Der Weinweg in Langenlois

>> Länge: 5,5 km | Höhe: 128 m | Dauer: 01:30 <<

Das Weintor
Das Weintor
Rebzeile
Rebzeile

Mit Herbstbeginn sind die Weintrauben reif und werden gelesen. Diese Tätigkeit wird auch als Herbsten bezeichnet, was auf die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Herbst („Erntezeit“) zurückzuführen ist. Aus diesem Grund besuchen wir Langenlois und wandern entlang des Weinweges.


Fotos aufgenommen im September 2020
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetRundwegDurchgehende Beschilderung !Für Kinderwagen geeignetEinkehrmöglichkeit in Langenlois

Langenlois liegt im südöstlichen Waldviertel am unteren Ende des Kamptales und am Fuße des Manhartsberges. Als Liubisa – die Liebliche – ist Langenlois erstmalig in einer Urkunde erwähnt. Diesem Namen wird die heute größte Weinstadt Österreichs nach wie vor gerecht: Sanfte Wiesen, Wäldchen und Wein-Terrassen prägen die Landschaft.

Wir starten beim Parkplatz des Loisium und betreten durch das „Weintor“ den Weingarten. Geradeaus durch eine Rebzeile treffen wir auf ein 60 Tonnen schweres Kunstwerk. Trockenmauerspezialisten der Gartenbauschule Langenlois und der Weinbauschule Krems schufen dieses Kunstwerk als moderne Interpretation einer Weingartenhütte zum Großteil aus „Lesesteinen“. Stein auf Stein auf Stein auf Stein!

60 Tonnen
60 Tonnen
60 Tonnen
60 Tonnen

Bei der Windharfe, die mangels Wind stumm bleibt, geht es links bis zum Taglergraben, wo wir auf das Dechant oder auch Weißes Kreuz treffen. Von hier aus geht es bergauf an der „Riesenrebschere“ vorbei bis zum „Riedenportrait“, einem überdimensionalen Bilderrahmen. Unterwegs kann man immer wieder einen Blick auf die Lösshänge werfen.

Weißes Kreuz
Weißes Kreuz
Lösswand
Lösswand
Riesenrebschere
Riesenrebschere
Am Wegesrand
Am Wegesrand

Der Weg führt nun zum höchsten Punkt der Wanderung auf den Käferberg. Von der Aussichtsplattform genießen wir einen weiten Blick über die Stadt Langenlois und das Kamptal bis in das Alpenvorland. Überragt wird der Ort von der Skulptur „ohne Titel 2005“ von Heimo Zobernig, einem imposanten Eisenkugelobjekt mit sieben Metern Höhe, das an eine Weintraube erinnert.

Aussichtsplattform
Aussichtsplattform
Blick von der Aussichtsplattform
Blick von der Aussichtsplattform

Entlang einer Steinmauer geht es nun wieder hinunter Richtung Langenlois. Man kreuzt schräg die Schilterner Straße und kommt zum „Riesensektrüttelpult“.

Am Wegesrand
Am Wegesrand
Riesensektrüttelpult
Riesensektrüttelpult

Tafeln entlang des Weges lassen tief in den Alltag und in die Gedanken der Winzer eintauchen und erkennen, was die Arbeit, die Freuden und Sorgen eines Winzerlebens ausmachen.

Reben
Reben
Information
Information

Nach einem kurzen Steilstück bergab genießen wir die Aussicht von der „Wetterschaukel“, während sich der „Riesenregenwurm“ vor uns aus der Erde windet.

Auf der Wetterschaukel
Auf der Wetterschaukel
Riesenregenwurm
Riesenregenwurm

Von hier geht es weiter hinunter nach Langenlois. Entlang des Loisbaches gelangen wir bis zum Holzplatz gegenüber dem Rathaus und der Stadtpfarrkirche und weiter zum Kornplatz mit der Dreifaltigkeitssäule und dem Ursin Haus mit dem Informationszentrum.

Insektenhotel
Insektenhotel
Am Wegesrand
Am Wegesrand
Holzplatz
Holzplatz
Kornplatz
Kornplatz

Durch die Walterstraße und den Fußweg zum Loisium gelangen wir wieder zum Ausgangspunkt.

Loisium
Loisium
Am Wegesrand
Am Wegesrand

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