Kamptal-Seenweg 620 – Teil 1A

>> Länge: 11,6 km | Höhe: 282 m | Dauer: 03:00 <<

Rosenburg Bahnhof
Rosenburg Bahnhof
Erste Wegweiser
Erste Wegweiser

Kamptal-Seenweg 620Mariazellerweg 06Der Kamptal-Seenweg 620 ist ein Wanderweg mit einer Gesamtlänge von ungefähr 100 km und verläuft entlang des Kamps von Rosenburg bis Zwettl und folgt ab hier dem Zwettltal bis zum Nebelstein. Er ist gleichzeitig ein Teilabschnitt des Weitwanderweges 06, dem Pilgerweg nach Mariazell (Niederösterreichischer Mariazellerweg).

Unsere 1.Tour führt uns von Rosenburg nach Steinegg.



Fotos aufgenommen September 2012
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Rosenburg


Die Rosenburg
Die Rosenburg
Bundesstraße
Bundesstraße

Startpunkt dieser Wanderung ist der Bahnhof in Rosenburg. Es gibt keine große Tafel mit einer Wegbeschreibung, sondern nur die altbewährten Alpenvereinstafeln aus Blech, robust und langlebig. Zur Linken, hoch über uns, die Rosenburg, wandern wir durch den Ort und dann weiter die Straße entlang flussaufwärts, insgesamt 1,5 Kilometer. Bei der Kreuzung Altenburg – Etzmannsdorf biegen wir links ab, gehen aber dann nicht über die Kampbrücke, sondern wandern rechts abzweigend Richtung Rauschermühle. Sie gehört heute zu den denkmalgeschützten Objekten.


Zufahrt Rauschermühle
Zufahrt Rauschermühle
Die Rauschermühle
Die Rauschermühle

Die Rauschermühle, früher Altenburger Hofmühle, im 17.Jahrhundert Sommersitz des Abtes Thomas Zienner, wurde von verschiedenen Pächtern als Getreidemühle betrieben. Der letzte Müller, Rauscher, stellte den Betrieb 1907 ein und verkaufte das Anwesen an die Stadt Horn, die neben der Mühle ein Elektrizitätswerk errichten ließ.


Im „Band V der Kunsttopographie von Niederösterreich“ kann man Folgendes lesen:

Die Rauschermühle ist ein sehr malerisches, am Umlauf des Kamps gelegenes Gehöft. Sie hat ein langes Hauptgebäude mit 2 im rechten Winkel daran stoßenden Nebenflügeln. Im Eingangsflügel sind rechteckige, gerahmte Fenster und ein gequadertes rundbogiges Hauptportal. Die Durchfahrt ist tonnengewölbt. Über dem Portal ist eine lange Inschrift angebracht, dass Thomas Zienner, Abt von Altenburg, 1613 die Mühle gekauft, von Grund auf neu umgebaut und dem Kloster einverleibt habe.

Nachstehend sei nun diese Inschrift angeführt:

anno domini mdcxiii hat DER HOCHWVRDIG IN GOTT GEISTLICH ANDECHIG UND EDLE HERR HERR THOMAS ZIENNER ABBT DES WVRDIGEN CLOSTER ALTENBVRG: PROTHONOTARIVS APLICVS COMES PALANTINS: IHR FVRST DR HERRN LEOPOLDI ERZHERZOGEN ZV OESTERREICH BISCHOFEN ZV STRASBVRG VND PASSAV RATH VND DAMALN AINER LÖBLICHEN NIDER ÖSTERREICHISCHEN LANDSCHAFT GEWESTER VERORDNETER DIESE MVLL VON SEINER VERDIENTEN AMBTS BESOLDVNG VND VEREHRVNG ERKAVFT VND VON GRVND AVF NEV ERBAVET VND DIESELBE SAMBT DER NEVAVFGERICHTEN MAYRSCHAFT VND ALLEN DERZVE GEHÖRIGEN GRVNDEN ACKERN VND GEHVLZEN ZV GEMELTEM CLOSTER ALTENBVRG SEINER SO WOLL AVCH SEINER GANZEN FREVNDSCHAFT IN EWIGKAIT IM BESTEN DARBEY ZV GEDENCKEN INCORPORIRT VND EINVERLEIBT

Rauschermühle
Rauschermühle
Rauschermühle
Rauschermühle
Rauschermühle
Rauschermühle
Der Kamp
Der Kamp
Der Kamp
Der Kamp

Wir wandern nun um den großen Umlaufberg und folgen weiter dem Kampufer. Schon bald treffen wir auf alte Mauerreste. Sie stammen von der alten Tiergartenmauer des Stiftes Altenburg, dessen Tierpark östlich des Stiftes gelegen war und bis an das Ufer des Kamps reichte.


Alte Tiergartenmauer
Alte Tiergartenmauer
Waldweg
Waldweg
Alte Tiergartenmauer
Alte Tiergartenmauer
Der Kamp
Der Kamp
Der Kamp
Der Kamp
Der Kamp
Der Kamp


In der Mitte der Kampschlinge müssen wir durch eine sumpfige, mit hohem Gras verwachsene Schwemmwiese. Nach 300 m erreichen wir den Försterbach. Den Steg gibt es nicht mehr, wir schaffen es aber auch so das Bächlein zu überwinden. Hier zweigt auch der gelb markierte Weg Richtung Stift Altenburg ab.

Schwemmwiese
Schwemmwiese
Schwemmwiese
Schwemmwiese
Wegweiser
Wegweiser
Wegweiser
Wegweiser
Der Kamp
Der Kamp
Waldweg
Waldweg


Nun ändert sich der Weg erneut, und wir folgen dem schmalen Waldsteig, der sich am steilen Kampufer entlangzieht, bis wir einen Forstweg erreichen. Hier halten wir uns rechts und erreichen nach einem kurzen Aufstieg die Abzweigung zum „Öden Schloss“, dem wir einen kurzen Besuch abstatten. Wir verlassen den Forstweg und wandern über den Bergrücken zur Ruine.

Waldweg
Waldweg
Zum Öden Schloss
Zum Öden Schloss
Das Öde Schloss
Das Öde Schloss


Hier gehts weiter . . .

GPS TOUR.INFO bergfex.at

ZCrux – Kleindenkmäler rund um Zwettl im Waldviertel 
Folgende Kleindenkmäler befinden sich auf der Wanderroute.

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