Wir haben einen der typischen Nebeltage, die es in den Wintermonaten rund um Zwettl immer wieder gibt. Bei einigen Plusgraden, der Schnee lässt noch warten, legt sich eine dicke feuchte Decke über die Landschaft und trübt die Sicht auf vielleicht hundert Meter. Alles dahinter verliert sich immer schwächer werdend im Einheitsgrau. Und gerade deswegen besuchen wir die Rudmanns Au, der Stimmung wegen.
Zwischen Rudmanns und Kleinschönau liegen die Stifter Teiche (Rudmannser Teich und Schönauer Teich) eingebettet in der Rudmanns Au. Die Teiche selber treten bei diesem Wetter nicht besonders in Erscheinung, zumal einer davon abgefischt und daher fast kein Wasser im Teich ist.
Wir starten am Nordufer des Rudmannser Teiches und marschieren entlang des Teiches bis zum Schönauer Teich.
Die eigentliche Au liegt zwischen den beiden Teichen und südwestlich vom Schönauer Teich.
Kleinschönau wurde am 10. November 1208 als Schoneawwe in einer Schenkungsurkunde zum ersten Mal erwähnt. Der Name bedeutet „Die schöne Au“. Der Ort bestand bereits vor seiner Erstnennung, das Gründungsdatum ist aber unbekannt.
Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Zwettl vom 20.01.1978 werden die „Stifter Teiche“ (Rudmannser Teich und Schönauer Teich) zum Naturdenkmal erklärt, wobei eine 50 m breite Uferzone als mitgeschützte Umgebung einbezogen wird.






















