Luaga-Lucka-Weg

>> Länge: 6,1 km | Höhe: 127 m | Dauer: 02:30 <<

Altmelon
Altmelon
Feldweg
Feldweg
Steg
Steg


Altmelon liegt südlich von Arbesbach auf einer Seehöhe von 903 m und somit schon 380 m höher als Zwettl. Der Ort ist eine alte Kuenringersiedlung und war ursprünglich für die Forstarbeiter errichtet worden. Altmelon besticht durch wunderschöne und steinreiche Landschaften. Manche Felsblöcke sind wie von Riesenhand aufgetürmt und bilden dadurch Höhlen. Und genau dieser Steinreichtum lockt uns Wanderer in die Wälder. Folgt uns einfach!


Fotos aufgenommen im September 2010
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetRundwegDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Altmelon


72Auf dem Platz gegenüber der Kirche steht eine Informationstafel mit allen Wanderwegen und Beschreibungen. Wer mit dem Auto kommt, der findet auch hier einen Parkplatz. Wir folgen nun dem Luaga-Lucka-Weg mit der Nr.72 und verlassen den Ort Richtung Groß Gerungs auf der Landstraße. Schon nach 200 m biegen wir rechts ab. Nach einem kurzen Stück Feldweg, betreten wir den Wald, der zahlreiche Felsformationen verbirgt, und den wir erst wieder am Ende der Wanderung verlassen werden. Der erste Teil führt uns entlang eines schönen Waldweges bis zu einer Abzweigung. Hier biegen wir über einen Steg Richtung Farthoferbründl ab. Dieses kurze Stück bis zum Bründl ist sehr feucht und verwachsen, stellt aber keine große Herausforderung dar. Das Farthoferbründl ist eine rechtsdrehende Waldquelle, die das ganze Jahr fließt und gutes trinkbares Wasser liefert. Kurze Zeit später erreichen wir die Farthoferhöhlen.

verwachsen
verwachsen
Farthoferbründl
Farthoferbründl
Farthoferhöhlen
Farthoferhöhlen


Die Farthoferhöhlen wurden im Jahr 1999 vermessen und haben Stollenlängen von 8 m bis 50 m. Die Höhlen werden aus riesigen Steinen gebildet. Über den Höhlen erhebt sich die Druidenkanzel, wo ein rechtsdrehendes Feld gemessen wurde. Der Wanderweg ist so angelegt, dass wir sogar eine kleinere Höhle durchwandern. Ein Lageplan bringt uns die Anzahl und die Lage der einzelnen Höhlen näher.

Farthoferhöhlen
Farthoferhöhlen
Druidenkanzel
Druidenkanzel
Durch den Wald
Durch den Wald


Wir wandern weiter zur Waldkapelle mit einer herrlichen Aussicht über den Weinsberger Forst. Die einfache, gemauerte Waldkapelle ist in ihrem Grundriss quadratisch, fensterlos und besitzt nur eine einfache Holztür mit Glasausschnitt. Das Dach ist vorne als Satteldach und hinten als Walmdach ausgeführt und mit Eternitschindeln gedeckt. Auf dem First befindet sich ein Erzbischöfliches Kreuz (2 Querbalken). Der kleine, aber feine Innenraum, ist liebevoll gestaltet und beherbergt eine Reihe von Bildern und Statuen. Die halbkreisförmige Apsis mit einem kleinen angebauten Altar ist sogar mit frischen Herbstblumen geschmückt. Die Schinderlinghöhle, die mit einer Länge von 63 m bei uns einen besonderen Eindruck hinterlässt, ist das nächste Ziel. Über die Schmerlingmauer und die Gaubitzhöhlen gelangen wir zum Gaubitzhof, wo wir nun wieder den Wald verlassen.

Waldkapelle
Waldkapelle
Schinderlinghöhle
Schinderlinghöhle
Schinderlinghöhle
Schinderlinghöhle


Beschilderung
Beschilderung
Luaga-Lucka
Luaga-Lucka

Gegenüber dem Bauernhof, im Wald versteckt, liegt die Luaga-Lucka, eine Steinhöhle mit verschiedenen Räumen, die in vergangenen Zeiten als Unterschlupf und Versteck gedient haben könnten. Sie hat eine Länge von 64 m, ist aber eine Sackgasse. Wir müssen den gleichen Weg wieder zurück zum Gaubitzhof.


Steinriese
Steinriese
Felsenkeller
Felsenkeller
Rotkraut
Rotkraut


Von hier wandern wir vorbei an saftigen Almwiesen, Steinriesen mitten auf den Feldern, einem Felsenkeller, der privat genützt wird, zurück nach Altmelon.

GPS TOUR.INFO bergfex.at

ZCrux – Kleindenkmäler rund um Zwettl im Waldviertel 
Folgende Kleindenkmäler befinden sich auf der Wanderroute.

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