Geänderte Wanderwegführung bei der Burg Rappottenstein

Schon seit dem 18.08.2025 steht der bisherige Burgsteig für Wanderungen nicht mehr zur Verfügung und ist bereits gesperrt!

„Die Westseite der Burg ist Privatgrund und mit Zäunen eingegrenzt, daher ist eine Verlegung der Wanderwege erforderlich, Herr Mag. Benedikt Abensperg und Traun hat uns dafür neue Wanderrouten zur Verfügung gestellt“, teilt die Gemeinde Rappottenstein mit.

Vom Schlosssteig geht es Richtung Landesstraße L7176 und von dort durch den Wald die alte Schlossstraße entlang, auf etwa halben Weg an der Wegkreuzung, dann links Richtung Zufahrtsstraße zur Burg und entlang dieser dann zur Burg.

Der Zutritt bis zur Burg ist nur mehr bei Führungen möglich.

Auto-Regionalbus-Bernhardiweg

Der Titel ist Programm. Pilger, die den Bernhardiweg in zeitlich unterschiedlichen Etappen erwandern wollen, sind auf ein Auto und den Regionalbus angewiesen. Und genau darin liegt die Herausforderung.

Das Waldviertel ist klein strukturiert. Das heißt, mit rund 228.000 Einwohnern und einer Fläche, die sich auf weniger als 50 Personen pro km²2 verteilt, ist das Waldviertel dünn besiedelt. Genauso verhält es sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Regionalbusse verbinden mit einigen Ausnahmen hauptsächlich die Schulorte. Daher orientiert sich der Fahrplan an den Stundenplänen der Schulen und den sogenannten Schultagen (Mo-Fr). In der Zeit von Schulferien, an Feiertagen und an Wochenenden ruht der öffentliche Busverkehr zum großen Teil. Viele Orte am Bernhardiweg sind dazu NICHT mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Die nun folgenden Touren am Bernhardiweg orientieren sich nur nach dem Fahrplan der Regionalbusse. Sie beginnen immer am Ende der Tour, wo das Auto abgestellt wird. Per Bus geht es dann zum Start. Das hat den großen Vorteil, dass man unabhängig vom Fahrplan und ohne Zeitdruck zurück zum Auto pilgern kann.

Bitte prüfen Sie vor jeder Wanderung immer den aktuellen Fahrplan! Fahrpläne sind nicht in Stein gemeißelt und ändern sich mindestens zwei Mal pro Jahr. Baustellen und Naturgewalten verändern ebenfalls Fahrpläne.

Ab nun versetzen wir uns in den Zeitplan unserer Schüler, denn diese sind sehr früh unterwegs.


BUS-Stift-Zwettl-Jagenbach

Stift Zwettl – Jagenbach

Wir parken das Auto unterhalb der Kirche in Jagenbach und gehen dann rechts Richtung Zwettl etwa 300 m zur Bushaltestelle.
Regionalbus 739
Jagenbach 07:15 Uhr nach Zwettl (Landstraße/Zentrum) 07:29 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag und an Schultagen in NÖ!

In Zwettl Landstraße/Zentrum ist die Bushaltestelle direkt vor der Trafik.

Umsteigen zum Stadtbus Zwettl
Zwettl (Landstraße/Zentrum) 08:12 Uhr nach Stift Zwettl 08:42 Uhr

In Stift Zwettl beginnt unsere Tour:
Stift Zwettl – Oberstrahlbach (8,0 km)
Oberstrahlbach – Sallingstadt (7,7 km)
Sallingstadt – Schweiggers (4,6 km)
Schweiggers – Jagenbach (8,1 km)
zusammen 28,4 km (7,1 Std. ab Stift Zwettl)



BUS-Jagenbach-Weitra

Jagenbach – Weitra

Wir parken das Auto in Weitra auf einem gebührenfreien Parkplatz in der Nähe des Stadttores. Am Platz vor dem Stadttor befindet sich auch der Busbahnhof.
Regionalbus 739
Weitra 09:11 Uhr nach Jagenbach 09:30 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Werktagen!
In Jagenbach beginnt unsere Tour:
Jagenbach – Siebenlinden (7,6 km)
Siebenlinden – Weitra (14,3 km)
zusammen 21,9 km (5,5 Std. ab Jagenbach)
Alternativ die Gegenrichtung:
Regionalbus 739
Weitra 15:11 Uhr nach Jagenbach 15:30 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Werktagen!



BUS-Weitra-Grossschoenau

Weitra – Großschönau

Wir parken das Auto in Großschönau. Die Bushaltestelle befindet sich beim dreieckigen Park in der Ortsmitte.
Regionalbus 739
Großschönau 09:44 Uhr nach Weitra 09:53 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Werktagen!
In Weitra beginnt unsere Tour:
Weitra – St.Wolfgang (4,5 km)
St.Wolfgang – Spital (3,1 km)
Spital – Johannesberg (4,9 km)
Johannesberg – Großschönau (4,4 km)
zusammen 16,9 km (4,3 Std. ab Weitra)
Alternativ die Gegenrichtung:
Regionalbus 739
Großschönau 15:44 Uhr nach Weitra 15:53 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Werktagen!



BUS-Grossschoenau-Gross-Gerungs

Großschönau – Groß Gerungs

Da der Hauptplatz in Groß Gerungs eine Kurzparkzone ist, parken wir das Auto auf den Parkplätzen hinter dem Gemeindehaus – mit Durchgang zum Hauptplatz.
Regionalbus 756
Groß Gerungs 06:31 Uhr nach Großschönau 06:46 Uhr (an Schultagen in NÖ)
Groß Gerungs 06:28 Uhr nach Großschönau 06:43 Uhr (an schulfreien Tagen in NÖ)
Betrieb NUR Montag bis Freitag!
In Großschönau beginnt unsere Tour:
Großschönau – Wurmbrand (10,8 km)
Wurmbrand – Groß Gerungs (10,2 km)
zusammen 21,0 km (5,25 Std. ab Großschönau)



BUS-Grossgerungs-Stift-Zwettl

Groß Gerungs – Stift Zwettl

Das Auto parken wir in Stift Zwettl.
Stift Zwettl Stadtbus Zwettl
Stift Zwettl 07:42 Uhr nach Zwettl Gartenstraße Schulturm 07:47 Uhr.

Von hier geht es über den Kampsteg hinüber zum Busbahnhof beim Kampparkplatz.

Zwettl Kampparkplatz Regionalbus 736 (Bucht E)
Zwettl 06:50 Uhr nach Groß Gerungs 07:24 Uhr (an Schultagen in NÖ)
Zwettl 08:18 Uhr nach Groß Gerungs 08:46 Uhr
Zwettl 10:18 Uhr nach Groß Gerungs 10:46 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Werktagen!

In Großgerungs beginnt unsere Tour:
Großgerungs – Etzen (7,7 km)
Etzen – Schloss Rosenau (6,7 km)
Schloss Rosenau – Zwettl (13,4 km)
Zwettl – Stift Zwettl (4,9 km)
zusammen 32,7 km (8,25 Std. ab Großgerungs)
Wem diese Strecke zu lange ist, der kann in Etzen die Tour teilen.

Regionalbus 736 (Kampparkplatz Bucht E)
Zwettl 06:50 Uhr nach Etzen 07:14 Uhr
Zwettl 11:36 Uhr nach Etzen 11:59 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Schultagen in NÖ!

Regionalbus 736
Etzen 07:14 Uhr nach Groß Gerungs 07:24 Uhr
Etzen 11:59 Uhr nach Groß Gerungs 12:09 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Schultagen in NÖ!



Der Bernhardiweg im Waldviertel

Das Projekt Bernhardiweg im Waldviertel folgt der Idee und Initiative von Dr. Markus Peham – Bezirkshauptmann in Zwettl.


Im Jahre 1090 wird Bernhard von Fontaine aus ritterlichem Geschlecht unweit von Dijon geboren. Wenn Bernhard auch eine gläubige Erziehung zuteil wird, so genießt er doch das Leben in vollen Zügen, ehe er plötzlich 1112 an der Pforte des strengen Reformklosters von Cîteaux um Aufnahme bittet. Bernhard muss eine unglaublich anziehende Persönlichkeit gewesen sein, denn er kommt nicht allein. Dreißig seiner Gefährten und Verwandten hat er zum Eintritt in den Orden überredet. Dieser Zustrom von Berufungen ist der Aufschwung für das dahinwelkende Cîteaux. Von da an erlebt der Orden eine ungeahnte Blüte, sodass Bernhard mit Recht nach den Vätern Robert, Alberich und Stephan als der zweite Gründer angesehen werden kann.

Bereits 1115 wird Bernhard als Abt zur Neugründung des Klosters Clairvaux ausgesendet. Damals ist Bernhard 25 Jahre alt. Das Abtsamt wird er bis zu seinem Tode 38 Jahre lang zum Segen für Clairvaux, den Zisterzienserorden und die ganze Kirche ausüben. Bald zählt die Gemeinschaft in Clairvaux 700 Mönche, sodass man in ganz Europa neue Klöster zu gründen beginnt.

Als Bernhard 1153 stirbt, sind allein von Clairvaux aus 67 Klöster gegründet worden. Insgesamt zählt der Zisterzienserorden 343 Klöster im ganzen bewohnten Erdkreis. Darunter befindet sich auch das 1133 gegründete Stift Heiligenkreuz.

Ein Pilger oder auch Wallfahrer ist eine Person, die eine Wallfahrt unternimmt. Pilgern bedeutet aber auch, sich auf die Grundlagen des Menschseins zu besinnen, völlig „auf-zu-gehen“- auf dem Weg im Rhythmus des Gehens, in der Sinnlichkeit der Natur und der mystischen Aura der Kirchen und Klöster. Es muss nicht immer Maria Taferl, Mariazell oder gar Santiago de Compostela sein.

War früher eine Wallfahrt ein „Beten mit den Füßen“, begeben sich die Pilger heute nicht nur aus religiösen oder spirituellen Motiven auf die heiligen Wege. Viele Wanderer nutzen das Pilgern als bewusste Entschleunigung vom Alltag und als „Wellness für Körper und Seele“.

Unterwegs sein ist wichtiger als Ankommen!

Wir sind hier im Herzen des Waldviertels, genauer gesagt in Stift Zwettl. Es besteht ohne Unterbrechung seit seiner Gründung im Jahr 1138 und ist damit das drittälteste Zisterzienserkloster weltweit. Es wird vom Kuenringer Hadmar I. als erste Tochtergründung von Stift Heiligenkreuz aus gestiftet.


Bernhardiweg im Waldviertel
Bernhardiweg im Waldviertel
Stift Zwettl

Der Bernhardiweg auf der Zwettler Wander- & Freizeitkarte Zwettl-Schweiggers

Wanderkarte 2025Es gibt noch keine eigene Pilgerkarte für den Bernhardiweg. Aber schon jetzt ist der Pilgerweg mit dem Kürzel „BW“ auf der neuen Wander- & Freizeitkarte Zwettl-Schweiggers 2025 eingezeichnet. Somit sind bereits 96 km von der Gesamtlänge von 124,6 km dokumentiert und in Papierform bereit zum Mitpilgern. Die kostenlose Wander- & Freizeitkarte Zwettl-Schweiggers ist in der Zwettl-Info im Alten Rathaus (Sparkassenplatz 4, 3910 Zwettl) erhältlich.

Stift Zwettl → Oberstrahlbach (8,0 km)
Oberstrahlbach → Sallingstadt (7,7 km)
Sallingstadt → Schweiggers (4,4 km) ✓
Schweiggers → Jagenbach (8,1 km)
Jagenbach → Siebenlinden (7,6 km)
Siebenlinden → Weitra (14,3 km) Großwolfgers
Weitra → St.Wolfgang (4,4 km)
St.Wolfgang → Spital (3,1 km)
Spital → Johannesberg (4,9 km)
Johannesberg → Großschönau (5,0 km)
Großschönau → Wurmbrand (10,8 km)
Wurmbrand → Groß Gerungs (10,3 km)
Groß Gerungs → Etzen (10,9 km)
Etzen → Schloss Rosenau (6,8 km)
Schloss Rosenau → Zwettl (13,4 km)
Zwettl → Stift Zwettl (4,9 km)


Bernhardiweg_Berichtigung

Da der neue Steg über die Thaya bei der Drucklegung der Karte noch nicht fertig war, ist auf der Wanderkarte im Bereich zwischen Sallingstadt und Schweiggers der Bernhardiweg falsch eingezeichnet. Der Weg zweigt schon vor dem Fuchsloch rechts ab und führt nicht nach Perndorf.

Samstag, 3. Oktober 2026 – 100 Kilometer in einem Stück
„Die Extrem Tour im Herzen des Waldviertels“

ZWETTL – GROSSGLOBNITZ

„Fittes Waldviertel“ in Großglobnitz geht in die zweite Runde – mit neuer Strecke und vielem Bewährten von der Premiere.

100 Kilometer in einem Stück!

Bei diesem Sportevent können Sie eine von 3 ausgewählten Strecken zurücklegen und dabei die malerische Landschaft des Waldviertels bestaunen. Das Event ist kein Rennen und es gibt keine Zeitmessung. Es geht dabei rein um den Spaß am Sport. Erreichen Sie ihre persönlichen sportlichen Grenzen. Bleiben Sie damit fit und haben Sie Spaß an der Bewegung.


Mehr dazu und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Seite des Veranstalters: „FITTES WALDVIERTEL“.

Kostenlose geführte Wanderungen 2026

Entdecken Sie die Schönheit der Natur im Wanderdorf Zwettl und nehmen Sie an den kostenlos geführten Wanderungen mit der zertifizierten Wanderführerin Brigitte Fröhlich teil. Wir haben sechs neue Termine für Sie im Programm, bei denen Sie den Stress des Alltags hinter sich lassen können. Genießen Sie unser abwechslungsreiches Angebot und erleben Sie die beeindruckende Landschaft unserer Region.

Um Anmeldung in der Zwettl-Info im Alten Rathaus unter 02822 503128 wird gebeten oder Sie können ein E-Mail senden.

Sichern Sie sich Ihren Platz und freuen Sie sich auf unvergessliche Wandererlebnisse! (kostenfreie Parkmöglichkeit)

Ihre Anmeldung, gutes Schuhwerk und ein Getränk sind erforderlich!

Termine

Datum Uhrzeit Geführte Wanderung Treffpunkt
Samstag, 13. Juni 2026 14.00 Uhr Robotstein Holzplatz Weißenberg
Samstag, 11. Juli 2026 14.00 Uhr Die drei Kreuze Gasthaus Braith – Rottenbach
Samstag, 15. August 2026 17.00 Uhr Abkühlung im Kamp Dorfmuseum Roiten
Samstag, 19. September 2026 14.00 Uhr Grangie des Stiftes Zwettl Wirtshaus zur Minidampfbahn
Samstag, 10. Oktober 2026 14.00 Uhr Vom Zwettltal zur Klingelmühle Kirche Jagenbach

Kapellen und Kirchen am Berhardiweg im Waldviertel

Bis in die Zeit des Josephinismus (Ende des 18. Jahrhunderts) wurden dem Stift Zwettl 14 Pfarren inkorporiert. Dazu gehören Etzen, Gobelsburg, Großschönau, Jagenbach, Oberstrahlbach, Sallingstadt, Schweiggers, Siebenlinden, Sankt Wolfgang, Spital bei Weitra, Stift Zwettl, Windigsteig, Wurmbrand, Großinzersdorf und Zistersdorf.

Der Bernhardiweg verbindet zehn Stiftspfarren mit dem Mutterkloster und führt durch die vom Zisterzienserorden geprägten Natur- und Kulturräume. Am Weg liegen aber noch zahlreiche kleinere Kapellen.


Stift ZwettlSpitalskirche Stift ZwettlKapelle GradnitzPfarrkirche OberstrahlbachKapelle WalterschlagPfarrkirche SallingstadtPfarrkirche SchweiggersPfarrkirche JagenbachKapelle RothfarnPfarrkirche SiebenlindenKapelle GroßwolfgersKapelle UlrichsStadtpfarrkirche WeitraWallfahrtskirche Sankt WolfgangPfarrkirche Spital bei WeitraKapelle OberwindhagJohannesbergkirchePfarrkirche GroßschönauKapelle GroßottenPfarrkirche WurmbrandKapelle BöhmsdorfKapelle HaidFriedenskapelleStadtpfarrkirche Groß GerungsKapelle zur Heiligen CoronaKapelle FreitzenschlagPfarrkirche EtzenKapelle Ober NeustiftPfarrkirche Schloss RosenauKapelle GuttenbrunnKapelle SyrafeldBründlkircheStadtpfarrkirche ZwettlBürgerspitalskircheJohannes Nepomuk Kapelle Stift Zwettl

Stift Zwettl
Spitalskirche Stift Zwettl
Kapelle Gradnitz
Pfarrkirche Oberstrahlbach
Kapelle Walterschlag
Pfarrkirche Sallingstadt
Pfarrkirche Schweiggers
Pfarrkirche Jagenbach
Kapelle Rothfarn
Pfarrkirche Siebenlinden
Kapelle Großwolfgers
Kapelle Ulrichs
Stadtpfarrkirche Weitra
Wallfahrtskirche Sankt Wolfgang
Pfarrkirche Spital bei Weitra
Kapelle Oberwindhag
Johannesbergkirche bei Harmannstein
Pfarrkirche Großschönau
Kapelle Großotten
Pfarrkirche Wurmbrand
Kapelle Böhmsdorf
Kapelle Haid
Friedenskapelle bei Groß Gerungs
Stadtpfarrkirche Groß Gerungs
Kapelle zur Heiligen Corona in Groß Gerungs
Kapelle Freitzenschlag
Pfarrkirche Etzen
Kapelle Ober Neustift
Pfarrkirche Schloss Rosenau
Kapelle Guttenbrunn
Kapelle Syrafeld
Bründlkirche Zwettl
Stadtpfarrkirche Zwettl
Bürgerspitalskirche Zwettl
Johannes Nepomuk Kapelle Stift Zwettl

Begleitet mich auf dem Bernhardiweg – Teil 1
Das etwas andere Wanderbuch

Ich möchte euch die Orte neben dem Bernhardiweg vorstellen, die unmittelbar für den Pilgerweg und den Zisterziensern des Stiftes Zwettl von Bedeutung sind. Denn es wäre schade, nur einen der zahlreichen wunderbaren Orte zu übersehen. Sei es eine ehemalige Grangie des Stiftes, einfach nur die alte tolle Klosterlandschaft, die durch Jahrzehnte hier entstanden ist, eine Pfarrkirche, wo die Patres noch heute wirken oder ein Platz zum Ausruhen und Innehalten. Der Bernhardiweg im Waldviertel hat eine Länge von etwa 125 km und ist daher viel zu lang für dieses kleine Büchlein. Daher gibt es auch einen anschließenden zweiten Teil.


Johann BERGER alias ZWalk

Begleitet mich auf dem
Bernhardiweg im Waldviertel
Teil 1

Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 30.10.2025
Abbildungen: mit 18 Farbabbildungen
Verlag: Books on Demand
Seitenzahl: 80
Maße (L/B/H): 20,9/13,2/0,9 cm
Gewicht: 198 g
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7118-0644-4

Zu beziehen nur im Fachhandel.

Thalia


Der Bernhardiweg im Waldviertel verbindet zwei Bezirke (Zwettl und Gmünd), fünf Gemeinden (Zwettl, Schweiggers, Weitra, Großschönau, Groß Gerungs) und das Stift Zwettl mit seinen Pfarren Oberstrahlbach, Sallingstadt, Schweiggers, Jagenbach, Siebenlinden, St. Wolfgang, Spital bei Weitra, Großschönau, Wurmbrand und Etzen in Form eines Rundweges.

Begleitet mich auf dem Bernhardiweg – Teil 2
Das etwas andere Wanderbuch

Ich möchte euch die Orte neben dem Bernhardiweg vorstellen, die unmittelbar für den Pilgerweg und den Zisterziensern des Stiftes Zwettl von Bedeutung sind. Denn es wäre schade, nur einen der zahlreichen wunderbaren Orte zu übersehen. Sei es eine ehemalige Grangie des Stiftes, einfach nur die alte tolle Klosterlandschaft, die durch Jahrzehnte hier entstanden ist, eine Pfarrkirche, wo die Patres noch heute wirken oder ein Platz zum Ausruhen und Innehalten. Der Bernhardiweg im Waldviertel hat eine Länge von etwa 125 km und ist daher viel zu lang für dieses kleine Büchlein. Daher gibt es auch schon einen ersten Teil.


Johann BERGER alias ZWalk

Begleitet mich auf dem
Bernhardiweg im Waldviertel
Teil 2

Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 30.10.2025
Abbildungen: mit 18 Farbabbildungen
Verlag: Books on Demand
Seitenzahl: 80
Maße (L/B/H): 20,9/13,2/0,9 cm
Gewicht: 198 g
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7118-0645-1

Zu beziehen nur im Fachhandel.

Thalia


Der Bernhardiweg im Waldviertel verbindet zwei Bezirke (Zwettl und Gmünd), fünf Gemeinden (Zwettl, Schweiggers, Weitra, Großschönau, Groß Gerungs) und das Stift Zwettl mit seinen Pfarren Oberstrahlbach, Sallingstadt, Schweiggers, Jagenbach, Siebenlinden, St. Wolfgang, Spital bei Weitra, Großschönau, Wurmbrand und Etzen in Form eines Rundweges.

Sanierung des Kampsteges bei der Gschwendtmühle

Kampsteg

Am 14. September 2024 stieg der Pegel des Kamps auf 522 cm, was einen hundertjährlichen Hochwasserpegelstand übertraf. In Zwettl waren einige Hauptdurchfahrtsstraßen, darunter die Gerungsstraße, unpassierbar. Der Kampsteg bei der Gschwendtmühle wurde stark in Mitleidenschaft gezogen.

Anfang November 2025 wurde er saniert. Die Arbeiten führte das Raifeisen Lagerhaus Zwettl durch.

Neubau der Fußgänger- und Radwegbrücke über den Kamp

PROTOKOLL vom 26. September 2023 über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates der Stadtgemeinde Zwettl-Niederösterreich

Brücke

Die Fußgänger- und Radwegbrücke über den Kamp in Stift Zwettl, welche sich unmittelbar flussaufwärts der romanischen Steinbrücke (Landesstraße L8245) befindet, wurde im Jahr 1996 im Auftrag des Landes Niederösterreich als Holzbogenbrücke errichtet.

Sie diente damals in erster Linie als Behelfs- bzw. Ausweichbrücke während der Sanierung der romanischen Landesstraßenbrücke und später eben als Fußgänger- und Radwegbrücke, da der Gehsteig entlang der historischen Brücke rückgebaut wurde. Im Vorfeld der Errichtung wurde per Gemeinderatsbeschluss vom 20. September 1995, TOP 13, bereits die Übernahme der Brücke in die Verwaltung und Erhaltung der Stadtgemeinde genehmigt.

Aufgrund des Alters und des damals gewählten Baustoffes Holz in Verbindung mit der Konstruktionsart weist die Brücke einen mäßigen Gesamtzustand auf, wodurch ein konkreter
Sanierungsbedarf gegeben ist. Im Zuge von Vorgesprächen mit einem Ziviltechniker und einer darauffolgenden oberflächlichen Prüfung hat sich herausgestellt, dass die wirtschaftlich sinnvollste Lösung in einem Neubau der Brücke besteht, da sich die Schäden mittlerweile auch auf die Primärkonstruktion (Haupttragwerk) ausgedehnt haben.

Der Neubau soll sich hinsichtlich Konstruktionsart und Optik (Bogenbrücke) wieder an den Bestand anlehnen, das Haupttragwerk und das Geländer sollen jedoch aus Stahl errichtet werden um eine merklich höhere Lebensdauer des Bauwerkes zu erreichen. Den Brückenbelag sollen wiederum Holzbohlen, die leicht getauscht werden können, bilden. Die Widerlager der Brücke sollen bestehen bleiben und müssen lediglich geringfügig für den neuen Stahlbogenträger adaptiert werden.

Eine Baudurchführung wird für Herbst 2024 angestrebt.

Die Kosten für den Brückenneubau inklusive Abbruch des bestehenden Tragwerkes und der Planungsleistungen wurden auf Grundlage eines konstruktiven Vorentwurfes auf ca. € 200.000,00 inkl. USt. geschätzt.

Das Bauvorhaben wurde im Rahmen des grenzüberschreitenden Vernetzungsprojekt „CisterScapes“ als INTERREG-Projekt zur Förderung eingereicht. Bei positiver Beurteilung des Förderantrages kann mit einer Förderquote von 80% der Projektkosten gerechnet werden.

♥ Gedanken zum Bernhardiweg
Das etwas andere Wanderbuch

Im Waldviertel, genauer gesagt ausgehend vom Stift Zwettl, entsteht beginnend mit dem Jahre 2025 ein besonderer Pilgerweg.

Von der Idee über die Planung des Wegverlaufs bis zum Start für die Umsetzung des Projekts „Bernhardiweg im Waldviertel – GÖNNE DIR DICH SELBST“ am 26. September 2025 wollen wir in diesem Büchlein berichten.


Buchtitel

Johann BERGER alias ZWalk

Gedanken und Ergänzungen
zum Bernhardiweg im Waldviertel

Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 13.09.2025
Verlag: Books on Demand
Seitenzahl: 80
Maße (L/B/H): 20,9/13,2/0,9 cm
Gewicht: 198 g
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7118-0547-8

Der Bernhardiweg im Waldviertel verbindet zwei Bezirke (Zwettl und Gmünd), fünf Gemeinden (Zwettl, Schweiggers, Weitra, Großschönau, Groß Gerungs) und das Stift Zwettl mit seinen Pfarren Oberstrahlbach, Sallingstadt, Schweiggers, Jagenbach, Siebenlinden, St. Wolfgang, Spital bei Weitra, Großschönau, Wurmbrand und Etzen in Form eines Rundweges.

Zu beziehen nur im Fachhandel.

Thalia

Die Stempelboxen am Bernhardiweg

Der BERNHARDIWEG ist ein Rundwanderweg, der ausgehend vom Stift Zwettl die zehn Stiftspfarren über fünf Gemeinden miteinander verbindet.

Ein Einstieg ist an jedem Ort entlang des Weges möglich. Die Route lädt dazu ein, die eindrucksvolle Landschaft des Waldviertels zu durchwandern und dabei spirituelle Einkehr zu halten.

Der Stempelpass motiviert, die Pfarrkirchen entlang des Pilgerweges zu besuchen und mittels Stempel Erinnerungen zu sammeln.

Die Stempelpässe findet man normalerweise in den Stempelboxen, oder in den Gemeindeämtern und Touristeninformationen.

Ludwig & Maria Knapp Friedensweg

>> Länge: 3,1 km | Höhe: 36 m | Dauer: 01:00 <<

Der „Ludwig und Maria Knapp Friedensweg“ ist Teil des Projekts Friedenswege Waldviertel – Südböhmen. In Schützenberg, in der Nähe von Weitra, beginnt dieser Friedensweg, der vom ehemaligen Sägewerk der Familie Knapp über das Naturdenkmal Gabrielental nach Weitra zum Rathausplatz und zur Pfarrkirche führt. Beim Gedenkstein für das Ehepaar Knapp in der Promenade endet der Friedensweg. Themen des Weges sind die Rettung der ungarisch – jüdischen Zwangsarbeiter in Schützenberg, das Schicksal der jüdischen Familien aus Weitra und die Gerechten unter den Völkern (Yad Vashem Ehrung). Der Weg wurde von der Friedensorganisation „Verein zur Förderung einer Kultur des Friedens und der grenzüberschreitenden Verständigung – Weg des Friedens“ angelegt.

Ludwig & Maria Knapp Friedensweg
Ludwig & Maria Knapp Friedensweg

Wir starten heute in Schützenberg südwestlich von Weitra. Der Ortsname bedeutet eine Anhöhe, auf dem Schützen (Wehrbauern) siedeln.

Die Wehrbauern, die im 12. Jahrhundert von den Kuenringern hier angesiedelt worden waren, wurden mit Freihöfen belehnt. 1380 wurde nach einer Urkunde Ulreich der Schuczenmaister mit einem Freihof „(freys haus zu Pruk)“ an der Lainsitzbrücke und Gründen im „Schuczendorfer Veld“ belehnt. Die Freihöfe waren von Abgaben an die Herrschaft weitgehend befreit. Berichte aus dem 14. Jahrhundert sprechen von drei Freihöfen. Später entstanden zahlreiche Mühlen und Sägewerke entlang der Lainsitz.

Eines dieser Sägewerke steht nun im Mittelpunkt dieser Wanderung mit Geschichte.

Familie Knapp betrieb in Schützenberg 13 ein Sägewerk und bewahrte während des 2. Weltkrieges 26 ungarische jüdische Zwangsarbeiter vor der Deportation nach Theresienstadt und dem sicheren Tod. Heute ist nur mehr der Wehrgraben neben der Straße zu sehen. Das Sägewerk selber ist abgetragen. An der Straßenkreuzung vor der Lainsitzbrücke steht eine Infotafel mit den wichtigsten Informationen und dem Wegverlauf bis Weitra.


Fotos aufgenommen im Oktober 2025
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetDer gleiche Weg zurück !Keine durchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Weitra

Friedenswege im Waldviertel und in Südböhmen

Friedenswege

Die „Friedenswege Waldviertel – Südböhmen“ sind ein Zusammenschluss von sechs Friedenswegen, die vom Waldviertler Verein „Weg des Friedens“ gemeinsam mit der südböhmischen Tourismusregion Novohradsko – Doudlebsko in der Grenzregion angelegt wurden. Die Friedenswege repräsentieren unterschiedliche Themen wie das Gedenken an die ehemalige jüdische Bevölkerung, die zwangsweise Aussiedelung der deutschsprachigen Bevölkerung nach dem 2.Weltkrieg, der „Eiserne Vorhang“, die Menschenrechte, die Humanität und die „Gerechten unter den Völkern“.

Zwei der Wege befinden sich auf österreichischer Seite, zwei auf tschechischer, und zwei Wege überschreiten die Staatsgrenze. Die Themen der Friedenswege reichen vom jüdischen Leben in der Region und dem mutigen Eintreten für verfolgte Menschen in einer Diktatur (Gmünd/České Velenice und Weitra) über den gewaltsamen Verlust der Heimat (Kautzen/Stare Město) sowie die Aspekte des Glaubens und der Versöhnung (Nové Hrady) bis zu den Fundamenten des Friedens, dem Humanismus (Trhové Sviny) und den allgemeingültigen Menschenrechten (Moorbad Harbach).

Vor allem geht es aber um Menschen, um ihre Lebensgeschichten und um ihr Schicksal. Kirchen, Kapellen und Rastplätze am Weg laden mit spirituellen Impulsen zum Innehalten ein. Die Friedenswege sind „Wanderungen und Radtouren mit Tiefgang“, eingebettet in eine wunderbare Landschaft.

 
 

Ludwig & Maria Knapp Friedensweg (Weitra)

Das Bernhardibrot

Ein Brot, das Zeit braucht

Hergestellt in der Bäckerei Günther Prinz in Schweiggers.

Bernhardibrot
Bernhardibrot
Bernhardibrot

Das Bernhardibrot ist ein wahrer Genuss für Brotliebhaber. Es handelt sich um ein Roggenmischbrot aus hochwertigem Schwarzroggen, der ihm eine kräftige, aromatische Basis verleiht. Der dunkle Roggenanteil sorgt für einen vollmundigen Geschmack, der perfekt mit den Gewürzen Koriander und Schabzigerklee „Brotklee“ harmoniert – beide sorgfältig ausgewählt und bezogen vom Gewürzspezialisten Sonnentor.

Der Teig wird in einem 100 Jahre erprobten Drehhebelkneter sorgfältig durchgeknetet, wie es sonst nur in stundenlanger Handarbeit möglich wäre.

Koriander bringt eine leichte, frische Zitrusnote mit, während der Schabzigerklee einen Hauch von bitterer Süße und Würze beisteuert, wie sie ein traditionelles altbewährtes Brot braucht. Diese Kombination verleiht dem Bernhardibrot seinen besonderen Charakter — würzig, aromatisch und tiefgründig.

Ein Brot für Pilger und Genießer

Bernhardibrot
Bernhardibrot

Das Bernhardibrot ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein Teil des Bernhardiweges, eines neuen Pilgerweges, der sich an den Spuren des Heiligen Bernhard von Clairvaux, eines berühmten Abtes des Zisterzienser-Ordens, orientiert. Der Heilige Bernhard war bekannt für seine Spiritualität und seine Bedeutung für den Zisterzienser-Orden im Mittelalter. Der Weg führt durch wunderschöne Natur und historische Orte, die tief in der Geschichte verankert sind.

Das Bernhardibrot ist das perfekte Brot für Pilger und Wanderer, die auf dem Bernhardiweg unterwegs sind, aber auch für all jene, die sich nach einem Stück Tradition und Geschichte sehnen. Es ist nicht nur ein Brot, sondern ein Erlebnis, das mit jeder Scheibe die Reise die Vergangenheit und die Verbindung zur Natur und Spiritualität spürbar macht.

Startschuss für die Projektumsetzung Bernhardiweg

Das heilige Jahr 2025, das der Heilige Vater unter das Motto „Pilger der Hoffnung“ gestellt hat, lädt die Gläubige ein, sich auf eine spirituelle Reise zu begeben: sei es im Kopf und im Herzen oder eben tatsächlich auch zu Fuß. Der Bernhardiweg wird im Heiligen Jahr, dem Jahr der Pilger der Hoffnung, eröffnet und den Menschen übergeben. Um sich Zeit zu gönnen für sich selbst.

Das Wochenende steht im Zeichen des Bernhardiwegs.

26.09.2025 – Der Bernhardiweg wird vorgestellt. Was bisher geschah!

Projektvorstellung
Projektvorstellung

27.09.2025 – Die erste gemeinsame Wanderung am Bernhardiweg.

1. gemeinsame Wanderung
1. gemeinsame Wanderung

28.09.2025 – Der Festgottesdienst in der Stiftskirche.

Festgottesdienst
Festgottesdienst

Thaya Lückenschluss am Bernhardiweg

Thayasteg
Thayasteg
Zwischen Sallingstadt und Schweiggers im romantischen Thayatal wurde nun die letzte Lücke am Bernhardiweg geschlossen. Der neue Steg bringt nun die Pilger trockenen Fußes über die Thaya. Herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Bauhofs Schweiggers.


Thayasteg
Thayasteg
Parallel dazu wurde auch der benachbarte Steg in Stand gesetzt. Den im September 2024 erlebten weite Teile Niederösterreichs, darunter auch die Gegend um Schweiggers, ein starkes Hochwasser, das durch langanhaltende Niederschläge verursacht wurde und die Thaya über die Ufer treten ließ. Dabei wurde dieser Steg zerstört.