Kapellen und Kirchen am Berhardiweg im Waldviertel

Bis in die Zeit des Josephinismus (Ende des 18. Jahrhunderts) wurden dem Stift Zwettl 14 Pfarren inkorporiert. Dazu gehören Etzen, Gobelsburg, Großschönau, Jagenbach, Oberstrahlbach, Sallingstadt, Schweiggers, Siebenlinden, Sankt Wolfgang, Spital bei Weitra, Stift Zwettl, Windigsteig, Wurmbrand, Großinzersdorf und Zistersdorf.

Der Bernhardiweg verbindet zehn Stiftspfarren mit dem Mutterkloster und führt durch die vom Zisterzienserorden geprägten Natur- und Kulturräume. Am Weg liegen aber noch zahlreiche kleinere Kapellen.


Stift ZwettlSpitalskirche Stift ZwettlKapelle GradnitzPfarrkirche OberstrahlbachKapelle WalterschlagPfarrkirche SallingstadtPfarrkirche SchweiggersPfarrkirche JagenbachKapelle RothfarnPfarrkirche SiebenlindenKapelle GroßwolfgersKapelle UlrichsStadtpfarrkirche WeitraWallfahrtskirche Sankt WolfgangPfarrkirche Spital bei WeitraKapelle OberwindhagJohannesbergkirchePfarrkirche GroßschönauKapelle GroßottenPfarrkirche WurmbrandKapelle BöhmsdorfKapelle HaidFriedenskapelleStadtpfarrkirche Groß GerungsKapelle zur Heiligen CoronaKapelle FreitzenschlagPfarrkirche EtzenKapelle Ober NeustiftPfarrkirche Schloss RosenauKapelle GuttenbrunnKapelle SyrafeldBründlkircheStadtpfarrkirche ZwettlBürgerspitalskircheJohannes Nepomuk Kapelle Stift Zwettl

Stift Zwettl
Spitalskirche Stift Zwettl
Kapelle Gradnitz
Pfarrkirche Oberstrahlbach
Kapelle Walterschlag
Pfarrkirche Sallingstadt
Pfarrkirche Schweiggers
Pfarrkirche Jagenbach
○ Kapelle Rothfarn
● Pfarrkirche Siebenlinden
Kapelle Großwolfgers
Kapelle Ulrichs
○ Stadtpfarrkirche Weitra
● Wallfahrtskirche Sankt Wolfgang
● Pfarrkirche Spital bei Weitra
○ Kapelle Oberwindhag
Johannesbergkirche bei Harmannstein
○ Pfarrkirche Großschönau
○ Kapelle Großotten
● Pfarrkirche Wurmbrand
○ Kapelle Böhmsdorf
Kapelle Haid
Friedenskapelle bei Groß Gerungs
● Stadtpfarrkirche Groß Gerungs
Kapelle zur Heiligen Corona in Groß Gerungs
Kapelle Freitzenschlag
● Pfarrkirche Etzen
○ Kapelle Ober Neustift
○ Pfarrkirche Schloss Rosenau
○ Kapelle Guttenbrunn
○ Kapelle Syrafeld
○ Bründlkirche Zwettl
Stadtpfarrkirche Zwettl
○ Bürgerspitalskirche Zwettl
Johannes Nepomuk Kapelle Stift Zwettl

Begleitet mich auf dem Bernhardiweg – Teil 1
Das etwas andere Wanderbuch

Ich möchte euch die Orte neben dem Bernhardiweg vorstellen, die unmittelbar für den Pilgerweg und den Zisterziensern des Stiftes Zwettl von Bedeutung sind. Denn es wäre schade, nur einen der zahlreichen wunderbaren Orte zu übersehen. Sei es eine ehemalige Grangie des Stiftes, einfach nur die alte tolle Klosterlandschaft, die durch Jahrzehnte hier entstanden ist, eine Pfarrkirche, wo die Patres noch heute wirken oder ein Platz zum Ausruhen und Innehalten. Der Bernhardiweg im Waldviertel hat eine Länge von etwa 125 km und ist daher viel zu lang für dieses kleine Büchlein. Daher gibt es auch einen anschließenden zweiten Teil.


Johann BERGER alias ZWalk

Begleitet mich auf dem
Bernhardiweg im Waldviertel
Teil 1

Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 30.10.2025
Abbildungen: mit 18 Farbabbildungen
Verlag: Books on Demand
Seitenzahl: 80
Maße (L/B/H): 20,9/13,2/0,9 cm
Gewicht: 198 g
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7118-0644-4

Zu beziehen nur im Fachhandel.

Thalia


Der Bernhardiweg im Waldviertel verbindet zwei Bezirke (Zwettl und Gmünd), fünf Gemeinden (Zwettl, Schweiggers, Weitra, Großschönau, Groß Gerungs) und das Stift Zwettl mit seinen Pfarren Oberstrahlbach, Sallingstadt, Schweiggers, Jagenbach, Siebenlinden, St. Wolfgang, Spital bei Weitra, Großschönau, Wurmbrand und Etzen in Form eines Rundweges.

Begleitet mich auf dem Bernhardiweg – Teil 2
Das etwas andere Wanderbuch

Ich möchte euch die Orte neben dem Bernhardiweg vorstellen, die unmittelbar für den Pilgerweg und den Zisterziensern des Stiftes Zwettl von Bedeutung sind. Denn es wäre schade, nur einen der zahlreichen wunderbaren Orte zu übersehen. Sei es eine ehemalige Grangie des Stiftes, einfach nur die alte tolle Klosterlandschaft, die durch Jahrzehnte hier entstanden ist, eine Pfarrkirche, wo die Patres noch heute wirken oder ein Platz zum Ausruhen und Innehalten. Der Bernhardiweg im Waldviertel hat eine Länge von etwa 125 km und ist daher viel zu lang für dieses kleine Büchlein. Daher gibt es auch schon einen ersten Teil.


Johann BERGER alias ZWalk

Begleitet mich auf dem
Bernhardiweg im Waldviertel
Teil 2

Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 30.10.2025
Abbildungen: mit 18 Farbabbildungen
Verlag: Books on Demand
Seitenzahl: 80
Maße (L/B/H): 20,9/13,2/0,9 cm
Gewicht: 198 g
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7118-0645-1

Zu beziehen nur im Fachhandel.

Thalia


Der Bernhardiweg im Waldviertel verbindet zwei Bezirke (Zwettl und Gmünd), fünf Gemeinden (Zwettl, Schweiggers, Weitra, Großschönau, Groß Gerungs) und das Stift Zwettl mit seinen Pfarren Oberstrahlbach, Sallingstadt, Schweiggers, Jagenbach, Siebenlinden, St. Wolfgang, Spital bei Weitra, Großschönau, Wurmbrand und Etzen in Form eines Rundweges.

Sanierung des Kampsteges bei der Gschwendtmühle

Kampsteg

Am 14. September 2024 stieg der Pegel des Kamps auf 522 cm, was einen hundertjährlichen Hochwasserpegelstand übertraf. In Zwettl waren einige Hauptdurchfahrtsstraßen, darunter die Gerungsstraße, unpassierbar. Der Kampsteg bei der Gschwendtmühle wurde stark in Mitleidenschaft gezogen.

Anfang November 2025 wurde er saniert. Die Arbeiten führte das Raifeisen Lagerhaus Zwettl durch.

Neubau der Fußgänger- und Radwegbrücke über den Kamp

PROTOKOLL vom 26. September 2023 über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates der Stadtgemeinde Zwettl-Niederösterreich

Brücke

Die Fußgänger- und Radwegbrücke über den Kamp in Stift Zwettl, welche sich unmittelbar flussaufwärts der romanischen Steinbrücke (Landesstraße L8245) befindet, wurde im Jahr 1996 im Auftrag des Landes Niederösterreich als Holzbogenbrücke errichtet.

Sie diente damals in erster Linie als Behelfs- bzw. Ausweichbrücke während der Sanierung der romanischen Landesstraßenbrücke und später eben als Fußgänger- und Radwegbrücke, da der Gehsteig entlang der historischen Brücke rückgebaut wurde. Im Vorfeld der Errichtung wurde per Gemeinderatsbeschluss vom 20. September 1995, TOP 13, bereits die Übernahme der Brücke in die Verwaltung und Erhaltung der Stadtgemeinde genehmigt.

Aufgrund des Alters und des damals gewählten Baustoffes Holz in Verbindung mit der Konstruktionsart weist die Brücke einen mäßigen Gesamtzustand auf, wodurch ein konkreter
Sanierungsbedarf gegeben ist. Im Zuge von Vorgesprächen mit einem Ziviltechniker und einer darauffolgenden oberflächlichen Prüfung hat sich herausgestellt, dass die wirtschaftlich sinnvollste Lösung in einem Neubau der Brücke besteht, da sich die Schäden mittlerweile auch auf die Primärkonstruktion (Haupttragwerk) ausgedehnt haben.

Der Neubau soll sich hinsichtlich Konstruktionsart und Optik (Bogenbrücke) wieder an den Bestand anlehnen, das Haupttragwerk und das Geländer sollen jedoch aus Stahl errichtet werden um eine merklich höhere Lebensdauer des Bauwerkes zu erreichen. Den Brückenbelag sollen wiederum Holzbohlen, die leicht getauscht werden können, bilden. Die Widerlager der Brücke sollen bestehen bleiben und müssen lediglich geringfügig für den neuen Stahlbogenträger adaptiert werden.

Eine Baudurchführung wird für Herbst 2024 angestrebt.

Die Kosten für den Brückenneubau inklusive Abbruch des bestehenden Tragwerkes und der Planungsleistungen wurden auf Grundlage eines konstruktiven Vorentwurfes auf ca. € 200.000,00 inkl. USt. geschätzt.

Das Bauvorhaben wurde im Rahmen des grenzüberschreitenden Vernetzungsprojekt „CisterScapes“ als INTERREG-Projekt zur Förderung eingereicht. Bei positiver Beurteilung des Förderantrages kann mit einer Förderquote von 80% der Projektkosten gerechnet werden.

♥ Gedanken zum Bernhardiweg
Das etwas andere Wanderbuch

Im Waldviertel, genauer gesagt ausgehend vom Stift Zwettl, entsteht beginnend mit dem Jahre 2025 ein besonderer Pilgerweg.

Von der Idee über die Planung des Wegverlaufs bis zum Start für die Umsetzung des Projekts „Bernhardiweg im Waldviertel – GÖNNE DIR DICH SELBST“ am 26. September 2025 wollen wir in diesem Büchlein berichten.


Buchtitel

Johann BERGER alias ZWalk

Gedanken und Ergänzungen
zum Bernhardiweg im Waldviertel

Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 13.09.2025
Verlag: Books on Demand
Seitenzahl: 80
Maße (L/B/H): 20,9/13,2/0,9 cm
Gewicht: 198 g
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7118-0547-8

Der Bernhardiweg im Waldviertel verbindet zwei Bezirke (Zwettl und Gmünd), fünf Gemeinden (Zwettl, Schweiggers, Weitra, Großschönau, Groß Gerungs) und das Stift Zwettl mit seinen Pfarren Oberstrahlbach, Sallingstadt, Schweiggers, Jagenbach, Siebenlinden, St. Wolfgang, Spital bei Weitra, Großschönau, Wurmbrand und Etzen in Form eines Rundweges.

Zu beziehen nur im Fachhandel.

Thalia

Die Stempelboxen am Bernhardiweg

Der BERNHARDIWEG ist ein Rundwanderweg, der ausgehend vom Stift Zwettl die zehn Stiftspfarren über fünf Gemeinden miteinander verbindet.

Ein Einstieg ist an jedem Ort entlang des Weges möglich. Die Route lädt dazu ein, die eindrucksvolle Landschaft des Waldviertels zu durchwandern und dabei spirituelle Einkehr zu halten.

Der Stempelpass motiviert, die Pfarrkirchen entlang des Pilgerweges zu besuchen und mittels Stempel Erinnerungen zu sammeln.

Nach und nach werden die Stempelboxen bei den Kirchen montiert.

Ludwig & Maria Knapp Friedensweg

>> Länge: 3,1 km | Höhe: 36 m | Dauer: 01:00 <<

Der „Ludwig und Maria Knapp Friedensweg“ ist Teil des Projekts Friedenswege Waldviertel – Südböhmen. In Schützenberg, in der Nähe von Weitra, beginnt dieser Friedensweg, der vom ehemaligen Sägewerk der Familie Knapp über das Naturdenkmal Gabrielental nach Weitra zum Rathausplatz und zur Pfarrkirche führt. Beim Gedenkstein für das Ehepaar Knapp in der Promenade endet der Friedensweg. Themen des Weges sind die Rettung der ungarisch – jüdischen Zwangsarbeiter in Schützenberg, das Schicksal der jüdischen Familien aus Weitra und die Gerechten unter den Völkern (Yad Vashem Ehrung). Der Weg wurde von der Friedensorganisation „Verein zur Förderung einer Kultur des Friedens und der grenzüberschreitenden Verständigung – Weg des Friedens“ angelegt.

Ludwig & Maria Knapp Friedensweg
Ludwig & Maria Knapp Friedensweg

Wir starten heute in Schützenberg südwestlich von Weitra. Der Ortsname bedeutet eine Anhöhe, auf dem Schützen (Wehrbauern) siedeln.

Die Wehrbauern, die im 12. Jahrhundert von den Kuenringern hier angesiedelt worden waren, wurden mit Freihöfen belehnt. 1380 wurde nach einer Urkunde Ulreich der Schuczenmaister mit einem Freihof „(freys haus zu Pruk)“ an der Lainsitzbrücke und Gründen im „Schuczendorfer Veld“ belehnt. Die Freihöfe waren von Abgaben an die Herrschaft weitgehend befreit. Berichte aus dem 14. Jahrhundert sprechen von drei Freihöfen. Später entstanden zahlreiche Mühlen und Sägewerke entlang der Lainsitz.

Eines dieser Sägewerke steht nun im Mittelpunkt dieser Wanderung mit Geschichte.

Familie Knapp betrieb in Schützenberg 13 ein Sägewerk und bewahrte während des 2. Weltkrieges 26 ungarische jüdische Zwangsarbeiter vor der Deportation nach Theresienstadt und dem sicheren Tod. Heute ist nur mehr der Wehrgraben neben der Straße zu sehen. Das Sägewerk selber ist abgetragen. An der Straßenkreuzung vor der Lainsitzbrücke steht eine Infotafel mit den wichtigsten Informationen und dem Wegverlauf bis Weitra.


Fotos aufgenommen im Oktober 2025
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetDer gleiche Weg zurück !Keine durchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Weitra

Friedenswege im Waldviertel und in Südböhmen

Friedenswege

Die „Friedenswege Waldviertel – Südböhmen“ sind ein Zusammenschluss von sechs Friedenswegen, die vom Waldviertler Verein „Weg des Friedens“ gemeinsam mit der südböhmischen Tourismusregion Novohradsko – Doudlebsko in der Grenzregion angelegt wurden. Die Friedenswege repräsentieren unterschiedliche Themen wie das Gedenken an die ehemalige jüdische Bevölkerung, die zwangsweise Aussiedelung der deutschsprachigen Bevölkerung nach dem 2.Weltkrieg, der „Eiserne Vorhang“, die Menschenrechte, die Humanität und die „Gerechten unter den Völkern“.

Zwei der Wege befinden sich auf österreichischer Seite, zwei auf tschechischer, und zwei Wege überschreiten die Staatsgrenze. Die Themen der Friedenswege reichen vom jüdischen Leben in der Region und dem mutigen Eintreten für verfolgte Menschen in einer Diktatur (Gmünd/České Velenice und Weitra) über den gewaltsamen Verlust der Heimat (Kautzen/Stare Město) sowie die Aspekte des Glaubens und der Versöhnung (Nové Hrady) bis zu den Fundamenten des Friedens, dem Humanismus (Trhové Sviny) und den allgemeingültigen Menschenrechten (Moorbad Harbach).

Vor allem geht es aber um Menschen, um ihre Lebensgeschichten und um ihr Schicksal. Kirchen, Kapellen und Rastplätze am Weg laden mit spirituellen Impulsen zum Innehalten ein. Die Friedenswege sind „Wanderungen und Radtouren mit Tiefgang“, eingebettet in eine wunderbare Landschaft.

 
 

Ludwig & Maria Knapp Friedensweg (Weitra)

Das Bernhardibrot

Ein Brot, das Zeit braucht

Hergestellt in der Bäckerei Günther Prinz in Schweiggers.

Bernhardibrot
Bernhardibrot
Bernhardibrot

Das Bernhardibrot ist ein wahrer Genuss für Brotliebhaber. Es handelt sich um ein Roggenmischbrot aus hochwertigem Schwarzroggen, der ihm eine kräftige, aromatische Basis verleiht. Der dunkle Roggenanteil sorgt für einen vollmundigen Geschmack, der perfekt mit den Gewürzen Koriander und Schabzigerklee „Brotklee“ harmoniert – beide sorgfältig ausgewählt und bezogen vom Gewürzspezialisten Sonnentor.

Der Teig wird in einem 100 Jahre erprobten Drehhebelkneter sorgfältig durchgeknetet, wie es sonst nur in stundenlanger Handarbeit möglich wäre.

Koriander bringt eine leichte, frische Zitrusnote mit, während der Schabzigerklee einen Hauch von bitterer Süße und Würze beisteuert, wie sie ein traditionelles altbewährtes Brot braucht. Diese Kombination verleiht dem Bernhardibrot seinen besonderen Charakter — würzig, aromatisch und tiefgründig.

Ein Brot für Pilger und Genießer

Bernhardibrot
Bernhardibrot

Das Bernhardibrot ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein Teil des Bernhardiweges, eines neuen Pilgerweges, der sich an den Spuren des Heiligen Bernhard von Clairvaux, eines berühmten Abtes des Zisterzienser-Ordens, orientiert. Der Heilige Bernhard war bekannt für seine Spiritualität und seine Bedeutung für den Zisterzienser-Orden im Mittelalter. Der Weg führt durch wunderschöne Natur und historische Orte, die tief in der Geschichte verankert sind.

Das Bernhardibrot ist das perfekte Brot für Pilger und Wanderer, die auf dem Bernhardiweg unterwegs sind, aber auch für all jene, die sich nach einem Stück Tradition und Geschichte sehnen. Es ist nicht nur ein Brot, sondern ein Erlebnis, das mit jeder Scheibe die Reise die Vergangenheit und die Verbindung zur Natur und Spiritualität spürbar macht.

Startschuss für die Projektumsetzung Bernhardiweg

Das heilige Jahr 2025, das der Heilige Vater unter das Motto „Pilger der Hoffnung“ gestellt hat, lädt die Gläubige ein, sich auf eine spirituelle Reise zu begeben: sei es im Kopf und im Herzen oder eben tatsächlich auch zu Fuß. Der Bernhardiweg wird im Heiligen Jahr, dem Jahr der Pilger der Hoffnung, eröffnet und den Menschen übergeben. Um sich Zeit zu gönnen für sich selbst.

Das Wochenende steht im Zeichen des Bernhardiwegs.

26.09.2025 – Der Bernhardiweg wird vorgestellt. Was bisher geschah!

Projektvorstellung
Projektvorstellung

27.09.2025 – Die erste gemeinsame Wanderung am Bernhardiweg.

1. gemeinsame Wanderung
1. gemeinsame Wanderung

28.09.2025 – Der Festgottesdienst in der Stiftskirche.

Festgottesdienst
Festgottesdienst

Thaya Lückenschluss am Bernhardiweg

Thayasteg
Thayasteg
Zwischen Sallingstadt und Schweiggers im romantischen Thayatal wurde nun die letzte Lücke am Bernhardiweg geschlossen. Der neue Steg bringt nun die Pilger trockenen Fußes über die Thaya. Herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Bauhofs Schweiggers.


Thayasteg
Thayasteg
Parallel dazu wurde auch der benachbarte Steg in Stand gesetzt. Den im September 2024 erlebten weite Teile Niederösterreichs, darunter auch die Gegend um Schweiggers, ein starkes Hochwasser, das durch langanhaltende Niederschläge verursacht wurde und die Thaya über die Ufer treten ließ. Dabei wurde dieser Steg zerstört.

Instandhaltungsarbeiten Frühling 2025

Zwettl gilt als Wanderdorf und ist mit dem österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet.

Neben 13 schon sehr alten Wanderrouten, wir nennen sie traditionelle Wanderwege, die ab dem Jahre 1947 von den Naturfreunden angelegt wurden, gibt es zahlreiche Themenwanderwege (Wald-, Bier-, Stein-, 2 Flüsse- und Kräuter-Rundwanderwege). Dazu kommen rund um das Zisterzienserstift Zwettl meditative Klosterwaldwege. Der zertifizierte Wanderweg „Auf Hundertwassers Spuren“ im Kamptal zeigt wunderschöne Naturlandschaften und entschleunigen Geist & Körper. Dem nicht genug liegt Zwettl auf mehreren kurzen und längeren Weitwanderwegen des Alpenvereins.

All diese Wege müssen betreut und Instand gehalten werden.


Am Weg Nummer 13 von Zwettl bis zur Ruine Lichtenfels wurden zahlreiche Wanderwegweiser erneuert.


Im Syrningbachtal wurden beide Holzstege wieder auf Vordermann gebracht. War bei einem nur das Geländer zu erneuern, musste der zweite komplett neu errichtet werden. Herzlichen Dank an Helmut Thaler, der diese Arbeiten alleine durchführte.


Der Rosenauer Rundweg wurde von Hannes Kerschbaum unter die Lupe genommen. An manchen neuralgischen Punkten werden derzeit die Wanderschilder ergänzt.


Im Bereich von Niederstrahlbach wurde der Naturfreundeweg 10 Gradnitz-Zwettltal neu markiert. Neue Wegweiser wurden angebracht.

Glücksmauer und Glückstor

>> Länge: 5,2 km | Höhe: 85 m | Dauer: 01:30 <<

Saggraben
Saggraben
Saggraben
Saggraben
Saggraben
Saggraben

Fernab aller touristischen Pfade und öffentlichen Wanderwege, und von der Liste der Naturdenkmäler unentdeckt, schlummert am Fuße der Glücksmauer das imposante Glückstor. Um dorthin zu kommen sind wir heute in Saggraben, einer Streusiedlung im Tal des Prinzenbaches. Die Häuser gruppieren sich in einer großen Waldlichtung nordöstlich von Bärnkopf. Rundherum breitet sich der Weinsberger Wald aus.


Fotos aufgenommen im April 2025
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetDer gleiche Weg zurück !Keine durchgehende Beschilderung !Stellenweise kein Handyempfang !

Dank an Wanderwegebetreuer 2025

Die Stadtgemeinde Zwettl berichtet:

Als zertifiziertes Wanderdorf und Teil der Qualifizierungsoffensive „Österreichische Wanderdörfer“ ist Zwettl zum einen eine besonders empfehlenswerte Wanderregion, zum anderen aber auch in der Pflicht, das umfangreiche Wegenetz zu warten und zu erhalten. Bei einem flächenmäßig so großen Gemeindegebiet ist das keine leichte Aufgabe. Auf 256 km² werden ca. 350 km Wanderwege begutachtet, betreut, gewartet, neue Markierungen gesetzt, Beschilderungen adaptiert und kleinere Reparaturen vor Ort durchgeführt. Zugleich fungieren unsere Wegebetreuer auch als Streckenchecker, laufend werden Optimierungen der Wanderrouten vorgenommen.

Hierfür braucht es viele helfende Hände, mit großer Wertschätzung bedankte sich Vizebürgermeister Alexander Leutgeb, MA bei den engagierten Wanderwegebetreuern:“ Es ist nicht selbstverständlich, dass wir auf euren unermüdlichen Einsatz zählen dürfen. Wir können uns gar nicht genug bedanken, ihr leistet einen wirklich wertvollen Beitrag zum Erhalt der Wanderwege in der Stadtgemeinde Zwettl!“ Besonderer Dank ergeht auch die Mitarbeiter des Bauhofes Zwettl, sie unterstützen die freiwilligen Wegewarte mit entsprechendem Werkzeug, Mähgerät und gelegentlich auch mit Manpower.

Gemeinsam pflegte man einen regen Austausch über verschiedene Projekte, den Zustand der Wege und aktuelle Themen. Zwettls Wanderexperte Jonny Berger – ZWALK – berichtete von den Fortschritten am „Bernhardiweg“, der neue Pilgerweg ist nun digital auf www.zwalk.at abgebildet und zum „Testwandern“ bereit – Feedback bitte erwünscht.

Die zertifizierte Wanderführerin Brigitte Fröhlich lädt zu kostenlosen geführten Wanderungen ein, monatliche Fixtermine gibt es bereits bis Oktober. Alle Wandertermine sind im Veranstaltungskalender der Stadtgemeinde Zwettl einsehbar und werden laufend angekündigt.

Aktuell wird die Wanderkarte Zwettl-Schweiggers überarbeitet und soll noch vor dem Sommer in einer Neuauflage erscheinen. Auch der Wanderstartplatz vor dem Alten Rathaus wird zurzeit adaptiert, neue Kriterien für zertifizierte Wanderdörfer werden eingearbeitet. Die Kollegen der Gemeinde Schweiggers sind ebenfalls mit der Wartung ihrer Wege soweit fertig, auch die Kontrolle der gemeindeübergreifenden Radwege konnte im Rahmen der Zusammenkunft besprochen werden. Herzlich begrüßt wurde auch Stefanie Friedl, sie folgt Hannes Kerschbaum als Ansprechperson beim Alpenverein in der Sektion Zwettl nach.

Zum Abschluss wurden zwei langjährige Wanderwegebetreuer in den wohlverdienten „Wander-Ruhestand“ verabschiedet. Erich Hengstberger und Herbert Höfinger haben 18 Jahre lang einen Großteil der Zwettler Wanderwege betreut und unzählige Kilometer darauf zurückgelegt. Vizebürgermeister Leutgeb bedankte sich sehr herzlich mit einem genussvollen Geschenk und wünsche den beiden alles Gute.

Zwettl ist fit für die neue Wandersaison, entdecken auch Sie die Fülle an Wanderwegen und Naturschauplätzen, die kostenlose Wanderkarte ist in der Zwettl-Info im Alten Rathaus erhältlich.

Wir wünschen schöne Auszeiten in der Natur und viel Freude auf unseren Wanderwegen!

Projektstart für die Umsetzung eines neuen Pilgerweges erfolgt

Projektstart

04.04.2025 – Stift Zwettl

„Erstbegeher“ herzlich willkommen!

In den vergangenen Monaten erfolgten umfangreiche Überlegungen zur Entwicklung eines Pilgerweges, der ausgehend vom Stift Zwettl die Stiftspfarren in den Gemeinden Zwettl, Schweiggers, Weitra, Großschönau und Groß Gerungs verbinden soll.

Die Konzipierung fand zunächst durch den Zwettler Bezirkshauptmann Dr. Markus Peham statt und wurde im vergangenen Herbst für die Umsetzung der Verein der Freunde des Zisterzienserstiftes Zwettl mit Obmann Bgm. Josef Schaden an der Spitze gegründet.

Es handelt sich hierbei um eine Kooperation der genannten Gemeinden, vertreten durch ihre Bürgermeister, mit dem Stift Zwettl. Zwischenzeitig haben sich zahlreiche Unterstützer aus der Region angeschlossen und sind auch weitere natürlich sehr herzlich willkommen.

Das Vorhaben hat vor kurzem den Zuschlag für eine LEADER-Förderung erhalten und kann es nun – gemeinsam mit der Destination Waldviertel GmbH – an die tatsächliche Umsetzung gehen.

Der Pilgerweg soll den Namen „Bernhardiweg im Waldviertel – Gönne dich dir selbst“ erhalten. Dieses Zitat „Gönne dich dir selbst“ stammt aus einem Brief des Hl. Bernhard und möchte eine Einladung zur Selbstfürsorge sein. Nur wenn du zu dir selber gut bist, kannst du auch für andere gut sein.

In seiner Generalversammlung hat der Verein nun beschlossen, das Wegkonzept – welches auf dem Wanderblog ZWALK bereits mit einer Wegbeschreibung abrufbar ist – freizuschalten.

Der Bernhardiweg im Waldviertel steht (noch ohne Beschilderung) ab sofort für erste Begehungen bereit! Damit können „Pilger der ersten Stunde“ den Weg bereits vor der offiziellen Eröffnung begehen und erste Erfahrungen sammeln.

Erstbegeher sind somit ausdrücklich willkommen – Rückmeldungen und Eindrücke über Zwalk helfen dabei, den Weg weiter zu optimieren und bestmöglich auf die Bedürfnisse künftiger Pilgerinnen und Pilger abzustimmen.

Wie geht es weiter?

Eine Projektpräsentation im Stift Zwettl ist rund um Pfingsten geplant, dort sollen dann die vorgesehenen ersten Umsetzungsschritte präsentiert werden. Auch sind in weiterer Folge in allen fünf Gemeinden in Abstimmung mit den Pfarren Informationsveranstaltungen für Interessierte vorgesehen.

Der offizielle Startschuss zur Projektumsetzung soll dann am 28. September 2025 mit einem festlichen Gottesdienst gemeinsam mit Bischof Alois Schwarz und Abt Johannes Maria Szypulski fallen. Der Bernhardiweg möchte somit auch ein Beitrag zum Heiligen Jahr unter dem von Papst Franziskus ausgerufenen Leitmotiv „Pilger der Hoffnung“ sein.


Jetzt entdecken, ausprobieren – und sich selbst etwas Gutes tun!
Gönne dich dir selbst – am Bernhardiweg im Waldviertel.


Der Bernhardiweg im Waldviertel

Das Projekt Bernhardiweg im Waldviertel folgt der Idee und Initiative von Dr. Markus Peham – Bezirkshauptmann in Zwettl.


Im Jahre 1090 wird Bernhard von Fontaine aus ritterlichem Geschlecht unweit von Dijon geboren. Wenn Bernhard auch eine gläubige Erziehung zuteil wird, so genießt er doch das Leben in vollen Zügen, ehe er plötzlich 1112 an der Pforte des strengen Reformklosters von Cîteaux um Aufnahme bittet. Bernhard muss eine unglaublich anziehende Persönlichkeit gewesen sein, denn er kommt nicht allein. Dreißig seiner Gefährten und Verwandten hat er zum Eintritt in den Orden überredet. Dieser Zustrom von Berufungen ist der Aufschwung für das dahinwelkende Cîteaux. Von da an erlebt der Orden eine ungeahnte Blüte, sodass Bernhard mit Recht nach den Vätern Robert, Alberich und Stephan als der zweite Gründer angesehen werden kann.

Bereits 1115 wird Bernhard als Abt zur Neugründung des Klosters Clairvaux ausgesendet. Damals ist Bernhard 25 Jahre alt. Das Abtsamt wird er bis zu seinem Tode 38 Jahre lang zum Segen für Clairvaux, den Zisterzienserorden und die ganze Kirche ausüben. Bald zählt die Gemeinschaft in Clairvaux 700 Mönche, sodass man in ganz Europa neue Klöster zu gründen beginnt.

Als Bernhard 1153 stirbt, sind allein von Clairvaux aus 67 Klöster gegründet worden. Insgesamt zählt der Zisterzienserorden 343 Klöster im ganzen bewohnten Erdkreis. Darunter befindet sich auch das 1133 gegründete Stift Heiligenkreuz.

Ein Pilger oder auch Wallfahrer ist eine Person, die eine Wallfahrt unternimmt. Pilgern bedeutet aber auch, sich auf die Grundlagen des Menschseins zu besinnen, völlig „auf-zu-gehen“- auf dem Weg im Rhythmus des Gehens, in der Sinnlichkeit der Natur und der mystischen Aura der Kirchen und Klöster. Es muss nicht immer Maria Taferl, Mariazell oder gar Santiago de Compostela sein.

War früher eine Wallfahrt ein „Beten mit den Füßen“, begeben sich die Pilger heute nicht nur aus religiösen oder spirituellen Motiven auf die heiligen Wege. Viele Wanderer nutzen das Pilgern als bewusste Entschleunigung vom Alltag und als „Wellness für Körper und Seele“.

Unterwegs sein ist wichtiger als Ankommen!

Wir sind hier im Herzen des Waldviertels, genauer gesagt in Stift Zwettl. Es besteht ohne Unterbrechung seit seiner Gründung im Jahr 1138 und ist damit das drittälteste Zisterzienserkloster weltweit. Es wird vom Kuenringer Hadmar I. als erste Tochtergründung von Stift Heiligenkreuz aus gestiftet.


Bernhardiweg im Waldviertel
Bernhardiweg im Waldviertel
Stift Zwettl

Neubeschilderung Etzen – Hochberg

In Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Groß Gerungs und der Stadtgemeinde Zwettl wurde im März 2025 der Streckenabschnitt von Etzen über den Hochberg neu beschildert. In Etzen wurde zudem ein Teil der Streckenführung verlegt.

Sehr alte unleserliche Schilder wurden ausgetauscht und durch neue ersetzt. Ebenso wurden an den Kreuzungen neue Wanderwegweiser errichtet. Der Weg ist nun wieder gut erwanderbar, wenn man von dem kurzen Abschnitt quer durch die Felder absieht. Obwohl in diesem Abschnitt ein alter Weg besteht, wird er mit den neuen großen Landmaschinen bearbeitet. Folgt aber weiterhin den Spuren!

Neubeschilderung
Neubeschilderung
Neubeschilderung