Neue Wanderwegweiser entstehen

Die Stadtgemeinde Zwettl NÖ wird Anfang 2017 mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet. Ab August 2017 ist die neue Wanderkarte kostenlos in der Zwettl-Info im Alten Rathaus erhältlich. Nun wird ein neuer Wanderrundweg markiert. Bis es aber soweit ist, sind zahlreiche Vorarbeiten notwendig.


Zuallererst wird die Route begangen, Fotos werden aufgenommen und die neuen Standorte der Wegweiser und Markierungen festgelegt.

Aufgrund dieser neuen Daten und der bereits bestehenden Wanderwegweiser werden nun die neuen Wegweiser entworfen.

Vorbereitung
Vorbereitung
Aluminiumwegweiser
Aluminiumwegweiser


Zuschnitt
Zuschnitt
Fertige Tafeln
Fertige Tafeln
In diesem Fall wird die Firma Josef Mayerhofer in Zwettl beauftragt, die neuen Wegweiser herzustellen.

Aluminiumwegweiser und Tafeln werden zugeschnitten, die Wegweiser auf Klebefolie gedruckt und schließlich aufgeklebt.


Druck
Druck
Druck
Druck
Druck
Druck


Presse
Presse
Fertige Wegweiser
Fertige Wegweiser
Fertige Wegweiser
Fertige Wegweiser


GRANGIEN – die befestigten Wirtschaftshöfe der Zisterzienser
EINST und JETZT

Wanderung Ratschenhof

Zwölf Personen folgten mir durch die ehemaligen Pfründe der Ordensbrüder beginnend in Ratschenhof, Neuhof, Kobelhof und zurück.

Nach einer kurzen Einführung stand die Besichtigung der am 29. Oktober 1311 geweihten Kapelle der ehemaligen Grangie Ratschenhof auf dem Programm. Der Ratschenhof wird bereits in der Gründungsurkunde des Klosters 1139 als Ort „Racensruta“ erwähnt. Da die Zisterzienser aber keine zinsleistenden Untertanen haben durften, wurde das Dorf in eine Grangie (Gutshof, Wirtschaftshof) umgewandelt.

Wir wanderten hinauf zum Neuhof, dem jüngsten Wirtschaftshof des Klosters. Er wurde erst 1702 von Abt Robert Schöller errichtet.

Vorbei am Kleinen Kobel (693m) ging es am Waldrand zum Kobelhof, der von Abt Ulrich Hackl im Jahre 1591 als gestifteter Wirtschaftshof erbaut wurde, zuerst aus Holz, 1593 aus Mauerwerk.

Mein Dank geht an alle Mitwanderer, die sich trotz widerlicher Wetterbedingungen die Zeit genommen haben an dieser Wanderung teilzunehmen. Es entstand eine reger gegenseitiger Erkenntnisaustausch über die besuchten Grangien und der umliegenden Kulturlandschaft.

Eine Veranstaltung zum Projekt: „Vielfalt in der Einheit – Zisterziensische Klosterlandschaften in Mitteleuropa“

Kulturelles Erbe erkennen und erleben

Kulturelles Erbe erkennen und erleben
Zisterziensische Klosterlandschaften in Mitteleuropa

„Vielfalt in der Einheit – Zisterziensische Klosterlandschaften in Mitteleuropa“ ist ein Beitrag des Landkreises Bamberg zum Europäischen Kulturerbejahr 2018. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege unternimmt das Projekt die wissenschaftliche Untersuchung der sechs Klosterlandschaften und erarbeitet Angebote, damit das kulturelle Erbe, das die Zisterzienser in unseren Regionen hinterlassen haben, für jedermann erkennbar und erlebbar wird. Das Projekt soll auch neugierig machen und einladen, die verschiedenen Klosterlandschaften zu bereisen und das gemeinsame zisterziensische Erbe zu entdecken.

Das Projekt wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie die beteiligten Landkreise in Bayern.

 

Ausstellungstermine 2018

30.6. – 20.6.
21.6. – 9.9.
Waldviertler Sparkasse Zwettl
Stift Zwettl

Von der Neugierde zur Leidenschaft – Kleindenkmäler als „Hobby“

Bei Altmelon
Bei Altmelon
Klein- und Flurdenkmäler profanen wie sakralen Charakters prägen seit jeher die Kulturlandschaft Niederösterreichs. Seien es kleine Bildstöcke oder große Pestsäulen, Grenzkreuze oder Pranger – sie alle sind aus dem Landschafts- und Ortsbild nicht wegzudenken. Still zeugen sie von vergangenen Zeiten oder stehen noch immer in Verwendung etwa bei Andachten oder Prozessionen.

Dieses Buch vereint die Beiträge von 23 Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Wissenschaftdisziplinen und gibt Einblicke in verschiedenste Aspekte dieses wichtigen Teils des kulturellen Erbes unseres Landes. Neben Überblicksdarstellungen wie etwa zu Marterln, Wegkreuzen und Karnern allgemein behandeln zahlreiche Beiträge regionale Beispiele wie etwa zu Langenlois, Mauerbach oder Horn.

Wir durften auch einen kleinen Beitrag dazu beisteuern und sagen dafür herzlichen Dank an Frau Walpurga Oppeker.


Entlang der Europäischen Hauptwasserscheide (Langschwarza – Edelprinz)

>> Länge: 8,4 km | Höhe: 76 m | Dauer: 02:15 <<

Markierungsstein Wasserscheide
Markierungsstein Wasserscheide
Langschwarza
Langschwarza
Nach knapp 70 km entlang der Europäischen Hauptwasserscheide, beginnend vom Grenzübergang Stadlberg westlich von Karlstift, sind wir nun beim Markierungsstein an der Bundesstraße bei Langschwarza.



Fotos aufgenommen im Mai 2018
Keine durchgehende Beschilderung !Wandern im flachen Gelände

Entlang der Europäischen Hauptwasserscheide (Kirchberg am Walde – Langschwarza)

>> Länge: 9,7 km | Höhe: 64 m | Dauer: 02:30 <<

Rote Kapelle
Rote Kapelle
Wiesenweg
Wiesenweg
Am Weg entlang der Europäischen Hauptwasserscheide sind wir östlich von Kirchberg am Walde angekommen. Dieser Abschnitt entlang der Wasserscheide führt uns nun von der Roten Kapelle nordöstlich von Kirchberg am Walde Richtung Langschwarza.



Fotos aufgenommen im Mai 2018
Keine durchgehende Beschilderung !Wandern im flachen Gelände

Zwettl – Was blieb vom Wallfahrtsweg nach Stift Zwettl ?

>> Länge: 3,9 km | Höhe: 59 m | Dauer: 01:00 <<

Stadtpfarrkirche
Stadtpfarrkirche
Richtung Hauptplatz
Richtung Hauptplatz


Früher war es üblich, sich mindestens einmal pro Jahr auf Wallfahrt zu begeben und Segen zu erbitten. Nach mittelalterlichem christlichen Glauben erhielt der Pilger für den Besuch von heiligen Stätten die Vergebung seiner Sünden.

Dass viele Pfarren eine eigene traditionelle Wallfahrt zu einer benachbarten Gnadenstätte durchführen ist ein besonderes Phänomen in Österreich und im Waldviertel. Manche Pfarren unternehmen, wenn die Gnadenstätte nicht zu weit entfernt ist, eine Fußwallfahrt dorthin. Von Zwettl aus führt ein alter Wallfahrtsweg nach Stift Zwettl. Wir machen uns auf den Weg, um zu sehen, was von diesem Weg noch zu finden ist.


Fotos aufgenommen im April 2018
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetEinkehrmöglichkeit in Zwettl und Stift ZwettlAuch mit dem Rad gut befahrbar

Vielfalt in der Einheit
Zisterziensische Klosterlandschaften in Mitteleuropa

Stift Zwettl
Stift Zwettl
Stift Zwettl
Stift Zwettl

Die Stadtgemeinde Zwettl kooperiert mit dem Stift Zwettl in einem grenzüberschreitenden Projekt und befindet sich dabei in illustrer Gesellschaft.

Am 8. und 9. Februar 2018 besuchte eine Delegation von Wissenschaftlern und Projektverantwortlichen Zwettl und verschaffte sich einen ersten Überblick über das Kloster, seine ehemaligen Meierhöfe, die Teichwirtschaft und Besonderheiten in der Natur und Kulturlandschaft.



Fotos aufgenommen im Februar 2018
Abseits der Tour

NEU – Der Lebensweg

 

Der Lebensweg

Der Ysper-Weitental-Rundwanderweg und der Kremstalweg können ab Mai 2018 in einer Achterschleife bewandert werden. Der dort neu entstehende Lebensweg bietet Wanderern die Möglichkeit, die Stationen des menschlichen Lebens – und damit auch ihr eigenes Leben – auf 14 Etappen (insgesamt ca. 260 km) zu durchwandern. Kulturell bespielte Stationen am Weg, Hinweise auf Sehens- und Wissenswertes aus der Region sowie ein TourenTAGEbuch als „Reiseführer zum Mitnehmen“ geben den Wanderern neue Impulse. Das Wandern im südlichen Waldviertel wird damit zu einem ganz persönlichen Erlebnis.


Eröffnung des Lebenswegs ist am Pfingstmontag, 21. Mai 2018.

Entlang der Europäischen Hauptwasserscheide (Streitbach – Kirchberg am Walde)

>> Länge: 11,5 km | Höhe: 87 m | Dauer: 03:00 <<

Streitbach
Streitbach
Streitbach
Streitbach
Der Weg entlang der Europäischen Hauptwasserscheide führt uns von der tschechischen Grenze bei Stadlberg durch Großschönau, vorbei an Schweiggers bis Streitbach, von wo es nun nach Kirchberg am Walde geht.



Fotos aufgenommen im Oktober November
Keine durchgehende Beschilderung !Wandern im flachen Gelände

Eine geschichtliche Wanderung im Staugebiet Ottenstein (1)

Stift Zwettl
Stift Zwettl
Stift Zwettl
Stift Zwettl

Wir schreiben gerade das Jahr 1955. Nach Jahren der Entbehrungen stellt sich wieder Schritt für Schritt Wohlstand ein. Am 25. Oktober 1955 verlässt der letzte Besatzungssoldat Österreich. Am Kamp baut man am Kraftwerk Ottenstein. Zwei Wanderer machen sich auf den Weg und halten ihre Eindrücke entlang des Kamp durch das Staugebiet Ottenstein fest.


Thayaquellenwanderweg 623 – Teil 3

>> Länge: 10,7 km | Höhe: 107 m | Dauer: 03:00 <<

Zwettl
Zwettl
Guttenbrunn
Guttenbrunn
Rosenau Schloss
Rosenau Schloss


Thayaquellenwanderweg 623Der Thayaquellenwanderweg 623 verbindet dreiecksförmig die Marktgemeinde Schweiggers mit Zwettl (Stift Zwettl) und Schloss Rosenau (Niederneustift).
Unsere 3.Tour führt uns von Zwettl über Syrafeld, Guttenbrunn, Rosenau Schloss nach Niederneustift, einer Streusiedlung.


Fotos aufgenommen im Mai 2006
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetRundweg - Teil 3Durchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Zwettl, Rosenau Schloss und NiederneustiftAuch mit dem Mountainbike befahrbar

Thayaquellenwanderweg 623 – Teil 2

>> Länge: 10,4 km | Höhe: 99 m | Dauer: 02:30 <<

Gradnitz
Gradnitz
Stift Zwettl
Stift Zwettl
Zwettl
Zwettl


Thayaquellenwanderweg 623Der Thayaquellenwanderweg 623
verbindet dreiecksförmig die Marktgemeinde Schweiggers mit Zwettl (Stift Zwettl) und Schloss Rosenau (Niederneustift).
Unsere 2.Tour führt uns von Gradnitz nach Stift Zwettl und weiter nach Zwettl.

ACHTUNG: Der Wanderweg wurde im Bereich Dürnhof bis Stift Zwettl verlegt und ist daher auf vielen Wanderkarten falsch eingezeichnet.


Fotos aufgenommen im Oktober 2005
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetRundweg - Teil 2Durchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Stift Zwettl und ZwettlAuch mit dem Mountainbike befahrbar

Thayaquellenwanderweg 623

>> Länge: 45,3 km | Höhe: 653 m | Dauer: 12:00 <<

Schweiggers
Schweiggers
Stift Zwettl
Stift Zwettl
Schloß Rosenau
Schloß Rosenau


Thayaquellenwanderweg 623Der Thayaquellenwanderweg 623
ist ein Rundwanderweg mit einer Gesamtlänge von ungefähr 45 km. Er führt von Schweiggers über Oberstrahlbach, Gradnitz, Stift Zwettl, Zwettl, Syrafeld, Gutenbrunn, Schloss Rosenau, Niederneustift, Dorf Rosenau und Rieggers wieder zurück nach Schweiggers. Der Weg ist nur im Uhrzeigersinn markiert.


Fotos aufgenommen 2005 - 2008
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetRundwegDurchgehende Beschilderung !EinkehrmöglichkeitAuch mit dem Mountainbike befahrbar

Entlang der Europäischen Hauptwasserscheide (Siebenlinden – Streitbach)

>> Länge: 7,6 km | Höhe: 92 m | Dauer: 02:00 <<

Siebenlinden
Siebenlinden
Am Weg entlang der Europäischen Hauptwasserscheide sind wir von Großschönau kommend dieses Mal von Siebenlinden nach Streitbach unterwegs. Bis zum heutigen Tag haben wir angenommen, dass die sieben Lindenbäume, denen der gleichnamige Ort seinen Namen verdankt, längst spurlos verschwunden sind.
Doch nun stehen wir auf der Straße und blicken auf das Dorf hinunter. Auf einem grünen, fast künstlich anmutenden Hügel am Rande des Dorfes steht eine Kirche und davor streben in einer Linie die sieben Linden zum Himmel, oder zumindest die Nachkommen jener Bäume, die dem Ort seinen nach Frieden und Heimat klingenden Namen gegeben habe.



Fotos aufgenommen im Oktober 2017
Keine durchgehende Beschilderung !Wandern im hügeligen Gelände

Die Krippe in der Zwettler Stadtpfarrkirche

Krippe
Krippe
Krippe
Krippe
Krippe
Krippe


In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.

(Lukas 2, Vers 1-7)

Der Wandersteg über den Strahlbach

Wandersteg
Wandersteg
Wandersteg
Wandersteg
Wandersteg
Wandersteg

Der Strahlbach fließt durch den Demutsgraben. Im Bereich der Mündung in die Zwettl gibt es einen Wandersteg, der nach Baumschlägerungsarbeiten in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der Wandersteg über den Strahlbach ist Dank der Mitarbeiter des Zwettler Bauhofes wieder tipp topp.

Wir sagen herzlichen Dank.