Sanierung des Kampsteges bei der Gschwendtmühle

Kampsteg

Am 14. September 2024 stieg der Pegel des Kamps auf 522 cm, was einen hundertjährlichen Hochwasserpegelstand übertraf. In Zwettl waren einige Hauptdurchfahrtsstraßen, darunter die Gerungsstraße, unpassierbar. Der Kampsteg bei der Gschwendtmühle wurde stark in Mitleidenschaft gezogen.

Anfang November 2025 wurde er saniert. Die Arbeiten führte das Raifeisen Lagerhaus Zwettl durch.

Neubau der Fußgänger- und Radwegbrücke über den Kamp

PROTOKOLL vom 26. September 2023 über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates der Stadtgemeinde Zwettl-Niederösterreich

Brücke

Die Fußgänger- und Radwegbrücke über den Kamp in Stift Zwettl, welche sich unmittelbar flussaufwärts der romanischen Steinbrücke (Landesstraße L8245) befindet, wurde im Jahr 1996 im Auftrag des Landes Niederösterreich als Holzbogenbrücke errichtet.

Sie diente damals in erster Linie als Behelfs- bzw. Ausweichbrücke während der Sanierung der romanischen Landesstraßenbrücke und später eben als Fußgänger- und Radwegbrücke, da der Gehsteig entlang der historischen Brücke rückgebaut wurde. Im Vorfeld der Errichtung wurde per Gemeinderatsbeschluss vom 20. September 1995, TOP 13, bereits die Übernahme der Brücke in die Verwaltung und Erhaltung der Stadtgemeinde genehmigt.

Aufgrund des Alters und des damals gewählten Baustoffes Holz in Verbindung mit der Konstruktionsart weist die Brücke einen mäßigen Gesamtzustand auf, wodurch ein konkreter
Sanierungsbedarf gegeben ist. Im Zuge von Vorgesprächen mit einem Ziviltechniker und einer darauffolgenden oberflächlichen Prüfung hat sich herausgestellt, dass die wirtschaftlich sinnvollste Lösung in einem Neubau der Brücke besteht, da sich die Schäden mittlerweile auch auf die Primärkonstruktion (Haupttragwerk) ausgedehnt haben.

Der Neubau soll sich hinsichtlich Konstruktionsart und Optik (Bogenbrücke) wieder an den Bestand anlehnen, das Haupttragwerk und das Geländer sollen jedoch aus Stahl errichtet werden um eine merklich höhere Lebensdauer des Bauwerkes zu erreichen. Den Brückenbelag sollen wiederum Holzbohlen, die leicht getauscht werden können, bilden. Die Widerlager der Brücke sollen bestehen bleiben und müssen lediglich geringfügig für den neuen Stahlbogenträger adaptiert werden.

Eine Baudurchführung wird für Herbst 2024 angestrebt.

Die Kosten für den Brückenneubau inklusive Abbruch des bestehenden Tragwerkes und der Planungsleistungen wurden auf Grundlage eines konstruktiven Vorentwurfes auf ca. € 200.000,00 inkl. USt. geschätzt.

Das Bauvorhaben wurde im Rahmen des grenzüberschreitenden Vernetzungsprojekt „CisterScapes“ als INTERREG-Projekt zur Förderung eingereicht. Bei positiver Beurteilung des Förderantrages kann mit einer Förderquote von 80% der Projektkosten gerechnet werden.

BUCHPRÄSENTATION ♥ NATURDENKMÄLER im Bezirk Zwettl

Dorothea und Johann BERGER
Norbert MÜLLAUER

NUN AUCH ALS BUCH !


Der Bezirk Zwettl im niederösterreichischen Waldviertel birgt eine unglaubliche Fülle von landschaftlichen Schönheiten mit imposanten Granitrestlingen, großteils unberührten Flusslandschaften inmitten einer vielfältigen Vegetation. In dieser einzigartigen Landschaft sind es die hier vorgestellten Naturdenkmäler, die unsere Heimat besonders prägen.

Sie sind eingeladen, die beschriebenen Objekte zu besuchen und zu bestaunen und darüber hinaus den Charme und den Reiz der Waldviertler Natur- und Kulturlandschaft auf eine besondere Weise zu entdecken. Lassen sie sich bezaubern! Bei Spaziergängen, kleineren Ausflügen oder auch bei längeren Wanderungen – frei nach dem Motto von Friedrich Morton:

„Heimat ist das Entdecken der eigenen Fremde!“



Dorothea und Johann Berger / Norbert Müllauer
NATURDENKMÄLER IM BEZIRK ZWETTL
Zwettl: Edition Muno 2024
324 Seiten, 225 Abbildungen, 137 Karten
25,00 €.

Lieferbar ab 12. November 2024

Erhältlich ist das neue Buch in der Buchhandlung Grohmann in Zwettl.

Bestelladresse:
Mag. Norbert Müllauer
Dr. Franz Weismann-Str. 26
3910 Zwettl
eMail: muno@gmx.at
Tel. 0680/4406244


DER WEG DER ZISTERZIENSER im Bezirk Zwettl

>> Länge: 36 km | Höhe: 750 m | Dauer: 09:00 <<

Umritt Darstellung

Vom etwa 6400 km langen WEG DER ZISTERZIENSER, der durch sechs europäische Länder führt, verlaufen nur 36 km durch den Bezirk Zwettl. Gekennzeichnet ist er mit diesem Logo. Wir wandern nun von Osten nach Westen durch unseren Bezirk, mit dem besonderen Augenmerk auf die Architektur und der damit verbundenen Landschaftsgestaltung der Zisterzienser.

Mit der Abbildung des Klosters mit den umliegenden Grangien („Umritt Darstellung“) im Zwettler Stiftungsbuch, der sogenannten „Bärenhaut“, wird zu Beginn des 14. Jahrhunderts erstmals eine „Zisterzienserlandschaft“ dargestellt.

 

Mariazellerweg 06Kamptal-Seenweg 620Der komplette Weg durch den Bezirk Zwettl folgt dem Mariazellerweg 06 oder auch dem Kamptal-Seenweg 620. Zahlreiche kürzere Rundwander- und Themenwege folgen ebenfalls Teilen dieser Route.



Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Friedersbach, Zwettl und Schloss Rosenau

Klosterlandschaftsweg 59

>> Länge: 8,8 km | Höhe: 133 m | Dauer: 02:15 <<

Stift Zwettl

Der Zisterzienserorden hat im Mittelalter europaweit nach einheitlichem Muster nicht nur Klöster gebaut. Die Mönche hatten die Aufgabe, das sumpfige Land urbar zu machen und mit eigener Hände Arbeit zu bewirtschaften. Sie errichteten Wirtschaftshöfe, sogenannte Grangien, bauten Mühlen und legten Teiche an. Nur wenige Klosterlandschaften sind europaweit so herausragend erhalten wie die Kulturlandschaft um das Stift Zwettl.


Fotos aufgenommen 2023
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetRundwegDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Zwettl und Stift Zwettl

Neuer Fußgängersteg im Kamptal

Stegbau

Ursprünglich wird der Steg 1982 gebaut. Beim Jahrhundert Hochwasser im Jahre 2002 wird der Fußgängersteg über den Kamp beim Kaltenbrunnerfelsen weggerissen.

Der Naturfreundeweg mit der Nr.2 von Zwettl über den Moidramsberg und dem Abstieg beim Kaltenbrunnerfelsen zum Kamp führt seit diesem Ereignis buchstäblich durch einen Privatgarten bei der Gschwendtmühle!

In der Gemeinderatssitzung am 14. Dezember 2021 wird nun die Neuerrichtung beschlossen. Die Kosten für Betonfundamente, Stahltragwerk und Holzaufbau liegen bei 65.000,- Euro.

 
 

Am 10. Oktober 2022 wird mit dem Bau der Fundamente begonnen.


Kulturweg Willi Engelmayer

Kaum ein anderer prägte Schweiggers mehr als der Künstler Prof. Willi Engelmayer (*05.04.1929 Mauthausen, +05.06.2013 Schweiggers).

Kulturweg Willi Engelmayer

 
 

Seine Werke fügen sich sanft in das unendliche, grüne Labyrinth des Waldviertels ein. Lautlos, ohne große Gesten, Zeichen der Befriedung mit der gesegneten Natur.

 

Schrieb Efthymios Warlamis
(*08.04.1942, +27.12.2016)
aus Schrems
über Willi Engelmayer.


Fünfzehn seiner auf öffentlichen Plätzen in Schweiggers gestalteten Kunstwerke wurden zu einem Rundgang, dem Kulturweg, verbunden. Infos zu seinen Werken erhalten die Besucher mittels der Hearonymus-App, die das eigene Smartphone zum Audioguide macht, oder hier in unserem Blog. Bei den Kunstwerken findet man Infotafeln.


Fotos aufgenommen Juni 2009
Wandern im flachen GeländeRundweg nur im Ort !Der gleiche Weg zurück !Beschilderung nur bei den Objekten !Einkehrmöglichkeit in SchweiggersHearonymus Audioguide

Zwei Flüsse Rundwanderweg 58

>> Länge: 11,6 km | Höhe: 185 m | Dauer: 03:00 <<

Zwei Flüsse Rundwanderwegp
Silberreiher am Kamp
Zwei Flüsse Rundwanderweg
Die Bründlkirche
Zwei Flüsse Rundwanderweg
Startpunkt


Wer schon die neue Zwettler Wanderkarte von der Zwettl-Info im Alten Rathaus sein Eigen nennt, hat vielleicht den neuen „Zwei Flüsse Rundwanderweg“ entdeckt. Es ist eine gemütliche dreistündige Wanderung, welche die zwei prägenden Flüsse Kamp und Zwettl in Form eines Dreiecks verbindet. Die gleiche Tour haben wir schon einmal, aber in umgekehrter Richtung und damals noch ohne Markierungen, beschrieben.


Fotos aufgenommen im November 2018
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetRundwegDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Zwettl und in der Schwarzalm (10 Minuten länger)

Zwettl – Was blieb vom Wallfahrtsweg nach Stift Zwettl ?

>> Länge: 4,0 km | Höhe: 59 m | Dauer: 01:00 <<

Stadtpfarrkirche
Stadtpfarrkirche
Richtung Hauptplatz
Richtung Hauptplatz


Früher war es üblich, sich mindestens einmal pro Jahr auf Wallfahrt zu begeben und Segen zu erbitten. Nach mittelalterlichem christlichen Glauben erhielt der Pilger für den Besuch von heiligen Stätten die Vergebung seiner Sünden.

Dass viele Pfarren eine eigene traditionelle Wallfahrt zu einer benachbarten Gnadenstätte durchführen ist ein besonderes Phänomen in Österreich und im Waldviertel. Manche Pfarren unternehmen, wenn die Gnadenstätte nicht zu weit entfernt ist, eine Fußwallfahrt dorthin. Von Zwettl aus führt ein alter Wallfahrtsweg nach Stift Zwettl. Wir machen uns auf den Weg, um zu sehen, was von diesem Weg noch zu finden ist.


Fotos aufgenommen im April 2018
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetEinkehrmöglichkeit in Zwettl und Stift Zwettl

Eine geschichtliche Wanderung im Staugebiet Ottenstein (1)

Stift Zwettl
Stift Zwettl
Stift Zwettl
Stift Zwettl

Wir schreiben gerade das Jahr 1955. Nach Jahren der Entbehrungen stellt sich wieder Schritt für Schritt Wohlstand ein. Am 25. Oktober 1955 verlässt der letzte Besatzungssoldat Österreich. Am Kamp baut man am Kraftwerk Ottenstein. Zwei Wanderer machen sich auf den Weg und halten ihre Eindrücke entlang des Kamp durch das Staugebiet Ottenstein fest.


Neuer WohlfühlWeg im Kamptal

Zum 6. Mal heißt es in Österreich: Entspannen – Erfahren – Erleben! Denn Ende Oktober 2017 wurde ein neuer WohlfühlWeg der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) und der Naturfreunde im Zwettler Kamptal eröffnet. Damit wird ein weiterer attraktiver Spazierweg vorgestellt, der zum Entspannen in der Natur einlädt.

WohlfühlWeg
Auf einer Strecke von rund 3,5 Kilometern führt der neue WohlfühlWeg vom Wasserwerk Zwettl den Kamp entlang bis zur Gschwendtmühle. Der Weg bietet Genusswanderern Gelegenheit für einen gemütlichen Ausflug und ist auch für Familien mit Kleinkindern oder Kinderwagen problemlos zu bewältigen. „Eingebettet in das wunderschöne Kamptal und dank seiner vielfältigen Natur eignet sich die Strecke hervorragend als WohlfühlWeg“, erklärt David Bröderbauer von den Naturfreunden.

Ende Oktober wurden unter Anwesenheit von Vizebürgermeister DI Johannes Prinz und dem Wegbetreuer Robert Koppensteiner die Informationstafeln an den drei Stationen des Weges montiert. Über QR-Codes auf den Tafeln können einfache Entspannungsübungen und Naturerfahrungsspiele abgerufen werden, die das Wohlbefinden in der Natur fördern.