Pernthon – Wintertour zur Bildsteinmauer

>> Länge: 3,7 km | Höhe: 128 m | Dauer: 01:00 <<

Blick zurück nach Pernthon
Blick zurück nach Pernthon
Frühlingssonne
Frühlingssonne

Geduld, du kleine Knospe
Im lieben stillen Wald,
Es ist noch viel zu frostig,
Es ist noch viel zu bald.


So kann man den unendlich langen Winter 2013 beschreiben, und so wandern wir Anfang April von Pernthon aus, einer kleinen Ortschaft nordöstlich von Schönbach, Richtung Norden hinab zum Kleinen Kamp. Unser Ziel ist die Bildsteinmauer.


Fotos aufgenommen am 01.04.2013
Wandern im hügeligen GeländeDer gleiche Weg zurück !Keine durchgehende Beschilderung !


Am nördlichen Ortsende von Pernthon, dort wo die Straße endet und der Weg Richtung Pehendorf unberührt, scheinbar jungfräulich unter frischem Schnee versteckt liegt, beginnen wir unsere Winterwanderung.


Beginn des Weges
Beginn des Weges
Am Weg
Am Weg
Wegkreuz
Wegkreuz


Kaum haben wir den Reiterhof mit den nun leeren Koppeln hinter uns gelassen, kommen wir bei einem Holzkreuz vorbei und tauchen unmittelbar danach in den Wald ein. Dieser säumt mit seiner weißen Winterpracht den Wanderweg, als wäre Weihnachten. Außer dass ab und zu eine Hasenspur den Weg kreuzt, sieht man keinerlei Tritte im Schnee.


Waldweg
Waldweg
Waldweg
Waldweg
Auf der Lichtung
Auf der Lichtung


Eine Lichtung passierend geht es ständig bergab, bis wir ins Tal des Kleinen Kamps kommen. Ein dunkles Band mäandert durch die sonst schneeweiße Landschaft. Es ist traumhaft, romantisch, ruhig und erholsam. Ein ebenso weißes Band überspannt den Fluss, die Brücke.


Der Kleine Kamp
Der Kleine Kamp
Der Kleine Kamp
Der Kleine Kamp
Der Kleine Kamp
Der Kleine Kamp


 
Kurz darauf sind wir bei unserem Ziel der sogenannten Bildsteinmauer angekommen. Dem Volksglauben nach sollen mehrere Pferde über die steile Felswand abgestürzt sein. Jetzt hängt ein Bild mit dem Motiv der Heiligen Dreifaltigkeit mit Maria an der imposanten Felswand.


Die Bildsteinmauer
Die Bildsteinmauer
 


Von hier wandern wir nun wieder auf dem gleichen Weg, unseren eigenen Spuren folgend, zurück zum Ausgangspunkt nach Pernthon.


Brücke über den Kleinen Kamp
Brücke über den Kleinen Kamp
Rückweg
Rückweg
Rückweg
Rückweg


Noch geh ich dich vorüber,
Doch merk ich mir den Platz,
Und kommt heran der Frühling,
So hol ich dich, mein Schatz.


Mit der zweiten Strophe des Gedichts von Graf Platen nehmen wir uns vor im Sommer wieder zu kommen.

Zum Gedicht von Karl August Georg Maximilian Graf von Platen-Hallermünde (* 24. Oktober 1796 in Ansbach, Ansbach-Bayreuth; † 5. Dezember 1835 in Syrakus, Königreich beider Sizilien) war ein deutscher Dichter. Oft wird er August Graf von Platen oder schlicht Graf Platen genannt.


GPS TOUR.INFO bergfex.at

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Folgende Kleindenkmäler befinden sich auf der Wanderroute.

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