DER WEG DER ZISTERZIENSER im Bezirk Zwettl

>> Länge: 36 km | Höhe: 750 m | Dauer: 09:00 <<

Umritt Darstellung

Vom etwa 6400 km langen WEG DER ZISTERZIENSER, der durch sechs europäische Länder führt, verlaufen nur 36 km durch den Bezirk Zwettl. Wir wandern nun von Osten nach Westen durch unseren Bezirk, mit dem besonderen Augenmerk auf die Architektur und der damit verbundenen Landschaftsgestaltung der Zisterzienser.

Mit der Abbildung des Klosters mit den umliegenden Grangien („Umritt Darstellung“) im Zwettler Stiftungsbuch, der sogenannten „Bärenhaut“, wird zu Beginn des 14. Jahrhunderts erstmals eine „Zisterzienserlandschaft“ dargestellt.

 

Mariazellerweg 06Kamptal-Seenweg 620Der komplette Weg durch den Bezirk Zwettl folgt dem Mariazellerweg 06 oder auch dem Kamptal-Seenweg 620. Zahlreiche kürzere Rundwander- und Themenwege folgen ebenfalls Teilen dieser Route.



Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Friedersbach, Zwettl und Schloss Rosenau

Samstag, 5. Oktober 2024 – 100 Kilometer in einem Stück
„Die Extrem Tour im Herzen des Waldviertels“

ZWETTL – GROSSGLOBNITZ

„Fittes Waldviertel“ in Großglobnitz geht in die zweite Runde – mit neuer Strecke und vielem Bewährten von der Premiere.

100 Kilometer in einem Stück!

Bei diesem Sportevent können Sie eine von 3 ausgewählten Strecken zurücklegen und dabei die malerische Landschaft des Waldviertels bestaunen. Das Event ist kein Rennen und es gibt keine Zeitmessung. Es geht dabei rein um den Spaß am Sport. Erreichen Sie ihre persönlichen sportlichen Grenzen. Bleiben Sie damit fit und haben Sie Spaß an der Bewegung.


Mehr dazu und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Seite des Veranstalters: „FITTES WALDVIERTEL“.

Erlebbare Zwettler Stadtmauer

917 Meter lang, erbaut ab dem 13. Jahrhundert und heute ein wahrer Hingucker. Die Zwettler Stadtmauer zählt zu den Schmuckstücken der Stadt. Bisher war sie im Bereich der Promenade nur von unten einsehbar. Ist doch die Mauer im Privatbesitz der angrenzenden Grundstücksbesitzer. Das hat sich nun geändert. Die Stadtgemeinde Zwettl macht gemeinsam mit SONNENTOR die Stadtmauer begehbar.

Ein neuer Steg führt über den Mühlbach. Entlang einer Stiegenkonstruktion samt zweier Plattformen gelangt man zu einer kleinen Holztür im sogenannten Mauervorsprung. Dahinter verbirgt sich der Innenhof der SONNENTOR Stadt-Lofts. Eine Aussichtsplattform entlang der Stadtmauer gibt den Blick über die Stadt und den Innenhof samt Garten frei.
Die Stiege ist
von 1. April bis 31. Oktober
von 9.00 bis 18.00 Uhr
frei begehbar.


Erlebbare Zwettler Stadtmauer
Erlebbare Zwettler Stadtmauer
Erlebbare Zwettler Stadtmauer

Tourismuskonzept Thayaquelle Schweiggers

Quellstein
Quellstein

Vor 50 Jahren wurde der Quellstein bei der Thayaquelle errichtet.

2023 wird im Rahmen eines LEADER-Projekts der österreichische Ursprung der Thaya bei Schweiggers rund um den Quellstein umgestaltet und mit einem neuen Tourismus-Konzept in Szene gesetzt.

Die Thaya erstreckt sich entlang der österreichisch-tschechischen Grenze, vom Waldviertel bis zum Weinviertel in Niederösterreich. Der 235 Kilometer lange Fluss hat seinen Ursprung im Gemeindegebiet Schweiggers und gilt als wichtiger Identifikationspunkt für die lokale Bevölkerung. In der LEADER-Region Waldviertler Grenzland soll eine behutsame naturräumliche Neugestaltung des Platzes künftig ein authentisches Naturerlebnis bieten.

Die Gesamtkosten des Projekts betragen 31.500 Euro. Die LEADER-Region Waldviertler Grenzland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt – es wird mit Unterstützung von Land und EU gefördert. „Der Eigenmittelanteil für die Gemeinde Schweiggers beträgt 40 Prozent“, so Bürgermeister Josef Schaden.

Für die Bewerbung der Thaya-Ursprungsquelle steht die touristische Inszenierung im Fokus. Hierfür wird vor allem auf die Entwicklung eines grafischen Auftritts und die Erarbeitung eines Tourismuskonzepts gesetzt. Vor 50 Jahren wurde ein Granitstein an die Quelle der Thaya gesetzt. Dieser Platz soll neu gestaltet werden. Josef Schaden: „Wir wollen behutsame Verschönerung und zukunftsfähige Weiterentwicklung des Ortes. Da darf man sich nicht vorstellen, dass da Türme aufgestellt werden! Unser Ziel ist ein schönes Plätzchen zum Verweilen im Naturraum.“ Das grafische Konzept wird Walter-Grafik umsetzen, Thomas und Brigitte Samhaber begleiten beim Gestaltungsplan für die natürräumliche Inszenierung und mit eingebunden ist auch Landschaftsplaner Gerhard Prähofer aus Pürbach.

623 Thayaquellenwanderweg
624 Robert Hamerling Weg
665 Waldviertler Kulturpfad

Das etwas andere Wanderbuch

Johann BERGER alias ZWalk

Von Zwettl NÖ zur Ruine Lichtenfels

Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 17.07.2023
Verlag: Books on Demand
Seitenzahl: 80
Maße (L/B/H): 20,9/13,2/0,9 cm
Gewicht: 200 g
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7108-6438-4

Zu beziehen im Fachhandel.

Der Naturfreundeweg mit der Nummer 13 führt von Zwettl durch das Sierningbachtal, über die Steinerne Stiege, vorbei an Koblhof, Neuhof, Ratschenhof, am Rudmannser und Schönauer Teich, Kleehof, Friedersbach zur Ruine Lichtenfels. Die Strecke ist mit einer Länge von 18,2 km in 4:30 Stunden zu erwandern.

17 Geschichten entlang des Wanderweges, zum Mitnehmen auf die Tour.


 
Weiters erschienen:
Der Wasserwunderweg in Zwettl NÖ.
Der Zwei Flüsse Rundwanderweg in Zwettl NÖ.



0–1–6–448

Klosterlandschaftsweg 59

>> Länge: 8,8 km | Höhe: 133 m | Dauer: 02:15 <<

Stift Zwettl

Der Zisterzienserorden hat im Mittelalter europaweit nach einheitlichem Muster nicht nur Klöster gebaut. Die Mönche hatten die Aufgabe, das sumpfige Land urbar zu machen und mit eigener Hände Arbeit zu bewirtschaften. Sie errichteten Wirtschaftshöfe, sogenannte Grangien, bauten Mühlen und legten Teiche an. Nur wenige Klosterlandschaften sind europaweit so herausragend erhalten wie die Kulturlandschaft um das Stift Zwettl.


Fotos aufgenommen 2023
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetRundwegDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Zwettl und Stift ZwettlAuch mit dem Mountainbike befahrbar

Audioguide jetzt dreisprachig!

Lieber Besucher, willkommen in Zwettl!

Dear Visitor, welcome to Zwettl!

Vážený návštěvníku, vítejte ve Zwettlu!

Welcome to Zwettl

„Dear Visitor, welcome to Zwettl!“, lautet die freundliche Begrüßung zum Einstieg in den Zwettl-Rundgang in englischer Sprache. Der neue fremdsprachige Hearonymus-Audioguide ist einfach mit dem Smartphone zu bedienen, kostenlos und bietet ein spannendes Hörerlebnis. Er umfasst 30 Stationen sowie Sehenswürdigkeiten und vermittelt auf kreative Weise die Geschichte der Stadtmauerstadt Zwettl. Die abwechslungsreiche und hörspielartige Gestaltung mit Soundelementen verschafft ein tolles Erlebnis.

Od července 2023 také v češtině! Těšíme se na vaši návštěvu!

 
 

Laden Sie sich die HEARONYMUS App gratis auf ihr Smartphone, gehen Sie auf „Guide Suche“, tippen Sie Zwettl ein, oder suchen Sie „In der Nähe“, wenn Sie schon im Waldviertel sind! Laden Sie nun die „Stadtmauerstädte NÖ – Zwettl“ gratis auf ihr Smartphone und los geht’s!

32 Kapitel mit einer Spieldauer von fast 49 Minuten erwarten Sie.

 

Verfügbar in DEUTSCH, ENGLISCH und TSCHECHISCH !
Willkommen in ZwettlWelcome to ZwettlVítejte ve Zwettlu

 
 
 
 
 

Stadtrundgang
Stadtmauerstadt
Skulpturenreiches Zwettl


Hier kannst du mehr lesen“Audioguide jetzt dreisprachig!”

Das etwas andere Wanderbuch

Johann BERGER alias ZWalk

Der Zwei Flüsse Rundwanderweg
in Zwettl NÖ.

Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 10.05.2023
Verlag: Books on Demand
Seitenzahl: 80
Maße (L/B/H): 20,9/13,2/0,9 cm
Gewicht: 200 g
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7108-6702-6

Zu beziehen im Fachhandel.

Dieser Rundwanderweg verbindet die beiden Flüsse Kamp und Zwettl. Besonders idyllisch verläuft der Weg entlang der Kaiserbüste und faszinierenden Steinformationen im Wasser. Bei der Gschwendtmühle zweigt der Weg Richtung Kuenringerstein und Syrafeld ab. Zurück geht es über die Naturlandschaft im Zwettltal.Besuchen Sie mit mir die wichtigsten Orte entlang der beiden Flüsse. Die Runde ist mit einer Länge von 11,6 km in 3 Stunden zu erwandern.

17 Geschichten entlang des Wanderweges, zum Mitnehmen auf die Tour.


 
Weiters erschienen:
Der Wasserwunderweg in Zwettl NÖ.
Von Zwettl NÖ zur Ruine Lichtenfels


1–0–6–539

Das etwas andere Wanderbuch

WASSERWUNDERWEG – welch eigenartiger Name für einen Wanderweg. Wohl auch ein Grund, warum die Touristiker diesen Weg 2024 umbenennen. Aber keine Angst, es ist alles gleich geblieben – bis auf den Namen auf den Wanderwegweisern. Wandern Sie also ab sofort „AUF HUNDERTWASSERS SPUREN“ und genießen weiterhin unsere Wasserwunder!

Johann BERGER alias ZWalk

Der Wasserwunderweg in Zwettl NÖ.

Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 10.05.2023
Verlag: story.one publishing
Seitenzahl: 72
Maße (L/B/H): 20,9/13,2/0,9 cm
Gewicht: 190 g
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7108-6681-4

Zu beziehen im Fachhandel.

Der Wasserwunderweg ist ein einzigartiger und kreativer Erholungswanderweg in der idyllischen Natur des Oberen Kamptales. Er führt mit geringem Höhenunterschied vom Zwettler Stadtzentrum ausgehend Richtung Roiten und ist mit einer Länge von 12,3 km in 3,5 Stunden zu erwandern. Besuchen Sie mit mir die wichtigsten Orte entlang des Kamps. 2016 wurde er mit dem Österreichischen Wandergütesiegel zertifiziert.

15 Geschichten entlang des Wanderweges, zum Mitnehmen auf die Tour.


 
Weiters erschienen:
Der Zwei Flüsse Rundwanderweg in Zwettl NÖ.
Von Zwettl NÖ zur Ruine Lichtenfels



1–0–6–658

Frau iDA – FrauenPOWER mitten in Zwettl

Wir stehen heute vor dem Alten Rathaus, wo vor kurzem der neue digitale Info-Point in Betrieb genommen wurde (unter anderem mit allen Wanderungen rund um Zwettl) und blicken auf das gegenüberliegende Haus. Hier betrieb früher das Ehepaar Ida und Moritz Thum einen Gemischtwarenhandel. Die Geschäftsfrau war auch wohl die Namensgeberin für das einzigartige Waldviertler Projekt „Frau iDA“.

Frau iDA
Frau iDA
Frau iDA

Der Verein Waldviertler Frauenwirtschaft enthüllte am 23. Oktober die neu geschaffene Marke „Frau iDA“ sowie ihren neuen Standort am Zwettler Hauptplatz 16, über dem Modehaus Boden. Dann ging es Schlag auf Schlag und im März 2022 starteten die Unternehmerinnen durch.

Das Projekt „Frau iDA“ steht ausschließlich weiblichen Unternehmern zur Verfügung.


In den obersten beiden Etagen des sanierten Hauses Hauptplatz 16 bietet der Verein Waldviertler Frauenwirtschaft mitten in der Zwettler Innenstadt flexible oder langfristige Raum-Lösungen zur Miete an. Das Angebot richtet sich vor allem an Kleinunternehmerinnen und Gründerinnen, die sich selbstbewusst präsentieren und sozial vernetzen wollen.

Digitaler Info-Point vor dem Alten Rathaus in Zwettl

Digitaler Info-Point

Ab sofort können alle Besucher der Innenstadt den digitalen Info-Point in der Info-Bucht vor dem Alten Rathaus am Sparkassenplatz kostenlos nutzen. „Mit dem neuen digitalen Info-Point im Stadtzentrum bieten wir allen Bürgerinnen und Bürgern sowie unseren Gästen eine neue Art der Serviceleistung“, freut sich Bürgermeister LAbg. ÖkR Franz Mold über das erfolgreich umgesetzte Projekt.

Betrieben wird der Info-Point mit der bereits von der Stadtgemeinde Zwettl-NÖ genutzten Gemeinde Info- und Service-App GEM2GO. Seit 2016 sind wir unter einem eigenen Menüpunkt „Wandern“ auf der Gemeinde App „Gem2Go“ von Zwettl vertreten und präsentieren euch alle Wanderwege von Zwettl.

Nun sind wir auch am Digitalen Info-Point präsent und somit für alle Gäste und Wanderer auch ohne Handy oder Internet aufrufbar!

An den Außenwänden werden Karten und Informationsmaterial zu Wanderwegen, Sehenswürdigkeiten und Ausflugstipps in die wunderschöne Umgebung von Zwettl präsentiert, die Info-Bucht fungiert zukünftig auch als „Wanderstartplatz“.


Digitaler Info-Point

Das TSCHICK‘t sich nicht !

„Das schickt sich nicht!“ ist ein etwas aus der Mode gekommener Ausdruck für “Das gehört sich nicht!” – auch unangemessen, unangebracht, deplatziert, fehl am Platz, nicht angebracht, nicht angemessen, peinlich, taktlos, unerwünscht, ungehörig, unpassend, unwillkommen, verfehlt, ungebührlich, ungeziemend, . . .

09.August 2022 – Folgende Bilder zeigen drei Bänke am Kampufer entlang von Wanderwegen die NICHT zum Verweilen einladen.

TSCHICK
TSCHICK
TSCHICK


TSCHICK

4,5 Billionen Zigarettenstummel werden jährlich in Österreich weggeworfen. Sie gehören damit zu den am häufigsten weggeworfenen Abfallprodukten in der Natur. Durch ihr geringes Volumen wird das achtlose Wegwerfen leider gesellschaftlich akzeptiert und zählt als “Kavaliersdelikt”.

Dem möchte die Stadtgemeinde Zwettl entgegenwirken – deshalb gibt es in Kooperation mit dem Gemeindeverband für Abgabeneinhebung und Müllbeseitigung Bezirk Zwettl am Stadtamt, dem ZwettlBad und der Zwettl-Info kostenlose „Taschenbecher“.

Macht einfach Gebrauch davon und geht mit gutem Vorbild voran!

Entlang der Europäischen Hauptwasserscheide

Ein Flusseinzugsgebiet umfasst die Quellgebiete eines Gewässers bis zu dessen Mündung und die dazugehörigen Grundwassersysteme. Kleine Flüsse und Bäche gehören zu den Einzugsgebieten der Gewässer, in die sie münden. Fließt ein Fluss direkt ins Meer, gehört er zu dessen Einzugsgebiet. So gehört das Einzugsgebiet der Donau mit ihren Neben- und Quellflüssen zum Haupteinzugsgebiet des Schwarzen Meers, in das sie nach einem Lauf von 2845 km Länge mündet. Insgesamt umfasst ihr Einzugsgebiet eine Fläche von 796 000 km2 und ist viermal größer als das des 1236 km langen Rheins mit 199 000 km2, der zum Haupteinzugsgebiet der Nordsee gehört.

Die Wasserscheide – hier in Rot dargestellt – markiert den Grenzverlauf zwischen benachbarten Flusseinzugssystemen.

Die Europäische Hauptwasserscheide trennt die Zuflüsse von Atlantischem Ozean und Mittelmeer bzw. Schwarzem Meer voneinander. Sie erstreckt sich von Gibraltar im Süden der Iberischen Halbinsel bis zum Polarmeer und verläuft in der Regel über die Kammlagen von Gebirgen.

Etwa 84 km davon verlaufen durch das nördliche Waldviertel.

Die farbliche Differenzierung der Haupteinzugsgebiete der Meere ermöglicht es, neben der Europäischen Hauptwasserscheide auch die übrigen Wasserscheiden zu unterscheiden. Die Karte nimmt keine Rücksicht auf Ländergrenzen, sodass die Gebiete ausschließlich den hydrogeographischen ­Zusammenhang wiedergeben.

2.7.2022 – lokaljournal.at – Evi Leutgeb
Wanderparadies und Filmkulisse

LogoZWETTL. ZWalk, die Homepage für Wander-Informationen rund um Zwettl, ist im November 2008 entstanden. Wanderblog-Gründer Johann Berger hat seitdem 826 Berichte aus den Bezirken Zwettl, Gmünd, Krems und Waidhofen/Thaya gepostet. „Wenn man Zwettl und Wandern eingibt, bin ich bei Google auf Platz fünf bei den Zugriffen“, erzählt er stolz.

Im Sommer sind es zu Spitzenzeiten 400 Zugriffe pro Tag. Das meiste Interesse erweckt der Stausee: „Unser Lieblingsweg beim Stausee“ hat über 4.000 Klicks. Johann Berger betreibt seine Blogs „ZWalk“ und „ZCrux“ (Kleindenkmäler) ehrenamtlich ohne Entgelt als Hobby. Unterstützung dabei findet er bei seiner Frau Dorli. Auf den Gedanken, eine eigene Homepage zu gestalten, ist er erst gekommen, als jemand aus St. Pölten Blogger und Leute zum Testen der Wanderwege suchte. „Das habe ich zwei Jahre gemacht“, erzählt Berger, „und dann bin ich auf den Geschmack gekommen, eine Homepage zu gestalten.“ Thomas Zimmermann (TZ-COM) hat ihm die Homepage gesponsert. „Er wollte kein Geld dafür nehmen. Seitdem tobe ich mich aus“, schmunzelt Berger. Der Name ZWalk steht für Zwettl und „Walk“ – es sollte einfach ein kurzer Name zum Eingeben am Computer sein.

Das, was schön ist, kommt in den Blog
3.500 Kilometer sind auf der Homepage zu finden, die Johann Berger alle selbst gegangen ist. „Damals hat es wenig Informationen gegeben, kaum Bücher oder nur alte Wegweiser von Weitwanderwegen“, erzählt der Experte. Das ehrgeizige Ziel war, alle Wanderwege im Bezirk Zwettl zu erfassen und Lust aufs Wandern zu machen. Vor noch wenigen Jahren lag der Trend bei zwei bis drei beschilderten Wanderwegen pro Gemeinde. „Zuerst wollten wir einmal die beschrifteten Wege erkunden und veröffentlichen. Dazu sind dann nicht markierte Wanderungen gekommen. Plätze, welche schön waren, haben wir in die Homepage aufgenommen, auch wenn die Wege nicht beschildert waren“, sagt Berger. So ist über die Jahre hinweg ein großer und beliebter Wanderblog über die Naturjuwele der Region entstanden.

Jahresprojekte mit Forscherdrang
Seit zwei Jahren ist der ZWalk-Betreiber mit der Europäischen Wasserscheide (oder Kontinentalwasserscheide) beschäftigt. Diese ist die Grenze zwischen zwei Flusssystemen. Das heißt, dass die einen Flüsse in die Nordsee, wie etwa die Lainsitz (Ursprung in Karlstift) fließen, und andere, wie etwa die Donau, in das Schwarze Meer münden. Die Marktgemeinde Schweiggers liegt zum Beispiel unmittelbar an der Wasserscheide. „In der Nähe von Waidhofen (Jaudling) gibt es zwei unbenannte Bächlein. Beim Wandern sieht man, dass beide in verschiedene Richtung fließen“, informiert Johann „Jonny“ Berger. Auf die Frage, wie man auf so etwas überhaupt kommt, antwortet er einfach: „Das ist mein Forscherdrang.“ „Einmal haben wir den Purzelkamp (Länge 38,3 Kilometer) erkundet. Dort gibt es keine Wanderwege und man geht über unwegsames Gebiet. Angefangen haben wir nördlich von Spielberg und Bad Traunstein, wo der Purzelkamp entspringt“, erzählt Berger, „das war ein Jahresprojekt.“

Wenn sich der Experte verirrt
Ja, auch Wandererfahrene können sich schon einmal verirren. Auf der Suche nach einem Baum mit einem Heiligen-Bild hat sich Johann Berger in der Gegend von Roiten trotz GPS (Global Positioning System) verirrt. Aber aufgeben ist keine Option für ihn: „Ich bin drei oder viermal hingefahren, bis ich voller Freude diesen Bild-Baum gefunden habe.“

Geheimtipps voll mit Ruhe
Für Johann Berger gibt es ein paar besondere Orte, vor allem für jene, die neben wunderschöner Naturlandschaft auch nach Ruhe suchen. Der erste Tipp führt in die Meloner Au bei Altmelon. Das Naturschutzgebiet darf nicht das ganze Jahr über besucht werden, denn hier sind Auerhähne zu Hause. Zur Brutzeit ist das Wandern dort tabu. „Das ist noch eine vollkommen intakte Au und hier kann man auf einem Rundwanderweg die Ruhe genießen“, so Berger.

Spuren vergangener Zeit
Zwischen Rosenburg und Steinegg, dort wo Umweltschützer darum kämpfen, dass kein Kraftwerk gebaut wird, ist es noch möglich, über 20 Kilometer unberührte Natur zu durchstreifen. Viel Ruhe findet man auch am Rande des Truppenübungsplatzes. „Zum Spielberg in die Vergangenheit“ heißt eine Tour bei Döllersheim, auf der die Spuren damaliger Zeit noch sichtbar sind. Es ist eine urige und unberührte Gegend und es gibt auch keine Beschilderung. „Jedoch zwei schöne Wege und einen riesengroßen Teich – dort kann man bis zum Stausee gehen. Man kommt auf der gegenüberliegenden Seite raus, an die man normalerweise nur mit dem Boot hinkommt“, informiert der Experte.

Felsen und eine Halbinsel
Wer es steinig mag, findet in Arbesbach am Großen Bärentrail den Sidestep Felsengarten. Eine fünf Kilometer-Route führt durch eine bizarre Felslandschaft von Steinformationen und Restlingen. Versteckt ist die Halbinsel „Predigtstuhl“ in Friedersbach. Sie liegt exponiert, man muss gezielt hinwandern. „Die Ruhe ist dort so, als wenn man am Ende der Welt wäre“, schwärmt Berger.

Filmkulisse Waldviertel
In der Filmbranche ist das Waldviertel als Kulisse schon lange begehrt. Wenn man schöne Naturaufnahmen braucht, bereist man eben das Waldviertel. Sequenzen des Dreiteilers „Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe“ wurden bei Rastenfeld gedreht. Dort gibt es einen schönen Wanderweg, der auch nicht so überlaufen ist. Der Mühlenweg führt von Rastenfeld aus ins Kamptal bis zur Schöpfermühle. Die Krimireihe „Vienna Blood“ führt ebenso an den Stausee. Der Inhalt ist etwas unschöner, denn im Film findet man eine Leiche im Wasser. Einheimische erkennen da natürlich sofort das Fleckerl am Stausee wieder. “Der Fall Wilhelm Reich” mit Klaus Maria Brandauer wurde unter anderem beim Deckerspitz am Stausee gedreht, an dem extra ein „Haus am See“ aufgebaut wurde. Und in diesem Film ist dieser Platz nicht nur einmal, sondern sehr oft zu sehen.

Auf zum Wandern
Für sein Wanderhobby, das Johann Berger allen anderen zugänglich gemacht hat, hat ihn auch schon die Stadtgemeinde Zwettl gewürdigt. Wer nun neugierig auf das Wanderparadies geworden ist: Auf www.zwalk.at sind die Touren gut beschrieben, inklusive Informationen zu Länge, Dauer und Höhenmeter und zahlreichen schönen Fotos. Auf geht’s – das Paradies liegt vor der Haustür.


Danke an Evi Leutgeb
vom Lokaljournal
für die gemeinsame Stunde
und die treffende Reportage
über unseren Wanderblog.

Stadtpolizei Zwettl klärt Sachbeschädigungen auf

Seit Dezember 2021 wurden auf der Polizeiinspektion Zwettl vermehrt Sachbeschädigungen im Stadtgebiet von Zwettl zur Anzeige gebracht. Es handelte sich hierbei um verschiedenste Formen von Beschädigungen zumeist an öffentlichem Gut wie: Ausreißen oder Verbiegen von Verkehrszeichen und Hinweisschildern, Beschädigungen am Spielplatz in der Promenade durch zumeist Beschmieren mit Stiften, Beschädigungen an Parkbänken in der Promenade, Ausreißen und Abbrechen von Schneestangen, Besprühen (Graffitis) mit Sprays im Bereich Talbergstiege/Promenade.

Auf Grund der Vielzahl an Beschädigungen von 30 angezeigten derartige Beschädigungen, wurden seitens der Polizei Zwettl verstärkte Erhebungen und Befragungen durchgeführt.

Bei diesen Erhebungen konnten letztendlich insgesamt 18 dieser Sachbeschädigungen geklärt werden, begangen durch zumindest elf ausgeforschte jugendliche (einer davon unmündig) Beschuldigte.

Die Beschädigungen wurden von den Jugendlichen in unterschiedlichsten Zusammensetzungen hauptsächlich im Zeitraum von Dezember 2021 bis Februar 2022 im Stadtgebiet von Zwettl (zumeist Promenade, Talbergstiege, Landstraße, Kremserstraße) begangen.

Der tatsächlich entstandene Schaden kann durch die erlangten Kenntnisse nicht genau beziffert werden, dürfte laut Polizei aber mehrere tausend Euro betragen.

Anzeigen erfolgten an die Staatsanwaltschaft Krems/Donau.

Ge(h)mütliche Wege im Waldviertel

Franz Wille
Wanderbares Waldviertel
Verlag Verlag Anton Pustet Salzburg
176 Seiten
ISBN: 978-3-7025-1056-5
€ 22,00

Der Autor über sein Buch:

Das Waldviertel mit seiner kleinräumigen Struktur und den urtümlichen Landschaften ist ein Paradies für Wanderer, hunderte lokale Rundwanderwege und ein Dutzend Weitwanderwege durchziehen die Region. Da sich im Hochland Relief und Böden nicht für intensive Landwirtschaft und Großbetriebe eignen, ist hier eine natürliche Vielfalt erhalten geblieben, die das Waldviertel für die Besucher heute besonders reizvoll macht.

Die abwechslungsreiche Natur mit sanften Hügeln, bizarren Felsformationen, satten Wiesen und bunten Mohnfeldern, dunklen Wäldern, tief eingegrabenen Flussläufen, vielen Teichen und idyllischen Hochmooren machen die Faszination der nördlichsten Region Österreichs aus. Sieben Naturparks und ein grenzüberschreitender Nationalpark wurden zum Schutz der großen Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten eingerichtet.

Auch Sehenswürdigkeiten gibt’s jede Menge – Burgen aus der Zeit der Grenzsicherung, von der Renaissance geprägte Schlösser, gotische, im Barock üppig ausgeschmückte Stifte, alte Stadtkerne oder interessante Museen.

So ist das Waldviertel besonders geeignet für genussvolles Wandern, ganz dem Konzept der ge(h)mütlichen Wege entsprechend. Im Mittelpunkt steht dabei weniger die sportliche Leistung als das Erleben der Landschaft mit allen Sinnen, Einkehrmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten gehören auch dazu. Aus der großen Fülle von Möglichkeiten wurden 40 schöne und leichte bis mittelschwere Touren auf guten Wegen ausgewählt, wohltuend für Körper, Geist und Seele.

Geheime Paradiesplätze, versteckte Urwälder, magische Natur

WILDES WALDVIERTEL

Matthias Schickhofer
WILDES WALDVIERTEL
Verlag Brandstätter
208 Seiten
ISBN: 978-3-7106-0601-4
€ 35,00

Es gibt sie noch: urwüchsige, geheimnisvolle Orte, die kaum jemand kennt. Das Waldviertel im nördlichen Niederösterreich ist reich an dieser Wildnis. Eine einzigartige, vielfältige Landschaft mit malerischen Terrassen- und Streifenfluren, bizarren Felsformationen, urwaldartigen Hangwäldern und versteckten wilden Plätzen wie naturbelassene Waldbäche, Flussauen, unterirdische Wasserfälle, fremdartige Moore oder surreale Wackelsteine.
Mit diesem fantastisch bebilderten Erlebnisband des renommierten Naturfotografen und Umweltschützers Matthias Schickhofer tauchen wir ein in die Faszination Waldviertel. Das Buch präsentiert auch Fotos von Orten, die bisher noch nie gezeigt wurden. Detaillierte Erlebnisrezepte laden ein, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen: Wanderrouten, Hinweise auf leicht zu übersehende wilde Landschaftselemente, botanische Entdeckungen wie rare Wildkräuter u.v.m.

Einige dieser Waldjuwelen können von Wanderwegen aus erlebt werden, etwa im Nationalpark Thayatal, im mittleren Kamptal (Schauensteinweg), im Naturpark Jauerling, im Thayatal bei Kollmitz oder der eindrucksvolle Urwald Hojnà Voda direkt an der tschechischen Grenze bei Moorbad Harbach / Hirschenwies.

Ein Bildband mit hochinteressanten Texten, der unsere Wanderungen im Nachhinein vom Blickwinkel eines Umweltschützers, Fotografen und Journalisten betrachtet wieder erlebbar macht. Zahlreiche vom Autor genannten Wanderungen haben wir schon vor der Erscheinung seines Buches vorgestellt. Allerdings sind wir in unserer Betrachtung nicht so tief in die Zusammenhänge der natürliche Ressourcen, wie in diesem Buch beschrieben, mangels Fachwissen eingegangen.

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Seite 127

Neuerscheinung – Wanderführer Kuenringerweg 611

Kuenringerweg 611Der Kuenringerweg 611 ist ein Wanderweg mit einer Länge von etwa 75 km.
Er verbindet die Orte Groß Gerungs – Schloß Rosenau – Zwettl – Allentsteig – Raabs an der Thaya.

Bereits im Juni 1974 erschien die 1. Auflage des Kuenringerweg Führers (gemeinsam mit dem Waldviertler Vier-Märkte-Weg 612) mit der Wegbeschreibung und vielen interessanten Hinweisen über die Geschichte der Orte, die durchwandert werden.

Seit April 2022 wartet nun der neu überarbeitete Wanderführer um mit euch auf Wanderschaft zu gehen.

Andreas Österreicher vom Alpenverein Waldviertel hat nicht nur die großartige Aufgabe übernommen den gesamten Weg neu zu markieren, sondern hat auch den Wanderführer überarbeitet. Für die Gestaltung zeichnet Eva Amon.

Der handliche Wegbegleiter im Format A6 passt in jede Tasche. Durch die Ausführung als Ringmappe bleibt der aktuelle Wegabschnitt immer an oberster Stelle.

Zum Wanderführer gibt es eine Liste der Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe entlang der Wanderroute.

Der Wanderführer ist ab sofort unter “Wege Alpenverein Waldviertel” oder bei der Reisebuchhandlung freytag & berndt erhältlich.