Die Terrassengärten in Stift Zwettl

Stift Zwettl
Stift Zwettl
Zugang Terrassengärten
Zugang Terrassengärten

Wandern und Garten, wie passt das zusammen? – Sehr gut! – Gibt es einen schöneren Rastplatz als einen Garten? Und darum besuchen wir bei jeder Wanderung nach oder durch Stift Zwettl die wunderschönen Terrassengärten. Das Tolle daran, sie sind frei zugänglich und unterliegen keinen bestimmten Besuchszeiten.



Fotos aufgenommen am 01.08.2013
Abseits der Tour

Wenn man das Stift betritt, kommt man zuerst in den großen Lindenhof. Hier teilen sich die Wege. Rechts kommt man über einen Schotterweg zum Eingang der Terrassengärten. Man steigt einige Stiegen hinunter, wendet sich nach rechts und taucht ein in ein Meer von Düften und Farben.

Die Terrassengärten
Die Terrassengärten


Begonnen hat alles im Jahre 2005. Stift Zwettl wurde Mitglied beim „Verein der Kamptalgärten“ und die Terrassengärten, die bis zu diesem Zeitpunkt Gemüse- und Obstgärten zur Selbstversorgung der Mönche waren, wurden zu Schau- und Kräutergärten umgestaltet. Unterstützt wurden die Patres von der Firma „Sonnentor“ in Sprögnitz, die in diesem Jahr das 1.Waldviertler Kräuterfest veranstaltete.

An der Südseite des Klosters befanden sich also immer schon Nutzgärten. In diesem sonnigen und geschützten Gartenteil lässt sich dem rauen Klima des Waldviertels ein gärtnerisches Schnippchen schlagen. So findet man hier auf derzeit vier Ebenen thematisch geordnete Gärten.

HORTUS HILDEGARDIS
HORTUS HILDEGARDIS
Tagpfauenauge
Tagpfauenauge
Marienstatue
Marienstatue


Echter Alant
Echter Alant
Goldgarbe
Goldgarbe

Ganz oben liegt der „HORTUS HILDEGARDIS“ oder der Garten der Heiligen Hildegard von Bingen. Der Oregano duftet und lockt ein Tagpfauenauge an. Die Mauern der angrenzenden Gebäude bieten einen besonderen Schutz und lassen die Kräuter besonders gut gedeihen. So finden wir hier den „Echten Alant“, eine bis zu zwei Meter hohe mehrjährige krautige Pflanze mit auffälligen gelben Blütenköpfen. Gleich in der Nachbarschaft macht sich die ebenfalls gelbe „Goldgarbe“ breit.


HERBARIUM
HERBARIUM
Von oben
Von oben

Eine Etage tiefer liegt das „HERBARIUM“ oder einfach der Kräutergarten. Hier haben die wichtigsten Klosterkräuter ihren Platz gefunden. Die blauen Borretschblüten strecken sich gegen den Himmel und stehen für Fröhlichkeit und Lauterkeit im Denken. Hier findet man auch eine der zahlreichen Malven.


Borretschblüten
Borretschblüten
Malven
Malven


Mariendistel
Mariendistel
Weiße Blüten ?
Weiße Blüten ?

Weiter hinten, ein paar Stufen höher und direkt an der Hausmauer betreten wir den „HORTUS MARIAE“ oder auch Liebfrauengarten, welcher der Gottesmutter Maria gewidmet ist. In diesem Garten finden sich hauptsächlich jene Pflanzen, die in den „marianischen“ Farben Rot, Weiß und Blau blühen. Wir durchschreiten eine Laube, an deren Ende eine moderne Marienstatue steht.


HORTI VITAE
HORTI VITAE
Wogen voll zarter Blätter
Wogen voll zarter Blätter

Noch tiefer liegen die „HORTI VITAE“ oder Gärten des Lebens.


Ringelblume
Ringelblume
Sonnenhut
Sonnenhut

Gefolgt vom „GARTEN DER SEELE“ oder Sonnentor Garten. Geerntet werden duftende Wogen voll zarter Blätter und Blüten, und so ist der Garten in der Mitte Sinnbild unserer eigenen Mitte. Neben der Ringelblume findet man den Sonnenhut.


Schutzengel Garten
Schutzengel Garten
Schutzengel Garten
Schutzengel Garten

In der Nähe des Einganges liegt der „GARTEN DES HIMMELS“ oder der Schutzengel Garten. Diese Engel stehen für Denken, Fühlen und Handeln.


Im Naschgarten
Im Naschgarten
Brombeeren
Brombeeren

Zu guter Letzt besuchen wir noch den ganz unten liegenden „NASCHGARTEN“. Man läuft auf weichen Hackschnitzelwegen zwischen Obstbäumen und Beerensträuchern, die köstliche Früchte tragen.


Im Naschgarten
Im Naschgarten
Im Naschgarten
Im Naschgarten

Die Zeit vergeht im Fluge, schade eigentlich, wir müssen weiter.

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