Nach zehn erfolgreichen Jahren, in denen Jugendliche rund 300.000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet haben, geht der Projektmarathon in die nächste Runde. Unter dem Moto „PLANEN • ORGANISIEREN • ANPACKEN • BERICHTEN“ nimmt 2014 die Landjugend Schweiggers teil.
Am Freitagabend, am 19.09.2014 geht’s los! Nach der Übergabe des Projektes liegt der Erfolg in der Hand der Jugendlichen. Das heurige Thema lautet: „Pilgern in der Marktgemeinde Schweiggers“. 42,195 Stunden später präsentieren sie das Ergebnis der örtlichen Bevölkerung. Doch soweit ist es noch nicht, lassen wir die Jugendlichen selber zu Wort kommen. Bei dieser Gelegenheit bedanken wir uns auch für die zur Verfügung gestellten Fotos.
Im Vorfeld sprechen sich der Viertelsreferent der Landjugend und ein Vertreter der Gemeinde, in unserem Fall der Bürgermeister zusammen, was die Gruppe umsetzen kann. Erst am Freitagabend des Projektwochenendes erfährt man durch den Vertreter der Landjugend und der Gemeinde das Thema.
Noch am Freitag setzen wir uns zusammen und organisieren die Wanderkarte von Schweiggers. Des Weiteren folgt eine Begutachtung der drei Kirchenplätze der Pfarrkirchen in unserer Gemeinde. Wir blättern in den Chroniken und fassen alle Informationen zu Kirchen und Kapellen zusammen.
Der frühe Wurm fängt den Vogel. Es ist Samstag, und während die Burschen in den Außendienst starten, setzt die zweite Gruppen die kreativen Ideen um.
Es wird fleißig an einer Beschilderung des Pilgerweges gearbeitet. Das Logo für den Pilgerweg ist entworfen, an der Beschilderung sowie an einem Flyer wird noch gearbeitet. Sie tippen um die Wette, und man kann schon erste Ergebnisse verzeichnen. Parallel dazu werden die Bänke vor den Kirchen restauriert.
Wir biegen auf die Zielgerade. Es ist Sonntag, die frisch gestrichen Zettel werden von den Bänken entfernt, die Tafeln vor den Kirchen angebracht und alles nochmals bei Sonnenschein kontrolliert.
Martina:
Vor dem Projekt hatten wir keine Ahnung über das Pilgern und ebenso über unsere Pfarren und die Kirchen, Kapellen und Marterl. Vieles ist schon in Vergessenheit geraten. Unser Bewusstsein für die Ressourcen in der Gemeinde (Landschaft, Geschichtliches, Natur) wurde gestärkt, und wir gehen wieder mit offenen Augen durch unser Umfeld. Sonntags präsentierten wir das Projekt und wunderten uns selber, was wir in 42 Stunden und mit nur 10 Leuten geschafft haben.
Herzlichen Dank im Namen aller Wanderer.


























