Der Arbesberg

>> Länge: 5,9 km | Höhe: 177 m | Dauer: 01:30 <<

Altmelon
Altmelon
In Altmelon
In Altmelon

Zwischen Arbesbach im Norden und Altmelon im Süden liegt etwa in der Mitte direkt an der Straße der Arbesberg. Es ist ein Berg, oder besser ein bewaldeter Hügel, der seine Schönheit, sein Charisma und seine Besonderheiten gut zu verstecken weiß. Denn sowohl von der Straße, als auch aus der Luft, kann man außer Wald nicht sehr viel erkennen. Ein Besuch lohnt sich. Folgt uns einfach!



Fotos aufgenommen am 13.05.2013
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetDer gleiche Weg zurück !Durchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Altmelon


Es gibt drei Möglichkeiten den Arbesberg zu erkunden. Ist man schon in Eile, oder fährt man nur zufällig vorbei, obwohl ein kleiner Umweg durchaus erlaubt ist, dann gibt es am Fuße des Berges direkt an der Straße einen kleinen Parkplatz. Wanderer können entweder von Arbesbach oder von Altmelon den Arbesberg erreichen. Der Wanderweg mit der Nummer 3 verbindet die beiden Orte und führt beim Parkplatz vorbei. Wir starten in Altmelon.

3Der Wanderweg mit der Nummer 3 beginnt in Altmelon bei der Infotafel und ist bis zur Teufelsmauer ident mit dem Wanderweg 73. Wir folgen etwa 200 Meter der Straße Richtung Arbesbach, zweigen dann links ab, kommen beim Friedhof vorbei, wandern am Waldrand entlang und kommen im Wald zur Abzweigung Richtung Teufelsmauer.

Am Waldrand
Am Waldrand
Bei der Lichtung
Bei der Lichtung
Waldweg
Waldweg


Wir wandern aber geradeaus weiter und kommen zu einer großen Lichtung, die wir entgegen alter Wanderkarten nun links am Waldrand umrunden. Kurz darauf überschreiten wir eine Wiese und kreuzen einen querlaufenden Weg. Von hier aus können wir bereits den Arbesberg vor uns erblicken. Nach einem kurzen Waldstück kommen wir mit einem Rechtsbogen zur Straße. Gegenüber beginnt der Aufstieg.

Markierung
Markierung
Blick zum Arbesberg
Blick zum Arbesberg
Wegweiser
Wegweiser


Auf einem schmalen Waldpfad geht es nach oben. Schon kurz darauf kommt man bei den ersten Findlingen vorbei.

Das sogenannte Moldanubikum wird vom Weinsberger-, Eisgarner- und Mauthausener Granit und den angrenzenden Gneiszonen aufgebaut. Es ist so der zentrale Kern der südlichen Böhmischen Masse. In dieser Gegend und so auch am Arbesberg finden wir den Weinsberger Granit. Er ist vor etwa 320 Millionen Jahren in der Tiefe der Erdrinde bei etwa 700 Grad Celsius und einem Druck von 5000 Bar entstanden.

Etwa beim halben Aufstieg gibt es eine Abzweigung zur hier sogenannten „Klauserhöhle“. Sie ist ein Teil der Arbesberghöhle mit einer Länge von 56 m und einer Höhe von 12 m. Die Höhle wird von riesigen, übereinander getürmten Blöcken und aneinander gelehnten Felsplatten gebildet. Die Höhle spielte durch ihre versteckte Lage in verschiedenen Kriegszeiten eine bedeutende Rolle als Zufluchtsort. So soll im Jahre 1632 der Mühlviertler Bauernführer Klauser nach dem gescheiterten 3. Bauernaufstand im Mühlviertel, von allen Anhängern verlassen, in der „Gwölbhöhle“ des Arbesberges Zuflucht gesucht haben. Sein Ende ist unbekannt.

Aufstieg
Aufstieg
Wegweiser
Wegweiser
Die Klauserhöhle
Die Klauserhöhle


Wir steigen höher und erreichen einen herrlichen Platz umgeben von mächtigen Felsblöcken. Mittendrin steht ein gemauerter Bildstock der die Statue des Heiligen Expedit (Expeditus) beherbergt, ein sehr selten anzutreffender Heiliger im Waldviertel und ein äußerst seltsamer Heiliger der Katholischen Kirche.

Beim Aufstieg
Beim Aufstieg
Blick hinab
Blick hinab
Bildstock auf dem Arbesberg
Bildstock auf dem Arbesberg


Die Legende erzählt von Expedit, er sei Kommandant der 12. römischen Legion „La Fulminante“, „die Schlagkräftige“, gewesen. Expedit war demnach Soldat in dieser Legion. Als dieser eine Niederlage drohte, sahen viele der Soldaten ihre letzte Hoffnung im Gebet zum Gott der Christen. Tatsächlich kam ein großer Sturm auf, die Gegner verloren die Orientierung, die Schlacht wurde gewonnen. Expedit und viele der Soldaten, darunter auch Rufus, Gaius, Galatas, Aristonis und Hermogenes, bekehrten sich. Nach ihrer Entdeckung blieben sie standhaft bei ihrem Glauben und wurden als Märtyrer enthauptet.

Am Arbesberg
Am Arbesberg
Am Arbesberg
Am Arbesberg
Am Arbesberg
Am Arbesberg


Am Arbesberg
Am Arbesberg
Am Arbesberg
Am Arbesberg
Abschließend umrunden wir den rechten Teil und lassen die Natur auf uns wirken.


Am Arbesberg
Am Arbesberg
Am Arbesberg
Am Arbesberg
Am Arbesberg
Am Arbesberg


Am Rückweg
Am Rückweg
Am Rückweg
Am Rückweg
Anschließend beginnen wir mit dem Abstieg und wandern die gleiche Route zurück nach Altmelon.


GPS TOUR.INFO bergfex.at

ZCrux – Kleindenkmäler rund um Zwettl im Waldviertel 
Folgende Kleindenkmäler befinden sich auf der Wanderroute.

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