Dieser Abschnitt führt uns in 3:20 Stunden von Zwettl zum Schloss Rosenau und ist durchgehend markiert.
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Bernhardiweg
Bernhardiweg Schloss Rosenau – Zwettl
Dieser Abschnitt führt uns in 3:20 Stunden vom Schloss Rosenau nach Zwettl.
Bernhardiweg Stift Zwettl – Zwettl
Dieser Abschnitt führt uns in 1,25 Stunden vom Stift Zwettl nach Zwettl und ist durchgehend markiert.
Bernhardiweg Zwettl – Stift Zwettl
Dieser Abschnitt führt uns in 1:15 Stunden von Zwettl nach Stift Zwettl.
Bernhardiweg Schweiggers – Sallingstadt
Dieser kurze Abschnitt führt uns von Schweiggers nach Sallingstadt. In diesem Teil gibt es keine durchgehende Beschilderung. An wichtigen Abzweigungen stehen aber Wegweiser, an denen man sich orientieren kann.
Bernhardiweg Sallingstadt – Schweiggers
Dieser kurze Abschnitt führt uns von Sallingstadt nach Schweiggers.
Bernhardiweg Sallingstadt – Oberstrahlbach
Dieser Abschnitt führt uns in zwei Stunden von Sallingstadt nach Oberstrahlbach. In diesem Teil gibt es keine durchgehende Beschilderung. Der Weg ist aber mit einigen genauen Hinweisen leicht zu finden.
Bernhardiweg Oberstrahlbach – Sallingstadt
Dieser Abschnitt führt uns in zwei Stunden von Oberstrahlbach nach Sallingstadt.
Bernhardiweg Oberstrahlbach – Stift Zwettl
Dieser Abschnitt führt uns in zwei Stunden von Oberstrahlbach nach Stift Zwettl und ist durchgehend markiert.
Bernhardiweg Stift Zwettl – Oberstrahlbach
Dieser Abschnitt führt uns in zwei Stunden vom Stift Zwettl nach Oberstrahlbach.
Die Johannesbergkirche bei Harmannstein
Die Johannesbergkirche westlich von Harmannstein steht direkt auf der Europäischen Hauptwasserscheide, dem Dachfirst Europas, Seehöhe 839m. Von hier haben wir einen guten Ausblick in fast alle Richtungen, der nur durch den Grundberg im Westen eingeschränkt wird.
Die Kapelle in Großwolfgers
Großwolfgers ist ein ursprüngliches Breitangerdorf, das bereits 1271 urkundlich erwähnt wird.
Die Kapelle in Großotten
Das Längsangerdorf mit Gartenäckern liegt südöstlich von Großschönau in einer Senke des Ottenbaches. In einer Urkunde des Klosters Zwettl aus dem Jahre 1197 bestätigte Bischof Wolfker von Passau Zehentrechte des Klosters in „ville que dictur in dem Ottone“ (Dorf das Otten genannt wird). Der Besitz dieses Dorfes ist in allen Stift Zwettler Urbaren und Grundbüchern bis 1848 nachzuweisen.
Die Kapelle aus dem Jahre 1754 ist der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht und steht an einer Geländestufe neben der Straßenkreuzung. Auffällig ist, dass sich der Dachreiter mit Zwiebelhelm bei dieser Kapelle über der Halbkreisapsis befindet. In der östlichen Giebelmauer befinden sich drei Rundbogennischen mit Heiligenfiguren (Heiliger Anton, Heiliger Josef, Heilige Maria)
Die Pfarrkirche in Wurmbrand
Der Ort Wrinbrant wurde urkundlich 1162 erstmals genannt. Im Jahre 1293 wurde daraus Wurmprant. Das Ortsbild zeigt ein typisches Waldviertler Zweizeilen-Angerdorf an dessen westlichen Ende die Pfarrkirche steht.
Noch bevor es die heutige Pfarrkirche in Wurmbrand gab stand an der Bergkante ober der Hausmühle, etwa ein Kilometer östlich des Dorfes, eine Pankrazkapelle. Diese wurde angeblich von einem Müller schon lange vor 1500 erbaut (erwähnt in einem Urbar zwischen 1425 und 1500). Die Kapelle besaß päpstliche Ablassbriefe, wurde aber 1785 aufgelassen und in ein Wohnhaus umgewandelt. Die Apsis dieser Kapelle kann man noch heute erkennen.
Wegen des weiten Weges nach Oberkirchen stellten die Wurmbrander Gemeindeväter an den Abt des Stiftes Zwettl, Melchior von Zaunagg, am 13. August 1735 das Ansuchen, um eine bestehende Martersäule nach beiliegendem Plan eine kleine Kapelle erbauen zu dürfen. Sie wurde im Jahre 1737 fertiggestellt.
Am 1. Jänner 1783 wurde per kaiserlichem Dekret an den Abt von Zwettl, Rainer II. Sigl, die Errichtung der Pfarre Wurmbrand dringend angeraten. Die neue Pfarre wurde dem Stift Zwettl inkorporiert. In den ersten Jahren feierte man in der alten Pankraz-Kirche außerhalb des Ortes die Gottesdienste. Inzwischen wurde der Bau der Kirche, des Pfarrhofes und der Schule begonnen. Die bestehende Kapelle wurde zu einer josephinischen Saalkirche erweitert. Auf das Dach setzte man einen hölzernen Dachreiter mit Zwiebelturm. Am ersten Adventsonntag des Jahres 1785 weihte man die Kirche zum Heiligen Pankratius. Gleichzeitig wurde die alte Pankrazkapelle außerhalb von Wurmbrand entweiht und aufgelassen.
Schon in der ersten Kirchenrechnung 1784 ist eine Orgel in der Filialkirche St.Pankraz erwähnt.
Am 4. Juli 1878 erfolgte der Spatenstich für den dreigeschoßigen Westturm mit Giebelspitzhelm, der schließlich am 28. August 1879 mit dem Aufsetzen des Turmkreuzes fertig gestellt wurde. Heute hängen im Turm vier Glocken (Mathias Glaser 1686 – 3 x 1948).
Die Pfarrkirche in Großschönau
Mitte des 12. Jahrhunderts entstand hier eine Siedlung. Der Ortsname leitet sich vom Mittelhochdeutschen scone (schön) und ouwe (Au, Wiese) ab. Um Verwechslungen mit anderen gleichnamigen Orten zu vermeiden, erhielt der Ort zu Anfang des 17. Jahrhunderts den Vorsatz „Groß“. Die erste Nennung erfolgte um 1168 als „villa quae dicitur Sconowe juxta Hadmarsteine“ (Dorf, das Schönau bei Harmanstein genannt wird). Die Urkunde wurde am Sitz des kuenringischen Amtsmannes unterzeichnet, der sich am Platz des heutigen Pfarrhofes befand.
Die Kirche wurde als Vikariat der kuenringischen Urpfarre Schweiggers errichtet. Bereits 1289 und 1305 werden Vikare urkundlich erwähnt. Sie war Teil einer kuenringischen Burgkirchenanlage, die dem Heiligen Laurentius geweiht war. 1319 ging das Patronatsrecht an das Stift Zwettl über. Im Jahre 1332 erhob man sie zur Pfarre.
Im Jahre 1478 gab es schwere Plünderungen durch Böhmen. Die Untertanen des Stiftes Zwettl wurden zur Zwangsarbeit auf der Burg Weitra gezwungen. Zur Reformationszeit (ca. 1517–1648) waren protestantische Prediger im Ort. Im Jahre 1544 waren Kirche und Pfarrhof ruinös verfallen. Erst im Jahre 1630 war der Ort wieder katholisiert.
Um 1400 oder etwas später wurde die romanische Ostturmkirche durch einen gotischen Chor erweitert und der romanische Kirchenraum in eine dreischiffige Halle umgebaut. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die Pfarre dem Stift Zwettl inkorporiert. Im Jahre 1478 änderte man das Patrozinium. Die Kirche wurde dem Heiligen Leonhard geweiht.
Die Kapelle in Oberwindhag
Der Name des Dorfes leitet sich vom Mittelhochdeutschen „wint-hac“ (Hecke) ab.
Die namentliche Unterscheidung zwischen „Windhag“ und Oberwindhag (bei Weitra) lässt sich historisch bis in das frühe 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Im ältesten Stiftsurbar des Klosters Zwettl aus dem Jahr 1280 wird der Ort noch schlicht als Unterwindhag (oder nur Windhag) geführt. Um Verwechslungen mit dem nahegelegenen „Windhag im Amt Schweiggers“ zu vermeiden, wurde im Urbar von 1320 erstmals explizit zwischen „Winthag bei Weitra“ und dem anderen Windhag unterschieden.
Der Name Oberwindhag etablierte sich später dauerhaft für das Dorf südlich von Weitra, um es eindeutig von anderen gleichnamigen Siedlungen in der Region abzugrenzen.
Seit 1971 gehört der Ort zur Stadtgemeinde Weitra.
Die Pfarrkirche in Schloss Rosenau
Das idyllisch gelegene Barockschloss Rosenau gehört zu den bedeutendsten Kunstdenkmälern des Waldviertels. Das Schloss ist der Nachfolgebau der Mitte des 12. Jahrhunderts erbauten Wasserburg im Dorf Rosenau, die den Polansteig, einen wichtigen Verkehrsweg nach Böhmen, sichern sollte. An Stelle der verfallenen Wasserburg baute Wolf Dietrich von Greiß 1593 den zehn Jahre zuvor erworbenen südlich des Dorfes Rosenau gelegenen Wernhartshof zu einem mächtigen, vierseitig geschlossenen Renaissanceschloss aus. Dieses wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter den neuen Besitzern, den Grafen von Schallenberg, zu einem Barockschloss umgebaut (1736-1747). Der ursprüngliche Planverfasser der Schlossanlage ist vermutlich der bedeutende, aus Tirol gebürtige Barockbaumeister Joseph Munggenast (1680 – 1741).
Die Pfarrkirche in Siebenlinden
Ursprünglich gab es auf dem Burghügel eine Burgkapelle die dem Heiligen Sebastian geweiht war. Die Siedlung wurde 1217 erstmals genannt und war Sitz eines kuenringischen Lehensritters. Die Burg wurde Ende des 13. Jahrhunderts zerstört.
Unterhalb der Berglehne wurden eine Dorfkapelle und Filialkirche, ebenfalls mit dem Patrozinium Heiliger Sebastian erbaut.
Bereits im Jahre 1634, als im Raum Zwettl die Pest ausbrach, initiierte Abt Martin mit seinem Konvent vom Stift Zwettl eine Wallfahrt nach Siebenlinden, dessen Kirche dem Heiligen Sebastian geweiht war, dem Schutzpatron gegen die Pest.
Unter Abt Bernhard Linck wurde 1651 die Pfarre Waldenstein dem Kloster inkorporiert, allerdings ein Jahrhundert später gegen Gobelsburg ausgetauscht. 1662 wurde die Filiale Siebenlinden von Schweiggers getrennt, für die nun der Neubau einer Kirche notwendig wurde, die Sebastian-Kirche.
Die im Kern romanische und durch Umbau im 15. Jahrhundert nun gotische Kirche wurde 1662 barockisiert. Nordseitig am Chor wurde eine barocke tonnengewölbte Sakristei angebaut.
Die ursprüngliche Burgkapelle auf dem Burghügel wurde nach 1782 endgültig abgetragen.
Das Langhaus der neuen Kirche wurde 1784 verändert und eine Glocke angeschafft.
Im Zuge der Erhebung zur eigenständigen Pfarre im Jahre 1784 wurde die Pfarrkirche Siebenlinden im Waldviertel dem Heiligen Jakobus dem Älteren geweiht. Die Pfarrkirche ist eine Patronatskirche vom Stift Zwettl und gehört zum Dekanat Gmünd in der Diözese St. Pölten.
1911 wurde die Kirche renoviert.
1971 wurden der Altarraum neu gestaltet, der Volksaltar aufgestellt und die Kanzel aus der Kirche entfernt.
Am 23. Mai 1971 wurden das Geläute elektrifiziert und die Glockenaufhängung erneuert.
In den Jahren 1977/78 erfolgte die neuerliche Renovierung der Pfarrkirche.
Die Kapelle in Guttenbrunn
Guttenbrunn wird um 1139 in der Stiftungsurkunde des Zwettler Zisterzienserklosters als Gutentannen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet ursprünglich „bei den gut gewachsenen Tannen“. Die erste nachweisliche Erwähnung der Namensform Guttenbrunn („vorzügliche oder besonders ergiebige Quelle“) stammt aus dem Jahre 1273.
Die heutige Kapelle wurde im Jahr 1863 errichtet. Vermutlich gab es aber schon vorher eine Kapelle. Die Jahreszahl ist sowohl in die granitene Türeinfassung eingemeißelt als auch auf der Rückseite des Altares zu finden. Beim Altar ist neben der Jahreszahl auch der Name Johann Haslinger erhalten. Die Kapelle hatte ursprünglich einen Zwiebelturm, wie ein Foto aus etwa 1900 belegt. Eine Ansichtskarte aus 1940 zeigt allerdings schon das heutige achteckige Turmdach.
Die Kapelle in Syrafeld
Auf der Anhöhe über dem Zwettlfluss stand einst eine Burg, in welcher die Herren von Sirchenvelde residierten.
1220 wird in einer Urkunde des Stiftes Zwettl Rudigerus de Sirchenvelde als Zeuge genannt.
1383 scheint in einem Stiftsbrief des Zwettler Pfarrers Andreas Chrumicher der Syrichveldersteig auf. Dieser Steig ist später und bis heute als Kirchensteig bekannt und führt nach Moidrams.









































