Bahnwanderweg Schwarzenau – Zwettl (Teil 3)

>> Länge: 5,6 km | Höhe: 45 m | Dauer: 01:30 <<

Das 3. Teilstück am Bahnwanderweg führt uns vom ehemaligen Bahnhof Bernschlag zum ehemaligen Bahnhof Hörmanns.

Bahnwanderweg
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Hier gibt es zum Start zwei Varianten:

1. Vom Lagerhaussilo geht es entlang der Eisenbahn bis zum ehemaligen Dorf Walthers auf einem unmarkierten Begleitweg. Dort treffen wir wieder auf den Kuenringerweg 611.

2. Vom Lagerhaussilo wandern wir auf der Straße Richtung Bernschlag. Beim ersten Feldweg zweigen wir links ab. Es geht hinter den Häusern bis zur Ortsmitte. Gegenüber der Durchzugsstraße verlassen wir die Ortschaft schon wieder.


Fotos aufgenommen Juli 2026
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Hörmanns

Kuenringerweg 611Von Bernschlag Richtung Zwettl folgen wir nun dem Kuenringerweg 611. Durch Felder und Wiesen nähern wir uns wieder der Bahnstrecke.

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Nach der Bahnunterführung lag das ehemalige Dorf Walthers. Ein Gedenkstein samt Inschriftentafel und ein nachgebauter Brunnen weisen auf diesen Ort hin.

Schon seit Jahrhunderten wird in Mitteleuropa nach der Heimat und auch der Herkunft Walthers von der Vogelweide gesucht. Der wichtigste Hinweis darauf ist zweifellos Walthers eigene unmissverständliche Aussage in einem seiner Gedichte: „In Österreich lernte ich Singen und Sagen.“

Was um das Jahr 1200 als Österreich bezeichnet wurde, war im Wesentlichen ein Großteil des heutigen Niederösterreich mit Wien und dem Waldviertel.

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Es geht weiter, den Waldrand entlang. Bei der nächsten roten Ortstafel von Walthers zweigen wir links ab. Kurz nach dem Waldende überqueren wir wieder die Eisenbahn. Vor uns liegt der Ort Hörmanns. Es geht bei der ersten Straße vor dem Ortszentrum rechts zum ehemaligen Bahnhofsgelände.

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Hörmanns hatte ab Eröffnung der Bahnlinie zwei Verkehrsgleise, ein Ladegleis und einen Ladestutzen. Der Bahnhof war Kreuzungsbahnhof, wobei die Begegnung der Züge nicht mit einer Signalanlage, sondern mit akustischen Zeichen der Lokführer geregelt wurde. Es gab ein Bahnhofsgebäude, eine Abortbaracke und ein Gütermagazin.

Am 14. August 1972 hält ein aus Zwettl kommender Zug im damals noch besetzten Bahnhof Hörmanns.

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Nach Umstellung des Personenverkehrs auf Triebwagenbetrieb wurden das 2. Verkehrsgleis und die Ladegleise entfernt. Auch das Bahnhofsgebäude wurde irgendwann abgerissen und ein Wartehaus aus Beton aufgestellt. Mit Einstellung des Personenverkehrs im Dezember 2010 wurde auch das Wartehaus entfernt.

Im Juli 1976 wird der letzte reguläre Dampfzug von hunderten Festgästen in Hörmanns erwartet.

Von der Haltestelle Bernschlag (Seehöhe 604 m) verläuft die Strecke zuerst eben, dann leicht ansteigend durch den Wald und schließlich mit leichtem Gefälle in die in einem Rechtsbogen liegende Haltestelle Hörmanns (Seehöhe 604 m) bei Kilometer 9,3.


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