Das Nordlicht von Döllersheim

Kurz vor Weihnachten 2014 stellen wir euch ein ganz besonders Buch vor. 

Nach unserem Bericht „Döllersheim – Sinnbild für die Alte Heimat
und unserer Wanderung „Döllersheim – Unterwegs, wo niemand mehr wohnt
fügt sich dieses Buch nahtlos in diese Berichte ein.



Im Juli 1957 stellte die Österreichische Bundesregierung fest, dass „Enteignungen oder sonstige Erwerbungen zu militärischen Zwecken, die ja in allen Staaten üblich sind, keine typisch nationalsozialistische Erwerbsart darstellen und daher auch nicht als Entziehung gewertet werden“. Dies war das Ende einer langen Bemühung, den TÜPL wieder zu besiedeln. 42 Ortschaften hatte die Deutsche Wehrmacht 1938 ausgelöscht und 7000 Bewohner des Gebietes verwiesen. 1945 sollte das okkupierte Land restituiert werden, da die Regierung am 15. August die Wiederbesiedlung beschlossen hatte. Das Buch basiert auf den Erinnerungen von Maria Geisberger, einer 1927 geborenen „Aussiedlerin“ aus Döllersheim im Waldviertel, die als über 60-Jährige in Friedersbach bei Zwettl ein Gedächtnisprotokoll zu ihrer Jugend verfasst hat. Ihre alte Heimat musste dem Truppenübungsplatz Adolf Hitlers weichen, den dieser den Bewohnern abgepresst hat.

Gebundene Ausgabe: 312 Seiten
Verlag: edition innsalz (30. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3902981296
ISBN-13: 978-3902981295
Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 2,7 x 21,1 cm

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