Einmal wollen wir den Wolf sehen !

Wolf Science Center
Wolf Science Center
Auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig des Bundesheers im Waldviertel hat sich im Juni 2015 eine Wolfsfamilie angesiedelt. Das ist eine kleine Sensation. Und im Frühsommer 2017 gibt es sogar Nachwuchs: sechs Jungtiere sind gesichtet worden.
Die Rückkehr des Wolfs bewegt die Menschen. Unser Wandergebiet grenzt direkt an den Truppenübungsplatz und irgendwann werden auch wir den Wolf persönlich sehen. In der Regel sind aber Wölfe scheu und vermeiden Menschenbegegnungen, daher ist es eher unwahrscheinlich, dass wir das Vergnügen haben Meister Isegrim kennenzulernen.



Fotos aufgenommen im August 2017
Abseits der Tour

Das Mohnmuseum Greßl

Blick zum Mohnhof
Blick zum Mohnhof
Beim Mohnhof
Beim Mohnhof
Auszeichnungen
Auszeichnungen


Niederösterreich Card ZieleWer im Waldviertel wandert und den Mohn auf den Feldern in seinen leuchtenden Farben blühen sieht, wird unweigerlich von dieser uralten Kulturpflanze in seinen Bann gezogen. Die zumeist borstig behaarten Blütenstandschäfte tragen eine äußerst fragile Blüte. Die Farbe der vier (selten fünf oder sechs) Kronblätter variiert je nach Art von meist rot, orangerot bis gelb, selten weiß oder lavendelfarben. Leider blüht jede Mohnblüte nur etwa einen Tag. Am nächsten Morgen fallen die Blütenblätter schon ab, die kleine, nunmehr grüne Kapsel beginnt ihre Kronenzacken aufzurichten und zu wachsen.


Fotos aufgenommen im Juli 2017
Abseits der Tour

Virtueller Besuch im Zwettler Stadtmuseum

Das Zwettler Stadtmuseum lädt zum Besuch ein – nicht nur real, sondern jetzt auch virtuell.

In der virtuellen Museumstour erhalten alle Interessierten einen 360°-Einblick in diese einzigartige Ausstellung. Die Tour verschafft Interessierten einen wunderbaren ersten Eindruck in die Geschichte, den Handel und die Gerichtsbarkeit, in den Räumlichkeiten des Zwettler Stadtmuseums, am Sparkassenplatz 4.

Sie würden schon jetzt gern sehen, was Sie erwartet? Kein Problem – folgen Sie uns auf der virtuellen Museumstour, die Max Haffert dankenswerter Weise kostenlos für die Stadtgemeinde Zwettl erstellt hat.

Einfach dem Link folgen: https://www.fotonomaden.com/touren/museum-zwettl/stadtmuseum-zwettl.html

Mit der historischen „AGNES“ durch Zwettl

Im Rahmen des Aktionstages der NÖ-Stadtmauerstädte am 22. April 2017 treffen wir das erste Mal auf „AGNES“, einer historischen Frauenfigur aus dem Stammbaum der Kuenringer. Unter dem Motto „G‘schichten & Kulinarisches rund um die Mauer“ startet „AGNES“ (Elisabeth Moll) erstmals mit einem geführten und spannenden Rundgang in der Abenddämmerung entlang der Stadtmauer und der Stadttürme.

AGNES
AGNES
Die historische Frauenfigur „AGNES“ ist entsprechend dem Rang einer Dame von niederem Adelsstand um ca. 1350 gekleidet. Sie trägt eine Cotte (Unterkleid), ein Surkot mit eingearbeiteten „Höllenfenstern“ und brettchengewebten Borten (Oberkleid), eine Gugel (Kapuze mit Zipf) sowie einen Tasselmantel.
„AGNES“ erzählt spannende, geheimnisvolle und gruselige Anekdoten aus früheren Zeiten und begeistert die zahlreichen Teilnehmer mit ihrer Liebe zur Geschichte und dem fundierten, fachlichen Wissen. Interessant ist auch die Bedeutung des Bodens rund um die Stadtmauer, bildet er damals doch eine wichtige Grundlage für die Versorgung der Bevölkerung. Hier wachsen Kräuter für Küche und Hausapotheke sowie Obstbäume, hier liegen auch Fischteiche und die noch heute namentlich gut bekannte „Buagamoastalockn“.


Maximilians Faschingsmarkt und mehr

Maximilian I und seine Familie
Maximilian I und seine Familie
Urkunde im Stadtarchiv Zwettl
Urkunde im Stadtarchiv Zwettl
Am 16. Jänner 1494 verleiht König Maximilian I. der Stadt Zwettl zu dem bereits bestehenden Jahrmarkt einen zweiten, der in Zukunft am „montag nach dem sonntag Invocavit in der vasten, acht tag vor und acht tag nach“ abgehalten werden soll. Auch dieser Jahrmarkt findet heute noch regelmäßig jedes Jahr am Faschingsdienstag statt.


Schmiede Ableidinger

Wir stehen vor dem Haus Hamerlingstraße 10 in Zwettl, früher Haffnergasse oder Hafnergasse, im Jahre 1560 Judengasse. Dieses einfache, giebelseitig zur Straße hin aufgeschlossene, Haus ist durch viele Jahrhunderte die Wohn- und Arbeitsstätte eines bürgerlichen Handwerkers. Glücklichen Umständen ist es zu danken, dass dieses Haus von den Modernisierungsschüben des 20. Jahrhunderts unberührt geblieben ist. Es handelt sich somit um eines der letzten, auch heute noch nahezu unversehrt erhaltenen kleinbürgerlichen Häusern in unserer Stadt. An der nahezu schmucklosen Fassade befinden sich noch das Hauszeichen und die handgemalte Geschäftstafel des Schmiedemeisters Ableidinger.

Schmiede Ableidinger
Schmiede Ableidinger
Schmiede Ableidinger
Schmiede Ableidinger
Schmiede Ableidinger
Schmiede Ableidinger


Tradition und Ingenieurskunst am Beispiel der Umfahrung Zwettl

Brücken zählen zu den wichtigsten Bauwerken in der Geschichte der Menschheit. Sie schaffen wertvolle Verbindungen und prägen das Bild unserer Städte und Landschaften. Imposant sind die Riesen aus Stahl und Beton aber nicht nur von außen. Darin steckt ein ganzer Strauß an Ingenieurskunst.

Umfahrung Zwettl
Umfahrung Zwettl
Umfahrung Zwettl
Umfahrung Zwettl
Wie viele Brücken in wie vielen Ländern mögen es wohl sein, an denen die Statue oder das Bild des Heiligen Johannes von Nepomuk ihren Platz gefunden haben? Der Märtyrer, der im Jahr 1393 in Prag in der Moldau ertränkt wird, ist der bekannteste Brückenheilige und gehört im deutschen Sprachraum zu den meistverehrten Heiligen.


Stadtmauerstadt Zwettl (3)

>> Stadtmauerstadt Zwettl – Teil 3 <<

Die Habsburggasse
Die Habsburggasse
Zwettl um 1600
Zwettl um 1600

Im letzten Teil unserer Stadtmauerrunde folgen wir der Promenade. Bei der Habsburggasse, früher Schmiedgasse, gibt es lange Zeit eine Pforte und einen Turm, der in der Literatur auch öfter genannt wird.



Fotos aufgenommen 2016
Wandern im flachen GeländeRundwegKeine Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in ZwettlFür Kinderwagen geeignet

Vor 160 Jahren:
Die Propsteikirche vor dem Verfall gerettet

Das Stadtarchiv Zwettl bewahrt ein Dokument vom 12. Juli 1856 (Sign. 01-104) auf, in dem berichtet wird, dass die Propsteikirche in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts akut vom Verfall bedroht war und es nur den energischen, klugen und letztlich erfolgreichen Interventionen von Stiftsprior P. Josef Schmid zu danken ist, dass dieses, in seinem Kern aus der Romanik stammende Gotteshaus gerettet wurde.

Dokument
Dokument

Hier die ersten Zeilen des erwähnten Dokuments in Transkription: „Zur Nachricht für alle Zukünftigen! Im Jahre 1839 – als die uralte Probsteykirche St. Johann am Berge und vor Jahrhunderten Stadtpfarrkirche – sowohl im Ausseren an ihrer Schindelbedachung – als in ihrem Innern an ihren Plafonde dem gänzlichen Verfalle nahe war, das Fortbestehen, und die Erhaltung derselben auch von Seite des Patronats als nicht mehr gebothen erachtet wurde, beinebst deren Existenz denen l. f. [landesfürstlichen] und kirchlichen Oberbehörden schon ganz unbekannt, somit der gänzliche Verfall ausgesprochen war – in diesen kritischen Momenten nahm ein frommer Gott ergebener Mann, die schon verlorene Sache in seine kräftige Hand …“


Stadtmauerstadt Zwettl (1)

>> Stadtmauerstadt Zwettl – Teil 1 <<

Der Antonturm
Der Antonturm

Zwettl gehört zu jenen niederösterreichischen Städten die noch heute im Schutz historischer Stadtmauern liegen. Natürlich nicht mehr die komplette heutige Stadt und leider auch nicht mehr vollständig. So gibt es die ursprünglichen Tore nicht mehr. Vielmehr sind aber noch etwa 917 Meter Stadtmauer mit sechs Türmen und einem mächtigen Mauervorsprung erhalten, die wir euch nun vorstellen wollen.



Fotos aufgenommen 2016
Wandern im flachen GeländeRundwegKeine Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in ZwettlFür Kinderwagen geeignet

Naturkundliche Sammlung Schneider

Schulturm
Schulturm
Schulturm
Schulturm

Naturkundliche Sammlung SchneiderDie naturkundliche Sammlung Schneider bietet faszinierende Einblicke in die Schönheit der Natur und befindet sich in einem mittelalterlichen Turm an der nordöstlichen Ecke der Zwettler Stadtmauer hinter der Mittelschule für Sport und Wirtschaft in der Schulgasse. Die Naturkundliche Sammlung Schneider gehört zum Projekt „Erlebnis-Natur-Weg“.



Fotos aufgenommen im September 2015
Abseits der Tour

klemuwa – oder das kleinste Museum im Waldviertel

klemuwa
klemuwa
klemuwa
klemuwa

Auf der Suche nach dem kleinsten Museum findet man zahlreiche Beispiele. Schränkt man die Betrachtungsweise etwas ein und schließt Schaufenster, Bilderrahmen, Guckkästen und alle anderen Objekte, die man nicht betreten kann aus, so bleiben nicht mehr so viele übrig. Dazu zählt auch das „klemuwa“.



Fotos aufgenommen im September 2015
Abseits der Tour

Das Schloss auf dem Berg
Die Geschichte der Herrschaft Moidrams

Moydrats villa (vor 1672)
Moydrats villa (vor 1672)
Georg Matthäus Vischer (1628-1696)
Georg Matthäus Vischer (1628-1696)

Auf der Höhe westlich von Zwettl liegt das Dorf Moidrams. Heute fast mit der Stadt zusammengewachsen, ist das Dorf jahrhundertelang Zentrum einer kleinen, selbstständigen Herrschaft. Inmitten der Häuser befindet sich damals, so wie in vielen Waldviertler Dörfern, ein kleiner Rittersitz. Zahlreiche Adelsgeschlechter sind im Laufe der Zeit hier ansässig, darunter auch recht prominente Familien, deren Mitglieder zum Teil recht dramatische Schicksale erleben müssen.



Fotos aufgenommen im Juli 2015
Abseits der Tour