VIRTUELLE BUCHPRÄSENTATION

Da uns Corona einen Strich durch die Planung gemacht hat, wollen wir auf diese Weise unser neues Buch ankündigen:

Dorothea und Johann BERGER
Norbert MÜLLAUER

KLEINDENKMÄLER IM MITTLEREN WALDVIERTEL

Auf einer spannenden Reise durch das Waldviertel entdecken wir zwischen Schrems und Bad Traunstein und zwischen Langschlag und Altpölla 112 Kleindenkmäler, die um 1930 von den Zwettler Künstlern Hans Neumüller, Rudolf Pritz und Friedrich Wolf als Gouache, als Farbstiftzeichnung oder in Tempera festgehalten wurden. Die Kunstwerke werden mit dem Blog „zcrux.zwalk.at“ gegenwärtigen Aufnahmen und einer ausführlichen Beschreibung gegenübergestellt. Wir erleben dabei viel Bekanntes, erhalten Informationen über nicht mehr zugängliche Objekte und sehen Abbildungen von Denkmälern, die in der Zwischenzeit verschwunden sind.

Mit der Verbindung von Alt und Neu und mit Hilfe der beigefügten Kartenausschnitte begeben wir uns auf eine detektivische Spurensuche, die uns eine geheimnisvolle Welt mit manchen Überraschungen näherbringt, wodurch wir unsere faszinierende Kulturlandschaft mit neuen Augen betrachten werden!


Dorothea und Johann Berger / Norbert Müllauer
KLEINDENKMÄLER IM MITTLEREN WALDVIERTEL
Zwettl: Edition Muno 2020, 252 Seiten, 238 Abbildungen, 135 Karten
€ 25,00


Lieferbar ab Anfang Dezember!

Bestelladresse:
Mag. Norbert Müllauer
Dr. Franz Weismann-Str. 26
3910 Zwettl
eMail: muno@gmx.at
Tel. 0680/4406244


Gerade in Zeiten der Coronakrise kann man nun auch die Gelegenheit nutzen, sich verstärkt mit unserer Kulturlandschaft auseinanderzusetzen. Das neue Buch wird mit den beigefügten Kartenausschnitten zu einem kleinen Reiseführer, der dazu einlädt, die Heimat unter einem neuen Blickwinkel zu entdecken!


Ein geeignetes Weihnachtsgeschenk !

Vienna Blood – Filmdrehort Stausee Ottenstein

Vienna Blood – Der verlorene Sohn (englischer Titel: The Lost Child) ist ein britisch-österreichischer Fernsehfilm der Krimireihe Vienna Blood aus dem Jahr 2019 von Umut Dağ mit Matthew Beard als Arzt und Psychoanalytiker Max Liebermann und Juergen Maurer als Wiener Kriminalbeamten Oskar Rheinhardt. Das Drehbuch von Stephen Thompson basiert auf den Liebermann-Krimis von Frank Tallis.

In ihrem dritten gemeinsamen Fall untersuchen der Wiener Kriminalbeamte Oskar Rheinhardt und der Arzt und Psychoanalytiker Max Liebermann im Jahr 1907 den Tod des Kadetten Thomas Zelenka an der Militärakademie St. Florian.

Vienna Blood
Vienna Blood
Ihre Recherchen führt die beiden auch an einen Fluss, wo die Leiche in das Wasser geworfen wird.

Haben Sie die Stelle erkannt?


Kontrollpunkt für Smartphones


1. QR Code scannen

Scannen Sie den QR-Code auf der Metallplatte des Kontrollpunktes und folgen Sie dem angezeigten Link.


2. GPS aktivieren

Auf Ihrem Smartphone öffnet sich nun ein Webbrowser mit einer Karte. Stellen Sie sicher, dass auf Ihrem Smartphone die Positionierung mit GPS aktiviert ist.


3. Genauigkeit ablesen

Halten Sie Ihr Smartphone über die Mitte der Metallplatte und erfahren Sie in der Karte wie genau das Smartphone Ihre Position anzeigt.

Wo die Steine Namen tragen

Während man unsere Berge schon länger mit Namen bezeichnet, so ist das bei einzelnen Felsen oder Steinen kaum der Fall. Im Waldviertel ist das anders. Nun – wie kam es dazu?

Vor einigen Millionen Jahren zog sich quer durch das Waldviertel der Strand eines Südseeparadieses. Kaum zu glauben, sagen doch manche böse Zungen zuweilen Kaltviertel zum Waldviertel. Nicht überflutet war das Hochplateau des nördlichen und westlichen Waldviertels.

Wind und Wetter schliffen und polierten tagein, tagaus jene Steinformationen, die heute Restlinge genannt werden, sind sie doch die Oberflächenreste, des unterirdischen Granitmassivs. Die Art und Weise übrigens, wie die Natur die Steinkanten nahezu weich modellierte, wird mit einem hübsch klingenden Fachwort bezeichnet: Wollsackverwitterung.

Das Meer schrumpfte, wurde zum Binnenmeer und trocknete nach tektonischen Verschiebungen gänzlich aus. Zum Vorschein kamen die tiefer gelegenen Teile des Granit- und Gneismassivs. Nun konnten Wind und Wetter auch hier die Landschaft modellieren, Flusstäler ausspülen und spektakuläre Hohlräume entstehen lassen.

Dann wurde es kalt, das Klima änderte sich dramatisch, die Eiszeit begann, weite Teile Mitteleuropas vergletscherten. Nicht aber das Waldviertel, es wurde zur Kältesteppe, zur Tundra.

Nach der letzten Eiszeit bekam das Waldviertel langsam sein heutiges Aussehen.

Nur die Restlinge blieben gelassen, wogten im äußersten Fall als Wackelsteine behäbig und wie zeitgebremst ein wenig hin und her, um dann wieder zu ruhen für ein paar Millionen Jährchen.

Wer so lange überlebt, der sollte auch einen Namen bekommen, zu mindestens die ganz besonderen ihrer Art.

Aufregend anders

Waldviertel – na wenn das nicht nach einer vielversprechenden Wanderregion klingt. Michael Sänger, Herausgeber des Wandermagazin, war dennoch überrascht, was im Waldviertel in Niederösterreich auf ihn wartete:
 

“Granitfelsen so groß wie Häuser, Schlösser wie aus dem Märchenbuch, Storchennester, Dreiseithöfe und nette Menschen.”

 
Für eine kleine Gipfeltour bieten sich zum Beispiel der Mandelstein an, von dessen Gipfel man bis zum Nachbarn Tschechien gucken kann, oder der Erlebniswanderweg auf den Nebelstein. Herrn Sänger wären noch viele weitere Namen für das Waldviertel eingefallen: Felsenreich, Teicheviertel, Mohnregion, Karpfen- oder Erdäpfelparadies… aber lest selbst!

 

 
 

Von der Schwarzalm durch die Weißenbachklamm

>> Länge: 5,4 km | Höhe: 81 m | Dauer: 01:30 <<

Bei der Schwarzalm
Bei der Schwarzalm
Schlägerungsarbeiten
Schlägerungsarbeiten

Fotos aufgenommen im Juli 2020
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit auf der Schwarzalm

Schon seit dem Jahre 1947 führt der Naturfreundeweg mit der Nr.3 von Zwettl über die Schwarzalm durch die Weißenbachklamm zur Uttissenbachmühle. Massive Schlägerungsarbeiten in den Jahren 2018 und 2019, notwendig geworden durch die Borkenkäferplage, haben auch die Wegmarkierungen in großen Teilen verschwinden lassen. Nun ist der Weg wieder ausreichend markiert und somit in beiden Richtungen gut erkennbar.

Hier kannst du mehr lesen“Von der Schwarzalm durch die Weißenbachklamm”

Die Weißenbachklamm

Südlich von der Stadt Zwettl liegt, eingebettet in tiefe Wälder, die Weißenbachklamm. Attribute wie wildromantisch, weltabgeschieden oder ursprünglich trägt dieses Naturjuwel ganz zu Recht.

Weißenbachklamm

Der Weißenbach entspringt in den „Mühlauwiesen“ in Großweißenbach, durchfließt fast unmerklich den Ort und wendet sich dann in einem großen Bogen Richtung Westen. Er teilt die nördlich der Ortschaft liegenden „Langwiesen“ und bahnt sich dann den Weg durch den Hochwald Richtung Kamp. Die eigentliche Klamm ist nur ein kurzer Abschnitt.

Der schönste Teil des Tales samt der Weißenbachklamm wird seit dem Jahre 1947 vom Naturfreundeweg 3 erschlossen. Später kamen dann der Riesensteig 20 und der Hundertwasserweg 55 dazu, die ebenfalls durch die Klamm verlaufen.
 
 

Die am besten gehüteten Geheimnisse sind oft die schönsten.

 
 

Die Weißenbachklamm fristete lange Zeit eine Außenseiterrolle, ist nicht vielen Menschen bekannt und wahrscheinlich genau deshalb so faszinierend. Die Waldschlucht besteht aus Granitblockmeeren, vielen kleinen Wasserfällen und jeder Menge Grün.



Fotos aufgenommen im Juli 2020
Wandern im hügeligen GeländeDurchgehende Beschilderung !

NÖ Challenge: Zwettl beteiligt sich

NÖ Challenge: Zwettl beteiligt sich

Die Stadtgemeinde Zwettl nimmt wieder an der NÖ Challenge teil, die von 1. Juli bis 30. September durchgeführt wird und Sie können mithelfen, Zwettl zur aktivsten Gemeinde des Bundeslandes zu machen.

SPORT.LAND.Niederösterreich und die beiden NÖ Gemeindevertreterverbände suchen mit Hilfe von „Runtastic“ vom 1. Juli bis 30. September 2019 die aktivste Gemeinde. Egal ob man spazieren geht, wandert, läuft oder mit dem Rad fährt, jede bewegte Minute zählt!

Die Stadtgemeinde Zwettl nimmt teil und Sie können mithelfen, Zwettl zur aktivsten Gemeinde des Bundeslandes zu machen.

In nur drei Schritten sind Sie ab 1. Juli dabei:
1. „Runtastic-App“ auf das Smartphone laden
2. auf www.noechallenge.at zum Wettbewerb anmelden
3. Sport treiben und sich so viel wie möglich bewegen

Jede sportliche Minute wird von der App dokumentiert und gleichzeitig dem Bewegungskonto der Gemeinde gutgeschrieben. Neben den jeweils drei aktivsten Gemeinden in vier Kategorien (gestaffelt nach der Einwohnerzahl) gibt es auch wertvolle Sachpreise für die 100 aktivsten Mitstreiterinnen und Mitstreiter des Wettbewerbs.

Der Waldviertler Kulturpfad 665 – dieses Mal per Mountainbike

>> Länge: 107,8 km | Höhe: 1840 m | Dauer: 09:15 <<

Richtung Hörweix

Jürgen ein waschechter Waldviertler, der derzeit in Tirol lebt, bewältigt den Waldviertler Kulturpfad mit dem Mountainbike in einer Tagesetappe.

Jürgen: „Bikerunde mit Genußgarantie !“

Der „Waldviertler Kulturpfad“ ist ein Rundwanderweg um die Bezirkshauptstadt Zwettl. Die offiziellen Längenangaben schwanken etwas (102 bzw. 106 km), als Wanderung sind bis zu 6 Tagestouren anzusetzen. Die Runde ist unter Einhaltung der Mountainbike Fair Play Regeln zum allergrößten Teil auch mit dem Bike fahrbar, wobei sich der Straßenanteil in Grenzen hält und landschaftlich traumhafte Gegenden auf naturbelassenen Pfaden durchfahren werden.

Hier geht es zu seinem Blog >>>

Der 25 Jahre alte Hundertwasserbrunnen wird saniert

Hundertwasserbrunnen

Den neuen Mittelpunkt des Hauptplatzes bildet seit 1994 der Hundertwasserbrunnen, der vom weltbekannten Künstler Friedensreich Hundertwasser errichtet wurde. 1928 als Friedrich Stowasser geboren, war er seit 1967 Eigentümer einer alten Mühle am Ufer des Kampflusses in unmittelbarer Nähe von Zwettl und verstarb im Jahre 2000 auf der Rückreise von Neuseeland nach Europa an Bord der Queen Elizabeth 2 an Herzversagen.

Der Brunnen selber besteht aus drei Hauptelementen, nämlich den beiden Brunnensäulen mit Auffangbecken und dem Pavillon. Auf der langen Sitzbank, die den Brunnen auf einer Seite begrenzt, ist es vorzüglich zu ruhen und dem Treiben zuzusehen.

Nach 25 Jahren sind die Kacheln durch Frost und Witterung in die Jahre gekommen und daher verschwindet der Brunnen Ende Mai 2019 unter einem Zelt. Das soll ein witterungsunabhängiges Arbeiten garantieren.