Das Thayatal bei Drosendorf – Teil 1

>> Länge: 8,7 km | Höhe: 163 m | Dauer: 02:15 <<

Drosendorf-Altstadt
Drosendorf-Altstadt
Blick auf die Julienhöhe
Blick auf die Julienhöhe
Drosendorf Altstadt
Drosendorf Altstadt


Zwischen Raabs und Znaim durchfließt die Thaya ein malerisches Durchbruchstal im Grenzbereich von Österreich und Tschechien. Der Fluss ist tief in die flachwellige Hügellandschaft eingeschnitten, die als Rest eines alten, in Abtragung begriffenen Gebirgsstocks das nördliche Waldviertel prägt. Das Grundgestein Gneis, das in der sanften Landschaft des Hochlandes im Untergrund bleibt, tritt im Thayatal mit schroffen Felsen zu Tage.


Fotos aufgenommen am 03.09.2012
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetRundwegDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Drosendorf Stadt und Drosendorf Altstadt

Wir erwandern dieses Mal einen Teil des als „Natura 2000“ bezeichneten Schutzgebietes rund um Drosendorf und starten in Drosendorf-Altstadt, unterhalb der mächtigen Stadtmauer.

13Wir starten an der Kreuzung Richtung Unterthürnau und folgen etwa 400 Meter der Straße, bevor wir rechts auf die Julienhöhe abzweigen. In diesem Bereich ist der Weg mit der Nummer 13 gekennzeichnet. Der zuerst breite Waldweg führt in mehreren Serpentinen steil hinauf, wird dann zu einem Steig, überwindet mit Hilfe eines Holzsteges eine tiefen Graben und endet auf der Julienhöhe bei einem quadratischen Unterstand, mit herrlicher Aussicht in das Thayatal Richtung Drosendorf.

Wegweiser
Wegweiser
Aufstieg
Aufstieg
Steg
Steg


Drosendorf-Altstadt ist eine eigene Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Drosendorf und geht auf die erste mittelalterliche Dorfsiedlung zurück, die in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts an der Mündung des Thumeritzbaches in die Thaya entstand. Die Pfarrkirche St. Peter wurde um 1100 durch die Grafen von Pernegg gegründet und um die Mitte des 12. Jahrhunderts dem damals neu gegründeten Stift Geras inkorporiert. Die Altsiedlung blieb auch nach der Gründung der neuen Stadt gegen Ende des 12. Jahrhunderts weiter bestehen und wurde in der Folgezeit „Altstadt“ genannt. Erstmals findet sich diese Bezeichnung in der Erneuerungsurkunde des Stiftsbriefes von Geras durch Herzog Friedrich II. aus dem Jahr 1242, in der neben der Pfarre auch 13 Höfe in der antiqua civitas, der „Altstadt“, genannt werden.

Auf der julienhöhe
Auf der julienhöhe
Blick in das Thayatal
Blick in das Thayatal
Waldweg
Waldweg


Von hier geht es noch ein kleines Stück bergauf bis wir auf einen Forstweg treffen, der uns wieder hinunter zur Thaya bringt. Wir überqueren bei Unterthürnau die Thaya und biegen gleich nach Ortsbeginn links ab. Hinter uns liegt das Gelände der Kieslingmühle.

Abzweigung
Abzweigung
Am Wegesrand
Am Wegesrand
Brücke bei Unterthürnau
Brücke bei Unterthürnau


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ZCrux – Kleindenkmäler rund um Zwettl im Waldviertel 
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