Östlich von Wurmbrand windet sich die Zwettl in einem zumeist engen Tal Richtung Norden. Wir wandern dieses Mal flussaufwärts und entdecken so manches romantische Plätzchen.
Bei der Klingenmühle, dem heutigen Sägewerk Dorn, geht es los. Schon die Zufahrtsstraße zum eigentlichen Wohnhaus samt Sägewerk ist ein großes Holzlager, also Vorsicht. Gleich nach der Trafostation beginnt der romantische Waldweg.
Schon kurz nach der Wehr für den Betriebsgraben taucht man in ein ruhiges Tal ein und wandert entlang der Zwettl Richtung Preindlmühle. An der gegenüberliegenden Seite ist das Ufer künstlich befestigt. Wahrscheinlich gab es auch hier früher eine Mühle.
Die Preindlmühle steht seit 1877 am Zwettlufer und befindet sich heute im Besitz der Familie Kitzler, die ein Säge- und Hobelwerk betreibt. Das alte Mühlengebäude ist noch erhalten.
Hier übersetzen wir die Zwettl und biegen nach der Brücke rechts ab. Unterhalb der Kienleiten geht es weiter zur Holzmühle. Der Waldweg, dem in diesem Bereich auch der Weitwanderweg 06 und der Kamptal-Seenweg 620 folgen, verläuft fast immer am Ufer der Zwettl. Kurz vor der Holzmühle ist er aber ziemlich verwachsen.
Die Holzmühle, die es seit 1877 gibt, wird derzeit umgebaut. Die Mühle selber ist aber nicht mehr in Betrieb. Erwünscht sind wir auch nicht wirklich. Zum Glück bleiben wir auf der gleichen Uferseite und müssen nicht über die Brücke.
Wir sind Richtung Hausmühle unterwegs, die ebenfalls auf der anderen Uferseite steht und ursprünglich schon 1827 erwähnt wird. Auch sie hat den Betrieb eingestellt.
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