Kremstalweg 625 (Vordere Waldhäuser – Bad Traunstein)

>> Länge: 9,3 km | Höhe: 184 m | Dauer: 02:30 <<

Wegweiser
Wegweiser
Vordere Waldhäuser
Vordere Waldhäuser

Kremstalweg 625Der Kremstalweg 625 ist ein Rundwanderweg mit einer Gesamtlänge von ungefähr 83 km und verläuft entlang der Großen Krems flussabwärts und etwas südlicher flussaufwärts der Kleinen Krems folgend.

Unsere Tour führt uns von den Vorderen Waldhäusern nach Bad Traunstein.



Fotos aufgenommen am 22.04.2012
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetRundweg TeilstreckeDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Bad TraunsteinAuch mit dem Mountainbike befahrbar

Wir starten bei den Vorderen Waldhäusern in der Nähe der höchsten Stelle des Wanderweges. Von Reitzendorf kommend, halten wir beim Waldrand. Hier treffen wir auf den Kremstalweg. Der Blick über das Dorf reicht bei guter Sicht bis zum Klosterwappen, dem höchsten Punkt des Schneeberges. Der Straße weiter folgend kommen wir bei den Waldhäusern vorbei und wandern bis zum Waldrand. Hier nicht rechts abbiegen, sondern der Straße folgen! Gleich darauf treffen wir auf eine Informationstafel des Rundwanderweges.

Vordere Waldhäuser
Vordere Waldhäuser
Infotafel
Infotafel
Quellgebiet Große Krems
Quellgebiet Große Krems


Nach weiteren 500 Metern zweigen wir rechts ab und folgen den gelben Wegweisern. Wir sind jetzt auf der höchsten Stelle des gesamten Wanderweges. Das GPS-Gerät zeigt eine Meereshöhe von 956 m.

Südwestlich von uns erhebt sich der waldbewachsene Große Höllberg mit 1001 m, der zusammen mit dem Kremstalweg bis zum Roten Kreuz eine natürliche Wasserscheide bildet.

Rechts von uns erstreckt sich das große Quellgebiet der Großen Krems mit zahlreichen kleinen Bächlein, die sich langsam zu einem größeren Bach zusammenfinden.

Links von uns befindet sich der Höllbach, dessen Wasser schon zum Kleinen Kamp fließt.

Südlich vom Großen Höllberg liegt der Edlesberger Teich, der sich in den Weitenbach entwässert, der schließlich bei Weitenegg in die Donau mündet.

Forstweg
Forstweg
Bei einer Lichtung
Bei einer Lichtung
Wegweiser
Wegweiser


Der breite Forstweg bringt uns bis zum Roten Kreuz, einem einfachen Holzkreuz. Hier biegen wir rechts ab. Nach einiger Zeit verlassen wir kurz den weitläufigen Hochwald und sehen vor uns die Ortschaft Weidenegg. An der Straße biegen wir links ab und folgen dieser bis Winkl und Überländ. Am Wegesrand sieht man noch typische große Steinhaufen, die einen wichtigen Lebensraum für viele Tiere bieten.

Das Rote Kreuz
Das Rote Kreuz
Forstweg
Forstweg
Richtung Weidenegg
Richtung Weidenegg


Nach der Siedlung biegen wir rechts ab und gelangen wieder in den Wald. Hier werden die Markierungspfeile besonders wichtig, denn es gibt eine Vielzahl von Waldwegen und Abzweigungen.

Steinhaufen
Steinhaufen
Richtung Winkl
Richtung Winkl
Bildbaum
Bildbaum


Zwei wichtige Infos an dieser Stelle: Wegweiser gibt es fast nur bei Abzweigungen mit Richtungsänderung. Ansonsten wandert man geradeaus weiter. Ab Winkl wandern wir entgegen dem „Panoramaweg-Traunstein 53“. Also öfter mal umdrehen und auf die Nummer 53 achten! Dann ist man noch richtig.

Bildbaum
Bildbaum
Doppelwegweiser
Doppelwegweiser
Beim Wiegenstein
Beim Wiegenstein


Wir kommen bei einigen Bildbäumen und beim „Wiegenstein“ vorbei. Angeblich kann man diesen Stein bewegen. Wer es geschafft hat, kann es uns ja berichten. Bei uns tat sich trotz Anstrengung nichts.

Waldweg
Waldweg
Bad Traunstein
Bad Traunstein
Bad Traunstein
Bad Traunstein


Zuerst steigt der Weg langsam und zum Schluss immer steiler Richtung Traunstein an, denn der Ort liegt etwa auf einer Seehöhe von 930 m. Wir gehen aber nicht sofort in den Ort, sondern biegen bei der Straße links und gegenüber dem „Franzosenstein“ rechts auf den „Wachtstein“ ab. Der Wachtstein mit einer Seehöhe von 948 m besteht fast zur Gänze aus riesigen Granitblöcken und ist von zwei Seiten begehbar. Von oben haben wir einen tollen Ausblick auf Bad Traunstein, und bei guter Sicht bis zum Schneeberg und Ötscher.

Panorama
Panorama
Der Kirchturm vom Wachtstein aus gesehen
Der Kirchturm vom Wachtstein aus gesehen
Aufstieg zum Wachtstein
Aufstieg zum Wachtstein
Bad Traunstein
Bad Traunstein


Wir steigen nun hinunter zur Kirche, kommen beim Kräutergarten vorbei und zweigen Richtung Kirche, die auch Dom des Waldviertels genannt wird, ab. Ein Besuch lohnt sich. Jetzt steigen wir nur noch die Stiegen zum Marktplatz hinunter und haben unser Ziel erreicht.


GPS TOUR.INFO bergfex.at

ZCrux – Kleindenkmäler rund um Zwettl im Waldviertel 
Folgende Kleindenkmäler befinden sich auf der Wanderroute.

4 Comments

  1. bernhardbaumgartner

    Hallo D&J! Durch euren Kommentar habe ich endlich wieder in zwalk geschaut, müsste ich viel öfters machen – diese Tour führt ja durch eine besonders reizvolle, fast „alpine“ Gegend des Waldviertels. Und die Natur ist auch endlich frühlingsmäßig, nach den letzten heißen Tagen sicher noch mehr.
    Grüße ins Hochviertel! A&BB
    Die Erläuterung im obigen Kommentar ist übrigens sehr interessant – den Fürnberg kenn ich vor allem von seiner Poststraße, deren Brücken noch im Schwarzaubachtal und nördlich von Pöggstall (nahe Schwedenkreuz) ganz gut erhalten sind.

  2. Zu den Roten Kreuzen.
    Manche sind vielleicht Marterl oder sowas Ähnliches, die meisten dürften aber Vermessungszeichen sein. Aus der Zeit der ersten Landvermessung unter Maria Theresia und Joseph II. Theresianische und Josefinische Fassion. Unter Kaiser Franz entstand dann um 1824 der heutige noch vielfach verwendete Urkataster. Die Roten Kreuze waren Visier- oder Zielpunkte. Das Waldviertel war weitgehend abgeholzt. Holzkohle für die örtlichen Glashütten und Schmieden, Brennholz für Wien. Der Weinsberger Wald wurde unter Fürnberg, dem Gutsherren in Pöggstall und Leiben um 1790 praktisch ein Kahlschlag. Die zuvor gegründtete FGD (Finanzgüterdirektion) der Habsburger hat ihm 1796 unter Mithilfe eines gewissen Praun, oder Braun auf Artstetten den Wald abgeluchst. Braun hat die Konkursmasse im September 1796 gekauft, im Dezember standen schon die Habsburger im Grundbuch. Sehr schnelle Verwaltung und Abwicklung für die damaligen Verkehrs- und Kommunikationsmöglichkeiten.
    Darum hat diese Familie noch diesen Wald, die anderen „Güter des Kaiserhauses“ gingen nach 1918 an die ÖBF.
    Unter Körner wurde in den 1920erjahren der Weinsberger Wald wieder geerntet. Am Stock verlizitiert nannte man das damals. Die Waldbahn, die heute Langlaufstrecke ist, wurde damals von Bärnkopf bis Martinsberg gebaut. Körner ging in der Wirtschaftskrise in Konkurs und geging Selbstmord.
    Quellen: Gemeindechroniken und Heimatbücher der Gemeinden Gutenbrunn und Bärnkopf

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