fünfeckat & kroasrund

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Gleich zu Beginn der Tour am Weinweg in Langenlois, nachdem man das sogenannte Weintor durchschritten hat, sieht man am Ende der Rebzeile ein kleines Kunstwerk in Trockensteinbauweise, das neugierig macht.


Fotos aufgenommen 2018
Abseits der Tour
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Mit einer rund 70 Tonnen schweren Steinpyramide schuf die ARGE Trockenstein unter Leitung der Gartenbauschule Langenlois und Weinbauschule Krems ein weltweites Unikat. Es gibt weltweit weder historisch, noch als modernes Bauwerk, eine fünfeckige Steinhütte, wie sie hier als Weingartenhütte entstand. Mitgewirkt haben außerdem Steinkünstler aus Irland, Deutschland, Schweiz und Kanada.

Verschiedene Gesteinsarten wurden für den Bau verwendet, dazu kommen fünf Fenster aus unregelmäßigen Glasbrocken sowie Bauteile aus Holz, die – ebenso wie die runde Form des Daches – an steinzeitliche Kreisgrabenanlagen erinnern sollen, von denen eine ganz in der Nähe, in Schiltern, gefunden wurde.

Zum NÖ Viertelfestival am Samstag den 4. August 2018 wurde das Bauwerk eröffnet.

Projektleiter Rainer Vogler, sowie der Besitzer des Weingartens Karl Steininger hoben in ihren Ansprachen die Besonderheiten des Projekts „Weingartenpyramide“ hervor, die zugleich so etwas wie eine Weingartenhütte sei – Bauwerk und Kunstwerk zugleich – in der heutigen Zeit errichtet in einer fast schon vergessenen Bauweise – fünfeckig an der Basis und kreisrund im oberen Bereich – etwas Bleibendes aus einem zeitlich begrenzten Festival heraus – ohne Vorbild und mit Vorbildcharakter – gebaut von einem internationalen Team für das Waldviertel – mit vielen Widersprüchen also und doch eine Einheit.

Danke für die Fotos von Doris Necker aus Krems.


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