Die Staatzer Klippe

>> Länge: 0,3 km | Höhe: 100 m | Dauer: 00:30 <<

Staatzer Klippe
Staatzer Klippe
Pfarrkirche St.Martin
Pfarrkirche St.Martin


Nach dem Besuch der Niederösterreichischen Landesaustellung 2013 in Asparn an der Zaya und Poysdorf endet unser Tag mit einem Besuch der Staatzer Klippen mit anschließendem Heurigenbesuch.

Fotos aufgenommen am 17.09.2013
Wandern im hügeligen GeländeDer gleiche Weg zurück !

Die Staatzer Klippe (332 m) ist eine markante klippenförmige Erhöhung im Weinviertel und ragt etwa 100 Meter über der Umgebung weithin sichtbar aus der nur leicht hügeligen Landschaft auf. Der Markt Staatz-Kautendorf umschließt den Hügel mit seinen Häusern, Weinkellern, dem Schloss und der Kirche.

Schüttkasten
Schüttkasten
Der Steig
Der Steig


Wir wandern bis zum ehemaligen Schloss, genauer gesagt zum Schüttkasten, in dem in neuerer Zeit die Musik eingezogen ist. Gleich dahinter führt ein schmaler Steig, zuerst über ein paar desolaten Stufen, später aber gut begehbar, hinauf zur Ruine. Entlang einer Mauer erreichen wir bei einer Kehre den Standort des ersten Tores.

Umfassungsmauer
Umfassungsmauer
Blick Richtung Süden
Blick Richtung Süden


Von hier geht es weiter entlang einer Zinnenmauer (Umfassungsmauer) mit zahlreichen Zinnenlücken wie Schießscharten oder Bogenscharten. Das zweite Tor, etwa auf halber Höhe, dürfte schon erneuert worden sein.

Beim 1.Tor
Beim 1.Tor
Beim 1.Tor
Beim 1.Tor


Aufstieg
Blick vor die Mauern
Blick vor die Mauern


Beim 2.Tor
Beim 2.Tor
Beim 2.Tor
Beim 2.Tor


Im Nordosten liegt ein Umkehrplatz für Fuhrwerke, die früher bis hier her fahren konnten und eine sogenannte Streichwehr, eine dreifenstrige Abwehranlage. Unter der Klippe liegt die Pfarrkirche St.Martin, die in den Jahren 1906 bis 1907 an der Stelle einer älteren Kirche im neuromanischen Stil errichtet wird.

Blick Richtung Süden
Blick Richtung Süden
dreifenstrige Abwehranlage
dreifenstrige Abwehranlage


Blick zur Kirche
Blick zur Kirche
Blick Richtung Norden
Blick Richtung Norden


Südöstlich von der Klippe liegt der Ort Enzersdorf am Rande des Auberges, von wo aus am 24.April 1645 die Burg von den Schweden in Brand geschossen und zerstört wird. Im Westen geht schön langsam die Sonne unter.

Enzersdorf
Enzersdorf
Der Bergfried
Der Bergfried


Durch ein Spitzbogentor gelangt man auf die höchste Erhebung, wo früher die Hochburg mit Herrenhaus und Palas stand. Leider werden die Bausteine des Hauptgebäudes und der Geschütztürme für den Wiederaufbau des Wirtschaftsgebäudes der Herrschaft nach 1683 fast gänzlich abgetragen.

Spitzbogentor
Spitzbogentor
Auf der höchsten Erhebung
Auf der höchsten Erhebung


Staatz
Staatz
Blick Richtung Süden
Blick Richtung Süden


Sonnenuntergang
Sonnenuntergang


Ein kurzer Ausflug, der sich wegen der Aussicht lohnt.