Der Franzosensumpfweg

>> Länge: 7,6 km | Höhe: 109 m | Dauer: 02:00 <<

Groß Gundholz

Groß Gundholz

am Weg

am Weg

Steinerne Säule

Steinerne Säule

Wir wandern diesmal von Groß-Gundholz aus durch das sanfte hügelige Gelände durch viel Wald. Wer aber möchte, kann auch von Kirchbach aus bis zur „Steinernen Säule“ wandern und dort in den Rundweg einsteigen.

Fotos aufgenommen im Oktober 2008
Wandern im hügeligen GeländeNordic Walking geeignetRundwegDurchgehende Beschilderung !Einkehrmöglichkeit in KirchbachAuch mit dem Mountainbike befahrbar

downloadAlle Wanderwege kann man vor Ort auf einer Infotafel erkunden, oder auch online über folgenden Link ansehen oder downloaden.

Wanderweg Nr.11Der Wanderweg mit der Nr.11 hat also keinen eindeutigen Beginn. Wir beginnen unsere Wanderung diesmal in Groß-Gundholz und folgen dem Weg Richtung Kirchbach bis zur „Steinernen Säule“.

Groß Gundholz

Groß Gundholz

Steinerne Säule

Steinerne Säule

riesiger Stein

riesiger Stein

Diese Säule ist eigentlich ein alter Wegweiser der ehemaligen Heeresstraße Linz – Brünn. Versuche die Inschrift zu entziffern („Nach Arbesbach -<–<<<-“). Diese Stelle ist auch der Einstiegspunkt für Wanderungen, die in Kirchbach beginnen. Am Wegesrand treffen wir auf riesige kugelförmige Steine.

zum Panoramaweg

zum Panoramaweg

im Franzosensumpf

im Franzosensumpf

im Franzosensumpf

im Franzosensumpf

Etwas später passieren wir den Franzosensumpf, oder das, was noch von ihm über ist. Es ist schon extrem feucht. Der Grundwasserspiegel dürfte sehr hoch liegen.

 
Der Franzosensumpf liegt an der alten Heeresstraße Linz – Brünn. Zwei alte Steinerne Wegweiser bei Riebeis erinnern an sie. Die Russen hatten sie 1945 noch in ihren Karten verzeichnet.

Die Sage erklärt seinen Namen:
Zur Zeit der Franzosenkriege Anfang des 19. Jahrhunderts zwang ein Trupp Franzosen einen Riebeiser Bauern sie des Nachts in ihr Quartier nach Arbesbach quer durch den Sumpf zu führen. Hier im Moor schlug der Mann die Laterne um einen Baum. Die Kerze erlosch. Der Bauer floh. Die Franzosen verirrten sich im Sumpf und versanken darin bis zum letzten Mann.

vor Wiesensfeld

vor Wiesensfeld

Parasol

Parasol

vor Wiesensfeld

vor Wiesensfeld

Nach dem Franzosensumpf kommen wir wieder in freies Gelände. Waldränder, Wiesen, verschiedene Tiere und Parasole sind unsere Begleiter. Immer wieder liegen Steinkugeln herum. Eine ist fast so groß wie ein Einfamilienhaus mit einem grünen Moosdach. Wir streben der Ortschaft Wiesensfeld zu, die wir durchqueren und einen Blick auf die Kapelle werfen. Wir umrunden den „Steiningerberg“, der hinter dem Dorf hochragt und streben dann der Erhebung namens „Fichtner“ entgegen.

Wiesensfeld

Wiesensfeld

nach Wiesensfeld

nach Wiesensfeld

Groß Gundholz

Groß Gundholz

Bis auf ein kleines Waldstück führt dieser Teil des Weges durch unsere bäuerliche Kulturlandschaft. Feldraine sind noch bepflanzt mit den verschiedensten Sträuchern. Auch Obstbäume kann man finden. Deshalb hört man auch eine Anzahl von Singvögel, die hier ihren Lebensraum finden. Bevor wir Groß-Gundholz erreichen, kommen wir noch beim Flugplatz vorbei. Doch keine Angst, es ist nur ein Modellflugplatz, wo man an einem schönen Wochenende so manchen Privatkapitän sein in mühevoller Kleinarbeit gefertigtes Flugzeug steuern sieht.

D&J

Weitere Infos über diese Wanderung für GPS Freunde unter GPS TOUR.INFO
Detailierte Wanderkarte auf bergfex.at bergfex.at


Hinterlasse einen Kommentar


5 × zwei =