Der Name des Dorfes leitet sich vom Mittelhochdeutschen „wint-hac“ (Hecke) ab.
Die namentliche Unterscheidung zwischen „Windhag“ und Oberwindhag (bei Weitra) lässt sich historisch bis in das frühe 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Im ältesten Stiftsurbar des Klosters Zwettl aus dem Jahr 1280 wird der Ort noch schlicht als Unterwindhag (oder nur Windhag) geführt. Um Verwechslungen mit dem nahegelegenen „Windhag im Amt Schweiggers“ zu vermeiden, wurde im Urbar von 1320 erstmals explizit zwischen „Winthag bei Weitra“ und dem anderen Windhag unterschieden.
Der Name Oberwindhag etablierte sich später dauerhaft für das Dorf südlich von Weitra, um es eindeutig von anderen gleichnamigen Siedlungen in der Region abzugrenzen.
Seit 1971 gehört der Ort zur Stadtgemeinde Weitra.
Das Dorf Oberwindhag gehörte ursprünglich zur Pfarre Großschönau, wurde aber 1765 nach St. Wolfgang umgepfarrt.
Die Kapelle wurde 1847 errichtet.
Sie steht im Zentrum von Oberwindhag direkt an der Straße. Der Bau hat einen Rundschluss und einen Dachreiter mit Spitzhelm.
Der Altar steht in einer Rundbogennische, auf diesem befinden sich eine Marienstatue und zwei Heiligenbilder, Herz Maria und Herz Jesus.
An den Seitenwänden hängen Hinterglasbilder mit unterschiedlichen Heiligen.
Eine Renovierung der Kapelle erfolgte im Jahre 1975.
Im Jahre 2024 wurde die Kapelle durch Hr. Hofbauer in ehrenamtlicher Arbeit renoviert. Die Fassade wurde erneuert und der Turm gereinigt. Die Materialkosten wurden von der Stadtgemeinde Weitra übernommen.







