Einsiedlerweg 2

>> Länge: 6,0 km | Höhe: 126 m | Dauer: 01:30 <<

Nationalparkhaus
Nationalparkhaus
Beschilderung
Beschilderung
Feldweg
Feldweg


Niederösterreich Card ZieleKurz vor Hardegg, noch außerhalb des Nationalparks Thayatal liegt das Nationalparkhaus, unser heutiges Ziel. Es wurde im Jahre 2003 eröffnet und wird für unsere Wanderungen ein wichtiges Anlaufzentrum. Wir erfahren hier welche Wanderwege gesperrt sind und besuchen natürlich auch die Ausstellung „NaturGeschichten-ThayaTales“.


Fotos aufgenommen im August 2010
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetRundwegDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Hardegg und im Nationalparkhaus


2Der Hardegger Rundwanderweg mit der Nr.2 beginnt bei der Zufahrt zum Nationalparkhaus. Wir überqueren hier die Straße und folgen einem Feldweg bis zum Waldrand. Hier beginnt der Nationalpark. Eine Forststraße führt mitten in die Naturlandschaft. Wir treffen auf den Thayatalweg 1, den wir kreuzen. Auf dem Weg gibt es in regelmäßigen Abständen Infotafeln mit Notrufpunkten.


Kreuzung
Kreuzung
Am Wegesrand
Am Wegesrand
Notrufpunkt
Notrufpunkt


Wer bin ich ?
Wer bin ich ?
Naturlandschaft
Naturlandschaft
Die Bärmühl-Wiese
Die Bärmühl-Wiese


Dort beginnt ein romantischer Hohlweg, der hinab zur Thaya und zur Bärmühl-Wiese führt. So manche Blume ist uns unbekannt! Der Weg endet bei einer Felswand direkt an der Thaya.


Felsbehausung
Felsbehausung



In ca. 12 m Höhe befindet sich in der Felswand die Einsiedlerklause.
Felsbehausung des Einsiedlers
Felsbehausung des Einsiedlers

Die Sage erzählt, dass einst ein Ritter ausgezogen war, um gegen die Ungläubigen zu kämpfen. Zurück lassen musste er damals sein junges Weib mit seinem erstgeborenen Sohn. Viel Not gab es und zahlreiche Gefahren waren zu bestehen. Viele Jahre dauerte es, bis er heimwärts ritt. Voll Freude ritt er seinem Trupp voraus, der heimatlichen Burg entgegen. Doch was bot sich seinem Blick. Sein Weib, sein innig geliebtes, hielt einen jungen Mann umfangen.
Ohne unnütze Worte zu verlieren, rammte der Ritter sein Schwert durch den Leib des Jünglings, dass es gleich seine Frau mit durchbohrte. Diese hauchte sterbend die letzten Worte: „Jetzt hast du dein eigenes Kind ermordet!“
Auf der Stelle wollte der Ritter sühnen. Er verschenkte die Burg und all sein Habe und zog aus seiner Heimat, um Buße zu tun. Wohin Gott seine Schritte lenkte, zog er. So kam er zur Thayabiegung unterhalb von Hardegg, wo er über die Felsnische eine Klause baute und als Einsiedler lebte und weithin als frommer und gütiger Mann bekannt und verehrt war.


Am Flussrand entdecken wir Spuren – vielleicht gar von einer Wildkatze ?


Die Thaya
Die Thaya
Bin ich eine Wildkatze ?
Bin ich eine Wildkatze ?
Wer bin ich ?
Wer bin ich ?


Hohlweg
Hohlweg
Naturlandschaft
Naturlandschaft

Zurück verläuft der Weg ein kurzes Stück entlang des Hohlweges. Dann zweigen wir rechts bergauf ab und folgen dem Steig durch Eichen-Hainbuchenbestände. Bei zwei Aussichtspunkten haben wir einen tollen Blick auf die Flusslandschaft der Thaya und zur Burg Hardegg. Bei der Weggabelung trifft der Einsiedlerweg wieder auf den Thayatalweg 1.


Steig
Steig
Aussichtspunkt
Aussichtspunkt
Aussichtspunkt
Aussichtspunkt


Hardegg
Hardegg
Rückweg
Rückweg

Der Einsiedlerweg würde nun über den Gabrielensteig nach Hardegg führen und über den Kirchensteig wieder zurück zum Nationalparkhaus. Durch die aktuelle Hochwasserlage an der Thaya war der Thayatalweg 1 aber leider gesperrt.


Wir wandern daher bei der Weggabelung links und gleich darauf rechts auf dem gleichen Weg zurück zum Nationalparkhaus.

Hier gibt es mehr Info …


GPS TOUR.INFO bergfex.at

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