Auto-Regionalbus-Bernhardiweg

Der Titel ist Programm. Pilger, die den Bernhardiweg in zeitlich unterschiedlichen Etappen erwandern wollen, sind auf ein Auto und den Regionalbus angewiesen. Und genau darin liegt die Herausforderung.

Das Waldviertel ist klein strukturiert. Das heißt, mit rund 228.000 Einwohnern und einer Fläche, die sich auf weniger als 50 Personen pro km²2 verteilt, ist das Waldviertel dünn besiedelt. Genauso verhält es sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Regionalbusse verbinden mit einigen Ausnahmen hauptsächlich die Schulorte. Daher orientiert sich der Fahrplan an den Stundenplänen der Schulen und den sogenannten Schultagen (Mo-Fr). In der Zeit von Schulferien, an Feiertagen und an Wochenenden ruht der öffentliche Busverkehr zum großen Teil. Viele Orte am Bernhardiweg sind dazu NICHT mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Die nun folgenden Touren am Bernhardiweg orientieren sich nur nach dem Fahrplan der Regionalbusse. Sie beginnen immer am Ende der Tour, wo das Auto abgestellt wird. Per Bus geht es dann zum Start. Das hat den großen Vorteil, dass man unabhängig vom Fahrplan und ohne Zeitdruck zurück zum Auto pilgern kann.

Bitte prüfen Sie vor jeder Wanderung immer den aktuellen Fahrplan! Fahrpläne sind nicht in Stein gemeißelt und ändern sich mindestens zwei Mal pro Jahr. Baustellen und Naturgewalten verändern ebenfalls Fahrpläne.

Ab nun versetzen wir uns in den Zeitplan unserer Schüler, denn diese sind sehr früh unterwegs.


BUS-Stift-Zwettl-Jagenbach

Stift Zwettl – Jagenbach

Wir parken das Auto unterhalb der Kirche in Jagenbach und gehen dann rechts Richtung Zwettl etwa 300 m zur Bushaltestelle.
Regionalbus 739
Jagenbach 07:15 Uhr nach Zwettl (Landstraße/Zentrum) 07:29 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag und an Schultagen in NÖ!

In Zwettl Landstraße/Zentrum ist die Bushaltestelle direkt vor der Trafik.

Umsteigen zum Stadtbus Zwettl
Zwettl (Landstraße/Zentrum) 08:12 Uhr nach Stift Zwettl 08:42 Uhr

In Stift Zwettl beginnt unsere Tour:
Stift Zwettl – Oberstrahlbach (8,0 km)
Oberstrahlbach – Sallingstadt (7,7 km)
Sallingstadt – Schweiggers (4,6 km)
Schweiggers – Jagenbach (8,1 km)
zusammen 28,4 km (7,1 Std. ab Stift Zwettl)



BUS-Jagenbach-Weitra

Jagenbach – Weitra

Wir parken das Auto in Weitra auf einem gebührenfreien Parkplatz in der Nähe des Stadttores. Am Platz vor dem Stadttor befindet sich auch der Busbahnhof.
Regionalbus 739
Weitra 09:11 Uhr nach Jagenbach 09:30 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Werktagen!
In Jagenbach beginnt unsere Tour:
Jagenbach – Siebenlinden (7,6 km)
Siebenlinden – Weitra (14,3 km)
zusammen 21,9 km (5,5 Std. ab Jagenbach)
Alternativ die Gegenrichtung:
Regionalbus 739
Weitra 15:11 Uhr nach Jagenbach 15:30 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Werktagen!



BUS-Weitra-Grossschoenau

Weitra – Großschönau

Wir parken das Auto in Großschönau. Die Bushaltestelle befindet sich beim dreieckigen Park in der Ortsmitte.
Regionalbus 739
Großschönau 09:44 Uhr nach Weitra 09:53 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Werktagen!
In Weitra beginnt unsere Tour:
Weitra – St.Wolfgang (4,5 km)
St.Wolfgang – Spital (3,1 km)
Spital – Johannesberg (4,9 km)
Johannesberg – Großschönau (4,4 km)
zusammen 16,9 km (4,3 Std. ab Weitra)
Alternativ die Gegenrichtung:
Regionalbus 739
Großschönau 15:44 Uhr nach Weitra 15:53 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Werktagen!



BUS-Grossschoenau-Gross-Gerungs

Großschönau – Groß Gerungs

Da der Hauptplatz in Groß Gerungs eine Kurzparkzone ist, parken wir das Auto auf den Parkplätzen hinter dem Gemeindehaus – mit Durchgang zum Hauptplatz.
Regionalbus 756
Groß Gerungs 06:31 Uhr nach Großschönau 06:46 Uhr (an Schultagen in NÖ)
Groß Gerungs 06:28 Uhr nach Großschönau 06:43 Uhr (an schulfreien Tagen in NÖ)
Betrieb NUR Montag bis Freitag!
In Großschönau beginnt unsere Tour:
Großschönau – Wurmbrand (10,8 km)
Wurmbrand – Groß Gerungs (10,2 km)
zusammen 21,0 km (5,25 Std. ab Großschönau)



BUS-Grossgerungs-Stift-Zwettl

Groß Gerungs – Stift Zwettl

Das Auto parken wir in Stift Zwettl.
Stift Zwettl Stadtbus Zwettl
Stift Zwettl 07:42 Uhr nach Zwettl Gartenstraße Schulturm 07:47 Uhr.

Von hier geht es über den Kampsteg hinüber zum Busbahnhof beim Kampparkplatz.

Zwettl Kampparkplatz Regionalbus 736 (Bucht E)
Zwettl 06:50 Uhr nach Groß Gerungs 07:24 Uhr (an Schultagen in NÖ)
Zwettl 08:18 Uhr nach Groß Gerungs 08:46 Uhr
Zwettl 10:18 Uhr nach Groß Gerungs 10:46 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Werktagen!

In Großgerungs beginnt unsere Tour:
Großgerungs – Etzen (7,7 km)
Etzen – Schloss Rosenau (6,7 km)
Schloss Rosenau – Zwettl (13,4 km)
Zwettl – Stift Zwettl (4,9 km)
zusammen 32,7 km (8,25 Std. ab Großgerungs)
Wem diese Strecke zu lange ist, der kann in Etzen die Tour teilen.

Regionalbus 736 (Kampparkplatz Bucht E)
Zwettl 06:50 Uhr nach Etzen 07:14 Uhr
Zwettl 11:36 Uhr nach Etzen 11:59 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Schultagen in NÖ!

Regionalbus 736
Etzen 07:14 Uhr nach Groß Gerungs 07:24 Uhr
Etzen 11:59 Uhr nach Groß Gerungs 12:09 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Schultagen in NÖ!



Der Bernhardiweg im Waldviertel

Das Projekt Bernhardiweg im Waldviertel folgt der Idee und Initiative von Dr. Markus Peham – Bezirkshauptmann in Zwettl.


Im Jahre 1090 wird Bernhard von Fontaine aus ritterlichem Geschlecht unweit von Dijon geboren. Wenn Bernhard auch eine gläubige Erziehung zuteil wird, so genießt er doch das Leben in vollen Zügen, ehe er plötzlich 1112 an der Pforte des strengen Reformklosters von Cîteaux um Aufnahme bittet. Bernhard muss eine unglaublich anziehende Persönlichkeit gewesen sein, denn er kommt nicht allein. Dreißig seiner Gefährten und Verwandten hat er zum Eintritt in den Orden überredet. Dieser Zustrom von Berufungen ist der Aufschwung für das dahinwelkende Cîteaux. Von da an erlebt der Orden eine ungeahnte Blüte, sodass Bernhard mit Recht nach den Vätern Robert, Alberich und Stephan als der zweite Gründer angesehen werden kann.

Bereits 1115 wird Bernhard als Abt zur Neugründung des Klosters Clairvaux ausgesendet. Damals ist Bernhard 25 Jahre alt. Das Abtsamt wird er bis zu seinem Tode 38 Jahre lang zum Segen für Clairvaux, den Zisterzienserorden und die ganze Kirche ausüben. Bald zählt die Gemeinschaft in Clairvaux 700 Mönche, sodass man in ganz Europa neue Klöster zu gründen beginnt.

Als Bernhard 1153 stirbt, sind allein von Clairvaux aus 67 Klöster gegründet worden. Insgesamt zählt der Zisterzienserorden 343 Klöster im ganzen bewohnten Erdkreis. Darunter befindet sich auch das 1133 gegründete Stift Heiligenkreuz.

Ein Pilger oder auch Wallfahrer ist eine Person, die eine Wallfahrt unternimmt. Pilgern bedeutet aber auch, sich auf die Grundlagen des Menschseins zu besinnen, völlig „auf-zu-gehen“- auf dem Weg im Rhythmus des Gehens, in der Sinnlichkeit der Natur und der mystischen Aura der Kirchen und Klöster. Es muss nicht immer Maria Taferl, Mariazell oder gar Santiago de Compostela sein.

War früher eine Wallfahrt ein „Beten mit den Füßen“, begeben sich die Pilger heute nicht nur aus religiösen oder spirituellen Motiven auf die heiligen Wege. Viele Wanderer nutzen das Pilgern als bewusste Entschleunigung vom Alltag und als „Wellness für Körper und Seele“.

Unterwegs sein ist wichtiger als Ankommen!

Wir sind hier im Herzen des Waldviertels, genauer gesagt in Stift Zwettl. Es besteht ohne Unterbrechung seit seiner Gründung im Jahr 1138 und ist damit das drittälteste Zisterzienserkloster weltweit. Es wird vom Kuenringer Hadmar I. als erste Tochtergründung von Stift Heiligenkreuz aus gestiftet.


Bernhardiweg im Waldviertel
Bernhardiweg im Waldviertel
Stift Zwettl

Der Bernhardiweg auf der Zwettler Wander- & Freizeitkarte Zwettl-Schweiggers

Wanderkarte 2025Es gibt noch keine eigene Pilgerkarte für den Bernhardiweg. Aber schon jetzt ist der Pilgerweg mit dem Kürzel „BW“ auf der neuen Wander- & Freizeitkarte Zwettl-Schweiggers 2025 eingezeichnet. Somit sind bereits 96 km von der Gesamtlänge von 124,6 km dokumentiert und in Papierform bereit zum Mitpilgern. Die kostenlose Wander- & Freizeitkarte Zwettl-Schweiggers ist in der Zwettl-Info im Alten Rathaus (Sparkassenplatz 4, 3910 Zwettl) erhältlich.

Stift Zwettl → Oberstrahlbach (8,0 km)
Oberstrahlbach → Sallingstadt (7,7 km)
Sallingstadt → Schweiggers (4,4 km) ✓
Schweiggers → Jagenbach (8,1 km)
Jagenbach → Siebenlinden (7,6 km)
Siebenlinden → Weitra (14,3 km) Großwolfgers
Weitra → St.Wolfgang (4,4 km)
St.Wolfgang → Spital (3,1 km)
Spital → Johannesberg (4,9 km)
Johannesberg → Großschönau (5,0 km)
Großschönau → Wurmbrand (10,8 km)
Wurmbrand → Groß Gerungs (10,3 km)
Groß Gerungs → Etzen (10,9 km)
Etzen → Schloss Rosenau (6,8 km)
Schloss Rosenau → Zwettl (13,4 km)
Zwettl → Stift Zwettl (4,9 km)


Bernhardiweg_Berichtigung

Da der neue Steg über die Thaya bei der Drucklegung der Karte noch nicht fertig war, ist auf der Wanderkarte im Bereich zwischen Sallingstadt und Schweiggers der Bernhardiweg falsch eingezeichnet. Der Weg zweigt schon vor dem Fuchsloch rechts ab und führt nicht nach Perndorf.

Kapellen und Kirchen am Berhardiweg im Waldviertel

Bis in die Zeit des Josephinismus (Ende des 18. Jahrhunderts) wurden dem Stift Zwettl 14 Pfarren inkorporiert. Dazu gehören Etzen, Gobelsburg, Großschönau, Jagenbach, Oberstrahlbach, Sallingstadt, Schweiggers, Siebenlinden, Sankt Wolfgang, Spital bei Weitra, Stift Zwettl, Windigsteig, Wurmbrand, Großinzersdorf und Zistersdorf.

Der Bernhardiweg verbindet zehn Stiftspfarren mit dem Mutterkloster und führt durch die vom Zisterzienserorden geprägten Natur- und Kulturräume. Am Weg liegen aber noch zahlreiche kleinere Kapellen.


Stift ZwettlSpitalskirche Stift ZwettlKapelle GradnitzPfarrkirche OberstrahlbachKapelle WalterschlagPfarrkirche SallingstadtPfarrkirche SchweiggersPfarrkirche JagenbachKapelle RothfarnPfarrkirche SiebenlindenKapelle GroßwolfgersKapelle UlrichsStadtpfarrkirche WeitraWallfahrtskirche Sankt WolfgangPfarrkirche Spital bei WeitraKapelle OberwindhagJohannesbergkirchePfarrkirche GroßschönauKapelle GroßottenPfarrkirche WurmbrandKapelle BöhmsdorfKapelle HaidFriedenskapelleStadtpfarrkirche Groß GerungsKapelle zur Heiligen CoronaKapelle FreitzenschlagPfarrkirche EtzenKapelle Ober NeustiftPfarrkirche Schloss RosenauKapelle GuttenbrunnKapelle SyrafeldBründlkircheStadtpfarrkirche ZwettlBürgerspitalskircheJohannes Nepomuk Kapelle Stift Zwettl

Stift Zwettl
Spitalskirche Stift Zwettl
Kapelle Gradnitz
Pfarrkirche Oberstrahlbach
Kapelle Walterschlag
Pfarrkirche Sallingstadt
Pfarrkirche Schweiggers
Pfarrkirche Jagenbach
Kapelle Rothfarn
Pfarrkirche Siebenlinden
Kapelle Großwolfgers
Kapelle Ulrichs
Stadtpfarrkirche Weitra
Wallfahrtskirche Sankt Wolfgang
Pfarrkirche Spital bei Weitra
Kapelle Oberwindhag
Johannesbergkirche bei Harmannstein
Pfarrkirche Großschönau
Kapelle Großotten
Pfarrkirche Wurmbrand
Kapelle Böhmsdorf
Kapelle Haid
Friedenskapelle bei Groß Gerungs
Stadtpfarrkirche Groß Gerungs
Kapelle zur Heiligen Corona in Groß Gerungs
Kapelle Freitzenschlag
Pfarrkirche Etzen
Kapelle Ober Neustift
Pfarrkirche Schloss Rosenau
Kapelle Guttenbrunn
Kapelle Syrafeld
Bründlkirche Zwettl
Stadtpfarrkirche Zwettl
Bürgerspitalskirche Zwettl
Johannes Nepomuk Kapelle Stift Zwettl

Begleitet mich auf dem Bernhardiweg – Teil 1
Das etwas andere Wanderbuch

Ich möchte euch die Orte neben dem Bernhardiweg vorstellen, die unmittelbar für den Pilgerweg und den Zisterziensern des Stiftes Zwettl von Bedeutung sind. Denn es wäre schade, nur einen der zahlreichen wunderbaren Orte zu übersehen. Sei es eine ehemalige Grangie des Stiftes, einfach nur die alte tolle Klosterlandschaft, die durch Jahrzehnte hier entstanden ist, eine Pfarrkirche, wo die Patres noch heute wirken oder ein Platz zum Ausruhen und Innehalten. Der Bernhardiweg im Waldviertel hat eine Länge von etwa 125 km und ist daher viel zu lang für dieses kleine Büchlein. Daher gibt es auch einen anschließenden zweiten Teil.


Johann BERGER alias ZWalk

Begleitet mich auf dem
Bernhardiweg im Waldviertel
Teil 1

Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 30.10.2025
Abbildungen: mit 18 Farbabbildungen
Verlag: Books on Demand
Seitenzahl: 80
Maße (L/B/H): 20,9/13,2/0,9 cm
Gewicht: 198 g
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7118-0644-4

Zu beziehen nur im Fachhandel.

Thalia


Der Bernhardiweg im Waldviertel verbindet zwei Bezirke (Zwettl und Gmünd), fünf Gemeinden (Zwettl, Schweiggers, Weitra, Großschönau, Groß Gerungs) und das Stift Zwettl mit seinen Pfarren Oberstrahlbach, Sallingstadt, Schweiggers, Jagenbach, Siebenlinden, St. Wolfgang, Spital bei Weitra, Großschönau, Wurmbrand und Etzen in Form eines Rundweges.

Begleitet mich auf dem Bernhardiweg – Teil 2
Das etwas andere Wanderbuch

Ich möchte euch die Orte neben dem Bernhardiweg vorstellen, die unmittelbar für den Pilgerweg und den Zisterziensern des Stiftes Zwettl von Bedeutung sind. Denn es wäre schade, nur einen der zahlreichen wunderbaren Orte zu übersehen. Sei es eine ehemalige Grangie des Stiftes, einfach nur die alte tolle Klosterlandschaft, die durch Jahrzehnte hier entstanden ist, eine Pfarrkirche, wo die Patres noch heute wirken oder ein Platz zum Ausruhen und Innehalten. Der Bernhardiweg im Waldviertel hat eine Länge von etwa 125 km und ist daher viel zu lang für dieses kleine Büchlein. Daher gibt es auch schon einen ersten Teil.


Johann BERGER alias ZWalk

Begleitet mich auf dem
Bernhardiweg im Waldviertel
Teil 2

Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 30.10.2025
Abbildungen: mit 18 Farbabbildungen
Verlag: Books on Demand
Seitenzahl: 80
Maße (L/B/H): 20,9/13,2/0,9 cm
Gewicht: 198 g
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7118-0645-1

Zu beziehen nur im Fachhandel.

Thalia


Der Bernhardiweg im Waldviertel verbindet zwei Bezirke (Zwettl und Gmünd), fünf Gemeinden (Zwettl, Schweiggers, Weitra, Großschönau, Groß Gerungs) und das Stift Zwettl mit seinen Pfarren Oberstrahlbach, Sallingstadt, Schweiggers, Jagenbach, Siebenlinden, St. Wolfgang, Spital bei Weitra, Großschönau, Wurmbrand und Etzen in Form eines Rundweges.

♥ Gedanken zum Bernhardiweg
Das etwas andere Wanderbuch

Im Waldviertel, genauer gesagt ausgehend vom Stift Zwettl, entsteht beginnend mit dem Jahre 2025 ein besonderer Pilgerweg.

Von der Idee über die Planung des Wegverlaufs bis zum Start für die Umsetzung des Projekts „Bernhardiweg im Waldviertel – GÖNNE DIR DICH SELBST“ am 26. September 2025 wollen wir in diesem Büchlein berichten.


Buchtitel

Johann BERGER alias ZWalk

Gedanken und Ergänzungen
zum Bernhardiweg im Waldviertel

Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 13.09.2025
Verlag: Books on Demand
Seitenzahl: 80
Maße (L/B/H): 20,9/13,2/0,9 cm
Gewicht: 198 g
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7118-0547-8

Der Bernhardiweg im Waldviertel verbindet zwei Bezirke (Zwettl und Gmünd), fünf Gemeinden (Zwettl, Schweiggers, Weitra, Großschönau, Groß Gerungs) und das Stift Zwettl mit seinen Pfarren Oberstrahlbach, Sallingstadt, Schweiggers, Jagenbach, Siebenlinden, St. Wolfgang, Spital bei Weitra, Großschönau, Wurmbrand und Etzen in Form eines Rundweges.

Zu beziehen nur im Fachhandel.

Thalia

Die Stempelboxen am Bernhardiweg

Der BERNHARDIWEG ist ein Rundwanderweg, der ausgehend vom Stift Zwettl die zehn Stiftspfarren über fünf Gemeinden miteinander verbindet.

Ein Einstieg ist an jedem Ort entlang des Weges möglich. Die Route lädt dazu ein, die eindrucksvolle Landschaft des Waldviertels zu durchwandern und dabei spirituelle Einkehr zu halten.

Der Stempelpass motiviert, die Pfarrkirchen entlang des Pilgerweges zu besuchen und mittels Stempel Erinnerungen zu sammeln.

Die Stempelpässe findet man normalerweise in den Stempelboxen, oder in den Gemeindeämtern und Touristeninformationen.

Das Bernhardibrot

Ein Brot, das Zeit braucht

Hergestellt in der Bäckerei Günther Prinz in Schweiggers.

Bernhardibrot
Bernhardibrot
Bernhardibrot

Das Bernhardibrot ist ein wahrer Genuss für Brotliebhaber. Es handelt sich um ein Roggenmischbrot aus hochwertigem Schwarzroggen, der ihm eine kräftige, aromatische Basis verleiht. Der dunkle Roggenanteil sorgt für einen vollmundigen Geschmack, der perfekt mit den Gewürzen Koriander und Schabzigerklee „Brotklee“ harmoniert – beide sorgfältig ausgewählt und bezogen vom Gewürzspezialisten Sonnentor.

Der Teig wird in einem 100 Jahre erprobten Drehhebelkneter sorgfältig durchgeknetet, wie es sonst nur in stundenlanger Handarbeit möglich wäre.

Koriander bringt eine leichte, frische Zitrusnote mit, während der Schabzigerklee einen Hauch von bitterer Süße und Würze beisteuert, wie sie ein traditionelles altbewährtes Brot braucht. Diese Kombination verleiht dem Bernhardibrot seinen besonderen Charakter — würzig, aromatisch und tiefgründig.

Ein Brot für Pilger und Genießer

Bernhardibrot
Bernhardibrot

Das Bernhardibrot ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein Teil des Bernhardiweges, eines neuen Pilgerweges, der sich an den Spuren des Heiligen Bernhard von Clairvaux, eines berühmten Abtes des Zisterzienser-Ordens, orientiert. Der Heilige Bernhard war bekannt für seine Spiritualität und seine Bedeutung für den Zisterzienser-Orden im Mittelalter. Der Weg führt durch wunderschöne Natur und historische Orte, die tief in der Geschichte verankert sind.

Das Bernhardibrot ist das perfekte Brot für Pilger und Wanderer, die auf dem Bernhardiweg unterwegs sind, aber auch für all jene, die sich nach einem Stück Tradition und Geschichte sehnen. Es ist nicht nur ein Brot, sondern ein Erlebnis, das mit jeder Scheibe die Reise die Vergangenheit und die Verbindung zur Natur und Spiritualität spürbar macht.

Startschuss für die Projektumsetzung Bernhardiweg

Das heilige Jahr 2025, das der Heilige Vater unter das Motto „Pilger der Hoffnung“ gestellt hat, lädt die Gläubige ein, sich auf eine spirituelle Reise zu begeben: sei es im Kopf und im Herzen oder eben tatsächlich auch zu Fuß. Der Bernhardiweg wird im Heiligen Jahr, dem Jahr der Pilger der Hoffnung, eröffnet und den Menschen übergeben. Um sich Zeit zu gönnen für sich selbst.

Das Wochenende steht im Zeichen des Bernhardiwegs.

26.09.2025 – Der Bernhardiweg wird vorgestellt. Was bisher geschah!

Projektvorstellung
Projektvorstellung

27.09.2025 – Die erste gemeinsame Wanderung am Bernhardiweg.

1. gemeinsame Wanderung
1. gemeinsame Wanderung

28.09.2025 – Der Festgottesdienst in der Stiftskirche.

Festgottesdienst
Festgottesdienst

Thaya Lückenschluss am Bernhardiweg

Thayasteg
Thayasteg
Zwischen Sallingstadt und Schweiggers im romantischen Thayatal wurde nun die letzte Lücke am Bernhardiweg geschlossen. Der neue Steg bringt nun die Pilger trockenen Fußes über die Thaya. Herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Bauhofs Schweiggers.


Thayasteg
Thayasteg
Parallel dazu wurde auch der benachbarte Steg in Stand gesetzt. Den im September 2024 erlebten weite Teile Niederösterreichs, darunter auch die Gegend um Schweiggers, ein starkes Hochwasser, das durch langanhaltende Niederschläge verursacht wurde und die Thaya über die Ufer treten ließ. Dabei wurde dieser Steg zerstört.

Projektstart für die Umsetzung eines neuen Pilgerweges erfolgt

Projektstart

04.04.2025 – Stift Zwettl

„Erstbegeher“ herzlich willkommen!

In den vergangenen Monaten erfolgten umfangreiche Überlegungen zur Entwicklung eines Pilgerweges, der ausgehend vom Stift Zwettl die Stiftspfarren in den Gemeinden Zwettl, Schweiggers, Weitra, Großschönau und Groß Gerungs verbinden soll.

Die Konzipierung fand zunächst durch den Zwettler Bezirkshauptmann Dr. Markus Peham statt und wurde im vergangenen Herbst für die Umsetzung der Verein der Freunde des Zisterzienserstiftes Zwettl mit Obmann Bgm. Josef Schaden an der Spitze gegründet.

Es handelt sich hierbei um eine Kooperation der genannten Gemeinden, vertreten durch ihre Bürgermeister, mit dem Stift Zwettl. Zwischenzeitig haben sich zahlreiche Unterstützer aus der Region angeschlossen und sind auch weitere natürlich sehr herzlich willkommen.

Das Vorhaben hat vor kurzem den Zuschlag für eine LEADER-Förderung erhalten und kann es nun – gemeinsam mit der Destination Waldviertel GmbH – an die tatsächliche Umsetzung gehen.

Der Pilgerweg soll den Namen „Bernhardiweg im Waldviertel – Gönne dich dir selbst“ erhalten. Dieses Zitat „Gönne dich dir selbst“ stammt aus einem Brief des Hl. Bernhard und möchte eine Einladung zur Selbstfürsorge sein. Nur wenn du zu dir selber gut bist, kannst du auch für andere gut sein.

In seiner Generalversammlung hat der Verein nun beschlossen, das Wegkonzept – welches auf dem Wanderblog ZWALK bereits mit einer Wegbeschreibung abrufbar ist – freizuschalten.

Der Bernhardiweg im Waldviertel steht (noch ohne Beschilderung) ab sofort für erste Begehungen bereit! Damit können „Pilger der ersten Stunde“ den Weg bereits vor der offiziellen Eröffnung begehen und erste Erfahrungen sammeln.

Erstbegeher sind somit ausdrücklich willkommen – Rückmeldungen und Eindrücke über Zwalk helfen dabei, den Weg weiter zu optimieren und bestmöglich auf die Bedürfnisse künftiger Pilgerinnen und Pilger abzustimmen.

Wie geht es weiter?

Eine Projektpräsentation im Stift Zwettl ist rund um Pfingsten geplant, dort sollen dann die vorgesehenen ersten Umsetzungsschritte präsentiert werden. Auch sind in weiterer Folge in allen fünf Gemeinden in Abstimmung mit den Pfarren Informationsveranstaltungen für Interessierte vorgesehen.

Der offizielle Startschuss zur Projektumsetzung soll dann am 28. September 2025 mit einem festlichen Gottesdienst gemeinsam mit Bischof Alois Schwarz und Abt Johannes Maria Szypulski fallen. Der Bernhardiweg möchte somit auch ein Beitrag zum Heiligen Jahr unter dem von Papst Franziskus ausgerufenen Leitmotiv „Pilger der Hoffnung“ sein.


Jetzt entdecken, ausprobieren – und sich selbst etwas Gutes tun!
Gönne dich dir selbst – am Bernhardiweg im Waldviertel.


Gründung des Vereins „Freunde des Zisterzienserstiftes Zwettl“

09.09.2024 – Stift Zwettl

In den vergangenen Monaten wurde gemeinsam mit dem Stift Zwettl, Gemeindevertretern, Wirtschaft und Destination Waldviertel die Idee, einen Pilgerweg zu konzipieren, welcher in einem Rundweg das Stift Zwettl mit seinen Stiftspfarren in den Bezirken Zwettl und Gmünd verbindet, intensiv vorangetrieben.

Die Überlegungen dazu sind nun schon konkreter und soll der Pilgerweg auf etwas mehr als 120 Kilometern in den Gemeinden Zwettl, Schweiggers, Weitra, Großschönau und Groß Gerungs die Pfarren Oberstrahlbach, Sallingstadt, Schweiggers, Jagenbach, Siebenlinden, St. Wolfgang, Spital, Großschönau, Wurmbrand und Etzen verbinden. Dazu wurden in den vergangenen Monaten verschiedenste Varianten begangen und daraus ein erstes Konzept (auf bestehenden Wanderwegen bzw. öffentlichen Wegen) überlegt.

Den Proponenten ist es dabei wichtig, dass der Weg auch mit Inhalt befüllt wird. Dem zukünftigen Pilger soll es möglich sein, ein paar Tage Auszeit vom Alltag zu finden und ist wohl keine Region dafür derart prädestiniert wie das Waldviertel. Bei Stationen an attraktiven Orten am Weg soll zudem die Gelegenheit geboten werden, sich mit sich selbst und Fragen die uns alle beschäftigen auseinandersetzen zu können.

Ein Ziel des Projektes ist es, das Stift Zwettl als Pilgerzentrum zu etablieren und hier ein attraktives Angebot im nördlichen Waldviertel für Pilger wie auch Wanderfreudige ganz allgemein zu schaffen. Darüber hinaus ist aber natürlich auch beabsichtigt, dadurch den Tourismus, Pilgern und Weitwandern liegen im Trend, in der Region mit einem weiteren Standbein zu stärken.

Der geplante Pilgerweg darf auch als regionale Umsetzungsmaßnahme zum Cisterscapes-Weitwanderweg verstanden werden, damit einerseits die Gäste länger in der Region verweilen (Mehrwert für den Tourismus) und andererseits zum Aspekt der mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichneten Kulturlandschaft auch der spirituelle Gesichtspunkt (Aspekt Glaube) betont wird.

In einem nächsten Schritt, in Vorbereitung der Umsetzung dieses Projektes, wurde nun der Verein „Freunde des Zisterzienserstiftes Zwettl“ am 9. September 2024 im Rahmen einer Gründungsversammlung im Stift Zwettl gegründet, welcher die Trägerschaft übernehmen wird. Nachdem das Stift Zwettl im Jahr 2038 das 900jährige Gründungsjubiläum feiern wird, soll dieser Verein aber auch über dieses Projekt hinaus Bestand haben.

Ein Unterstützungsverein für das Stift Zwettl hat im Übrigen, als Obmann fungierte der ehemalige Landtagspräsident und Bürgermeister von Schweiggers Franz Romeder, schon in der Vergangenheit (zum Zwecke der Restaurierung) bestanden, wurde jedoch zwischenzeitig aufgelöst.

Folgender Vorstand wurde nun bestellt:

Obmann: Bgm. Josef Schaden
Obmann-Stellvertreter: Abg. z. NR Lukas Brandweiner
Schriftführer: BH Dr. Markus Peham
Schriftführer-Stellvertreter: ZD Prof. Dr. Fritz Schipper
Kassier: Johannes Scheidl MBA
Kassier-Stellvertreter: KR Mag. Gerhard Preiss

Nach Gründung des Vereins ist nunmehr beabsichtigt, in einem ersten Schritt die Projektidee mit Förderstellen, Sponsoren und regionalen Verantwortlichen weiter zu entwickeln und mit Inhalt zu befüllen.