Bahnwanderweg Schwarzenau – Zwettl (Teil 7)

>> Länge: 2,7 km | Höhe: 32 m | Dauer: 00:45 <<

Das 7. Teilstück am Bahnwanderweg führt uns von der ehemaligen Haltestelle Großhaslau zur ehemaligen Haltestelle Gerotten.

Bahnwanderweg
Bahnwanderweg
Bahnwanderweg

Will man zur ehemaligen Haltestelle in Gerotten, so muss man den markierten Wanderweg verlassen. Wir lassen Großhaslau hinter uns, überqueren die Eisenbahntrasse und anschließend die Bundesstraße auf einem Güterweg. Gleich danach biegen wir rechts ab und folgen dem Begleitweg der Straße.


Fotos aufgenommen Juli 2026
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetKeine durchgehende Beschilderung !

Bahnwanderweg Schwarzenau – Zwettl (Teil 6)

>> Länge: 6,2 km | Höhe: 35 m | Dauer: 01:35 <<

Das 6. Teilstück am Bahnwanderweg führt uns von der ehemaligen Haltestelle Großhaslau zum Bahnhof Zwettl.

Bahnwanderweg
Bahnwanderweg
Bahnwanderweg

Kuenringerweg 611Von der Bahntrasse im Osten von Großhaslau wandern wir nun durch die Ortschaft Richtung Ortskapelle. Dort biegen wir links ab. Ab hier sind wir bis Zwettl wieder am Kuenringerweg 611 unterwegs. Am Ortsende folgen wir rechter Hand dem Weg Richtung Gradnitz. Auf einem Naturfelsen ruht ein Tabernakelbildstock aus Granit aus dem 17. Jahrhundert. Kurz danach zweigt der Weg links ab.


Fotos aufgenommen Juli 2026
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Zwettl

Bahnwanderweg Schwarzenau – Zwettl (Teil 5)

>> Länge: 2,9 km | Höhe: 17 m | Dauer: 00:45 <<

Das 5. Teilstück am Bahnwanderweg führt uns vom Bahnhof Großglobnitz zur ehemaligen Haltestelle Großhaslau.

Bahnwanderweg
Bahnwanderweg
Bahnwanderweg

Das Bahnhofsgebäude in Großglobnitz existiert zwar noch, befindet sich aber in einem schlechten Zustand. Die Funktion als Bahnhof gibt es nicht mehr. Der Ort selber liegt 1,5 km nördlich vom Bahnhof. Gleich nachdem wir das Bahnhofsareal verlassen haben zweigen wir links ab und überqueren das Gleis. Achtung, es geht geradeaus auf einem Wiesenweg weiter.


Fotos aufgenommen Juli 2026
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetDurchgehende Beschilderung !

Begleitet mich auf dem Bernhardiweg – Teil 1
Das etwas andere Wanderbuch

Ich möchte euch die Orte neben dem Bernhardiweg vorstellen, die unmittelbar für den Pilgerweg und den Zisterziensern des Stiftes Zwettl von Bedeutung sind. Denn es wäre schade, nur einen der zahlreichen wunderbaren Orte zu übersehen. Sei es eine ehemalige Grangie des Stiftes, einfach nur die alte tolle Klosterlandschaft, die durch Jahrzehnte hier entstanden ist, eine Pfarrkirche, wo die Patres noch heute wirken oder ein Platz zum Ausruhen und Innehalten. Der Bernhardiweg im Waldviertel hat eine Länge von etwa 125 km und ist daher viel zu lang für dieses kleine Büchlein. Daher gibt es auch einen anschließenden zweiten Teil.


Johann BERGER alias ZWalk

Begleitet mich auf dem
Bernhardiweg im Waldviertel
Teil 1

Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 30.10.2025
Abbildungen: mit 18 Farbabbildungen
Verlag: Books on Demand
Seitenzahl: 80
Maße (L/B/H): 20,9/13,2/0,9 cm
Gewicht: 198 g
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7118-0644-4

Der Bernhardiweg im Waldviertel verbindet zwei Bezirke (Zwettl und Gmünd), fünf Gemeinden (Zwettl, Schweiggers, Weitra, Großschönau, Groß Gerungs) und das Stift Zwettl mit seinen Pfarren Oberstrahlbach, Sallingstadt, Schweiggers, Jagenbach, Siebenlinden, St. Wolfgang, Spital bei Weitra, Großschönau, Wurmbrand und Etzen in Form eines Rundweges.


Zu beziehen nur im Fachhandel

Thalia


Klosterladen und direkt im Klosterladen am Startpunkt des Bernhardiweges!

Bahnwanderweg Schwarzenau – Zwettl (Teil 4)

>> Länge: 5,2 km | Höhe: 54 m | Dauer: 01:30 <<

Das 4. Teilstück am Bahnwanderweg führt uns vom ehemaligen Bahnhof Hörmanns zum Bahnhof Großglobnitz.

Bahnwanderweg
Bahnwanderweg
Bahnwanderweg

Kuenringerweg 611Das Bahnhofsgelände in Hörmanns wird nur mehr als Lagerplatz verwendet. Wir wandern von hier in die Ortschaft und folgen dem Kuenringerweg 611. Im Ortszentrum steht eine schlichte Kapelle mit dreiseitigem Schluss aus dem Jahre 1856. Sie hat einen Dachreiter mit Zwiebelhelm über geschwungenem Giebel. Über der Eingangstür befindet sich in einer Nische eine Figur des Heiligen Florian.


Fotos aufgenommen Juli 2026
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Hörmanns

Bahnwanderweg Schwarzenau – Zwettl (Teil 3)

>> Länge: 5,6 km | Höhe: 45 m | Dauer: 01:30 <<

Das 3. Teilstück am Bahnwanderweg führt uns vom ehemaligen Bahnhof Bernschlag zum ehemaligen Bahnhof Hörmanns.

Bahnwanderweg
Bahnwanderweg
Bahnwanderweg

Hier gibt es zum Start zwei Varianten:

1. Vom Lagerhaussilo geht es entlang der Eisenbahn bis zum ehemaligen Dorf Walthers auf einem unmarkierten Begleitweg. Dort treffen wir wieder auf den Kuenringerweg 611.

2. Vom Lagerhaussilo wandern wir auf der Straße Richtung Bernschlag. Beim ersten Feldweg zweigen wir links ab. Es geht hinter den Häusern bis zur Ortsmitte. Gegenüber der Durchzugsstraße verlassen wir die Ortschaft schon wieder.


Fotos aufgenommen Juli 2026
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Hörmanns

Bahnwanderweg Schwarzenau – Zwettl (Teil 2)

>> Länge: 3,8 km | Höhe: 50 m | Dauer: 01:00 <<

Das 2. Teilstück am Bahnwanderweg führt uns von der ehemaligen Haltestelle Ganz zum Lagerhaussilo in Bernschlag.

Bahnwanderweg
Bahnwanderweg
Bahnwanderweg

Am Christophorusweg 650 geht es über den Ganzbach und hinauf zur kleinen Ortschaft Ganz. Die Ortskapelle am Anger ist ein rechteckiger, im Jahr 1910 dem Vorgängerbau von 1723 entsprechend errichteter Bau mit rundem Schluss, Dachreiter mit Zwiebelhelm über geschweiftem Knickgiebel und profiliertem Kranzgesims. In einer Giebelnische steht eine barocke Sandsteinfigur des Heiligen Florian. Am Ende der Ortschaft biegen wir rechts ab.


Fotos aufgenommen Juli 2026
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetDurchgehende Beschilderung !

Bahnwanderweg Schwarzenau – Zwettl (Teil 1)

>> Länge: 4,8 km | Höhe: 93 m | Dauer: 01:15 <<

Das 1. Teilstück am Bahnwanderweg führt uns vom Bahnhof Schwarzenau zur ehemaligen Haltestelle Ganz.

Bahnwanderweg
Bahnwanderweg
Bahnwanderweg

Wir starten beim Bahnhof Schwarzenau. Vom Bahnsteig geht es vorbei am alten Wasserturm, der heute ein Eisenbahnmuseum beherbergt. Am Ende der Bahnhofstraße überqueren wir die Gleise. Am Foto sehen wir die 92.2271 bei einer Sonderfahrt nach Schwarzenau im Jahre 2022. Gleich danach zweigen wir links in die Thayagasse ab. Am Ende der Gasse geht es nach links.


Fotos aufgenommen Juli 2026
Wandern im flachen GeländeNordic Walking geeignetDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Schwarzenau

Bahnwanderweg Schwarzenau – Zwettl

>> Länge: 25,2 km | Dauer: 06:30 | Anstieg: 268 m <<

Der Museums-Lokalbahnverein – Heizhaus Zwettl, kurz MLV, wurde 1988 gegründet. Zweck des Vereins ist es, die Zwettler Lokalbahn mit ihrem Umfeld zu erhalten und Sonderzüge mit historischen Lokomotiven und Waggons durchzuführen.

Am Sonntag 25.10.2026, einem verlängerten Wochenende, findet der Nationalfeiertag statt. Der MLV bietet Dampfsonderfahrten „Wandern entlang und mit der Bahn“ an. Und so dampft die Lok 92.2271 mit den letzten warmen Sonnenstrahlen vormittags und nachmittags durch die spätsommerliche Waldviertler Landschaft zwischen Zwettl und Schwarzenau.

Die Strecke Zwettl – Schwarzenau ist mit Wanderwegen gut erschlossen. Der neu gestaltete Bahnwanderweg zwischen Zwettl und Schwarzenau wird an diesem Tag feierlich eröffnet. Der Zug hält an allen ehemaligen Bahnhöfen oder Haltestellen und so kann jeder nach Belieben einen Teil der Strecke erwandern und an einer der ehemaligen Bahnhöfe oder Haltestellen wieder in den Zug einsteigen. Das Ganze geht natürlich auch mit dem Fahrrad, welches der MLV gerne gratis mitnimmt.

Der Bahnwanderweg wird soweit es möglich ist auf bestehenden markierten Wanderwegen geführt, um in der Eisenbahnsprache zu bleiben.


Der Gloriettesteig und der Englische Garten

>> Länge: 2,8 km | Höhe: 65 m | Dauer: 1:00 <<

Gloriettesteig

Um 1815 legten junge Mönche gegenüber des Stiftes Zwettl dem damaligen Zeitgeist entsprechend einen Englischen Garten an, dessen Form und Stil sich in England im 18. Jahrhundert entwickelte.

Die Idee des Englischen Gartens bestand darin, die bis dato vorhandene mathematische Strenge der exakt angelegten Beete und beschnittenen Hecken der Barockgärten zu eliminieren und sich bei der Gartengestaltung mehr nach dem zu richten, was die Natur idealerweise an Ausblicken zu bieten hat.

Junge Mönche nutzten daher die wildromantischen Vorgaben des steilen Kampufers und es entstand ein begehbares Landschaftsgemälde, das dem Auge des Betrachters Vergnügen bereiten sollte.

Bis 1850 erfolgten immer wieder Verbesserungen am Englischen Garten, der mit eigens importierten Modepflanzen (wie „Babylonischen Weiden“ oder „Akazien“) und klugen Sinnsprüchen an Bäumen und Felsen seine Gäste beeindruckte. Nach 1900 geriet die Anlage immer mehr in Vergessenheit, wurde aber als Wanderweg weiterhin genutzt.

Durch die Unterstützung im Rahmen des grenzüberschreitenden Interreg-Projektes „Cisterscapes VB – Zw – ZnS“ konnte der als „Gloriettesteig“ bekannte Wanderweg 2026 revitalisiert werden. Im Geist seiner einstigen Schöpfer lädt er – heute wieder wie einst – zum Spazieren, Plaudern, Nachdenken, zum Zuhören und zum Staunen ein.

Die Streckenführung verläuft mit imposanter Sicht spielerisch abenteuerlich rund um das Stift Zwettl.


Fotos aufgenommen im Juli 2026
Wandern im hügeligen GeländeRundwegDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Stift Zwettl

Themenstation beim Jahrtausendlebensturm

Themenstation

Ein zentrales Element des Bernhardiweges sind elf eigens gestaltete Themenstationen in Form eines Marterls, die aktuell an der BAUAkademie Niederösterreich produziert werden.

Gefertigt werden die Marterl aus Beton, die sandgestrahlt werden und dadurch eine hochwertige Steinoptik erhalten. Ergänzt werden sie durch vierseitige Informationstafeln mit Beschreibungen der jeweiligen Station, Informationen zu den Stationsheiligen, Zitaten rund um das Leitmotiv „Gönne dich dir selbst“ sowie Reflexionsfragen zur inneren Einkehr.

Zusätzlich wird im Tabernakel jedes Marterls ein besonderes Glaselement integriert: die bunte Rosette des Bernhardiwegs, gestaltet von Erwin Weber.

Die Heilige Maria Magdalena am Pfad der Umkehr.

Mit einer feierlichen Segnung wird am Sonntag, den 5. Juli 2026 die zweite Themenstation „Pfad der Umkehr“ seiner Bestimmung übergeben.


Themenstation
Themenstation
Themenstation
Themenstation

Erste Themenstation am Bernhardiweg errichtet

Themenstation

Ein zentrales Element des Bernhardiweges sind elf eigens gestaltete Themenstationen in Form eines Marterls, die aktuell an der BAUAkademie Niederösterreich produziert werden.

Am 19. Juni 2026 wird die erste Themenstation bei der Gschwendtmühle errichtet.

Gefertigt werden die Marterl aus Beton, die sandgestrahlt werden und dadurch eine hochwertige Steinoptik erhalten. Ergänzt werden sie durch vierseitige Informationstafeln mit Beschreibungen der jeweiligen Station, Informationen zu den Stationsheiligen, Zitaten rund um das Leitmotiv „Gönne dich dir selbst“ sowie Reflexionsfragen zur inneren Einkehr.

Zusätzlich wird im Tabernakel jedes Marterls ein besonderes Glaselement integriert: die bunte Rosette des Bernhardiwegs, gestaltet von Erwin Weber.

Der Heilige Christophorus am Fluss des Lebens.

Mit einer feierlichen Segnung wird am Samstag, den 27. Juni 2026 die erste Themenstation seiner Bestimmung übergeben.


Themenstation
Themenstation
Themenstation
Themenstation

Hohe Auszeichnung mit Wandergütesiegel

Zwettl wurde bereits am 12. Jänner 2017 mit dem „Österreichischen Wandergütesiegel“ ausgezeichnet und ist stolz auf seine besonders reizvolle Symbiose aus Stadt & Land. Kulturelles, historisches Erbe liegt eingebettet in einer wunderschönen Naturlandschaft mit attraktivem Wanderwegenetz und zertifizierten Unterkünften.

Am 03. Juli 2024 wurde nun das Wandergütesiegel rezertifiziert.


Wandergütesiegel
Wandergütesiegel

Das Wanderdorf Zwettl in der Wanderregion Waldviertel erfüllt sämtlich Kriterien des Österreichischen Wandergütesiegels und darf als zertifiziertes Wanderdorf das österreichische Wandergütesiegel tragen. Ebenso wurde der Wanderweg „Auf Hundertwassers Spuren“ im Wanderdorf Zwettl mit dem österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet, welches die Stadtgemeinde Zwettl mit ihrem umfassenden Wegenetz von über 300 km besonders erfreut.

Vizebürgermeister Alexander Leutgeb, MA zeigt sich erfreut, eine solche Auszeichnung für Zwettl erhalten zu haben. Zugleich würdigt er die zahlreichen Einsatzstunden der Wanderwegbetreuer, die maßgeblich zur Qualität des Wanderangebots beitragen.

Als zertifiziertes Wanderdorf bietet die Stadtgemeinde Zwettl in der wärmeren Jahreszeit regelmäßig geführte Wanderungen abseits der bekannten Routen mit der zertifizierten Wanderführerin Brigitte Fröhlich an. Wanderer können so die abwechslungsreiche Landschaft und verborgene Besonderheiten der Region rund um Zwettl entdecken. Alle Termine finden sie hier!

Die vielfältige Zwettler Kulturlandschaft bietet ideale Voraussetzungen für Wanderungen jeder Altersgruppe. Ob gemütliche Spaziergänge, familienfreundliche Touren oder anspruchsvollere Wanderungen – Zwettl begeistert mit abwechslungsreichen Wegen, beeindruckenden Ausblicken und zahlreichen kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Bernhardiweg Themenstationen (Vorstellung und Segnung)

Datum Uhrzeit Ort Programm
Sonntag, 23. August 2026 10.15 Uhr Stift Zwettl Festmesse zu Ehren des Hl. Bernhard v Clairvaux
anschließend Segnung der Themenstation
Samstag, 12. September 2026 15.00 Uhr Johannesberg Segnung der Themenstation „Gipfel der Visionen“
13:30 Fußwallfahrt von der Pfarrkirche Großschönau auf den Johannesberg
Sonntag, 11. Oktober 2026 16.00 Uhr Kapelle zur Hl. Corona Andacht und Segnung der Themenstation „Herz der Gemeinschaft“
Sonntag, 18. Oktober 2026 14.00 Uhr Hausschachenteich Segnung der Themenstation „Wald der Weisheit“
Termin folgt im Frühjahr 2027 19.00 Uhr Bernhardoase „Oase der Stille“
Termin folgt im Frühjahr 2027 16.00 Uhr Thayaursprung „Garten der Schöpfung“
Termin folgt im Frühjahr 2027 14.30 Uhr Friedenskapelle „Haus des Friedens“
Termin folgt im Frühjahr 2027 09.00 Uhr Schloss Rosenau „Kreuzweg der Entscheidungen“
Termin folgt im Frühjahr 2027 19.00 Uhr Bründlkirche „Quelle der Hoffnung“

Pilgerbücher am Bernhardiweg

In vielen Kapellen und Kirchen am Bernhardiweg liegen seit kurzem Pilgerbücher auf. Sie dienen dazu Eindrücke, Gedanken, Bitten und Wünsche an alle jene zu hinterlassen, die später an diesem Ort vorbeikommen.

Einerseits ist es für viele nicht leicht persönliche Gedanken und Bitten öffentlich Preis zugeben. Bei Eindrücken und Wünschen ist das etwas einfacher.

Andererseits nimmt das zu Papier bringen viel Druck und befreit einem von der Last für den weiteren Weg. Und man kann auch ohne seinen Namen zu nennen in das Buch schreiben.

An folgenden Orten befindet sich derzeit ein Pilgerbuch:

Stift Zwettl Stiftskirche – Oberstrahlbach Pfarrkirche – Walterschlag Kapelle – Sallingstadt Pfarrkirche – Schweiggers Pfarrkirche – Mödershöf Kapelle – Jagenbach Pfarrkirche – Siebenlinden Pfarrkirche – Weitra Pfarrkirche – St. Wolfgang Pfarrkirche – Spital Pfarrkirche – Großschönau Pfarrkirche – Wurmbrand Pfarrkirche – Haid Kapelle – Friedenskapelle – Groß Gerungs Pfarrkirche – Groß Gerungs Kapelle zur Heiligen Corona – Freitzenschlag Kapelle – Etzen Telefonzelle neben Pfarrkirche – Schloß Rosenau Pfarrkirche – Zwettl Bründlkirche


Geänderte Wanderwegführung bei der Burg Rappottenstein

Schon seit dem 18.08.2025 steht der bisherige Burgsteig für Wanderungen nicht mehr zur Verfügung und ist bereits gesperrt!

„Die Westseite der Burg ist Privatgrund und mit Zäunen eingegrenzt, daher ist eine Verlegung der Wanderwege erforderlich, Herr Mag. Benedikt Abensperg und Traun hat uns dafür neue Wanderrouten zur Verfügung gestellt“, teilt die Gemeinde Rappottenstein mit.

Vom Schlosssteig geht es Richtung Landesstraße L7176 und von dort durch den Wald die alte Schlossstraße entlang, auf etwa halben Weg an der Wegkreuzung, dann links Richtung Zufahrtsstraße zur Burg und entlang dieser dann zur Burg.

Der Zutritt bis zur Burg ist nur mehr bei Führungen möglich.

Auto-Regionalbus-Bernhardiweg

Der Titel ist Programm. Pilger, die den Bernhardiweg in zeitlich unterschiedlichen Etappen erwandern wollen, sind auf ein Auto und den Regionalbus angewiesen. Und genau darin liegt die Herausforderung.

Das Waldviertel ist klein strukturiert. Das heißt, mit rund 228.000 Einwohnern und einer Fläche, die sich auf weniger als 50 Personen pro km²2 verteilt, ist das Waldviertel dünn besiedelt. Genauso verhält es sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Regionalbusse verbinden mit einigen Ausnahmen hauptsächlich die Schulorte. Daher orientiert sich der Fahrplan an den Stundenplänen der Schulen und den sogenannten Schultagen (Mo-Fr). In der Zeit von Schulferien, an Feiertagen und an Wochenenden ruht der öffentliche Busverkehr zum großen Teil. Viele Orte am Bernhardiweg sind dazu NICHT mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Die nun folgenden Touren am Bernhardiweg orientieren sich nur nach dem Fahrplan der Regionalbusse. Sie beginnen immer am Ende der Tour, wo das Auto abgestellt wird. Per Bus geht es dann zum Start. Das hat den großen Vorteil, dass man unabhängig vom Fahrplan und ohne Zeitdruck zurück zum Auto pilgern kann.

Bitte prüfen Sie vor jeder Wanderung immer den aktuellen Fahrplan! Fahrpläne sind nicht in Stein gemeißelt und ändern sich mindestens zwei Mal pro Jahr. Baustellen und Naturgewalten verändern ebenfalls Fahrpläne.

Ab nun versetzen wir uns in den Zeitplan unserer Schüler, denn diese sind sehr früh unterwegs.


BUS-Stift-Zwettl-Jagenbach

Stift Zwettl – Jagenbach

Wir parken das Auto unterhalb der Kirche in Jagenbach und gehen dann rechts Richtung Zwettl etwa 300 m zur Bushaltestelle.
Regionalbus 739
Jagenbach 07:15 Uhr nach Zwettl (Landstraße/Zentrum) 07:29 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag und an Schultagen in NÖ!

In Zwettl Landstraße/Zentrum ist die Bushaltestelle direkt vor der Trafik.

Umsteigen zum Stadtbus Zwettl
Zwettl (Landstraße/Zentrum) 08:12 Uhr nach Stift Zwettl 08:42 Uhr

In Stift Zwettl beginnt unsere Tour:
Stift Zwettl – Oberstrahlbach (8,0 km)
Oberstrahlbach – Sallingstadt (7,7 km)
Sallingstadt – Schweiggers (4,6 km)
Schweiggers – Jagenbach (8,1 km)
zusammen 28,4 km (7,1 Std. ab Stift Zwettl)



BUS-Jagenbach-Weitra

Jagenbach – Weitra

Wir parken das Auto in Weitra auf einem gebührenfreien Parkplatz in der Nähe des Stadttores. Am Platz vor dem Stadttor befindet sich auch der Busbahnhof.
Regionalbus 739
Weitra 09:11 Uhr nach Jagenbach 09:30 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Werktagen!
In Jagenbach beginnt unsere Tour:
Jagenbach – Siebenlinden (7,6 km)
Siebenlinden – Weitra (14,3 km)
zusammen 21,9 km (5,5 Std. ab Jagenbach)
Alternativ die Gegenrichtung:
Regionalbus 739
Weitra 15:11 Uhr nach Jagenbach 15:30 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Werktagen!



BUS-Weitra-Grossschoenau

Weitra – Großschönau

Wir parken das Auto in Großschönau. Die Bushaltestelle befindet sich beim dreieckigen Park in der Ortsmitte.
Regionalbus 739
Großschönau 09:44 Uhr nach Weitra 09:53 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Werktagen!
In Weitra beginnt unsere Tour:
Weitra – St.Wolfgang (4,5 km)
St.Wolfgang – Spital (3,1 km)
Spital – Johannesberg (4,9 km)
Johannesberg – Großschönau (4,4 km)
zusammen 16,9 km (4,3 Std. ab Weitra)
Alternativ die Gegenrichtung:
Regionalbus 739
Großschönau 15:44 Uhr nach Weitra 15:53 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Werktagen!



BUS-Grossschoenau-Gross-Gerungs

Großschönau – Groß Gerungs

Da der Hauptplatz in Groß Gerungs eine Kurzparkzone ist, parken wir das Auto auf den Parkplätzen hinter dem Gemeindehaus – mit Durchgang zum Hauptplatz.
Regionalbus 756
Groß Gerungs 06:31 Uhr nach Großschönau 06:46 Uhr (an Schultagen in NÖ)
Groß Gerungs 06:28 Uhr nach Großschönau 06:43 Uhr (an schulfreien Tagen in NÖ)
Betrieb NUR Montag bis Freitag!
In Großschönau beginnt unsere Tour:
Großschönau – Wurmbrand (10,8 km)
Wurmbrand – Groß Gerungs (10,2 km)
zusammen 21,0 km (5,25 Std. ab Großschönau)



BUS-Grossgerungs-Stift-Zwettl

Groß Gerungs – Stift Zwettl

Das Auto parken wir in Stift Zwettl.
Stift Zwettl Stadtbus Zwettl
Stift Zwettl 07:42 Uhr nach Zwettl Gartenstraße Schulturm 07:47 Uhr.

Von hier geht es über den Kampsteg hinüber zum Busbahnhof beim Kampparkplatz.

Zwettl Kampparkplatz Regionalbus 736 (Bucht E)
Zwettl 06:50 Uhr nach Groß Gerungs 07:24 Uhr (an Schultagen in NÖ)
Zwettl 08:18 Uhr nach Groß Gerungs 08:46 Uhr
Zwettl 10:18 Uhr nach Groß Gerungs 10:46 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Werktagen!

In Großgerungs beginnt unsere Tour:
Großgerungs – Etzen (7,7 km)
Etzen – Schloss Rosenau (6,7 km)
Schloss Rosenau – Zwettl (13,4 km)
Zwettl – Stift Zwettl (4,9 km)
zusammen 32,7 km (8,25 Std. ab Großgerungs)
Wem diese Strecke zu lange ist, der kann in Etzen die Tour teilen.

Regionalbus 736 (Kampparkplatz Bucht E)
Zwettl 06:50 Uhr nach Etzen 07:14 Uhr
Zwettl 11:36 Uhr nach Etzen 11:59 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Schultagen in NÖ!

Regionalbus 736
Etzen 07:14 Uhr nach Groß Gerungs 07:24 Uhr
Etzen 11:59 Uhr nach Groß Gerungs 12:09 Uhr
Betrieb NUR Montag bis Freitag an Schultagen in NÖ!



Der Bernhardiweg im Waldviertel

Das Projekt Bernhardiweg im Waldviertel folgt der Idee und Initiative von Dr. Markus Peham – Bezirkshauptmann in Zwettl.


Im Jahre 1090 wird Bernhard von Fontaine aus ritterlichem Geschlecht unweit von Dijon geboren. Wenn Bernhard auch eine gläubige Erziehung zuteil wird, so genießt er doch das Leben in vollen Zügen, ehe er plötzlich 1112 an der Pforte des strengen Reformklosters von Cîteaux um Aufnahme bittet. Bernhard muss eine unglaublich anziehende Persönlichkeit gewesen sein, denn er kommt nicht allein. Dreißig seiner Gefährten und Verwandten hat er zum Eintritt in den Orden überredet. Dieser Zustrom von Berufungen ist der Aufschwung für das dahinwelkende Cîteaux. Von da an erlebt der Orden eine ungeahnte Blüte, sodass Bernhard mit Recht nach den Vätern Robert, Alberich und Stephan als der zweite Gründer angesehen werden kann.

Bereits 1115 wird Bernhard als Abt zur Neugründung des Klosters Clairvaux ausgesendet. Damals ist Bernhard 25 Jahre alt. Das Abtsamt wird er bis zu seinem Tode 38 Jahre lang zum Segen für Clairvaux, den Zisterzienserorden und die ganze Kirche ausüben. Bald zählt die Gemeinschaft in Clairvaux 700 Mönche, sodass man in ganz Europa neue Klöster zu gründen beginnt.

Als Bernhard 1153 stirbt, sind allein von Clairvaux aus 67 Klöster gegründet worden. Insgesamt zählt der Zisterzienserorden 343 Klöster im ganzen bewohnten Erdkreis. Darunter befindet sich auch das 1133 gegründete Stift Heiligenkreuz.

Ein Pilger oder auch Wallfahrer ist eine Person, die eine Wallfahrt unternimmt. Pilgern bedeutet aber auch, sich auf die Grundlagen des Menschseins zu besinnen, völlig „auf-zu-gehen“- auf dem Weg im Rhythmus des Gehens, in der Sinnlichkeit der Natur und der mystischen Aura der Kirchen und Klöster. Es muss nicht immer Maria Taferl, Mariazell oder gar Santiago de Compostela sein.

War früher eine Wallfahrt ein „Beten mit den Füßen“, begeben sich die Pilger heute nicht nur aus religiösen oder spirituellen Motiven auf die heiligen Wege. Viele Wanderer nutzen das Pilgern als bewusste Entschleunigung vom Alltag und als „Wellness für Körper und Seele“.

Unterwegs sein ist wichtiger als Ankommen!

Wir sind hier im Herzen des Waldviertels, genauer gesagt in Stift Zwettl. Es besteht ohne Unterbrechung seit seiner Gründung im Jahr 1138 und ist damit das drittälteste Zisterzienserkloster weltweit. Es wird vom Kuenringer Hadmar I. als erste Tochtergründung von Stift Heiligenkreuz aus gestiftet.


Bernhardiweg im Waldviertel
Bernhardiweg im Waldviertel
Stift Zwettl

Der Bernhardiweg auf der Zwettler Wander- & Freizeitkarte Zwettl-Schweiggers

Wanderkarte 2025Es gibt noch keine eigene Pilgerkarte für den Bernhardiweg. Aber schon jetzt ist der Pilgerweg mit dem Kürzel „BW“ auf der neuen Wander- & Freizeitkarte Zwettl-Schweiggers 2025 eingezeichnet. Somit sind bereits 96 km von der Gesamtlänge von 124,6 km dokumentiert und in Papierform bereit zum Mitpilgern. Die kostenlose Wander- & Freizeitkarte Zwettl-Schweiggers ist in der Zwettl-Info im Alten Rathaus (Sparkassenplatz 4, 3910 Zwettl) erhältlich.

Stift Zwettl → Oberstrahlbach (8,0 km)
Oberstrahlbach → Sallingstadt (7,7 km)
Sallingstadt → Schweiggers (4,4 km) ✓
Schweiggers → Jagenbach (8,1 km)
Jagenbach → Siebenlinden (7,6 km)
Siebenlinden → Weitra (14,3 km) Großwolfgers
Weitra → St.Wolfgang (4,4 km)
St.Wolfgang → Spital (3,1 km)
Spital → Johannesberg (4,9 km)
Johannesberg → Großschönau (5,0 km)
Großschönau → Wurmbrand (10,8 km)
Wurmbrand → Groß Gerungs (10,3 km)
Groß Gerungs → Etzen (10,9 km)
Etzen → Schloss Rosenau (6,8 km)
Schloss Rosenau → Zwettl (13,4 km)
Zwettl → Stift Zwettl (4,9 km)


Bernhardiweg_Berichtigung

Da der neue Steg über die Thaya bei der Drucklegung der Karte noch nicht fertig war, ist auf der Wanderkarte im Bereich zwischen Sallingstadt und Schweiggers der Bernhardiweg falsch eingezeichnet. Der Weg zweigt schon vor dem Fuchsloch rechts ab und führt nicht nach Perndorf.

Samstag, 3. Oktober 2026 – 100 Kilometer in einem Stück
„Die Extrem Tour im Herzen des Waldviertels“

ZWETTL – GROSSGLOBNITZ

„Fittes Waldviertel“ in Großglobnitz geht in die zweite Runde – mit neuer Strecke und vielem Bewährten von der Premiere.

100 Kilometer in einem Stück!

Bei diesem Sportevent können Sie eine von 3 ausgewählten Strecken zurücklegen und dabei die malerische Landschaft des Waldviertels bestaunen. Das Event ist kein Rennen und es gibt keine Zeitmessung. Es geht dabei rein um den Spaß am Sport. Erreichen Sie ihre persönlichen sportlichen Grenzen. Bleiben Sie damit fit und haben Sie Spaß an der Bewegung.


Mehr dazu und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Seite des Veranstalters: „FITTES WALDVIERTEL“.