Der Dürnhof bei Zwettl

Dürnhof
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Der Dürnhof, ein ehemaliger klösterlicher Wirtschaftshof, am Zwettler Berg nördlich der Stadt Zwettl gelegen, ist von vielen Standorten aus zu sehen. Das markante Gebäude hat viele Höhen und Tiefen hinter sich. Der Thayaquellenwanderweg 623 führt unmittelbar vorbei.


Dürnhof
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Der Dürnhof ist derzeit in Privatbesitz und wird als Ort für kulturelle Veranstaltungen geführt. Wer also Interesse hat, dieses Gebäude zu besichtigen, der sollte diese einmalige Gelegenheit nützen. Kann man üblicherweise nur beim Gittertor einen Blick auf das schöne Gebäude werfen, so hat man bei öffentlichen Veranstaltungen die Möglichkeit, die herrlichen Räumlichkeiten zu betreten, noch dazu in einem besonderen Ambiente.


Dürnhof
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Dürnhof
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Der Dürnhof wird um 1200 als klösterlicher Wirtschaftshof des Stiftes gegründet und bis zum 20. Jhdt. als Meierhof geführt.
1210 wird er erstmals urkundlich als macra curia, vermutlich wegen des schlechten Bodens und des mageren Ertrages, unter dem Namen »Durrenhove« in einer Urkunde von Papst Innocenz III. erwähnt.
1294 wird die erste, romanische Kapelle des Dürnhofes von Bischof Bernhard von Passau dem Heiligen Paulus geweiht.
1289 und 1473 brennt der Dürnhof ab. Durch den Wiederaufbau hat das Gebäude Bauteile in verschiedenen Stilrichtungen.
1494 wird im Obergeschoß eine spätgotische Kapelle errichtet, die am 6. Dezember 1494 vom Passauer Weihbischof Nikolaus eingeweiht wird.
1938 wird der Dürnhof zum Heeresbesitz.
1945 dient er als Gefangenenlager der Roten Armee
1947 werden die Wirtschaftsgebäude abgerissen, und der Dürnhof bleibt ungenutzt und sich selbst überlassen.
1976 stürzt das Dach ein. Erst jetzt wird das Gebäude durch den nunmehrigen Eigentümer, der Bundesgebäudeverwaltung, generalsaniert.
1984 bis zum Februar 2005 befindet sich im Gebäude das Museum für Medizin-Meteorologie.
2005 wird der Dürnhof wieder generalsaniert.
2006 wird die Kapelle neu ausgestattet und im Rahmen einer Bischofmesse, gehalten von DDr. Klaus Küng, Diözesanbischof von St.Pölten, am 31.August 2006 feierlich wiedereröffnet.


Die Renaissance-Loggia an der Südseite des Gebäudes stammt aus dem 16. Jahrhundert, der kleine Glockenturm aus der Barockzeit. Er besitzt eine der seltenen Schüsselglocken, bei der die Klöppel von außen auf die Glocke schlagen.

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