Auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig des Bundesheers im Waldviertel hat sich im Juni 2015 eine Wolfsfamilie angesiedelt. Das ist eine kleine Sensation. Und im Frühsommer 2017 gibt es sogar Nachwuchs: sechs Jungtiere sind gesichtet worden.
Die Rückkehr des Wolfs bewegt die Menschen. Unser Wandergebiet grenzt direkt an den Truppenübungsplatz und irgendwann werden auch wir den Wolf persönlich sehen. In der Regel sind aber Wölfe scheu und vermeiden Menschenbegegnungen, daher ist es eher unwahrscheinlich, dass wir das Vergnügen haben Meister Isegrim kennenzulernen.
Die Rückkehr des Wolfs bewegt die Menschen. Unser Wandergebiet grenzt direkt an den Truppenübungsplatz und irgendwann werden auch wir den Wolf persönlich sehen. In der Regel sind aber Wölfe scheu und vermeiden Menschenbegegnungen, daher ist es eher unwahrscheinlich, dass wir das Vergnügen haben Meister Isegrim kennenzulernen.
Am 20. November 1866 wird der letzte Wolf Niederösterreichs zwischen Fotzeben und der Hohen Mandling durch den erzherzoglichen Forstadjunkten Michael Wagner aus dem Berndorfer Ortsteil Steinhof erlegt. Daran erinnert nicht nur eine Gedenktafel (47.894986, 16.008921), die an jener Stelle aufgehängt wird, sondern auch die in der Gegend verbreiteten Sagen über einen Geisterwolf, der zwischen der Wolfsbuche und der nördlich von Pottenstein gelegenen Wolfsgeist spuken soll. 1882 haben die Österreicher den Wolf im steirischen Wechselgebiet ausgerottet.
Wir wollen mehr über den Wolf wissen und ihm unbedingt einmal in die Augen schauen. Daher besuchen wir das Wolf Science Center in Ernstbrunn. Während der Führung beginnen die Wölfe zu heulen, das geht unter die Haut.
Eine dauerhafte Rückkehr der Wölfe kann dort klappen, wo sich einerseits ausreichend Nahrung und ungestörte Gebiete befinden, aber andererseits vor allem dort, wo man den Wolf im Gebiet duldet. Für Konflikte und weiteren Diskussionen ist also gesorgt.














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