ZWalk – Wanderungen rund um Zwettl im WaldviertelAuf den Spuren der Fürnbergschen PoststraßeVon Martinsberg bis Annagschmais - ZWalk - Wanderungen rund um Zwettl im Waldviertel

Auf den Spuren der Fürnbergschen Poststraße
Von Martinsberg bis Annagschmais

>> Länge: 5,7 km | Höhe: 76 m | Dauer: 01:30 <<

Martinsberg

Martinsberg

Martinsberg

Martinsberg

Wir sind auf der Suche nach der Fürnbergschen Poststraße und bereits von Gutenbrunn bis zum Bahnhofsgelände von Martinsberg gewandert.

Fotos aufgenommen im März 2017
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetKeine durchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Martinsberg

Zur Zeit der Fürnbergschen Poststraße gibt es die Eisenbahn und das Bahnhofsgelände in Martinsberg noch nicht. Die Eisenbahnverbindung zwischen Zwettl und Martinsberg-Gutenbrunn wird am 15. Oktober 1906 in Betrieb genommen. Mit 27. Dezember 2010 wird auf der Strecke zwischen Waldhausen und Martinsberg-Gutenbrunn der Verkehr eingestellt. Ab August 2014 werden die Schienen von Waldhausen bis Martinsberg abgetragen. Kurz darauf wird auch der Bahnhof abgerissen.

Josephinischen Landesaufnahme (1763-1787)

Josephinischen Landesaufnahme (1763-1787)

Wir können also, so wie früher etwa die alte Straße verlaufen ist, quer über das Bahnhofsgelände marschieren. Einzig und allein ein kleines Nebengebäude und der ehemalige Lokschuppen haben die alte blühende Zeit überlebt. Dann geht es auf der Straße nach Größenbach. Die alte Straße verläuft ursprünglich wahrscheinlich rechts von den Bäumen in einer Kurve nach unten ins Weixelbergbachtal.

Größenbach

Größenbach

Größenbach

Größenbach

In Größenbach findet man noch sehr alte Mauern. In der Wiese kann man noch den alten Straßenverlauf erkennen. Vom Bauernhof neben der Straße gibt es nur mehr Grundmauern.

Größenbach

Größenbach

Unterhalb von  Größenbach

Unterhalb von Größenbach

Wir sind auf der Bundesstraße Richtung Hundsbach unterwegs. Gleich nach Größenbach verläuft die alte Poststraße links in den Wald und hinunter zum Weixelbergbach. Das Bauernhaus, wo die Straße einst vorbeiführt, gibt es nur mehr als schwarze Linien der Grundstückskarte. Wie die Straße genau verläuft, kann man nicht mehr erkennen. Auch die Brücke über den Weixelbergbach fehlt.

Nach den Häusern verlassen wir die Bundesstraße und steigen hinauf zu den Feldern. Auch der Blick zurück bringt keine neuen Erkenntnisse.

Ungefährer Verlauf

Ungefährer Verlauf

Blick zurück

Blick zurück

Es geht weiter Richtung Hundsbach. Wir sind sehr nahe an der ehemaligen Poststraße, die sich langsam ins Tal senkt. Auf der linken Seite mündet der Roggenreithbach in den Wihalmbach. Die Brücke über den Wihalmbach steht in etwa an derselben Stelle wie schon früher bei der Poststraße.

Richtung Hundsbach

Richtung Hundsbach

Richtung Hundsbach

Richtung Hundsbach

Bei Hundsbach

Bei Hundsbach

Der Wihalmbach

Der Wihalmbach

Bei der Straßenkreuzung Roggenreith führt die ehemalige Poststraße links in den Wald. Ab hier ist die ehemalige Trasse sehr gut zu verfolgen, denn die Straße ist in weiten Bereichen als Forstweg erhalten.

Wegkreuz

Wegkreuz

Forstweg

Forstweg

Es geht durch den Hundsbachwald. Hier treffen wir auf den markierten Kremstalweg und den Ysper-Weitental-Rundwanderweg.

Forstweg

Forstweg

Wegweiser

Wegweiser

Kurz darauf zweigt der Kremstalweg links ab. Wir folgen weiter dem Ysper-Weitental-Rundwanderweg und queren den Damischen Graben. Ein sehr feuchter Graben. Ein namensloses Bächlein fließt durch den Wald und bahnt sich den Weg auch über den Forstweg. Früher sicher eine ungute Stelle für die Pferdefuhrwerke.

Josephinischen Landesaufnahme (1763-1787)

Josephinischen Landesaufnahme (1763-1787)

Forstweg

Forstweg

Abzweigung nach rechts

Abzweigung nach rechts

Am Waldesrand

Am Waldesrand

Im Damischen Graben

Im Damischen Graben

Annagschmais liegt auch zur Zeit Fürnbergs auf einer großen Lichtung. Man findet auch noch alte Gemäuer. Den gemauerten Bildstock gibt es auch schon zu dieser Zeit.

Kurz vor Annagschmaiß

Kurz vor Annagschmaiß

Bildstock Annagschmaiß

Bildstock Annagschmaiß

Annagschmaiß

Annagschmaiß

Annagschmaiß

Annagschmaiß

Bei Annagschmaiß

Bei Annagschmaiß

Bei Annagschmaiß

Bei Annagschmaiß

In einer Beschreibung der Pfarren Pöggstall und Martinsberg um 1660 wird der Ort, der damals zur Pfarre Martinsberg gehört, bereits Annagschmaiß genannt. Dieser Name wird nach einer in der Gegenreformation entstandenen Sage so gedeutet, dass die Bewohner während der Reformationszeit dem katholischen Glauben treu geblieben sind, weiterhin ihre Andachten in der St. Anna Kirche in Pöggstall gehalten haben und deshalb als „Annagschmaiser“ (Gschmais = Geschmeiß = Unrat, Gezücht, Gesindel) beschimpft werden.

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D&J

Weitere Infos über diese Wanderung für GPS Freunde unter GPS TOUR.INFO
Detailierte Wanderkarte auf bergfex.at bergfex.at

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