Naturdenkmal Granitblockgruppe Steinernes Bründl in Lohn (48.47542, 15.02750)

Steinernes Bründl

22.08.1977 zum Naturdenkmal erklärt.

ND-ZT-088


Nördlich von Lohn am Wanderweg Richtung Lohnbachfall kommt man beim Steinernen Bründl vorbei. Es liegt etwa 20 m östlich vom Wanderweg.

Auf einem 4 bis 5 m hohen, 5 langen und 2,5 breiten Felsen befindet sich eine große, tiefe Schale 150 x 105 cm groß und 40 cm tief mit viel Wasser.

Auf dem Felsen steht ein Eisenkreuz.

In 20 m Entfernung sind zwei weitere Schalensteine, einer von diesen trägt auf einem exponierten Punkt des Felsens eine Schale, so dass kaum angenommen werden kann, dass die Schale durch Verwitterung entstanden ist.

Steinernes Bründl
Steinernes Bründl
Steinernes Bründl

Selbst bei größter Hitze hält sich in diesem Becken Wasser frisch. Als Ursache dafür wird in einer Legende berichtet, dass Maria hier einmal bei ihrer Rast den göttlichen Knaben in diesem Becken gebadet hat. Der Körper des Jesuskindes soll im Stein des Beckens einen Abdruck hinterlassen haben. Die von Peitschen knallenden Hirten erschreckte Maria. Sie soll daraufhin geflohen sein und erst in Mariazell ein neues Zuhause gefunden haben. Das steinerne Bründl liegt nämlich am alten Wallfahrtsweg von Böhmen nach Mariazell. In früheren Zeiten hatte jeder Wallfahrer ein Fläschchen von diesem Wasser, das bei Augenleiden helfen sollte, mitgenommen. Nach dem Volksglauben sind dann eine große Hungersnot oder schwere Seuchen zu erwarten, sollte das Wasser einmal im Steinbecken austrocknen.

Folgender Wanderweg führt beim Steinernen Bründl vorbei:
Teddybärentrail Lohnbachfall


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