ZWalk – Wanderungen rund um Zwettl im WaldviertelDruidenweg - ZWalk - Wanderungen rund um Zwettl im Waldviertel

Druidenweg

>> Länge: 9,5 km | Höhe: 506 m | Dauer: 03:15 <<

Aufstieg

Aufstieg

Aufstieg

Aufstieg


Durch die enge Schlucht der Ysperklamm wandern wir auf den Kaltenberg, wo man frühzeitige keltische Kultstätten vermutet.

Fotos aufgenommen im Juli 2017
Stellenweise kein HandyempfangEintrittWandern im hügeligen GeländeRundwegDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit beim Start

31Der Druidenweg Nr.31 schließt unmittelbar an das obere Ende der Ysperklamm an. Nun gibt es zwei Möglichkeiten des Aufstieges. Die erste Wahl ist der Durchstieg der Ysperklamm. Die Ysperklamm ist ganzjährig geöffnet. Der Betreiber der Ysperklamm, die Marktgemeinde Yspertal, erhebt Eintritt für den Zugang zur Ysperklamm. Eine zweite Möglichkeit ist der Aufstieg auf der leichten Abstiegsroute der Ysperklamm.

Aufstieg

Aufstieg

Richtung Gutenbrunn

Richtung Gutenbrunn


Wir wählen bei unserer Runde eine Kombination, steigen zuerst auf der leichten Route bis zur Roten Reithbrücke auf und folgen dann der Ysperklamm bis zum oberen Ende. Die Ysper durchfließt die Klamm auf einer Länge von 2 km, wobei sie etwa 300 Höhenmeter überwindet. Eine Vielzahl von Aufstiegshilfen erleichtert uns ein Durchschreiten der Klamm. Geeignetes Schuhwerk ist trotzdem empfehlenswert, auch für den weiteren Weg.

scharf nach rechts

scharf nach rechts

Forstweg

Forstweg


Nach der Ysperklamm führt der Wanderweg zunächst ein Stück Richtung Gutenbrunn und biegt nach ca. 250 m scharf nach rechts ab. Nach dem steilen Aufstieg durch die Klamm geht es jetzt moderat auf breiten Forstwegen über die Kaiserreith zu einer Quelle und weiter zur ersten Steinformation namens „Phallus und Vulva“.

Ausblick

Ausblick

Richtung Quelle

Richtung Quelle


Beruhend auf den Forschungen des Yspertaler Pfarrers Hans Wick (1904-1988) werden die Steinformationen benannt und zeigen heute noch die ursprünglichen Funktionen. Bei den bisweilen seltsam anmutenden Steinformationen handelt es sich um verwitterte Reste von im Lauf der Jahrtausende abgetragenen Granitsteinen, um sogenannte Granitrestlinge, die meist runde, oft aber auch recht eigenwillige Formen angenommen haben.

Bei der Quelle

Bei der Quelle

Phallus und Vulva

Phallus und Vulva


Der als Phallus bezeichnete Stein ist ein männlicher Fruchtbarkeitsstein, der auch vom Tal als senkrechtes Felsenband weithin sichtbar ist. Der als Vulva bezeichnete Stein ist ein weiblicher Fruchtbarkeitsstein. Er zeigt sich zwischen Kopf und Rumpf des Phallus. Es handelt sich dabei um einen sogenannten Durchschlupfstein. Durch das Durchschlüpfen kann man angeblich das Böse abstreifen.

Vulva

Vulva

Der Blick vom Tal aus

Der Blick vom Tal aus


Es geht nun weiter bis zu einer Weggabelung. Am rechten Weg besuchen wir mit einem kurzen Abstecher den „Sitzenden Hund“, ein Symbol der Frühzeit für Fruchtbarkeit und Treue, dann kehren wir zur Weggabelung zurück und steigen hoch zum Druidentreffpunkt.

Wegweiser

Wegweiser

Sitzender Hund

Sitzender Hund


Stehende Schale

Stehende Schale

Zum Druidentreffpunkt

Zum Druidentreffpunkt


Auf der höchsten Erhebung des Kaltenberges befinden sich zwei Steinkreise. Am inneren Steinkreis auf einer Höhe von 922m, der als Druidentreffpunkt gedient haben soll, haben nur so viele Druiden am Treffen teilgenommen als sich Steine im Kreis befinden. Ein derartiger Punkt wird „Böndel“ genannt und besteht aus 13 kreisförmig angeordneten Schalensteinen auf denen die Druiden sitzend Platz genommen haben sollen. Der Herrgottsitz in der Mitte, mit seiner prägnanten Pilzform, könnte der Thron für den Oberpriester gewesen sein. All das sind natürlich nur Annahmen, obwohl der Platz noch heute eine ganz besondere Ausstrahlung hat.

Äußerer Steinkreis

Äußerer Steinkreis

Innerer Steinkreis

Innerer Steinkreis


Abstieg

Abstieg

Große Schale

Große Schale


Vom Gipfelplateau des Kaltenberges geht es nun steil bergab an der „Großen Schale“ und der Wohnhöhle vorbei auf einen Sattel. Gegenüber steigt der Weg hinauf auf eine Bergkuppe, den Kaltenberg. Hier beginnt der Heilige Bezirk der keltischen Oberpriester. Am Böndel befinden sich 13 Opfer- und Sitzschalen, welche in Altarform angeordnet sind.

Abstieg

Abstieg

Richtung Sattel

Richtung Sattel


Der Heilige Bezirk

Der Heilige Bezirk

Am Bödel

Am Bödel


Auch vom Böndel geht es wiederum steil bergab weiter. Bei der nächsten Weggabelung zweigen wir rechts ab Richtung Kaltenbergkreuz. Auf schmalem Pfad geht es zuerst ansteigend, später entlang steiler Waldhänge Richtung Holzkreuz.

Am Bödel

Am Bödel

Abstieg

Abstieg


Richtung Kaltenbergkreuz

Richtung Kaltenbergkreuz

Richtung Kaltenbergkreuz

Richtung Kaltenbergkreuz


Richtung Kaltenbergkreuz

Richtung Kaltenbergkreuz

Richtung Kaltenbergkreuz

Richtung Kaltenbergkreuz


Das Kaltenbergkreuz wird im Jahre 1977 von den Naturfreunden Yspertal errichtet und 1997 erneuert.

Das Kaltenbergkreuz

Das Kaltenbergkreuz

Das Kaltenbergkreuz

Das Kaltenbergkreuz


Vom Kaltenberg geht es nun richtig steil bergab. Alle die nicht so steil absteigen möchten, wandern wieder zurück zur Weggabelung und folgen dem Weg ins Tal.

richtig steil bergab

richtig steil bergab

Abstieg

Abstieg


Abstieg

Abstieg

Abstieg

Abstieg


Feldweg

Feldweg

Haus Wim

Haus Wim


Am Fuße des Kaltenberges führt uns der Weg zuerst auf einen Zufahrtsweg und zum Schluss auf der Landstraße zurück zum Ausgangspunkt.

D&J

Weitere Infos über diese Wanderung für GPS Freunde unter GPS TOUR.INFO
Detailierte Wanderkarte auf bergfex.at bergfex.at



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