Die Kapelle in Gradnitz

Kapelle Gradnitz

Im Jahre 1725 fassten der „Richter und die ganze Gemainde des dem löblichen Stüfft und Closter Zwettl angehörigen Dorfes Grädniz“ den Beschluss, „zur grösseren Ehre Gottes eine Creuz Säullen oder ein kleines Kapellerl mit einem klainen Thürml und Glöckhl“  in ihrem Dorf zu erbauen.

Dazu unterschrieben am 28. Juli 1725 der Gradnitzer Dorfrichter Gregor Kummerer und zwei Geschworene im Namen der Dorfbevölkerung einen Revers, mit dem sie gelobten und sich verbürgten, ihre Kapelle stets in gutem Zustand zu erhalten sowie ihre Verpflichtungen gegenüber der Pfarrkirche in Zwettl nicht zu vernachlässigen.

Als besondere Beweggründe für den Bau der Kapelle gaben sie an, dass dadurch die an Sonn- und Feiertagen nachmittags und abends „müessig gehendte Jugent ohne Versäumung des ordinari Gottesdienst den heiligen Roßencranz“ beten könne und dass man die Glocke zur Abwendung von Unwettern verwenden würde.

Der rechteckige Bau soll auf einer Anhöhe, damals noch außerhalb des Ortes, errichtet werden.


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