>> Länge: 3,8 km | Höhe: 50 m | Dauer: 01:00 <<
Das 2. Teilstück am Bahnwanderweg führt uns von der ehemaligen Haltestelle Ganz zum Lagerhaussilo in Bernschlag.
Am Christophorusweg 650 geht es über den Ganzbach und hinauf zur kleinen Ortschaft Ganz. Die Ortskapelle am Anger ist ein rechteckiger, im Jahr 1910 dem Vorgängerbau von 1723 entsprechend errichteter Bau mit rundem Schluss, Dachreiter mit Zwiebelhelm über geschweiftem Knickgiebel und profiliertem Kranzgesims. In einer Giebelnische steht eine barocke Sandsteinfigur des Heiligen Florian. Am Ende der Ortschaft biegen wir rechts ab.
Wir folgen dem Güterweg immer geradeaus Richtung Bernschlag.
Am Ortsbeginn zweigen wir rechts ab. Hier verlassen wir den markierten Christophorusweg 650. Der Bahnhof lag etwa einen Kilometer außerhalb der Ortschaft. Ziel ist der etwa 50 Meter hohe Silo aus dem Jahre 1962, der weithin sichtbar ist.
In Bernschlag war ursprünglich ein ständig besetztes Bahnhofsgebäude in welchem der Fahrkartenverkauf und die Abfertigung des Frachtaufkommens stattfanden. Die Gleisanlage des Bahnhofs verfügt über ein Ladegleis, dieses diente ursprünglich der Bedienung des Gütermagazins, später dann der landwirtschaftlichen Genossenschaft.
Das Gütermagazin wurde schon vor Errichtung des Gebäudes der landwirtschaftlichen Genossenschaft abgerissen. Das Bahnhofsgebäude wurde irgendwann Ende der 70iger Jahre abgerissen und durch ein Wartehaus aus Beton ersetzt. Nach Einstellung des Personenverkehrs wurde auch dieses entfernt.
Ausgehend von Schwarzenau (Seehöhe 498 m), einem Kreuzungsbahnhof der Franz Josefs Bahn, zweigt die Strecke in einem engen Linksbogen von der Hauptbahn ab und steigt bis zur Haltestelle Bernschlag (Seehöhe 604 m) bei Kilometer 5,6 stetig an. Dieser Abschnitt stellt auch den mit geringster Zuglast zu befahrenden Teil der Strecke dar, weil hier sehr enge Kurven im steigungsreichsten Teil der Strecke aufeinanderfolgen. Gleich nach der Haltestelle Ganz hat die Strecke die größte Steigung von 29 ‰.















