Robert Hamerling Weg 624 – Teil 5

>> Länge: 8,3 km | Höhe: 115 m | Dauer: 02:15 <<

Waldenstein

Waldenstein

„Maria mit der Axt“

„Maria mit der Axt“

Robert Hamerling Weg 624Der Robert Hamerling Weg 624 ist ein Rundwanderweg mit einer Gesamtlänge von ungefähr 54 km. Unsere 5.Tour führt uns von Waldenstein Richtung Großhöbarten nach Kirchberg am Walde.

Fotos aufgenommen Mai 2011
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetZum Teil keine durchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in Waldenstein, Großhöbarten und Kirchberg am WaldeAuch mit dem Mountainbike befahrbar

Wir starten bei der Wallfahrtskirche Waldenstein und folgen der Straße Richtung Großhöbarten.
Zuvor besuchen wir noch die Wallfahrtskirche, die aus einer romanischen Burgkapelle hervorgeht. Im Jahre 1833 erhält die Kirche durch einen Wohltäter eine Marienstatue, eine Nachbildung des wunderschönen Gnadenbildes „Maria mit der Axt“ in der Franziskanerkirche in Wien. Die Marienstatue, die am Hochaltar verehrt wird, ist aus Lindenholz geschnitzt und über 2,45 m hoch.
Nach der Polzermühle, aber noch vor der Elexenbrücke, nehmen wir den Weg links hinauf, biegen nach dem Anstieg rechts und am Waldrand links ab.

Vor der Elexenbrücke

Vor der Elexenbrücke

Beschilderung !

Beschilderung !

Wir wandern nun immer geradeaus bis zum Wirtkreuz. Dort wenden wir uns nach rechts und marschieren geradeaus weiter. Nach einer Rechtskurve biegen wir kurz darauf bei der nächsten Kreuzung links ab und folgen dem Weg hinunter zur Brücke über den Elexenbach.

Beim Wirtkreuz

Beim Wirtkreuz

Brücke über den Elexenbach

Brücke über den Elexenbach

Hier zeigt sich schon das Dilemma dieses Teilabschnittes. Markierungen sind zerbrochen, tief unten auf Grashöhe angebracht oder erst gar nicht vorhanden.

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Nach der Brücke zweigen wir links ab und gehen in einem Rechtsbogen durch Großhöbarten. Wir treffen auf die Hauptstraße und halten uns geradeaus, links beim Feuerwehrhaus vorbei, auf der Straße Richtung Kirchberg. So verlassen wir die Ortschaft und biegen erst etwas außerhalb rechts in einen Feldweg ein.

Großhöbarten

Großhöbarten

Großhöbarten

Großhöbarten

Bei der nächsten Kreuzung biegen wir links ab, auch hier fehlt eine Markierung. Rechter Hand liegt ein Fischteich hinter den Bäumen.
Erschwerend kommt nun hinzu, dass sich rund um Großhöbarten durch Grundstückszusammenlegungen viele Wege verändert haben. So sind die Wanderwege in den älteren Karten falsch eingezeichnet. Erst in den Karten aus dem Jahre 2010 sind die neuen Wegführungen berücksichtigt.

Hier links !

Hier links !

- und geradeaus

- und geradeaus

Wir wandern geradeaus bis zum Waldrand und nehmen hier den rechten Weg. Nun quälen wir uns über mit Gras zugewachsene Waldwege, bis wir einen schönen breiten Forstweg erreichen. Auch in diesem Bereich sind die wenigen Markierungen fast auf Bodenhöhe angebracht und durch das üppige Gras gut getarnt.

Waldweg

Waldweg

Waldweg

Waldweg

Beim breiten Forstweg biegen wir links ab und verlassen diesen nicht mehr, obwohl Markierungen nach links unten in den Wald führen – ins Nirgendwo, wie wir feststellen mussten.

Hier nicht !!!

Hier nicht !!!

- deswegen !!!

- deswegen !!!

Der breite Forstweg führt uns aus dem Wald. Kurz darauf sehen wir vor uns Weißenalbern und links von uns Kirchberg am Walde.

Forstweg

Forstweg

Blick auf Weißenalbern

Blick auf Weißenalbern

Bei der nächsten Kreuzung biegen wir entgegen der Markierung nach links Richtung Kirchberg am Walde ab, das wir kurze Zeit später erreichen.

Links geht`s nach Kirchberg

Links geht`s nach Kirchberg

Blick auf Kirchberg

Blick auf Kirchberg

Robert Hamerling schreibt in seinen Erinnerungen – Meine Ferien in der Heimat – über eine Wanderung nach Waldenstein: „Und noch weiter wandernd erblickte ich den weißen Turm und ging los auf den Turm, und – war in Waldenstein, zwei Stunden von Schweiggers. Ich durchschritt das Dorf, traf am nördlichen Ausgange desselben eine romantische Waldhöhe und überlegte hier, ob ich nicht im Wirtshause nach einer schönen Schenkin sehen sollte. Ich liebe schöne Schenkingen – auf dem Lande – hasse aber den sauren Wein und habe überhaupt die Gewohnheit, auf Spaziergängen und Ausflügen nicht einzukehren, keine Erfrischungen einzunehmen. Man muß sich das nicht angewöhnen, um es entbehren zu können.“ Der damals 20-jährige Dichter kehrte aber dann doch ein und machte die Bekanntschaft mit einer Pfarrersköchin, die sein Freund Anton Bruckner aus Grafenschlag in unangenehmer Erinnerung hatte.

D&J


Robert Hamerling Weg 624
Teil 5

Weitere Infos über diese Wanderung für GPS Freunde unter GPS TOUR.INFO
Detailierte Wanderkarte auf bergfex.at bergfex.at

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