Kamptal-Seenweg 620 – Teil 4A

>> Länge: 16,8 km | Höhe: 351 m | Dauer: 04:30 <<

Krumau am Kamp
Krumau am Kamp
Krumau am Kamp
Krumau am Kamp

Kamptal-Seenweg 620Mariazellerweg 06Der Kamptal-Seenweg 620 ist ein Wanderweg mit einer Gesamtlänge von ungefähr 100 km und verläuft entlang des Kamps von Rosenburg bis Zwettl und folgt ab hier dem Zwettltal bis zum Nebelstein. Er ist gleichzeitig ein Teilabschnitt des Weitwanderweges 06, dem Pilgerweg nach Mariazell (Niederösterreichischer Mariazellerweg).

Unsere 4.Tour führt uns von Krumau nach Ottenstein.



Fotos aufgenommen November 2011
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Krumau und Schmerbach


Burg Krumau
Burg Krumau
Krafthaus Krumau
Krafthaus Krumau

Am Hauptplatz von Krumau zeigt uns ein Wegweiser die Richtung des weiteren Weges. Wir gehen hinauf zur Burg Krumau, jenseits wieder hinab, vorbei am Umspannwerk des Krafthauses von Krumau zum hier fast ausgetrockneten Flussbett. Das Wasser des Kamp wird durch einen 3,2 km langen Stollen vom Stausee Dobra direkt zum Krafthaus geleitet und treibt drei Francis-Turbinen mit einer Leistung von je 5.400 Kilowatt.


Auf dem Felsriegel
Auf dem Felsriegel
Das Schmerbachtal
Das Schmerbachtal

Der schmale Pfad führt knapp neben dem Kamp bis zu einem kleinen Felsriegel, der fast alpin durch Seilsicherungen und durch eine Eisenleiter überwunden wird. Die alten Wege sind durch die Überflutung verlorengegangen, sodass die neuen nun abseits vom See angelegt werden mussten. Wir verlassen daher schon jetzt den Kamp und gehen rechts bergan durch das Schmerbachtal.


Waldpfad
Waldpfad
Ruine Schwarzenöd
Ruine Schwarzenöd

Kurz nachdem wir abgebogen sind, steigt der Weg links hinauf zur Ruine Schwarzenöd und folgt dem Tal Richtung Schmerbach, einem kleinen, abseits von jedem Verkehr gelegenen Ort. Von hier wandern wir auf einer schmalen Straße Richtung Schloss Wetzlas.


Schmerbach
Schmerbach
Bei Wetzlas
Bei Wetzlas


Bei Wetzlas
Bei Wetzlas
Schloss Wetzlas
Schloss Wetzlas

Beim Tor zum Schloss Wetzlas halten wir uns rechts und biegen gleich wieder links ab bis Reichhalms. Wir biegen rechts hinauf zu den Häusern ab, kommen am Ostausgang zu einer kleinen Kapelle, wo wir geradeaus Richtung Wald wandern.


Schloss Wetzlas
Schloss Wetzlas
Kapelle Reichhalms
Kapelle Reichhalms

Im zweiten Teil unserer Wanderung geht’s am Schloss Waldreichs vorbei, hinunter zum Kamp und weiter bis zum Erholungszentrum Ottenstein.


Hier gehts weiter . . .


Von der Bezirkshauptmannschaft Krems haben die Bewohner bereits vor Jahren ein Informationsblatt mit dem Titel „Verhalten bei Flutwellenalarm am Kamp“ in die Hände bekommen. Wegen der unmittelbaren Nähe der Orte Krumau und Thurnberg zu den Kampspeichern wurden besondere Alarmierungsbedingungen für den Fall festgelegt, dass Schäden an den Talsperren bzw. deren Einrichtungen eintreten.
Als einheitliches Warnzeichen wird das Zeichen „Wasseralarm“ in Form eines Dauertones von 10 Sekunden mit Unterbrechungen von 5 Sekunden 10 Minuten lang auf der Frequenz von 200 Hz (dumpfer als Zivilschutzalarm = 400 Hz) verwendet.
Probealarm jeden Samstag um 11:30 Uhr.


GPS TOUR.INFO bergfex.at

ZCrux – Kleindenkmäler rund um Zwettl im Waldviertel 
Folgende Kleindenkmäler befinden sich auf der Wanderroute.


Wegänderung
Wegänderung ???

An dieser Stelle gibt es scheinbar eine Wegänderung.
Peter berichtet: „Ich bin die neue Strecke zw. Schloß Waldreichs und dem Seecamping Dobra – Reichhalms abgegangen. Leider ist die Abzweigung nach dem Mühlhörndl hinunter zur Querung des Schloteinbaches nicht markiert.In Folge trifft man aber immer wieder auf idyllische Rastplätze mit Markierung. Ich habe dazu ein Foto der Wanderkarte beim Schloß gemacht. Dieses könnte ich zur Wegbeschreibung beitragen.“


Dazu liegt uns folgende Stellungnahme des Obmannes Gerold Sprung vom Alpenverein Sektion Horn vor:

Im Jahre 2008 wurde unsere Sektion über ein Projekt „Wassererlebnis Kamp Seen“ informiert, demzufolge ein ufernaher Weg zwischen Waldreichs und Dobra errichtet werden sollte. Der geplante Wegverlauf sollte vom Schlateinbach im Westen bis zum Campingplatz Dobra am nordseitigen Uferrand des Dobrastausees führen. Nach Besichtigung seitens unserer Sektion wären wir damit einverstanden gewesen.

Und jetzt kommt es: Bei der Umlegung des bisherigen Weges 620/06 wurde uns die Übertragung des „ersessenen Wegerechtes“ auf die neue Wegführung verweigert. Nach Rücksprache mit Rechtsvertretern bzw. mit dem Hütten- und Wegereferenten des Hauptverbandes in Innsbruck war klar, wir dürfen das ersessene Wegerecht nicht aufgeben. Es folgte eine Aussprache mit Hr. Ing. Müller – Bürgermeister von Neu Pölla – und Hr. DI Richard Hackl. Letzterer verweigerte uns die Übertragung des ersessenen Wegerechtes von unserer Wegführung auf die neue. Daher gab es für uns nur eine Antwort: der bisherige Weg bleibt bestehen und wird weiterhin von uns betreut.

Bei einer Sektionswanderung im Jänner 2014 stellte ich fest, dass ab Schloss Waldreichs bis zum Campingplatz Dobra der Weg mit gelben Tafeln und der Wegnummer 620 beschildert war. Diese Tafeln wurden NICHT von unserer Sektion angebracht. Bei dieser Wanderung traf ich im Gasthaus Trappl in Schmerbach auf den Bürgermeister von Neu Pölla, Hr. Ing. Müller, der von allem nichts gewusst haben wollte!!! (Anbringung der gelben Wegtafeln)

Fazit aus meiner Sicht: Es wurde ein neuer „Wanderweg“ (oder Forststraße) mit EU-Geldern errichtet, der für uns akzeptabel gewesen wäre, wenn wir das ersessene Wegerecht auf den neuen Weg übertragen hätten können.

Damit bleibt für uns der bisherige Wanderweg weiter bestehen und wird von uns markiert und betreut.

Herzlichen Dank für Ihre Information.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.