Markierungsarbeiten am Kamptal-Seenweg

Die Betreuung und somit auch die Markierungsarbeit entlang des Kamptal-Seenweges fällt in den Zuständigkeitsbereich des Alpenvereins der Sektion Horn. Am Freitag den 18. August 2017 können aufmerksame Stadtbesucher in Zwettl drei Alpenvereinsmitglieder bei ihrer Arbeit beobachten. Die Beschilderung des Wanderweges wird überprüft und bei Bedarf erneuert.

Markierungsarbeiten
Herwig Müllner, Heinz Schaunig, Gerold Sprung
Hier in der Kuenringerstraße in Zwettl bei ihrer Arbeit Herwig Müllner, Heinz Schaunig und Gerold Sprung.

Der Kamptal-Seenweg 620 ist ein Wanderweg mit einer Gesamtlänge von ungefähr 100 km und verläuft entlang des Kamps von Rosenburg bis Zwettl und folgt ab hier dem Zwettltal bis zum Nebelstein. Er ist gleichzeitig ein Teilabschnitt des Weitwanderweges 06, dem Pilgerweg nach Mariazell (Niederösterreichischer Mariazellerweg).

Seit Mai 2017 gibt es eine Neuauflage des Wanderführers mit 32 Seiten, Fotos und Wanderkärtchen. Er ist bei der Sektion Horn des Alpenvereins zu beziehen.

Wir Wanderer bedanken uns auf diesem Weg für die vorbildliche Arbeit.

Das Mohnmuseum Greßl

Blick zum Mohnhof
Blick zum Mohnhof
Beim Mohnhof
Beim Mohnhof
Auszeichnungen
Auszeichnungen


Niederösterreich Card ZieleWer im Waldviertel wandert und den Mohn auf den Feldern in seinen leuchtenden Farben blühen sieht, wird unweigerlich von dieser uralten Kulturpflanze in seinen Bann gezogen. Die zumeist borstig behaarten Blütenstandschäfte tragen eine äußerst fragile Blüte. Die Farbe der vier (selten fünf oder sechs) Kronblätter variiert je nach Art von meist rot, orangerot bis gelb, selten weiß oder lavendelfarben. Leider blüht jede Mohnblüte nur etwa einen Tag. Am nächsten Morgen fallen die Blütenblätter schon ab, die kleine, nunmehr grüne Kapsel beginnt ihre Kronenzacken aufzurichten und zu wachsen.


Fotos aufgenommen im Juli 2017
Abseits der Tour

Virtueller Besuch im Zwettler Stadtmuseum

Das Zwettler Stadtmuseum lädt zum Besuch ein – nicht nur real, sondern jetzt auch virtuell.

In der virtuellen Museumstour erhalten alle Interessierten einen 360°-Einblick in diese einzigartige Ausstellung. Die Tour verschafft Interessierten einen wunderbaren ersten Eindruck in die Geschichte, den Handel und die Gerichtsbarkeit, in den Räumlichkeiten des Zwettler Stadtmuseums, am Sparkassenplatz 4.

Sie würden schon jetzt gern sehen, was Sie erwartet? Kein Problem – folgen Sie uns auf der virtuellen Museumstour, die Max Haffert dankenswerter Weise kostenlos für die Stadtgemeinde Zwettl erstellt hat.

Einfach dem Link folgen: https://www.fotonomaden.com/touren/museum-zwettl/stadtmuseum-zwettl.html

Die Ysperklamm – wildes WASSER

>> Länge: 3,8 km | Höhe: 309 m | Dauer: 02:00 <<

Infostelle
Infostelle
Eingang Ysperklamm
Eingang Ysperklamm

Die Große Ysper entspringt nordöstlich vom Weinsberg (1041 m) im Hummelberg genannten Teil des Weinsberger Waldes am Brand (1030 m) in 980 m Höhe. In südlicher Richtung durchfließt sie die Ysperklamm und die Gemeinden Yspertal, St. Oswald im Yspertal, Nöchling und Hofamt Priel. Östlich liegt der Ostrong (1060 m). Sie mündet heute in den Donau-Stausee des Kraftwerks Ybbs-Persenbeug. Wir begehen nun den wilden Teil des Flusslaufes, die Ysperklamm.



Fotos aufgenommen im Juli 2017
Stellenweise kein HandyempfangEintrittWandern im hügeligen GeländeRundwegDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit beim Start

Wanderunfall im Kamptal

Kamptal
Kamptal
Unterstand
Unterstand
Rettungsfahrzeuge
Rettungsfahrzeuge

Es ist 17:02 Uhr und ich setze eine Notfallmeldung ab:

Ich befinde mich im Kamptal auf der Position N 48° 35′ 23.2″, O 15° 9′ 12.5″. Vor mir steht ein kleiner Unterstand aus Holz. Ich höre Hilfeschreie aus dem Wald. Es dürfte sich um eine Gruppe Jugendlicher handeln. Offenbar gibt es Verletzte. Der Notfallort ist für mich nicht erreichbar, es ist viel zu steil.


Themenweg Nachhaltigkeit Kamptal

>> Länge: 6,8 km | Höhe: 83 m | Dauer: 01:45 <<

Einstiegstafel
Einstiegstafel
Einstiegstafel
Einstiegstafel
Themenweg Nachhaltigkeit KamptalDer Themenweg Nachhaltigkeit Kamptal bietet die Möglichkeit, sich auf ca. 2,3 km barrierefreier Wegstrecke (ohne Aufstieg zur Schwarzalm und ohne Rückweg) über die Themen Wald, Wild, Wasser und Energie zu informieren. Er folgt der gleichen Wegführung wie der Wasserwunderweg von Zwettl beginnend.



Fotos aufgenommen im Mai 2016
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetDer gleiche Weg zurück !Durchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in der SchwarzalmAuch mit dem Mountainbike befahrbar

Regentag – Museumstag

Regentag
Regentag
Museumstag
Museumstag
Regentag
Regentag

StadtmuseumEin Regentag muß nicht uninteressant sein, deshalb besuchen wir heute das Stadtmuseum von Zwettl, das im „Alten Rathaus“ untergebracht ist. Auf zwei Etagen werden Exponate zur Geschichte Zwettls präsentiert. Im Jahre 1904 wird das erste Stadtmuseum eröffnet und 1938 wieder geschlossen. 1987 wird der Museumsverein Zwettl gegründet und am 25. April 1992 wird das neue Stadtmuseum im „Alten Rathaus“ wiedereröffnet. Das Stadtmuseum gehört zum Projekt „Erlebnis-Natur-Weg“.

Führer durch das Kampthal und das Thayathal aus dem Jahre 1890

Wanderführer
Wanderführer
Wanderführer
Wanderführer

Alte Wanderbücher sind rar. Um so mehr freut es uns jetzt im Besitz des Wanderführers aus dem Jahre 1890 zu sein, der sich mit unserer unmittelbaren Heimat beschäftigt.
Die ursprüngliche Ausgabe „Zwettl und das Kampthal“ wird in seiner zweiten Auflage durch das Thayathal erweitert und stammt aus der Feder von Josef Rabl.


Vor 160 Jahren:
Die Propsteikirche vor dem Verfall gerettet

Das Stadtarchiv Zwettl bewahrt ein Dokument vom 12. Juli 1856 (Sign. 01-104) auf, in dem berichtet wird, dass die Propsteikirche in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts akut vom Verfall bedroht war und es nur den energischen, klugen und letztlich erfolgreichen Interventionen von Stiftsprior P. Josef Schmid zu danken ist, dass dieses, in seinem Kern aus der Romanik stammende Gotteshaus gerettet wurde.

Dokument

Hier die ersten Zeilen des erwähnten Dokuments in Transkription: „Zur Nachricht für alle Zukünftigen! Im Jahre 1839 – als die uralte Probsteykirche St. Johann am Berge und vor Jahrhunderten Stadtpfarrkirche – sowohl im Ausseren an ihrer Schindelbedachung – als in ihrem Innern an ihren Plafonde dem gänzlichen Verfalle nahe war, das Fortbestehen, und die Erhaltung derselben auch von Seite des Patronats als nicht mehr gebothen erachtet wurde, beinebst deren Existenz denen l. f. [landesfürstlichen] und kirchlichen Oberbehörden schon ganz unbekannt, somit der gänzliche Verfall ausgesprochen war – in diesen kritischen Momenten nahm ein frommer Gott ergebener Mann, die schon verlorene Sache in seine kräftige Hand …“


Stadtmauerstadt Zwettl (1)

>> Stadtmauerstadt Zwettl – Teil 1 <<

Der Antonturm
Der Antonturm

Zwettl gehört zu jenen niederösterreichischen Städten die noch heute im Schutz historischer Stadtmauern liegen. Natürlich nicht mehr die komplette heutige Stadt und leider auch nicht mehr vollständig. So gibt es die ursprünglichen Tore nicht mehr. Vielmehr sind aber noch etwa 917 Meter Stadtmauer mit sechs Türmen und einem mächtigen Mauervorsprung erhalten, die wir euch nun vorstellen wollen.



Fotos aufgenommen 2016
Wandern im flachen GeländeRundwegKeine Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in ZwettlFür Kinderwagen geeignet