Mit Schneeschuhen zur Römerbrücke

>> Länge: 3,0 km | Höhe: 120 m | Dauer: 02:00 <<

mit Schneeschuhen

mit Schneeschuhen

am 3.2.2009

am 3.2.2009

unterwegs

unterwegs (St)

Fährt man von Rappottenstein Richtung Schönbach, so kann man kurz nach Lohn auf der linken Seite ein ca. 100 m hohes Felsengebilde erkennen. Mächtig liegen die Felsplatten und Kugeln übereinander. Es war schon immer ein Wunsch diese Felsenwand zur durchwandern.

Fotos aufgenommen im Februar 2009
Wandern mit SchneeschuhenRundwegKeine durchgehende Beschilderung !

Alle Fotos welche mit (St) gekennzeichnet sind, wurden von Stefan, meinem heutigen Begleiter, mit einer Nikon D200 aufgenommen.

Durch den dichten Bewuchs, schien es uns besser dieses Vorhaben im Winter mit Schneeschuhen durchzuführen. Nun ist es also soweit, Stefan und ich nehmen die Wanderung in Angriff. Am Fuß dieser Felsen liegt die Römerbrücke, unser zweites Ziel.

unberührte Natur

unberührte Natur

am Weg zu den Felsen

am Weg zu den Felsen

Wildtierfütterung

Wildtierfütterung

Da es bei dieser Schneelage kaum Parkmöglichkeiten gibt, stellen wir das Auto bei einem Bauernhaus in der Nähe von Steinhöfl ab, es ist die einzige Möglichkeit weit und breit. Schon der Blick in die unberührte Natur ist traumhaft, obwohl zu Beginn der Wanderung die Sonne hinter den Wolken versteckt ist und das ganze Tal in einem diffusen Licht mit wenig Schattenbildung vor uns liegt. Das Schönste beim Schneeschuhwandern ist, dass man gehen kann wo man will, also fast immer. Unser Ziel liegt geradeaus Richtung Felswand, die wir von der Rückseite her (nicht so steil), vorbei an so mancher Wildtierfütterung und vielen Tierspuren erwandern.

oben angekommen

oben angekommen (St)

Blick nach Westen

Blick nach Westen

Blick nach Süden

Blick nach Süden

Der Ausblick von oben ist herrlich und auch die Sonne durchbricht genau in diesem Augenblick die dünne Wolkendecke und versetzt die Landschaft in ein Glitzermeer. Wir nützen diese Gelegenheit um ein paar Fotos zu schießen. Von oben sieht man Lohn und die Kapelle von der Wanderung Lohnbachfall im Winter. Unten im Edelbachtal verläuft die Straße Richtung Schönbach und noch versteckt unter den Felsen liegt unser nächstes Ziel, die Römerbrücke. Für den Abstieg folgen wir einer Rehspur, denn diese Tiere wissen wo man ungefährlich ins Tal kommt.

Blick Richtung Lohn

Blick Richtung Lohn

ganz oben

ganz oben

Abstieg

Abstieg

Kurze Zeit später sind wir am Talboden angekommen und die Römerbrücke liegt vor uns. Hier treffen wir kurz auf menschliche Spuren und ein äußerst interessantes Marterl, das die Grablegung Christi zeigt und unter einem riesigen Fels verborgen liegt. Unser Weg kreuzt aber nur den Weg zur Römerbrücke. Wir folgen dem Tal weiter und sind schon wieder nur mehr mit Tieren auf gemeinsamen Wegen.

Da waren wir oben

Da waren wir oben

Römerbrücke

Römerbrücke

Römerbrücke

Römerbrücke

Römerbrücke

Römerbrücke

Marterl

Marterl

Heiligenbild

Heiligenbild

Neben vielen anderen Spuren können wir nur unsere Menschenspuren, geformt mit dem Schneeschuhen im Gänsemarsch, Hase und Fuchs eindeutig identifizieren.

Mensch

Mensch

Hase

Hase

Fuchs

Fuchs

Im Edelbachtal

Im Edelbachtal

Im Edelbachtal

Im Edelbachtal

Am Rückweg

Am Rückweg

Ein Linksschwenk führt uns wieder hinauf zum Ausgangspunkt.

St&J

Detailierte Wanderkarte auf bergfex.at bergfex.at


1 Kommentar »

  1. Karl Walchshofer schreibt,

    am Freitag 20.04.2012 um 10:48

    Die Römerbrücken, von denen es im Waldviertel mehrere, zumindest dem Namen nach gibt, haben mit den Römern gar nichts zu tun. Sie sind nur im “römischen Stil”, also als Rundbögen, oder Tonnengewölbe erbaut worden. Aus den “römischen” Brücken wurden bald Römerbrücken.

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