ist. Im Zuge dieses barocken Wiederaufbaues wurde auch das nördliche Seitenschiff in Anlehnung an das südliche errichtet, im Osten anschließend die Sakristei erbaut und die Außenfassade umgestaltet.
1758 konnte dank der Verlassenschaft des 1756 verstorbenen Pfarrers Schönauer der Kirchturm erhöht und mit dem heute noch bestehenden, schönen barocken Zwiebelhelm errichtet werden. In diese Zeit fällt auch eine Neuausstattung der Frauenkapelle mit den Stuckaturen und dem Altar.
1953 wurde eine Westempore eingebaut und die Kirche außen restauriert.
1976 fand eine Innenrestaurierung statt.



