Dieser Abschnitt führt uns in zwei Stunden von Oberstrahlbach nach Sallingstadt.
Bernhardiweg Stift Zwettl – Oberstrahlbach
Dieser Abschnitt führt uns in zwei Stunden vom Stift Zwettl nach Oberstrahlbach.
DER WEG DER ZISTERZIENSER im Bezirk Zwettl
>> Länge: 36 km | Höhe: 750 m | Dauer: 09:00 <<
Vom etwa 6400 km langen WEG DER ZISTERZIENSER, der durch sechs europäische Länder führt, verlaufen nur 36 km durch den Bezirk Zwettl. Gekennzeichnet ist er mit diesem Logo. Wir wandern nun von Osten nach Westen durch unseren Bezirk, mit dem besonderen Augenmerk auf die Architektur und der damit verbundenen Landschaftsgestaltung der Zisterzienser.
Mit der Abbildung des Klosters mit den umliegenden Grangien („Umritt Darstellung“) im Zwettler Stiftungsbuch, der sogenannten „Bärenhaut“, wird zu Beginn des 14. Jahrhunderts erstmals eine „Zisterzienserlandschaft“ dargestellt.
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Der komplette Weg durch den Bezirk Zwettl folgt dem Mariazellerweg 06 oder auch dem Kamptal-Seenweg 620. Zahlreiche kürzere Rundwander- und Themenwege folgen ebenfalls Teilen dieser Route.
AUF HUNDERTWASSERS SPUREN IN ZWETTL
WASSERWUNDERWEG – welch eigenartiger Name für einen Wanderweg. Wohl auch ein Grund, warum die Touristiker diesen Weg 2024 umbenennen. Aber keine Angst, es ist alles gleich geblieben – bis auf den Namen auf den Wanderwegweisern. Wandern Sie also ab sofort „AUF HUNDERTWASSERS SPUREN“ und genießen weiterhin unsere Wasserwunder!
Zum Stifterteich
>> Länge: 5 km | Höhe: 74 m | Dauer: 01:15 <<
Der Stifterteich liegt westlich vom Edlesberger Teich auf einer Höhe von 922 m. Er wird vom Quellgebiet des Weitenbaches gespeist, dessen Quellbäche in 950 m Höhe südlich von ihm entspringen. Der Weitenbach fließt dann weiter zum Edlesberger Teich.
Bernhard Baumgartner (*21.08.1942 †06.03.2024)
Unser lieber Freund Bernhard Baumgartner war Wanderer aus Leidenschaft, Heimatforscher, Fotograf und Verfasser zahlreicher Bücher. Als Mentor und Initiator unseres Wanderblogs lernten wir uns kennen. Nun ist Bernhard zu seiner letzten Tour aufgebrochen. Im 82. Lebensjahr verstarb der Familienvater, Pädagoge, Schuldirektor und Autor plötzlich und unerwartet am 6. März 2023.
Erlebbare Zwettler Stadtmauer
917 Meter lang, erbaut ab dem 13. Jahrhundert und heute ein wahrer Hingucker. Die Zwettler Stadtmauer zählt zu den Schmuckstücken der Stadt. Bisher war sie im Bereich der Promenade nur von unten einsehbar. Ist doch die Mauer im Privatbesitz der angrenzenden Grundstücksbesitzer. Das hat sich nun geändert. Die Stadtgemeinde Zwettl macht gemeinsam mit SONNENTOR die Stadtmauer begehbar.
von 1. April bis 31. Oktober
von 9.00 bis 18.00 Uhr
frei begehbar.
Tourismuskonzept Thayaquelle Schweiggers
Vor 50 Jahren wurde der Quellstein bei der Thayaquelle errichtet.
2023 wird im Rahmen eines LEADER-Projekts der österreichische Ursprung der Thaya bei Schweiggers rund um den Quellstein umgestaltet und mit einem neuen Tourismus-Konzept in Szene gesetzt.
Die Thaya erstreckt sich entlang der österreichisch-tschechischen Grenze, vom Waldviertel bis zum Weinviertel in Niederösterreich. Der 235 Kilometer lange Fluss hat seinen Ursprung im Gemeindegebiet Schweiggers und gilt als wichtiger Identifikationspunkt für die lokale Bevölkerung. In der LEADER-Region Waldviertler Grenzland soll eine behutsame naturräumliche Neugestaltung des Platzes künftig ein authentisches Naturerlebnis bieten.
Die Gesamtkosten des Projekts betragen 31.500 Euro. Die LEADER-Region Waldviertler Grenzland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt – es wird mit Unterstützung von Land und EU gefördert. „Der Eigenmittelanteil für die Gemeinde Schweiggers beträgt 40 Prozent“, so Bürgermeister Josef Schaden.
Für die Bewerbung der Thaya-Ursprungsquelle steht die touristische Inszenierung im Fokus. Hierfür wird vor allem auf die Entwicklung eines grafischen Auftritts und die Erarbeitung eines Tourismuskonzepts gesetzt. Vor 50 Jahren wurde ein Granitstein an die Quelle der Thaya gesetzt. Dieser Platz soll neu gestaltet werden. Josef Schaden: „Wir wollen behutsame Verschönerung und zukunftsfähige Weiterentwicklung des Ortes. Da darf man sich nicht vorstellen, dass da Türme aufgestellt werden! Unser Ziel ist ein schönes Plätzchen zum Verweilen im Naturraum.“ Das grafische Konzept wird Walter-Grafik umsetzen, Thomas und Brigitte Samhaber begleiten beim Gestaltungsplan für die natürräumliche Inszenierung und mit eingebunden ist auch Landschaftsplaner Gerhard Prähofer aus Pürbach.
● 623 Thayaquellenwanderweg
● 624 Robert Hamerling Weg
● 665 Waldviertler Kulturpfad
Das etwas andere Wanderbuch
Johann BERGER alias ZWalk
Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 17.07.2023
Verlag: Books on Demand
Seitenzahl: 80
Maße (L/B/H): 20,9/13,2/0,9 cm
Gewicht: 200 g
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7108-6438-4
Der Naturfreundeweg mit der Nummer 13 führt von Zwettl durch das Sierningbachtal, über die Steinerne Stiege, vorbei an Koblhof, Neuhof, Ratschenhof, am Rudmannser und Schönauer Teich, Kleehof, Friedersbach zur Ruine Lichtenfels. Die Strecke ist mit einer Länge von 18,2 km in 4:30 Stunden zu erwandern.
17 Geschichten entlang des Wanderweges, zum Mitnehmen auf die Tour.
Zu beziehen nur im Fachhandel.
Weiters erschienen:
● Der Wasserwunderweg in Zwettl NÖ.
● Der Zwei Flüsse Rundwanderweg in Zwettl NÖ.
Klosterlandschaftsweg 59
>> Länge: 8,8 km | Höhe: 133 m | Dauer: 02:15 <<
Der Zisterzienserorden hat im Mittelalter europaweit nach einheitlichem Muster nicht nur Klöster gebaut. Die Mönche hatten die Aufgabe, das sumpfige Land urbar zu machen und mit eigener Hände Arbeit zu bewirtschaften. Sie errichteten Wirtschaftshöfe, sogenannte Grangien, bauten Mühlen und legten Teiche an. Nur wenige Klosterlandschaften sind europaweit so herausragend erhalten wie die Kulturlandschaft um das Stift Zwettl.
Audioguide jetzt dreisprachig!
Lieber Besucher, willkommen in Zwettl!
Dear Visitor, welcome to Zwettl!
Vážený návštěvníku, vítejte ve Zwettlu!
„Dear Visitor, welcome to Zwettl!“, lautet die freundliche Begrüßung zum Einstieg in den Zwettl-Rundgang in englischer Sprache. Der neue fremdsprachige Hearonymus-Audioguide ist einfach mit dem Smartphone zu bedienen, kostenlos und bietet ein spannendes Hörerlebnis. Er umfasst 30 Stationen sowie Sehenswürdigkeiten und vermittelt auf kreative Weise die Geschichte der Stadtmauerstadt Zwettl. Die abwechslungsreiche und hörspielartige Gestaltung mit Soundelementen verschafft ein tolles Erlebnis.
Od července 2023 také v češtině! Těšíme se na vaši návštěvu!
Laden Sie sich die HEARONYMUS App gratis auf ihr Smartphone, gehen Sie auf „Guide Suche“, tippen Sie Zwettl ein, oder suchen Sie „In der Nähe“, wenn Sie schon im Waldviertel sind! Laden Sie nun die „Stadtmauerstädte NÖ – Zwettl“ gratis auf ihr Smartphone und los geht’s!
32 Kapitel mit einer Spieldauer von fast 49 Minuten erwarten Sie.
Verfügbar in DEUTSCH, ENGLISCH und TSCHECHISCH !



● Stadtrundgang
● Stadtmauerstadt
● Skulpturenreiches Zwettl
Das etwas andere Wanderbuch
Johann BERGER alias ZWalk
in Zwettl NÖ.
Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 10.05.2023
Verlag: Books on Demand
Seitenzahl: 80
Maße (L/B/H): 20,9/13,2/0,9 cm
Gewicht: 200 g
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7108-6702-6
Dieser Rundwanderweg verbindet die beiden Flüsse Kamp und Zwettl. Besonders idyllisch verläuft der Weg entlang der Kaiserbüste und faszinierenden Steinformationen im Wasser. Bei der Gschwendtmühle zweigt der Weg Richtung Kuenringerstein und Syrafeld ab. Zurück geht es über die Naturlandschaft im Zwettltal.Besuchen Sie mit mir die wichtigsten Orte entlang der beiden Flüsse. Die Runde ist mit einer Länge von 11,6 km in 3 Stunden zu erwandern.
17 Geschichten entlang des Wanderweges, zum Mitnehmen auf die Tour.
Zu beziehen nur im Fachhandel.
Weiters erschienen:
● Der Wasserwunderweg in Zwettl NÖ.
● Von Zwettl NÖ zur Ruine Lichtenfels
Das etwas andere Wanderbuch
WASSERWUNDERWEG – welch eigenartiger Name für einen Wanderweg. Wohl auch ein Grund, warum die Touristiker diesen Weg 2024 umbenennen. Aber keine Angst, es ist alles gleich geblieben – bis auf den Namen auf den Wanderwegweisern. Wandern Sie also ab sofort „AUF HUNDERTWASSERS SPUREN“ und genießen weiterhin unsere Wasserwunder!
Johann BERGER alias ZWalk
Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 10.05.2023
Verlag: story.one publishing
Seitenzahl: 72
Maße (L/B/H): 20,9/13,2/0,9 cm
Gewicht: 190 g
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7108-6681-4
Der Wasserwunderweg ist ein einzigartiger und kreativer Erholungswanderweg in der idyllischen Natur des Oberen Kamptales. Er führt mit geringem Höhenunterschied vom Zwettler Stadtzentrum ausgehend Richtung Roiten und ist mit einer Länge von 12,3 km in 3,5 Stunden zu erwandern. Besuchen Sie mit mir die wichtigsten Orte entlang des Kamps. 2016 wurde er mit dem Österreichischen Wandergütesiegel zertifiziert.
15 Geschichten entlang des Wanderweges, zum Mitnehmen auf die Tour.
Zu beziehen nur im Fachhandel.
Weiters erschienen:
● Der Zwei Flüsse Rundwanderweg in Zwettl NÖ.
● Von Zwettl NÖ zur Ruine Lichtenfels
Zisterzienserweg
Der im Mai 2022 neu eröffnete Weg der Zisterzienser ist ein 5000 km langer Kulturwanderweg, der durch sechs europäische Länder führt. Der Weg verbindet die 17 Klosterlandschaften des Cisterscapes-Netzwerks und berührt unterwegs zahlreiche weitere attraktive Sehenswürdigkeiten. Er führt durch unberührte Landschaften, die mit kulinarischen Spezialitäten und architektonischen Schätzen aufwarten. Der Weg ist nach Cîteaux im Burgund, der Wiege des Ordens, ausgerichtet, wo sich alle Äbte zum Generalkapitel trafen.
Der Zisterzienserweg verläuft auf vorhandenen, bereits markierten Wanderwegen. Immer wieder leiten kleine Abstecher zu weiteren Elementen der Klosterlandschaft. Der Weg der Zisterzienser ist nicht mit einem eigenen Markierungszeichen gekennzeichnet. Bitte orientieren Sie sich mit Hilfe der gpx-Daten, mit Wanderkarten oder anhand der Markierungszeichen der jeweils mitgenutzten Wanderwege.
Zisterzienserweg Downloadbereich
DER WEG DER ZISTERZIENSER im Bezirk Zwettl
Das Buch zum Zisterzienserweg zum downloaden
Offizielle Einweihung der Cisterscapes-App
Am 18. April 2023 wurde im Foyer des Landratsamtes Bamberg das Landschaftsmodell und die dazugehörige App feierlich eingeweiht! Die kostenlose App „Cisterscapes“ ist in allen App-Stores verfügbar!


Neuer Fußgängersteg im Kamptal
Ursprünglich wird der Steg 1982 gebaut. Beim Jahrhundert Hochwasser im Jahre 2002 wird der Fußgängersteg über den Kamp beim Kaltenbrunnerfelsen weggerissen.
Der Naturfreundeweg mit der Nr.2 von Zwettl über den Moidramsberg und dem Abstieg beim Kaltenbrunnerfelsen zum Kamp führt seit diesem Ereignis buchstäblich durch einen Privatgarten bei der Gschwendtmühle!
In der Gemeinderatssitzung am 14. Dezember 2021 wird nun die Neuerrichtung beschlossen. Die Kosten für Betonfundamente, Stahltragwerk und Holzaufbau liegen bei 65.000,- Euro.
Am 10. Oktober 2022 wird mit dem Bau der Fundamente begonnen.
Digitaler Info-Point vor dem Alten Rathaus in Zwettl
Ab sofort können alle Besucher der Innenstadt den digitalen Info-Point in der Info-Bucht vor dem Alten Rathaus am Sparkassenplatz kostenlos nutzen. „Mit dem neuen digitalen Info-Point im Stadtzentrum bieten wir allen Bürgerinnen und Bürgern sowie unseren Gästen eine neue Art der Serviceleistung“, freut sich Bürgermeister LAbg. ÖkR Franz Mold über das erfolgreich umgesetzte Projekt.
Betrieben wird der Info-Point mit der bereits von der Stadtgemeinde Zwettl-NÖ genutzten Gemeinde Info- und Service-App GEM2GO. Seit 2016 sind wir unter einem eigenen Menüpunkt „Wandern“ auf der Gemeinde App „Gem2Go“ von Zwettl vertreten und präsentieren euch alle Wanderwege von Zwettl.
Nun sind wir auch am Digitalen Info-Point präsent und somit für alle Gäste und Wanderer auch ohne Handy oder Internet aufrufbar!
An den Außenwänden werden Karten und Informationsmaterial zu Wanderwegen, Sehenswürdigkeiten und Ausflugstipps in die wunderschöne Umgebung von Zwettl präsentiert, die Info-Bucht fungiert zukünftig auch als „Wanderstartplatz“.
Auf den Spuren von Gerhard Lechner durch Zwettl
>> Länge: 2,5 km | Höhe: 83 m | Dauer: 01:00 <<
Der Zwettler Bildhauer Gerhard Lechner (*15.07.1941, +04.09.2023) hat in seiner Heimatstadt zahlreiche künstlerische Spuren hinterlassen, welche wir nun der Reihe nach aufsuchen wollen.
Entlang der Europäischen Hauptwasserscheide
Ein Flusseinzugsgebiet umfasst die Quellgebiete eines Gewässers bis zu dessen Mündung und die dazugehörigen Grundwassersysteme. Kleine Flüsse und Bäche gehören zu den Einzugsgebieten der Gewässer, in die sie münden. Fließt ein Fluss direkt ins Meer, gehört er zu dessen Einzugsgebiet. So gehört das Einzugsgebiet der Donau mit ihren Neben- und Quellflüssen zum Haupteinzugsgebiet des Schwarzen Meers, in das sie nach einem Lauf von 2845 km Länge mündet. Insgesamt umfasst ihr Einzugsgebiet eine Fläche von 796 000 km2 und ist viermal größer als das des 1236 km langen Rheins mit 199 000 km2, der zum Haupteinzugsgebiet der Nordsee gehört.
Die Wasserscheide – hier in Rot dargestellt – markiert den Grenzverlauf zwischen benachbarten Flusseinzugssystemen.
Die Europäische Hauptwasserscheide trennt die Zuflüsse von Atlantischem Ozean und Mittelmeer bzw. Schwarzem Meer voneinander. Sie erstreckt sich von Gibraltar im Süden der Iberischen Halbinsel bis zum Polarmeer und verläuft in der Regel über die Kammlagen von Gebirgen.
Etwa 84 km davon verlaufen durch das nördliche Waldviertel.
Die farbliche Differenzierung der Haupteinzugsgebiete der Meere ermöglicht es, neben der Europäischen Hauptwasserscheide auch die übrigen Wasserscheiden zu unterscheiden. Die Karte nimmt keine Rücksicht auf Ländergrenzen, sodass die Gebiete ausschließlich den hydrogeographischen Zusammenhang wiedergeben.
2.7.2022 – lokaljournal.at – Evi Leutgeb
Wanderparadies und Filmkulisse

ZWETTL. ZWalk, die Homepage für Wander-Informationen rund um Zwettl, ist im November 2008 entstanden. Wanderblog-Gründer Johann Berger hat seitdem 826 Berichte aus den Bezirken Zwettl, Gmünd, Krems und Waidhofen/Thaya gepostet. „Wenn man Zwettl und Wandern eingibt, bin ich bei Google auf Platz fünf bei den Zugriffen“, erzählt er stolz.
Im Sommer sind es zu Spitzenzeiten 400 Zugriffe pro Tag. Das meiste Interesse erweckt der Stausee: „Unser Lieblingsweg beim Stausee“ hat über 4.000 Klicks. Johann Berger betreibt seine Blogs „ZWalk“ und „ZCrux“ (Kleindenkmäler) ehrenamtlich ohne Entgelt als Hobby. Unterstützung dabei findet er bei seiner Frau Dorli. Auf den Gedanken, eine eigene Homepage zu gestalten, ist er erst gekommen, als jemand aus St. Pölten Blogger und Leute zum Testen der Wanderwege suchte. „Das habe ich zwei Jahre gemacht“, erzählt Berger, „und dann bin ich auf den Geschmack gekommen, eine Homepage zu gestalten.“ Thomas Zimmermann (TZ-COM) hat ihm die Homepage gesponsert. „Er wollte kein Geld dafür nehmen. Seitdem tobe ich mich aus“, schmunzelt Berger. Der Name ZWalk steht für Zwettl und „Walk“ – es sollte einfach ein kurzer Name zum Eingeben am Computer sein.
Das, was schön ist, kommt in den Blog
3.500 Kilometer sind auf der Homepage zu finden, die Johann Berger alle selbst gegangen ist. „Damals hat es wenig Informationen gegeben, kaum Bücher oder nur alte Wegweiser von Weitwanderwegen“, erzählt der Experte. Das ehrgeizige Ziel war, alle Wanderwege im Bezirk Zwettl zu erfassen und Lust aufs Wandern zu machen. Vor noch wenigen Jahren lag der Trend bei zwei bis drei beschilderten Wanderwegen pro Gemeinde. „Zuerst wollten wir einmal die beschrifteten Wege erkunden und veröffentlichen. Dazu sind dann nicht markierte Wanderungen gekommen. Plätze, welche schön waren, haben wir in die Homepage aufgenommen, auch wenn die Wege nicht beschildert waren“, sagt Berger. So ist über die Jahre hinweg ein großer und beliebter Wanderblog über die Naturjuwele der Region entstanden.
Jahresprojekte mit Forscherdrang
Seit zwei Jahren ist der ZWalk-Betreiber mit der Europäischen Wasserscheide (oder Kontinentalwasserscheide) beschäftigt. Diese ist die Grenze zwischen zwei Flusssystemen. Das heißt, dass die einen Flüsse in die Nordsee, wie etwa die Lainsitz (Ursprung in Karlstift) fließen, und andere, wie etwa die Donau, in das Schwarze Meer münden. Die Marktgemeinde Schweiggers liegt zum Beispiel unmittelbar an der Wasserscheide. „In der Nähe von Waidhofen (Jaudling) gibt es zwei unbenannte Bächlein. Beim Wandern sieht man, dass beide in verschiedene Richtung fließen“, informiert Johann „Jonny“ Berger. Auf die Frage, wie man auf so etwas überhaupt kommt, antwortet er einfach: „Das ist mein Forscherdrang.“ „Einmal haben wir den Purzelkamp (Länge 38,3 Kilometer) erkundet. Dort gibt es keine Wanderwege und man geht über unwegsames Gebiet. Angefangen haben wir nördlich von Spielberg und Bad Traunstein, wo der Purzelkamp entspringt“, erzählt Berger, „das war ein Jahresprojekt.“
Wenn sich der Experte verirrt
Ja, auch Wandererfahrene können sich schon einmal verirren. Auf der Suche nach einem Baum mit einem Heiligen-Bild hat sich Johann Berger in der Gegend von Roiten trotz GPS (Global Positioning System) verirrt. Aber aufgeben ist keine Option für ihn: „Ich bin drei oder viermal hingefahren, bis ich voller Freude diesen Bild-Baum gefunden habe.“
Geheimtipps voll mit Ruhe
Für Johann Berger gibt es ein paar besondere Orte, vor allem für jene, die neben wunderschöner Naturlandschaft auch nach Ruhe suchen. Der erste Tipp führt in die Meloner Au bei Altmelon. Das Naturschutzgebiet darf nicht das ganze Jahr über besucht werden, denn hier sind Auerhähne zu Hause. Zur Brutzeit ist das Wandern dort tabu. „Das ist noch eine vollkommen intakte Au und hier kann man auf einem Rundwanderweg die Ruhe genießen“, so Berger.
Spuren vergangener Zeit
Zwischen Rosenburg und Steinegg, dort wo Umweltschützer darum kämpfen, dass kein Kraftwerk gebaut wird, ist es noch möglich, über 20 Kilometer unberührte Natur zu durchstreifen. Viel Ruhe findet man auch am Rande des Truppenübungsplatzes. „Zum Spielberg in die Vergangenheit“ heißt eine Tour bei Döllersheim, auf der die Spuren damaliger Zeit noch sichtbar sind. Es ist eine urige und unberührte Gegend und es gibt auch keine Beschilderung. „Jedoch zwei schöne Wege und einen riesengroßen Teich – dort kann man bis zum Stausee gehen. Man kommt auf der gegenüberliegenden Seite raus, an die man normalerweise nur mit dem Boot hinkommt“, informiert der Experte.
Felsen und eine Halbinsel
Wer es steinig mag, findet in Arbesbach am Großen Bärentrail den Sidestep Felsengarten. Eine fünf Kilometer-Route führt durch eine bizarre Felslandschaft von Steinformationen und Restlingen. Versteckt ist die Halbinsel „Predigtstuhl“ in Friedersbach. Sie liegt exponiert, man muss gezielt hinwandern. „Die Ruhe ist dort so, als wenn man am Ende der Welt wäre“, schwärmt Berger.
Filmkulisse Waldviertel
In der Filmbranche ist das Waldviertel als Kulisse schon lange begehrt. Wenn man schöne Naturaufnahmen braucht, bereist man eben das Waldviertel. Sequenzen des Dreiteilers „Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe“ wurden bei Rastenfeld gedreht. Dort gibt es einen schönen Wanderweg, der auch nicht so überlaufen ist. Der Mühlenweg führt von Rastenfeld aus ins Kamptal bis zur Schöpfermühle. Die Krimireihe „Vienna Blood“ führt ebenso an den Stausee. Der Inhalt ist etwas unschöner, denn im Film findet man eine Leiche im Wasser. Einheimische erkennen da natürlich sofort das Fleckerl am Stausee wieder. „Der Fall Wilhelm Reich“ mit Klaus Maria Brandauer wurde unter anderem beim Deckerspitz am Stausee gedreht, an dem extra ein „Haus am See“ aufgebaut wurde. Und in diesem Film ist dieser Platz nicht nur einmal, sondern sehr oft zu sehen.
Auf zum Wandern
Für sein Wanderhobby, das Johann Berger allen anderen zugänglich gemacht hat, hat ihn auch schon die Stadtgemeinde Zwettl gewürdigt. Wer nun neugierig auf das Wanderparadies geworden ist: Auf www.zwalk.at sind die Touren gut beschrieben, inklusive Informationen zu Länge, Dauer und Höhenmeter und zahlreichen schönen Fotos. Auf geht’s – das Paradies liegt vor der Haustür.
Danke an Evi Leutgeb
vom Lokaljournal
für die gemeinsame Stunde
und die treffende Reportage
über unseren Wanderblog.
Stadtpolizei Zwettl klärt Sachbeschädigungen auf
Seit Dezember 2021 wurden auf der Polizeiinspektion Zwettl vermehrt Sachbeschädigungen im Stadtgebiet von Zwettl zur Anzeige gebracht. Es handelte sich hierbei um verschiedenste Formen von Beschädigungen zumeist an öffentlichem Gut wie: Ausreißen oder Verbiegen von Verkehrszeichen und Hinweisschildern, Beschädigungen am Spielplatz in der Promenade durch zumeist Beschmieren mit Stiften, Beschädigungen an Parkbänken in der Promenade, Ausreißen und Abbrechen von Schneestangen, Besprühen (Graffitis) mit Sprays im Bereich Talbergstiege/Promenade.
Auf Grund der Vielzahl an Beschädigungen von 30 angezeigten derartige Beschädigungen, wurden seitens der Polizei Zwettl verstärkte Erhebungen und Befragungen durchgeführt.
Bei diesen Erhebungen konnten letztendlich insgesamt 18 dieser Sachbeschädigungen geklärt werden, begangen durch zumindest elf ausgeforschte jugendliche (einer davon unmündig) Beschuldigte.
Die Beschädigungen wurden von den Jugendlichen in unterschiedlichsten Zusammensetzungen hauptsächlich im Zeitraum von Dezember 2021 bis Februar 2022 im Stadtgebiet von Zwettl (zumeist Promenade, Talbergstiege, Landstraße, Kremserstraße) begangen.
Der tatsächlich entstandene Schaden kann durch die erlangten Kenntnisse nicht genau beziffert werden, dürfte laut Polizei aber mehrere tausend Euro betragen.
Anzeigen erfolgten an die Staatsanwaltschaft Krems/Donau.
















































