„Da stoanige Weg“ – Eine Einführung

Seit Mai 1995 gibt es im Gemeindegebiet von Kottes einen Lehrpfad mit dem Schwerpunkt „Geologie und menschliche Nutzung der natürlichen Rohstoffe dieser Region“. Er wird vom Dorferneuerungs- und Verschönerungsverein Kottes ins Leben gerufen und ist in dieser Form eine Novität im kulturellen Angebot des zentralen Waldviertels. Die Gestalter des Lehrpfades, der Geologe Andreas Thinschmidt und der Geomant Günther Lassi, wollen dem Besucher die Bedeutung des geologischen Untergrundes für die Morphologie einer Landschaft und die sich daraus ergebenden Vor- und Nachteile für eine menschliche Nutzung aufzeigen.

Der Lehrpfad besteht aus einem 22,5 km langen Rundkurs mit 13 Stationen, der aufgrund der zentralen Lage des Ausgangspunktes Kottes in zwei Etappen absolviert werden kann. Als Schwerpunkte sind die zahlreichen Gewinnungsstätten für Eisenerze, Graphit und Marmor aus 900 Jahren Geschichte themenmäßig aufgearbeitet.


„Da stoanige Weg“ – Marmor Route 40 (12,7 km) startet vom Marktplatz Richtung Norden über den Kirchenberg, durch Leopolds zur Häusergruppe „Graphitwerk“. Von hier geht es weiter nach Voitsau und Marbach an der Kleinen Krems. Es geht hinauf zum Koppenhof, durch den Ort Kalkgrub und wieder hinunter zur Kleinen Krems. Beim Stampfhäusel wandern wir hinauf nach Bernhards und weiter zum Galgenberg, bis uns der Weg hinunter nach Kottes bringt.


Kottes
Kottes
Marbach
Marbach
Marmor
Marmor
Kalkgrub
Kalkgrub
Die Kleine Krems
Die Kleine Krems
Steinbruch
Steinbruch



„Da stoanige Weg“ – Eisen Route 41 (9,8 km) startet ebenfalls vom Marktplatz Richtung Süden über die Kleine Krems Richtung Münichreith und weiter nach Elsenreith zum Hochofen. Von hier geht es ein Stück zurück, durch das Bannholz und hinunter zur Bannholzmühle. Entlang des Großmühlbaches geht es zurück nach Kottes.


Beim Steg
Beim Steg
Richtung Elsenreith
Richtung Elsenreith
Elsenreith
Elsenreith
Bannholz
Bannholz
Die Kleine Krems
Die Kleine Krems
Kottes
Kottes



„Da stoanige Weg“ führt leider größtenteils über asphaltierte Wege und Straßen. Die nordöstliche Marmor Route nützt einige Feld- und Waldwege und schneidet etwas besser ab. Die südöstliche Eisen Route führt, bis auf ein kleines Stück durch das Bannholz, ausschließlich auf Bezirks- und Nebenstraßen.


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