Bienen-Lehrpfad und Schritteweg

>> Länge: 1,7 km | Höhe: 34 m | Dauer: 00:30 <<

Bei der Volksschule
Bei der Volksschule
Aussicht
Aussicht

Tut gut WanderwegeAm 22. Juli 2012 wird der neu geschaffene Bienenlehrpfad, der zugleich auch ein „Tut gut!“ 2500 Schritteweg ist, eröffnet. Das Projekt wird auf Vorschlag des Imkers Rudolf Bauer aus Bad Traunstein im Maßnahmenplan „Familienfreundliche Gemeinde“ aufgenommen. Der Bienen-Lehrpfad ist als Kinder-Wanderweg konzipiert und daher auch kinderwagentauglich.



Fotos aufgenommen im Juli 2015
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetRundwegDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Bad TraunsteinFür Kinderwagen geeignet


Die Westliche Honigbiene (Apis mellifera), auch Europäische Honigbiene, meist einfach Biene oder Honigbiene genannt, gehört zur Familie der Echten Bienen (Apidae), innerhalb derer sie eine Vertreterin der Gattung der Honigbienen (Apis) ist. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet war Europa, Afrika und Vorderasien. Da sie Honig erzeugt, wird sie durch den Menschen genutzt (Imkerei). Für die Landwirtschaft ist die durch die Westliche Honigbiene erfolgte Bestäubung der Blüten von Bedeutung, was sie zu einem der wichtigsten Nutztiere macht.

Wegweiser
Wegweiser
Schautafel
Schautafel

Der Lehrpfad startet so wie alle Wanderwege bei der Volksschule in Bad Traunstein. Es geht ein kurzes Stück am Waldrand den Berg hinunter, dann zweigt der Weg links in den Wald ab. Hier findet man die erste von fünf Tafeln mit dem Thema „Bienen sind fleißige Bestäuber“.


Waldweg
Waldweg
Opferstein
Opferstein

Auf breiten sandigen Waldwegen geht es nun weiter, beim großen Opferstein vorbei, immer mit Blick auf die Natur.


Waldweg
Waldweg
Am Wegesrand
Am Wegesrand


Schautafel
Schautafel
Schautafel
Schautafel

Die Schautafel „Bienen sammeln nicht nur Honig“ erklären uns Begriffe wie Propolis und Gelee Royal.


Am Wegesrand
Am Wegesrand
Waldweg
Waldweg

Bei der nächsten Weggabelung zweigen wir scharf nach rechts ab. Hier finden wir die 3. Schautafel, die sich mit dem „Leben der Honigbiene“ beschäftigt.


Königin - Arbeiterin - Drohne
Königin – Arbeiterin – Drohne

Im Bienenstock gibt es drei Typen von Bienen, die sich in Größe und Körperform unterscheiden.

Die Königin ist etwas größer und hat einen langen und schlanken Hinterleib, der die Flügelspitzen weit überragt. Sie ist normalerweise das einzige voll entwickelte Weibchen im ganzen Stock, sozusagen die Mutter des gesamten Bienenstaates. Die große Masse des Volkes wird von den Arbeiterinnen gebildet, zigtausend kleineren Weibchen, deren Ovarien (Eierstöcke) im Vergleich zur Königin viel kleiner und wesentlich weniger leistungsfähig, aber dennoch voll funktionsfähig ausgebildet sind.


Schautafel
Schautafel
Eine Biene
Eine Biene

Zur Zeit, in der auch Schwärme möglich sind, etwa von April bis Juli, gibt es als dritten Phänotyp auch noch ca. 500 bis maximal 2000 Drohnen im Bienenvolk. Diese sind größer als die Arbeiterinnen und fallen durch ihre plumpe, gedrungenere Körperform und ihre großen Augen auf. Sie besitzen als männliche Tiere keinen Giftstachel. Ihre Antennen sind darauf spezialisiert, den Pheromonduft von jungen Königinnen aufzunehmen, um sich dann hoch in der Luft (im Flug) mit diesen zu paaren.


Waldweg
Waldweg
Waldweg
Waldweg

Der Weg verläuft nun durch ein aufgelockertes Waldgebiet und eine große Lichtung mit zahlreichen Blumen. Bei der nächsten Wegkreuzung biegen wir rechts ab.


Schmetterling
Schmetterling
Schmetterling
Schmetterling


Schautafel
Schautafel
Waldweg
Waldweg

An der Wegkreuzung finden wir die Schautafel „Die Sprache der Bienen“. Zur Verständigung bedienen sich die Bienen unter anderem des so genannten Schwänzeltanzes, der von dem späteren Nobelpreisträger Karl von Frisch erforscht wurde. Hierbei werden hauptsächlich neue Trachtquellen (Futterquellen) mitgeteilt.


Wegweiser
Wegweiser
Schautafel
Schautafel

Nun geht es Richtung Straße. Vorbei an einem Nützlings Hotel kommen wir kurz vor der Straße zur letzten Schautafel, die sich mit dem „Bienenhonig – wertvoll und süß“ beschäftigt.


Schmetterling
Schmetterling
Richtung Ausgangspunkt
Richtung Ausgangspunkt

Bei der Straße geht es wiederum nach rechts und kurz darauf den Volksschulberg hinauf zum Ausgangspunkt.




Diese Übersichtstabelle zeigt die wesentlichen Unterschiede zwischen Honigbiene, Hummel, Wespe und Hornisse auf einen Blick.

Honigbiene
Honigbiene

Honigbiene
Körper: rund
Haare: ja (kurz)
Farbe: bernstein bis braun
Stachel: sticht nur einmal zu, stirbt dann
Nahrung: Pollen, Nektar
Hummel
Hummel

Hummel
Körper: rund
Haare: ja (lang)
Farbe: bernstein bis braun
Stachel: keine Widerhaken
Nahrung: Pollen, Nektar


 

Wespe
Wespe

Wespe
Körper: schlank
Haare: nein
Farbe: gelb
Stachel: sticht mehrmals zu
Nahrung: Insekten, Früchte, Getränke, Essensreste
Hornisse
Hornisse

Hornisse
Körper: schlank
Haare: nein
Farbe: gelb, rötlich
Stachel: sticht mehrmals zu
Nahrung: Insekten


 

GPS TOUR.INFO bergfex.at

ZCrux – Kleindenkmäler rund um Zwettl im Waldviertel 
Folgende Kleindenkmäler befinden sich auf der Wanderroute.

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