Ludwig & Maria Knapp Friedensweg

>> Länge: 3,1 km | Höhe: 36 m | Dauer: 01:00 <<

Der „Ludwig und Maria Knapp Friedensweg“ ist Teil des Projekts Friedenswege Waldviertel – Südböhmen. In Schützenberg, in der Nähe von Weitra, beginnt dieser Friedensweg, der vom ehemaligen Sägewerk der Familie Knapp über das Naturdenkmal Gabrielental nach Weitra zum Rathausplatz und zur Pfarrkirche führt. Beim Gedenkstein für das Ehepaar Knapp in der Promenade endet der Friedensweg. Themen des Weges sind die Rettung der ungarisch – jüdischen Zwangsarbeiter in Schützenberg, das Schicksal der jüdischen Familien aus Weitra und die Gerechten unter den Völkern (Yad Vashem Ehrung). Der Weg wurde von der Friedensorganisation „Verein zur Förderung einer Kultur des Friedens und der grenzüberschreitenden Verständigung – Weg des Friedens“ angelegt.

Ludwig & Maria Knapp Friedensweg
Ludwig & Maria Knapp Friedensweg

Wir starten heute in Schützenberg südwestlich von Weitra. Der Ortsname bedeutet eine Anhöhe, auf dem Schützen (Wehrbauern) siedeln.

Die Wehrbauern, die im 12. Jahrhundert von den Kuenringern hier angesiedelt worden waren, wurden mit Freihöfen belehnt. 1380 wurde nach einer Urkunde Ulreich der Schuczenmaister mit einem Freihof „(freys haus zu Pruk)“ an der Lainsitzbrücke und Gründen im „Schuczendorfer Veld“ belehnt. Die Freihöfe waren von Abgaben an die Herrschaft weitgehend befreit. Berichte aus dem 14. Jahrhundert sprechen von drei Freihöfen. Später entstanden zahlreiche Mühlen und Sägewerke entlang der Lainsitz.

Eines dieser Sägewerke steht nun im Mittelpunkt dieser Wanderung mit Geschichte.

Familie Knapp betrieb in Schützenberg 13 ein Sägewerk und bewahrte während des 2. Weltkrieges 26 ungarische jüdische Zwangsarbeiter vor der Deportation nach Theresienstadt und dem sicheren Tod. Heute ist nur mehr der Wehrgraben neben der Straße zu sehen. Das Sägewerk selber ist abgetragen. An der Straßenkreuzung vor der Lainsitzbrücke steht eine Infotafel mit den wichtigsten Informationen und dem Wegverlauf bis Weitra.


Fotos aufgenommen im Oktober 2025
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetDer gleiche Weg zurück !Keine durchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Weitra

Friedenswege im Waldviertel und in Südböhmen

Friedenswege

Die „Friedenswege Waldviertel – Südböhmen“ sind ein Zusammenschluss von sechs Friedenswegen, die vom Waldviertler Verein „Weg des Friedens“ gemeinsam mit der südböhmischen Tourismusregion Novohradsko – Doudlebsko in der Grenzregion angelegt wurden. Die Friedenswege repräsentieren unterschiedliche Themen wie das Gedenken an die ehemalige jüdische Bevölkerung, die zwangsweise Aussiedelung der deutschsprachigen Bevölkerung nach dem 2.Weltkrieg, der „Eiserne Vorhang“, die Menschenrechte, die Humanität und die „Gerechten unter den Völkern“.

Zwei der Wege befinden sich auf österreichischer Seite, zwei auf tschechischer, und zwei Wege überschreiten die Staatsgrenze. Die Themen der Friedenswege reichen vom jüdischen Leben in der Region und dem mutigen Eintreten für verfolgte Menschen in einer Diktatur (Gmünd/České Velenice und Weitra) über den gewaltsamen Verlust der Heimat (Kautzen/Stare Město) sowie die Aspekte des Glaubens und der Versöhnung (Nové Hrady) bis zu den Fundamenten des Friedens, dem Humanismus (Trhové Sviny) und den allgemeingültigen Menschenrechten (Moorbad Harbach).

Vor allem geht es aber um Menschen, um ihre Lebensgeschichten und um ihr Schicksal. Kirchen, Kapellen und Rastplätze am Weg laden mit spirituellen Impulsen zum Innehalten ein. Die Friedenswege sind „Wanderungen und Radtouren mit Tiefgang“, eingebettet in eine wunderbare Landschaft.

 
 

Ludwig & Maria Knapp Friedensweg (Weitra)

Das Bernhardibrot

Ein Brot, das Zeit braucht

Hergestellt in der Bäckerei Günther Prinz in Schweiggers.

Bernhardibrot
Bernhardibrot
Bernhardibrot

Das Bernhardibrot ist ein wahrer Genuss für Brotliebhaber. Es handelt sich um ein Roggenmischbrot aus hochwertigem Schwarzroggen, der ihm eine kräftige, aromatische Basis verleiht. Der dunkle Roggenanteil sorgt für einen vollmundigen Geschmack, der perfekt mit den Gewürzen Koriander und Schabzigerklee „Brotklee“ harmoniert – beide sorgfältig ausgewählt und bezogen vom Gewürzspezialisten Sonnentor.

Der Teig wird in einem 100 Jahre erprobten Drehhebelkneter sorgfältig durchgeknetet, wie es sonst nur in stundenlanger Handarbeit möglich wäre.

Koriander bringt eine leichte, frische Zitrusnote mit, während der Schabzigerklee einen Hauch von bitterer Süße und Würze beisteuert, wie sie ein traditionelles altbewährtes Brot braucht. Diese Kombination verleiht dem Bernhardibrot seinen besonderen Charakter — würzig, aromatisch und tiefgründig.

Ein Brot für Pilger und Genießer

Bernhardibrot
Bernhardibrot

Das Bernhardibrot ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein Teil des Bernhardiweges, eines neuen Pilgerweges, der sich an den Spuren des Heiligen Bernhard von Clairvaux, eines berühmten Abtes des Zisterzienser-Ordens, orientiert. Der Heilige Bernhard war bekannt für seine Spiritualität und seine Bedeutung für den Zisterzienser-Orden im Mittelalter. Der Weg führt durch wunderschöne Natur und historische Orte, die tief in der Geschichte verankert sind.

Das Bernhardibrot ist das perfekte Brot für Pilger und Wanderer, die auf dem Bernhardiweg unterwegs sind, aber auch für all jene, die sich nach einem Stück Tradition und Geschichte sehnen. Es ist nicht nur ein Brot, sondern ein Erlebnis, das mit jeder Scheibe die Reise die Vergangenheit und die Verbindung zur Natur und Spiritualität spürbar macht.

Startschuss für die Projektumsetzung Bernhardiweg

Das heilige Jahr 2025, das der Heilige Vater unter das Motto „Pilger der Hoffnung“ gestellt hat, lädt die Gläubige ein, sich auf eine spirituelle Reise zu begeben: sei es im Kopf und im Herzen oder eben tatsächlich auch zu Fuß. Der Bernhardiweg wird im Heiligen Jahr, dem Jahr der Pilger der Hoffnung, eröffnet und den Menschen übergeben. Um sich Zeit zu gönnen für sich selbst.

Das Wochenende steht im Zeichen des Bernhardiwegs.

26.09.2025 – Der Bernhardiweg wird vorgestellt. Was bisher geschah!

Projektvorstellung
Projektvorstellung

27.09.2025 – Die erste gemeinsame Wanderung am Bernhardiweg.

1. gemeinsame Wanderung
1. gemeinsame Wanderung

28.09.2025 – Der Festgottesdienst in der Stiftskirche.

Festgottesdienst
Festgottesdienst

Thaya Lückenschluss am Bernhardiweg

Thayasteg
Thayasteg
Zwischen Sallingstadt und Schweiggers im romantischen Thayatal wurde nun die letzte Lücke am Bernhardiweg geschlossen. Der neue Steg bringt nun die Pilger trockenen Fußes über die Thaya. Herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Bauhofs Schweiggers.


Thayasteg
Thayasteg
Parallel dazu wurde auch der benachbarte Steg in Stand gesetzt. Den im September 2024 erlebten weite Teile Niederösterreichs, darunter auch die Gegend um Schweiggers, ein starkes Hochwasser, das durch langanhaltende Niederschläge verursacht wurde und die Thaya über die Ufer treten ließ. Dabei wurde dieser Steg zerstört.

Instandhaltungsarbeiten Frühling 2025

Zwettl gilt als Wanderdorf und ist mit dem österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet.

Neben 13 schon sehr alten Wanderrouten, wir nennen sie traditionelle Wanderwege, die ab dem Jahre 1947 von den Naturfreunden angelegt wurden, gibt es zahlreiche Themenwanderwege (Wald-, Bier-, Stein-, 2 Flüsse- und Kräuter-Rundwanderwege). Dazu kommen rund um das Zisterzienserstift Zwettl meditative Klosterwaldwege. Der zertifizierte Wanderweg „Auf Hundertwassers Spuren“ im Kamptal zeigt wunderschöne Naturlandschaften und entschleunigen Geist & Körper. Dem nicht genug liegt Zwettl auf mehreren kurzen und längeren Weitwanderwegen des Alpenvereins.

All diese Wege müssen betreut und Instand gehalten werden.


Am Weg Nummer 13 von Zwettl bis zur Ruine Lichtenfels wurden zahlreiche Wanderwegweiser erneuert.


Im Syrningbachtal wurden beide Holzstege wieder auf Vordermann gebracht. War bei einem nur das Geländer zu erneuern, musste der zweite komplett neu errichtet werden. Herzlichen Dank an Helmut Thaler, der diese Arbeiten alleine durchführte.


Der Rosenauer Rundweg wurde von Hannes Kerschbaum unter die Lupe genommen. An manchen neuralgischen Punkten werden derzeit die Wanderschilder ergänzt.


Im Bereich von Niederstrahlbach wurde der Naturfreundeweg 10 Gradnitz-Zwettltal neu markiert. Neue Wegweiser wurden angebracht.

Glücksmauer und Glückstor

>> Länge: 5,2 km | Höhe: 85 m | Dauer: 01:30 <<

Saggraben
Saggraben
Saggraben
Saggraben
Saggraben
Saggraben

Fernab aller touristischen Pfade und öffentlichen Wanderwege, und von der Liste der Naturdenkmäler unentdeckt, schlummert am Fuße der Glücksmauer das imposante Glückstor. Um dorthin zu kommen sind wir heute in Saggraben, einer Streusiedlung im Tal des Prinzenbaches. Die Häuser gruppieren sich in einer großen Waldlichtung nordöstlich von Bärnkopf. Rundherum breitet sich der Weinsberger Wald aus.


Fotos aufgenommen im April 2025
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetDer gleiche Weg zurück !Keine durchgehende Beschilderung !Stellenweise kein Handyempfang !

Dank an Wanderwegebetreuer 2025

Die Stadtgemeinde Zwettl berichtet:

Als zertifiziertes Wanderdorf und Teil der Qualifizierungsoffensive „Österreichische Wanderdörfer“ ist Zwettl zum einen eine besonders empfehlenswerte Wanderregion, zum anderen aber auch in der Pflicht, das umfangreiche Wegenetz zu warten und zu erhalten. Bei einem flächenmäßig so großen Gemeindegebiet ist das keine leichte Aufgabe. Auf 256 km² werden ca. 350 km Wanderwege begutachtet, betreut, gewartet, neue Markierungen gesetzt, Beschilderungen adaptiert und kleinere Reparaturen vor Ort durchgeführt. Zugleich fungieren unsere Wegebetreuer auch als Streckenchecker, laufend werden Optimierungen der Wanderrouten vorgenommen.

Hierfür braucht es viele helfende Hände, mit großer Wertschätzung bedankte sich Vizebürgermeister Alexander Leutgeb, MA bei den engagierten Wanderwegebetreuern:“ Es ist nicht selbstverständlich, dass wir auf euren unermüdlichen Einsatz zählen dürfen. Wir können uns gar nicht genug bedanken, ihr leistet einen wirklich wertvollen Beitrag zum Erhalt der Wanderwege in der Stadtgemeinde Zwettl!“ Besonderer Dank ergeht auch die Mitarbeiter des Bauhofes Zwettl, sie unterstützen die freiwilligen Wegewarte mit entsprechendem Werkzeug, Mähgerät und gelegentlich auch mit Manpower.

Gemeinsam pflegte man einen regen Austausch über verschiedene Projekte, den Zustand der Wege und aktuelle Themen. Zwettls Wanderexperte Jonny Berger – ZWALK – berichtete von den Fortschritten am „Bernhardiweg“, der neue Pilgerweg ist nun digital auf www.zwalk.at abgebildet und zum „Testwandern“ bereit – Feedback bitte erwünscht.

Die zertifizierte Wanderführerin Brigitte Fröhlich lädt zu kostenlosen geführten Wanderungen ein, monatliche Fixtermine gibt es bereits bis Oktober. Alle Wandertermine sind im Veranstaltungskalender der Stadtgemeinde Zwettl einsehbar und werden laufend angekündigt.

Aktuell wird die Wanderkarte Zwettl-Schweiggers überarbeitet und soll noch vor dem Sommer in einer Neuauflage erscheinen. Auch der Wanderstartplatz vor dem Alten Rathaus wird zurzeit adaptiert, neue Kriterien für zertifizierte Wanderdörfer werden eingearbeitet. Die Kollegen der Gemeinde Schweiggers sind ebenfalls mit der Wartung ihrer Wege soweit fertig, auch die Kontrolle der gemeindeübergreifenden Radwege konnte im Rahmen der Zusammenkunft besprochen werden. Herzlich begrüßt wurde auch Stefanie Friedl, sie folgt Hannes Kerschbaum als Ansprechperson beim Alpenverein in der Sektion Zwettl nach.

Zum Abschluss wurden zwei langjährige Wanderwegebetreuer in den wohlverdienten „Wander-Ruhestand“ verabschiedet. Erich Hengstberger und Herbert Höfinger haben 18 Jahre lang einen Großteil der Zwettler Wanderwege betreut und unzählige Kilometer darauf zurückgelegt. Vizebürgermeister Leutgeb bedankte sich sehr herzlich mit einem genussvollen Geschenk und wünsche den beiden alles Gute.

Zwettl ist fit für die neue Wandersaison, entdecken auch Sie die Fülle an Wanderwegen und Naturschauplätzen, die kostenlose Wanderkarte ist in der Zwettl-Info im Alten Rathaus erhältlich.

Wir wünschen schöne Auszeiten in der Natur und viel Freude auf unseren Wanderwegen!

Projektstart für die Umsetzung eines neuen Pilgerweges erfolgt

Projektstart

04.04.2025 – Stift Zwettl

„Erstbegeher“ herzlich willkommen!

In den vergangenen Monaten erfolgten umfangreiche Überlegungen zur Entwicklung eines Pilgerweges, der ausgehend vom Stift Zwettl die Stiftspfarren in den Gemeinden Zwettl, Schweiggers, Weitra, Großschönau und Groß Gerungs verbinden soll.

Die Konzipierung fand zunächst durch den Zwettler Bezirkshauptmann Dr. Markus Peham statt und wurde im vergangenen Herbst für die Umsetzung der Verein der Freunde des Zisterzienserstiftes Zwettl mit Obmann Bgm. Josef Schaden an der Spitze gegründet.

Es handelt sich hierbei um eine Kooperation der genannten Gemeinden, vertreten durch ihre Bürgermeister, mit dem Stift Zwettl. Zwischenzeitig haben sich zahlreiche Unterstützer aus der Region angeschlossen und sind auch weitere natürlich sehr herzlich willkommen.

Das Vorhaben hat vor kurzem den Zuschlag für eine LEADER-Förderung erhalten und kann es nun – gemeinsam mit der Destination Waldviertel GmbH – an die tatsächliche Umsetzung gehen.

Der Pilgerweg soll den Namen „Bernhardiweg im Waldviertel – Gönne dich dir selbst“ erhalten. Dieses Zitat „Gönne dich dir selbst“ stammt aus einem Brief des Hl. Bernhard und möchte eine Einladung zur Selbstfürsorge sein. Nur wenn du zu dir selber gut bist, kannst du auch für andere gut sein.

In seiner Generalversammlung hat der Verein nun beschlossen, das Wegkonzept – welches auf dem Wanderblog ZWALK bereits mit einer Wegbeschreibung abrufbar ist – freizuschalten.

Der Bernhardiweg im Waldviertel steht (noch ohne Beschilderung) ab sofort für erste Begehungen bereit! Damit können „Pilger der ersten Stunde“ den Weg bereits vor der offiziellen Eröffnung begehen und erste Erfahrungen sammeln.

Erstbegeher sind somit ausdrücklich willkommen – Rückmeldungen und Eindrücke über Zwalk helfen dabei, den Weg weiter zu optimieren und bestmöglich auf die Bedürfnisse künftiger Pilgerinnen und Pilger abzustimmen.

Wie geht es weiter?

Eine Projektpräsentation im Stift Zwettl ist rund um Pfingsten geplant, dort sollen dann die vorgesehenen ersten Umsetzungsschritte präsentiert werden. Auch sind in weiterer Folge in allen fünf Gemeinden in Abstimmung mit den Pfarren Informationsveranstaltungen für Interessierte vorgesehen.

Der offizielle Startschuss zur Projektumsetzung soll dann am 28. September 2025 mit einem festlichen Gottesdienst gemeinsam mit Bischof Alois Schwarz und Abt Johannes Maria Szypulski fallen. Der Bernhardiweg möchte somit auch ein Beitrag zum Heiligen Jahr unter dem von Papst Franziskus ausgerufenen Leitmotiv „Pilger der Hoffnung“ sein.


Jetzt entdecken, ausprobieren – und sich selbst etwas Gutes tun!
Gönne dich dir selbst – am Bernhardiweg im Waldviertel.


Neubeschilderung Etzen – Hochberg

In Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Groß Gerungs und der Stadtgemeinde Zwettl wurde im März 2025 der Streckenabschnitt von Etzen über den Hochberg neu beschildert. In Etzen wurde zudem ein Teil der Streckenführung verlegt.

Sehr alte unleserliche Schilder wurden ausgetauscht und durch neue ersetzt. Ebenso wurden an den Kreuzungen neue Wanderwegweiser errichtet. Der Weg ist nun wieder gut erwanderbar, wenn man von dem kurzen Abschnitt quer durch die Felder absieht. Obwohl in diesem Abschnitt ein alter Weg besteht, wird er mit den neuen großen Landmaschinen bearbeitet. Folgt aber weiterhin den Spuren!

Neubeschilderung
Neubeschilderung
Neubeschilderung

Rundweg Waldviertel-PUR

>> Länge: 5,3 km | Höhe: 100 m | Dauer: 01:20 <<

Gasthaus Mathe
Wegweiser
Etzen


Heute sind wir in Etzen. Dieser kleine Ort liegt zwischen Zwettl und Groß Gerungs. Er gehört zur Kleinregion Waldviertler Hochland, einem Hochplateau der Böhmischen Masse, das sich bis zur Grenze zum oberösterreichischen Mühlviertel erstreckt. Die Region ist dünn besiedelt. Rund die Hälfte ist Wald. Es überwiegen vor allem Fichten und Kiefern. Die überwiegende landwirtschaftliche Kulturform ist das Grünland, daneben findet man Feldfrüchte wie Kartoffeln, Gerste und Roggen. Obstbau ist aufgrund der ungeschützten Höhenlage nur eingeschränkt möglich. Typisch für die sanften Hochflächen im Waldviertler Hochland sind die Steinformationen, Felsburgen und Granitblöcke, die überall zu finden sind.

Der Sommer ist geprägt von angenehmen Temperaturen mit kühlen Nächten, von September bis Mai sind Nachtfröste möglich, sogenannte Tropennächte über 20° Grad sind noch eine Seltenheit. Die Winter sind kalt mit milden Phasen und wenig Nebel, daraus ergeben sich überdurchschnittlich viele Sonnenstunden. Und so ist es nicht verwunderlich, dass heute zum Frühlingsbeginn herrliches Wanderwetter herrscht.


Fotos aufgenommen im März 2025
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetRundwegDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Etzen

Türme und Mauern der Kuenringerstadt Zwettl

Der Antonturm

Selber entdecken oder bei einem geführten Stadtrundgang zuhören und staunen.

Buchbar sind die Zwettler Stadtrundgänge
in der Zwettl-Info im Alten Rathaus
Telefon: +43(0) 2822 503128

Der Folder zum Download.

Alle Türme kann man auch mit Hilfe der Hearonymus App,
dem interaktiven Audioguide für Smartphones direkt vor Ort erkunden.


BUCHPRÄSENTATION ♥ NATURDENKMÄLER im Bezirk Zwettl

Dorothea und Johann BERGER
Norbert MÜLLAUER

NUN AUCH ALS BUCH !


Der Bezirk Zwettl im niederösterreichischen Waldviertel birgt eine unglaubliche Fülle von landschaftlichen Schönheiten mit imposanten Granitrestlingen, großteils unberührten Flusslandschaften inmitten einer vielfältigen Vegetation. In dieser einzigartigen Landschaft sind es die hier vorgestellten Naturdenkmäler, die unsere Heimat besonders prägen.

Sie sind eingeladen, die beschriebenen Objekte zu besuchen und zu bestaunen und darüber hinaus den Charme und den Reiz der Waldviertler Natur- und Kulturlandschaft auf eine besondere Weise zu entdecken. Lassen sie sich bezaubern! Bei Spaziergängen, kleineren Ausflügen oder auch bei längeren Wanderungen – frei nach dem Motto von Friedrich Morton:

„Heimat ist das Entdecken der eigenen Fremde!“



Dorothea und Johann Berger / Norbert Müllauer
NATURDENKMÄLER IM BEZIRK ZWETTL
Zwettl: Edition Muno 2024
324 Seiten, 225 Abbildungen, 137 Karten
25,00 €.

Lieferbar ab 12. November 2024

Erhältlich ist das neue Buch in der Buchhandlung Grohmann in Zwettl.

Bestelladresse:
Mag. Norbert Müllauer
Dr. Franz Weismann-Str. 26
3910 Zwettl
eMail: muno@gmx.at
Tel. 0680/4406244


Skulpturenweg

>> kurze Wegstrecke: 3,2 km | Höhe: 26 m | Dauer: 00:55 <<
>> lange Wegstrecke: 5,5 km | Höhe: 85 m | Dauer: 01:30 <<

Skulpturenweg
Skulpturenweg
Skulpturenweg

Das Waldviertel und im Besonderen Zwettl ist im wahrsten Sinn des Worte steinreich. Kann man im Umland der Stadt zahlreiche Naturdenkmäler aus Granit finden und bewundern, so finden sich innerhalb der Stadt einzigartige Objekte entlang des Skulpturenweges. Unterschiedliche Künstler und Bildhauer formten aus rohem Stein einzigartige und sehenswerte Objekte.

Seit den in den Jahren 1988 und 1991 in Zwettl unter der Leitung von Prof. Franz Xaver Ölzant, Akademie der bildenden Künste Wien, abgehaltenen Bildhauerwochen bereichern die dabei geschaffenen Kunstwerke das Zwettler Stadtbild. Ergänzt durch weitere Statuen entstand daraus ein Themenweg, der die 16 Skulpturen im Stadtgebiet von Zwettl verbindet.

Die meisten dieser Skulpturen befinden sich außerhalb der Altstadt und so verläuft der Skulpturenweg rund um die Stadtmauerstadt Zwettl. Man kann also zeitgenössische Bildhauerkunst mit erlebbarer Stadtmauer verbinden. Wem dieser Rundgang zu kurz erscheint kann am Ende noch den Hausberg von Zwettl, den Propsteiberg, ersteigen. Neben dem herrlichen Blick über die Stadt kommt man dann bei weiteren Objekten vorbei.


Fotos aufgenommen im September 2024
Wandern im flachen GeländeRundwegKeine durchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Zwettl

Gründung des Vereins „Freunde des Zisterzienserstiftes Zwettl“

09.09.2024 – Stift Zwettl

In den vergangenen Monaten wurde gemeinsam mit dem Stift Zwettl, Gemeindevertretern, Wirtschaft und Destination Waldviertel die Idee, einen Pilgerweg zu konzipieren, welcher in einem Rundweg das Stift Zwettl mit seinen Stiftspfarren in den Bezirken Zwettl und Gmünd verbindet, intensiv vorangetrieben.

Die Überlegungen dazu sind nun schon konkreter und soll der Pilgerweg auf etwas mehr als 120 Kilometern in den Gemeinden Zwettl, Schweiggers, Weitra, Großschönau und Groß Gerungs die Pfarren Oberstrahlbach, Sallingstadt, Schweiggers, Jagenbach, Siebenlinden, St. Wolfgang, Spital, Großschönau, Wurmbrand und Etzen verbinden. Dazu wurden in den vergangenen Monaten verschiedenste Varianten begangen und daraus ein erstes Konzept (auf bestehenden Wanderwegen bzw. öffentlichen Wegen) überlegt.

Den Proponenten ist es dabei wichtig, dass der Weg auch mit Inhalt befüllt wird. Dem zukünftigen Pilger soll es möglich sein, ein paar Tage Auszeit vom Alltag zu finden und ist wohl keine Region dafür derart prädestiniert wie das Waldviertel. Bei Stationen an attraktiven Orten am Weg soll zudem die Gelegenheit geboten werden, sich mit sich selbst und Fragen die uns alle beschäftigen auseinandersetzen zu können.

Ein Ziel des Projektes ist es, das Stift Zwettl als Pilgerzentrum zu etablieren und hier ein attraktives Angebot im nördlichen Waldviertel für Pilger wie auch Wanderfreudige ganz allgemein zu schaffen. Darüber hinaus ist aber natürlich auch beabsichtigt, dadurch den Tourismus, Pilgern und Weitwandern liegen im Trend, in der Region mit einem weiteren Standbein zu stärken.

Der geplante Pilgerweg darf auch als regionale Umsetzungsmaßnahme zum Cisterscapes-Weitwanderweg verstanden werden, damit einerseits die Gäste länger in der Region verweilen (Mehrwert für den Tourismus) und andererseits zum Aspekt der mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichneten Kulturlandschaft auch der spirituelle Gesichtspunkt (Aspekt Glaube) betont wird.

In einem nächsten Schritt, in Vorbereitung der Umsetzung dieses Projektes, wurde nun der Verein „Freunde des Zisterzienserstiftes Zwettl“ am 9. September 2024 im Rahmen einer Gründungsversammlung im Stift Zwettl gegründet, welcher die Trägerschaft übernehmen wird. Nachdem das Stift Zwettl im Jahr 2038 das 900jährige Gründungsjubiläum feiern wird, soll dieser Verein aber auch über dieses Projekt hinaus Bestand haben.

Ein Unterstützungsverein für das Stift Zwettl hat im Übrigen, als Obmann fungierte der ehemalige Landtagspräsident und Bürgermeister von Schweiggers Franz Romeder, schon in der Vergangenheit (zum Zwecke der Restaurierung) bestanden, wurde jedoch zwischenzeitig aufgelöst.

Folgender Vorstand wurde nun bestellt:

Obmann: Bgm. Josef Schaden
Obmann-Stellvertreter: Abg. z. NR Lukas Brandweiner
Schriftführer: BH Dr. Markus Peham
Schriftführer-Stellvertreter: ZD Prof. Dr. Fritz Schipper
Kassier: Johannes Scheidl MBA
Kassier-Stellvertreter: KR Mag. Gerhard Preiss

Nach Gründung des Vereins ist nunmehr beabsichtigt, in einem ersten Schritt die Projektidee mit Förderstellen, Sponsoren und regionalen Verantwortlichen weiter zu entwickeln und mit Inhalt zu befüllen.

Kunst & Kultur Erlebniswanderweg

>> Länge: etwa 5,0 km | Höhe: 10 m | Dauer: 01:30 <<

5 Takeki Yokoyama (Japan) "Engel auf Wolke"
5 – Takeki Yokoyama (Japan)
„Engel auf Wolke“
26 Tamas Apro (Ungarn) „Mutter Erde”
26 – Tamas Apro (Ungarn)
„Mutter Erde”
18 Algimantas Sakalauskas (Litauen) „Donnergott PERKUNAS“
18 – Algimantas Sakalauskas (Litauen)
„Donnergott PERKUNAS“

Ein Ort – ein Kunstwerk – so könnte man zusammenfassend den Spaziergang durch Großschönau bezeichnen. Steht doch an jeder Ecke, an jeder Kreuzung oder bei wichtigen und zentralen Punkten Kunstwerke aus Holz. Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt haben hier in den letzten Jahren aus natürlich gewachsenen Holzstämmen Kunstwerke der besonderen Art geschaffen. Und so lebt das Holz nun in anderer Gestalt weiter.


Fotos aufgenommen 2024
Wandern im flachen GeländeEinkehrmöglichkeit in Großschönau